D 25 1.S Getriebe undicht

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    • D 25 1.S Getriebe undicht

      Hallo Leute.

      ich brauch mal einen Rat oder Erfahrung von Euch.

      Mein D 25 1.S macht mir etwas Sorgen.
      Wollte eigentlich demnächst das Getriebeöl vom Schaltgetriebe erneuern. Da passen ja 12 Liter rein.

      Ich merke aber so die letzten Wochen, daß er immer mehr zwischen Schaltgetriebe und Untersetzungsgetriebe (auch Zwischengetriebe genannt) Getrieböl verliert.

      Ich hänge Euch mal zwei Bilder rann


      scheint nicht zu gehen

      Er ist also genau über dem Mähbalkenantrieb undicht, Zwischen Getriebe und Zwischengetriebe.

      Hat jemand Erfahrung damit wie ich ein Reparatur angehen müßte?

      Kann ich dort direkt trennen, oder muß ich von vorn, von der Kupplungsglocke anfangen zu trennen und mich dann sozusagen durcharbeiten. Kupplungstunnel ab.

      Also die Frage ist wie kann ich die Sache am besten beheben?

      Ich vermute mal weil im Hauptgetriebe (12 Liter) der Ölstand unter Minimum ist, das das Öl vom Hauptgetriebe her ölt. Im Zwischengetriebe ist genug drin, mußte sogar etwas ablassen.

      Danke Euch

      MFG Stefan
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      > Deutz F1L514/51 mit original ATE Hydraulik 1954
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      > Deutz D25.1 N
    • Hallo Stefan,

      mit der Suche dürfte sich was finden lassen.... verschiedene Varianten wurden diskutiert.

      Deinen Bildern nach zu schließen ist es das längs geteilte Getriebegehäuse. Dieses kann nur vernüftig abgedichtet werden, indem es zuvor mal geöffnet wurde. Dazu muss aber der Schlepper getrennt und auf das linke Hinterrad gelegt werden. Die Differentialklaue ist zu fixieren, bis das rechte Achsrohr entfernt ist. Alle anderen Teile, die den vorderen und hinteren Schlepper verbinden sind natürlich abzubauen.....- a bissle Aufwand - ;-))

      Die Getriebehälften dichten metallisch zzgl. Dichtmittel - über Dichtmittel wurde hier zuhauf diskutiert, weshalb ich mich nicht auslasse dazu.

      Grüßle
      Obrschwob
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)
      Ich kann, weil ich will, was ich muss! (Immanuel Kant)
      Wenn man bei einem anderen Menschen erfolgreich Fehler finden möchte, so verwende man nicht eine Lupe, sondern besser einen Spiegel.

      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii
    • Danke für die Antwort

      Das Öl läuft von oben her runter, da wo der runde Kupplungsrumpf / Kupplungsgehäuse angeschraubt ist, deswegen vermute ich das es ev doch ein Simmerring ist. Könnte doch sein oder?

      Hab kein Bock das ganze Teil zu zerlegen...rrrrr Kotflügel u alles abbbauen oje

      Grüße

      Stefan
      > Deutz F1L514/51 mit original ATE Hydraulik 1954
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      > Deutz D25.1 N
    • Original von alfisti_s
      Danke für die Antwort

      Das Öl läuft von oben her runter, da wo der runde Kupplungsrumpf / Kupplungsgehäuse angeschraubt ist, deswegen vermute ich das es ev doch ein Simmerring ist. Könnte doch sein oder?

      Hab kein Bock das ganze Teil zu zerlegen...rrrrr Kotflügel u alles abbbauen oje

      Grüße

      Stefan


      Du wirst anderst nicht viele Möglichkeiten haben.
      Ich habe den selben Schlepper und das gleiche Problem.
      Bei mir kommen da wenn er steht ein paar Tröpchen raus und ich hab mich damit abgefunden. Der aufwand steht in keinem vergleich zum nutzen.(Meine Meinung!) Außerdem kann ein Schlepper in dem Alter ruhig etwas unkontinent sein. :)

      Mfg Sebastian
      Rettet den Wald, esst mehr Biber :-)

      Post was edited 1 time, last by Steinmetz ().

    • Hallo Sebastian,

      das kann man so sehen, aber wo bleibt der Umweltgedanke und einmal richtig abgedichtet hat man lange Ruhe. (Es heißt übrigens inkontinent). Lecken heißt auch ungenutzt verbrauchen und das belastet auch die Kasse unnötig.

      Am besten mal gut saubermachen und die tatsächliche Leckstelle suchen und möglichst auch finden. Einen Simmerring sollte man schon bald ersetzen. Ob es nun ein defekter Wellendichtring ist kann meist nur die Zerlegung klären.

      Aber: wem der Aufwand zu groß ist, der kann natürlich weiter Tröpfchen für Tröpfchen in die Umwelt schicken - das ist eine individuelle Entscheidung.

      Grüßle
      Obrschwob
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    • Ja da hast du Recht.

      Da wird nix helfen , ich werd den irgendwann mal trennen müssen.

      Kann mir aber jemand sagen , ob ich dann an der Kupplungglocke trennen muß oder kann ich gleich am Getriebe den Rumpf abschrauben.

      weiß das jemand?

      Grüße

      Stefan
      > Deutz F1L514/51 mit original ATE Hydraulik 1954
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      > Deutz D25.1 N
    • Hallo Stefan,

      in der Regel beginnt man an der Kupplungsglocke.

      Bei längs geteiltem Getriebe geht das NUR so, denn das Getriebe muss ja auf die linke Hinterradseite gelegt werden, um es zu öffnen.

