Schaltung 514er 5 Gang

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    • Schaltung 514er 5 Gang

      Hallo


      Hab eben gesehen F4SER hat eine ähnlich Frage gestellt


      Da ich nicht viel Klares in der Suche gefunden habe hier meine Frage an Knubbel Besitzer / Fahrer mit 5 Gang Schaltgetriebe.
      In der BA stecht auch nichts.

      Es geht um den Rückwärtsgang und den 5. Gang

      Das Einlegen ist kein Problem. Nur raus aus dem Rückwärtsgang oder 5. Gang muß ich den Schalthebel anheben.

      Die Schaltkulisse habe ich raus und sie ist an den Stellen eingelaufen.

      Ich weiß aber nicht ob das abgenutz ist oder normal.

      1. Wie ist das bei Euren Knubbels.

      2. Hat Jemand schonmal aufgeschweißt? Hält das? Gibt es Erfahrungen


      Vielen Dank schonmal


      Grüße Stefan
      > Deutz F1L514/51 mit original ATE Hydraulik 1954
      >
      > Deutz D25.1 N
    • Guten Morgen

      das mit der Halbkugel vom Schalthebel könnte sein, die ist nach unten hin glatt (abgenutzt)

      dann scheint da der Fehler zu liegen, denn wäre sie nach unten hin runder müßte das Schalten wieder richtig funktionieren.

      Vielen Dank

      Ihr habt mir schon geholfen

      Schönen sonnigen (Bau)- Sonntag :)


      Grüße Stefan
      > Deutz F1L514/51 mit original ATE Hydraulik 1954
      >
      > Deutz D25.1 N
    • moin,

      bei unserem F1M414 4-Gang war die Kugel komplett lose auf dem Schalthebel, dieser fiel deutlich zu tief in das Getriebe, ein Einlegen der Gänge war nicht möglich. Nur wenn man zufällig die passende Höhe des Schalthebels gefunden hat.

      Nach einem Ausbau und dem passenden Anschweißen der Abdeckkugel funktioniert jetzt alles problemlos.
      Ähnlich wird es wohl auch bei dir laufen.

      mfg
      GTfan
    • Hallo

      ich habe das total mißverstanden mit der Halbkugel (Bericht Thomas)
      dachte die Kugel unten am Ende des Schalthebels

      Siehe Bild 1

      Aber jetzt leuchtet es mir ein.
      Ihr meint die Halbkugel oben (von außen) am Schalthebel.

      Bild 2

      Diese sollte also festgeschweißt sein und damit das eindringen des Schalthebel in die Schaltkulisse begrenzen.

      Die ist bei mir völlig lose.
      Und jetzt ist mir natürlich auch klar warum bei meinem Knubbel die Schaltgabeln und Übergange so eingelaufen sind.

      Das ärgert mich das ich da nicht selber drauf gekommen bin, so ein einfacher simpler Fehler......vielleicht zu einfach.
      Vielleicht denkt man zu kompliziert......in der heutigen Zeit

      Ich habe heute die Schaltgabeln aufschweißen lassen somit kann ich mich Morgen der Einstellung des Schalthebel mit der Kugelglocke widmen :o)


      Vielen Dank

      Grüße Stefan
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      > Deutz F1L514/51 mit original ATE Hydraulik 1954
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      > Deutz D25.1 N
    • Hallo alfisti_s

      Bitte schreibe einmal ob das anschweißen der Halbkugel etwas gebracht hat.

      Bin auch mitten in der Komplettrestauration, und bei mir sah der Schalthebel genauso aus wie auf dem Foto.
      Ich hatte auch Einkerbungen an dem Rückwärtsgang und am 5. Gang.
      Somit hakt es nun immer, da die Feder ja die Schaltstange nach unten zieht , und in den Kerben des Gestänges beim Schalten etwas einrastet.
      Bei kauf war die Feder gebrochen und die Halbschale saß lose drauf.
      Ich weiß auch nicht, ob man das wirklich anschweißen muß aber wenn es besser ist , informiere mich ( Uns ) bitte.

      MFG
      REIMUND
      :) Immer NEUE Homepagebilder von meinem Deutz F1L514/51 unter www.knubbeldeutz.de
    • Guten Morgen

      ja die Halbkugel von oben (außen) das war der entscheidende Fehler warum die Schaltung klemmte.

