Deutz Fahr KM 22 Mähwerk

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our use of cookies. More details

    • Deutz Fahr KM 22 Mähwerk

      Hallo Leute,

      ich habe von einem Bekannten ein Deutz Fahr KM 22 Mähwerk bekommen.
      Nun zum problem. Ich wollte das Mähwerkt an meinen Fendt Farmer 2 anhängen, aber die Zapfwelle ist zu kurz. Ich habe dann versucht die Zapfwelle zu wechseln aber sie geht nicht ab?!

      Nun wollte ich mal wissen ob die Welle fest mit dem Mähwerk verbunden ist und man die gar nicht wechseln kann??

      Wäre um Antworten Dankbar:)

      Freundliche Gruße :)
    • Hallo,

      geräteseitig befindet sich an der Zapfwellengabel eine Bohrung. In diese Bohrung ist ein Gewindestift eingeschraubt, der auf die Welle greift. Wenn du diesen Gewindestift entfernt hast, solltest du die Zapfwelle runter bekommen. Sie ist dann nur noch mit einer Paßfeder gegen das Verdrehen gesichert. Die Paßfeder bleibt entweder auf der Welle zurück oder fällt raus.

      Gruß
      Maximilian
      Nur über längere Zeit aktive Mitglieder bekommen von mir Unterlagen (Bedienungsanleitung, Ersatzteillisten, o.ä.). Neue User nicht!
      Auf derartige Anfragen wird nicht mehr reagiert.
    • Hallo Florian,

      soweit ich mich erinnern kann mußt Du unterm Keilriemenschutz die beiden Seegerringe der Freilaufscheibe abnehmen, selbige abziehen und dann müßte sich die Welle nach vorne abziehen lassen.
      Das Kreuzgelenk ist dann mit einem Schwerspannstift gesichert.


      Ich hoffe das stimmt so, kann das noch mal einer bestätigen?

      Mit freundlichem Gruß

      Matthias
      Wer nichts besseres kennt, kauft Stihl und fährt Fendt!
    • Hallo möchte das Thema nochmals aufnehmen. Bei meinem KM 22 habe ich die Madenschraube am Kreuzgelenk welches an der Zapfwelle Mäherseits sitzt entfernt. Bekomme aber die Zapfwelle nicht abgezogen. Ist es notwendig auch die Geringe am Freilauf zu entfernen? Und wie ist dann der Freilauf abzubauen?
      Gruß
      Harald
    • Hallo Harald,
      stell mal ein paar Bilder ein, ich hab schon seit zehn Jahren kein km 22 mehr zerlegt.
      Wenn die Mahdenschraube raus ist, geht die Welle abzuziehen, schwer, aber es geht.
      Was hat das Mähwerk denn für wehwehchen?

      Mit freundlichem Gruß
      Matthias
      Wer nichts besseres kennt, kauft Stihl und fährt Fendt!
    • Hallo Matthias,
      das Naderllager am Kreuzgelenk KM22 seidig ist defekt und muss neu. Ich denk auch das die Antriebswelle des KM mit der Gelenkwelle zusammengerottet ist. Han schon drei Tage mit Kabamba und Brechstange gearbeitet, irgendwann werd ich gewinnen. Im Zweifelsfall Warmmachen denk ich.
      Gruß
      harald
    • Hi Barett,
      wenn du das mähwerk ganz aushebst solltest du mal an den Gleittellern wackeln !
      Sobald man in der Lagerung des Gleitellers ein Radialspiel feststellt brauchst nur abwarten bis dir nach ca 40-100 Bs der Gleitteller abfällt. In der Trompete in der die Antriebswelle des Mähtellers sitzt ist unten ein Nadellager dieses Löst sich mit der Zeit einfach auf!
    • Hallo !

      Meine Meinung zu KM 20 / 22/ 24 :

      Gibt nix besseres auf dem Markt. Einigermaßen übersichtlich aufgebaut,
      Ersatzteile gibt es original ( etwas teurer) und im Nachbau (preiswert) wie Sand am Meer.
      Nicht umsonst wurde das KM 22 im Nahen Osten oft kopiert, aber nie dessen Qualität auch nur annähernd erreicht.
      Wenn ich mir da die Marke F..... Nie...... usw. anschaue au - weia.
      Warum bloß wollte die keiner kopieren ?
      Und das schwergängigste Kreiselmähwerk was jemals hinter meinem Deutzi hing war saatengrün.
      Übrigens sind die alten Pöttinger Mähwerke baugleich zu den obengenannten Fahr Typen.
      Weis allerdings nicht, ob Pöttinger die selber in Grieskirchen gebaut , oder Fahr die unter anderer
      Farbe und Logo nur umgelabelt hat.
      DH. man kann auch Pöttinger Ersatzteile einbauen sofern man die preiswerter bekommt....

      mfg bfg 2004
      intrac - weit mehr als nur ein Traktor
    • Hallo

      Ich bin im Besitz eines KM22 1017 und die vorderen Kegelräder sind kaputt durch einen vorhergegangenen Lagerschaden
      jetzt wollte ich fragen ob mir jemand sagen kann wie ich den Spalt zwischen den Kegelrädern richtig einstelle, wie dieser gemessen wird und wie groß der spalt sein muss

      mfg bensch
    • Hallo bensch,

      Grundsatz bei Kegelradverzahungen sind 0,1mm Spiel. Die 0,05er Fühlerlehre muß bequem reingehen, die 0,15 sollte spannen.

      Ideal,ist, wenn man dazu das Tragbild mit Tuschierpaste ermittelt. Die Tragfläche muß im Lastfall mittig in der Verzahnung zu finden sein, also dort ist die Tuschierpaste dann abgerieben. Ist die Reibfläche zu nah an der Welle (gemeint ist zu weit innen innerhalb der Verzahnung), ist das Spiel zu klein, wenn zu weit außen an den Flanken, zu weit - das sind dann vielleicht schon 0,25mm Spiel o.ä.. Man stellt dann bei richtigem Spiel auf geringste Geräuschentwicklung ein. Das heißt also, daß man mit Paßscheiben die Position(en) der beiden Kegelradwellen u.U. verschieben muß - um wenige Hundertstel oder max. Zehntel.

      Zu enges Spiel sorgt für stark erhöhte Reibung und Wärme bzw. Verschleiß, zu weites Spiel belastet die Flanken zu stark und kann zum Bruch eines Zahnes führen. Bei identisch großen Kegelradverzahnungen ist das aber nicht ganz so heikel wie bei einer Getriebeverzahnung wie nachfolgend in Udo's Trööööt zu sehen ist, weil die Tragfläche ja über die ganze Zahnlänge verteilt ist (wenn gerade verzahnt).

      Tuschierpaste bekommt man z.B. bei kalibrierservice24.de/Anreissw…hierpaste-rot-250-ml.html - gibt's dort auch in anderen Farben und kleineren Tuben...

      Ein schönes Beispiel hat Udo hier in Post 39 an seinem Deutzgetriebe gezeigt.
      D25.1-N Bj. 1960 Restaurierung

      Griaßle
      Martin
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)
      Ich kann, weil ich will, was ich muss! (Immanuel Kant)
      Wenn man bei einem anderen Menschen erfolgreich Fehler finden möchte, so verwende man nicht eine Lupe, sondern besser einen Spiegel.

      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii