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E10-Welchen Sprit braucht mein Auto wirklich?      |
4zylinderflo

Dabei seit: 23.11.2008
Beiträge: 217
Herkunft: irgendwo
Themenstarter
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Update Januar 2012:
E10: Der große Flop 2011
NUR JEDER ZEHNTE TANKT ÖKO-SPRIT
Gerade einmal 11 Prozent der gesamten verkauften Kraftstoffmenge macht E10 in Deutschland aus. Und das, obwohl Superbenzin durchschnittlich etwa 3 Cent teurer ist.
Knapp ein Jahr nach der Einführung eine vernichtende Bilanz.
„Die E10-Strategie ist umweltpolitisch, marktpolitisch und energiepolitisch gescheitert“, sagt Holger Krawinkel, Verkehrsexperte beim Bundesverband der Verbraucherzentralen.
Ganz so drastisch sieht man das beim ADAC nicht.
„Der Absatz ist nach den ersten sechs Monaten nach der Einführung leicht gestiegen“.
Aber: Es hätte besser laufen können.
Der Autoclub macht vor allem die schlechte Informations-Politik der Mineralölindustrie für die fehlende Akzeptanz verantwortlich. Man hätte die Verbraucher von Anfang an besser informieren müssen.
Mittlerweile, so der Sprecher, verlieren aber immer mehr Autofahrer die Angst vor dem Öko-Kraftstoff.
Denn es gibt gute Nachrichten:
Befürchtete Motorschäden sind offenbar ausgeblieben.
Bislang seien keine Fälle bekannt, bei denen es durch den Biosprit zu Problemen gekommen sei, bestätigte der ADAC.
Der ADAC habe außerdem einen Dauertest mit einem für E10 nicht zugelassenen Auto gemacht. Dabei sei es erst nach 27 000 Kilometern zu Schäden am Motor gekommen, sagte der Sprecher. Grund: Defekte Benzinpumpe.
kleines Lexikon der Sprit-Sorten
Das sind die meistverkauften Sorten an den rund 14 000 deutschen Tankstellen:
Super E10:
95 Oktan. Enthält bis zu 10 % statt bis zu 5 % Bio-Ethanol-Beimischung. Etwas geringere Energieausbeute.
Super/Super Plus:
Beides 98 Oktan, bis zu 5 % Bio-Anteil. Bei Shell jetzt V-POWER. Eigentlich für Hochleistungsmotoren und Oldtimer. SUPER PLUS ersetzt jetzt als Bestandsschutzsorte das gewohnte SUPER mit 95 Oktan.
Diesel:
Bei Shell unter dem Namen FuelSave Diesel, sonst einfach nur Diesel. Reicht für alle Dieselmotoren aus.
V-Power Racing/Ultimate:
Bei Shell (V-Power Racing, 100 Oktan) und Aral (Ultimate, 102 Oktan) gibt es Super Plus mit noch höherer Klopffestigkeit. Nur für Hochleistungsmotoren, bei normalen Motoren rechnet sich der Mehrpreis nicht.
V-Power Diesel/ Ultimate Diesel:
Diesel-Spezialsorten, mehr Paraffin-Gehalt. Zündfreudiger und sauberer. Leistungszuwachs und Verbrauchsvorteil kaum spürbar. Lohnt nur für umweltbewusste Fahrer.
Normal:
Das alte Normalbenzin mit 91 Oktan wurde vergangenes Jahr vom Markt genommen, durch SUPER mit 95 Oktan abgelöst.
Quelle: Bild
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02.01.2012 15:47 |
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Gernod
Dabei seit: 28.05.2012
Beiträge: 34
Herkunft: Melville,SK/Canada
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E10 ist auf dem Nordamerikanischen Markt seit mehreren Jahrzehnten fester bestandteil des Kraftstoffs.Regular (87 oktan) und super (90 oktan) haben jeh 10% Ethanol.Einzig "ultimate" (95 oktan),das allerdings nicht überall erhältlich ist,hat kein ethanol.
Mein 1979 Ford F150 hat regular genau so abgekonnt wie mein 2001er Chevy Astro.
Unter "Bush the lesser" (W.) wie sein schimpfname hier lautet,hatten die USA versucht,Öl-unabhängigkeit durch nochmals verstärkten einsatz von Ethanol zu erreichen....was für ein genailer plan
.Dieser epoche entstammen die sog. Flex fuel Autos,die 85% Ethanol fahren können.
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06.06.2012 05:52 |
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hobo

Dabei seit: 07.02.2013
Beiträge: 6
Herkunft: Stuttgart
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Jetzt gibt es das Zeug ja schon eine Weile. Zum Thema Mehrverbrauch: vielleicht auf dem Prüfstand. Mein Twingo verbraucht mit oder ohne E10 nicht ganz 6 Liter auf der Autobahn bei 110-130 Km/h, mehrfach nachgehalten. Eine Leistungsänderung ist zumindest subjektiv auch nicht spürbar...
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08.02.2013 08:56 |
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jens3150
Dabei seit: 30.12.2012
Beiträge: 43
Herkunft: Osnabrück
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Also ich hab die E10 Plörre mal mit meinem Saab 9000 getestet, welchen ich zu der Zeit noch gefahren habe. Es war ein Saab 9000 2,3 Turbo mit gut 150Tkm auf der Uhr. E10 war von Saab für dieses Fahrzeug freigegeben. Also hab ich´s mal ausprobiert mit folgendem Ergebnis:
Ich hatte einen Mehrverbrauch von fast 10 % was den geringeren Preis von E10 somit mehr als ausgeglichen hat
Die Motorleistung nahm rapide ab
Das Kaltstartverhalten des Motors hat sich extremst verschlechtert, man mußte den Motor regelrecht mit dem Starter auf Touren leiern, normal startete der Saab selbst bei -25 °C problemlos
Bis zum erreichen der Betriebstemperatur hatte der Motor die Laufkultur einer Rüttelplatte
Das ganze Schauspiel hielt solange an, bis ich den Saab wieder mit normalem Super E5 betankt und ihn damit einige Kilometer gefahren habe.
Also ich für meinen Teil werde das Zeug keinem meiner Fahrzeuge mehr zumuten, zumal ich mittlerweile auch schon desöfteren von durch E10 undicht gewordenen Dichtungen im Kraftstoffsystem und sogar durchgefressenen Alugehäusen von Kraftstoffpumpen gehört habe.
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10.03.2013 12:24 |
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