      Repariert wurde:

      1. Schaltkulisse zerlegt, eingelaufene Schaltgabel aufgeschweißt u wieder fein hinmodeliert mit Dremel ( da war der mal nützlich :o) )

      2. Schalthebel mit Feder hab ich alles zerlegt, vorher aber die Halbkugel angepasst, damit die Schaltung nicht klemmt.

      Den Schalthebel hab ich da wo er eingelaufen ist aufgeschweißt, damit er nicht ganz so mehr hin und her wackelt und zu guter Letzt die Halbkugel angeschweißt.

      Ach und die Hülse, die den Weg des hochziehen des Schalthebel gegrenzt mußte ich auch aufschweißen, denn die hat nichts mehr begrenzt

      Das Ergebnis ist wirklich gut.

      Viele Grüße
      Stefan
      > Deutz F1L514/51 mit original ATE Hydraulik 1954
      >
      > Deutz D25.1 N
    • Original von alfisti_s
      Guten Morgen

      ja die Halbkugel von oben (außen) das war der entscheidende Fehler warum die Schaltung klemmte.

      Repariert wurde:

      1. Schaltkulisse zerlegt, eingelaufene Schaltgabel aufgeschweißt u wieder fein hinmodeliert mit Dremel ( da war der mal nützlich :o) )

      2. Schalthebel mit Feder hab ich alles zerlegt, vorher aber die Halbkugel angepasst, damit die Schaltung nicht klemmt.

      Den Schalthebel hab ich da wo er eingelaufen ist aufgeschweißt, damit er nicht ganz so mehr hin und her wackelt und zu guter Letzt die Halbkugel angeschweißt.

      Ach und die Hülse, die den Weg des hochziehen des Schalthebel gegrenzt mußte ich auch aufschweißen, denn die hat nichts mehr begrenzt

      Das Ergebnis ist wirklich gut.

      Viele Grüße
      Stefan


      Hallo Stefan ! hab deinen Beitrag gefunden und eine Bitte . Wäre es möglich davon Bilder zu sehen im reparierten Zustand oder evtl. Maße der neu geschaffenen Kugel .
      Danke
    • Hallo,

      ich bin neu hier im Forum und habe nun einen F1L514/51 von 1953. Ich möchte das Thema nochmal aufwärmen, da ich dasselbe Problem habe. Habe nun aufgrund dieses Beitrages eine Schritte schon erledigt, komme nun aber nicht weiter. Letztlich war Schalten kaum möglich. Keine Führung, nur Rühren im Getriebe.
      Ich habe mal Bilder von der ausgebauten Teilen angefügt.
      Meine Fragen:
      1. Die Schaltgabeln sehen gut aus, jedoch ist die Kulisse oben etwas ausgeschlagen. Ist das noch tolerabel?
      2. Die Halbkugel was lose, die Feder scheint verbogen und diese Hülse war locker von innen in der Halbkugel. Ich nehme an, diese Hülse ist sonst fest mit der Halbkugel verbunden (anschweissen?)? Oder wenn nicht, darf sie durch die Öffnung des Deckels passen?
      3. Ist der Schalthebel am unteren Ende so in Ordnung?
      4. Die Durchführungsöffnung im Deckel ist nun auch nicht mehr rund. Ich würde das so lassen, oder sollte man das ändern?

      Ich würde mich sehr über Hinweise und Tipps freuen. Das ist mein erster Traktor; Schweissarbeiten würde ich durch einen Profi machen lassen.

      Vielen Dank und viele Grüße,

      Dirk
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      Post was edited 1 time, last by rubrei ().

    • Hallo Dirk, und willkommen im Forum ;) ,

      man kann schlecht erkennen, ob die Schaltkulisse "ALLZU" ausgeschlagen ist. Erkennbar ist aber an der Unterseite ein Grat, sodass die Vermutung nahe liegt, das sie ausgeschlagen ist. Evtl. mal reinigen das man mehr erkennen kann.
      Ich selber habe die Schaltung noch nicht gepflückt......kann dir aber im Anhang ein Bild der ET-Liste da lassen.
      Von einer Verschweisssung kann man da nichts erkennen.

      Es meldet sich gewiss noch der ein o. andere Kollege.....