      Grüßle
      Obrschwob
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    • Hallo Leute

      jetzt möchte ich doch mal den Thread wieder aufleben lassen.

      > Ölverlust D 25 1.S zwischen Getriebe und Untersetzunggetriebe/Mähantrieb

      Habe mich jetzt bei gemacht und den Schlepper getrennt.

      Getriebe abgeflanscht und eine riesen Sauerei passiert und das erklärt natürlich eEiniges.

      Das ganze Öl vom Untersetzungegetriebe steht ja im Flansch drin.
      Steht also ständig Öl drin Sowas kenne ich garnicht!

      Kam natürlich das ganze Öl rausgeschossen.

      Das ist doch logisch das es mit der Zeit undicht wird. Zumal auch der Flansch garnicht plan ist durch die Getriebehälten (siehe Bilder)

      Man sieht auf dem einen Bild das viereckige Loch hin zum Untersetzungsgetriebe , wo das Öl rausläuft.

      Wollte hier eigentlich Simmerring oder Dichtung wechseln aber das kann ich mir sparen.

      Hab auch schon die BTL und Teileliste duchgesehen aber nirgendswo steht da was zu

      Ich mache die Flächen vom Getriebeflansch sauber und fettfrei und klebe das Getriebe/Flansch mit Dichtungkleber ab und fertig!?

      Hoffe ich habe Erfolg damit. Werde berichten.


      Grüße Stefan
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      > Deutz D25.1 N
    • Hallo,

      mein D25.1-N war da unten (Mähantrieb, Trennung von Getriebe-Kupplungsglocke) auch undicht und ölig.
      Ich habe aber keinen "S" schlepper. Somit ohne Zwischengetriebe.
      Folglich stammt das Öl bei meinem Schlepper nicht aus dem Zwischengetriebe (da ist bei meinem D25.1-N) kein Öl. Folglich musste bei meinem Schlepper das Öl aus dem Getriebe austreten.
      Die Simmeringe waren bei meinem D25.1-N völlig ausgehärtet und porös. Auch die O-Ringe von den Blechstopfen waren plattgedrückt und steinhart.
      Die 50 Jahre sind an den Dichtunsteilen leider nicht ohne Spuren vorrüber gegangen.

      Ich arbeite ja z.Z. an der gleichen Baustelle. Ich mache da keine Kompromisse. Leider sind die Simmeringe, O-Ringe und Kugellager keine Sonderangebote :(

      Viel Glück bei deiner Reparatur,

      Udo ;)
      DEUTZ D25.1-N Bj. 1960
      Nummer 7472/1780
      Motor F2L 712
      25 PS
    • Hallo Udo

      ja danke.

      Kenne und lese fleißig deinen Restauration!

      Habe den Getriebeflansch auf beiden Seiten ordentlich gereinigt u leicht angeschliffen und mit Dichtungskleber ordentlich abgedichtet.

      Und dann habe in dem Zuge gleich noch das Heck abgeschliffen und lackiert.

      Bin ja auch bei meine Kotflügel höher zu setzen wegen den 12,4-32 Reifen

      Es wird langsam. :o)



      Grüße Stefan
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      > Deutz D25.1 N

      Post was edited 1 time, last by alfisti_s ().

    • Hallo zusammen,

      unser D25 1.S ist am Getriebegehäuseflansch über dem Mähbalkenantrieb etwas undicht. Wenn ich den Trecker bei warmen Wetter stehen lasse sind das vielleicht 3-5 Tropfen pro Woche. Bilder hängen an. Gibt es für diese Ölmengen vielleicht noch einfachere Möglichkeiten, weil den Trecker dafür zu teilen und so wie beschrieben richtig abzudichten ist schon sehr aufwendig. Außenabdichtungen taugen vermutlich nichts, oder hat man bei dieser Ölverlustmenge doch eine Chance? Gibt es ggf. noch andere Ideen (Auffangen)?
      Danke!!
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    • Hallo Stefan,

      in Bild Nr. 3973 kann ich Dir genau sagen, was da undicht ist. Es handelt sich da um den Simmerring hinter dem Lager der Zwischengetriebe-Schaltwelle. Die Lauffläche dieses Simmerrings sieht manchmal böse aus, so auch bei meinem 612/5 - muß die Bilder und WeDi-Maße dazu mal hochladen...ich mußte da erst mal einen Speedi Slevve-Laufring setzen, um das dicht zu bekommen.

      Die Blechdeckel mit O-Ring wurden damals schon mit Dichtmasse gesetzt. Zudem sind die beiden Deckel blöd zu setzen, denn der eine muß gemeinsam mit der Vorgelegewelle montiert werden samt Dichtmasse, der andere vom Mähwerk geht alleine. Haken daran bei beiden ist die Halbschalenkonstruktion, denn man kann den Blechdeckel ja nur "halb montiert" setzen und sollte dann schleunigst vor dem "Aushärten/Abbinden" des Dichtmittels, die zweite Getriebehälfte montieren, ohne dort die Dichtmasse für den schon sitzenden Blechdeckel zu vergessen. Die "Halbmontage" führt aber dazu, daß der Blechdeckel erst mal nicht richtig in seiner Nut sitzt - so wie vermutlich in Bild Nr. 977 zu sehen - die Dichtmasse ist da nicht besonders glücklich verteilt....

      @bohm25S

      Von außen macht das kaum Sinn, kann aber mittelfristig ein Übergangslösung sein. Allerdings frage ich Dich, wie das Entfetten VOR der äußeren Dichtmasseverwendung möglich sein soll - daran scheiterts meist. Ergo: vergiß es.
      Wenn dann richtig machen! 1 Woche Arbeit, wenn man dran bleibt.

      Griaßle
      Martin
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