      Gruss Andreas
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      "Er hat geschweisst, man sieht es kaum, lasst uns schnell noch einen Niet reinhau`n!" ;(
    • Hallo, die Halbkugel sollte am Hebel befestigt werden. Ich habe da bisher immer Hartlöten bevorzugt. Anhand der Bruchstelle sollte sich die ursprüngliche Position rekonstruieren lassen. Bitte auf Rechtwinkligkeit in alle Richtungen achten. Ist nicht leicht, aber möglich. Auf dem Bild der ET-Liste sieht man ja wie es zusammengehört. Der Deckel, Feder und Hebel sollten durchaus noch brauchbar sein. Das die "Kugel" am unteren Ende abgeflacht ist, ist normal.
      Auch an der Kulisse würde ich alles belassen. Probleme gibts schon mal wenn der Hebel zu tief hinein ragt, dann kratzt er am Grund der Kulisse und Schalten geht schwer.

      Tipp: Getriebeöl wechseln, sieht nach Rost (Wasser) aus

      Gruß
    • Hallo und vielen Dank für die Antworten!
      Das Getriebeöl ist schon komplett abgelassen und ich werde nochmal mit Diesel spülen.
      Dann reinige ich die Bauteile nochmal in Ruhe.
      Den Schalthebel gebe ich morgen zur Reparatur und freue mich auf den Zusammenbau.
      Die Schaltgabel vom ersten Gang ist mir etwas zu leichtgängig. Die rastet nicht richtig ein. Bevor ich alles nochmal auseinandernehmen muss, würde ich gerne die kleine Feder tauschen. Leider hat die keine Teilenummer. Kennt jemand die Maße oder eine Teilenummer, ich finde leider nichts dazu.

      Nochmals vielen Dank,

      Dirk
    • Diesen Mechanismuß zu zerlegen und vor allem wieder zusammen zu stecken ist definitiv was für Fortgeschrittene. Ich spreche aus eigener Erfahrung, da ich dies vor nicht allzu langer Zeit einmal gemacht habe.
      Federn gibt es in allen Größen ja zu kaufen, da muß neben der Größe halt auch die Federkonstante (Kraft) in etwa passen. Muß sicher nicht die Originale sein. Beim Ablängen darauf achten das die Kugel tief genug eindringen kann (Blockmaß), damit die Klaue sich bewegen kann.
    • Halllo,

      die Glocke ist in sich gebochen, das zweite Teil sitzt noch am Schalthebel. Ich habe den Schalthebel von meinem Knubbel folgendermaßen neu angelötet: Hebel ausgebaut und auf dem Schraubstock so ausgerichtet, dass die Glocke auf den Backen aufliegt. Dann den Schalthebel eingeführt und auf passender Höhe eingespannt. Alles nochmal auf Rechtwinkeligkeit geprüft und selber mit Silberlot angelötet. Die Lötstange ist zwar sehr teuer, aber das Ergebnis rechtfertigt jeden Cent. Hartlöten ist zwar die beste Variante, scheidet aber wohl aus, da an diesem Bruch keine Überlappung dargestellt werden kann. Hier müsste man die Ausrichtung wie beschrieben machen, aber die Glocke anschweißen, Schutzgas oder Autogen. Nach dem Schutzgasschweißen ist es wohl sinnvoll, die Schweißnaht nochmals zu glühen, etwa dunkelrot. Schutzgasnähte sind sehr hart und die Kräfte an dieser Stelle sind nicht zu unterschätzen. Deshalb ist die Glocke ja auch gebrochen.

      Schöne Grüße aus dem Norden
    • Heute ging es Schlag auf Schlag.
      Ich konnte den Schalthebel schweissen lassen. Habe ihn vorher aber nochmal ausprobiert, ob die Höhe stimmt.
      Dann habe ich das Getriebe mit Diesel gespült. Dann traf auch noch die neue Feder ein. Im direkten Vergleich konnte man sehen, wie stark die alte Feder ihre "Spannkraft" verloren hatte.
      Die Schaltkulisse und Schaltgabeln ordentlich gereinigt und probehalber montiert.
      Ein wirklich tolles Ergebnis! Dank Eurer Hilfe geht es wirklich super. Nun am Wochenende wieder Getriebeöl einfüllen; bis dahin ist auch der Lack durchgetrocknet.
      Dann alles ordentlich montieren und fertig.
      Nochmals vielen Dank!