Restauration Intrac 2003A

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    • Restauration Intrac 2003A

      Hallo zusammen,

      ich heiße Stefan, bin 33 Jahre alt, und bin hier im Forum bisher nicht aktiv. Mitgelesen habe ich schon eine ganze Weile um Ideen und Informationen zu sammeln.
      Ich habe Ende Januar einen Intrac 2003 (Bj 78, ca. 8500 Std.) erworben und möchte diesen nun wieder auf einen vernünftigen Stand bringen. Er muss nicht bis aufs letzte Detail aussehen als käme er gerade frisch aus dem Werk, aber technisch soll alles passen. Rost muss komplett verschwinden, aber kleine Dellen oder dergleichen sollen nicht unbedingt gespachtelt werden. Ein bisschen muss man ihm seine 40 Jahre auch ansehen. Sämtliche Öle sind erneuert, die Bremsen neu gemacht, Ventile sind eingestellt.
      Für kleine Teile bis etwa 1x0,6m habe ich eine selbstgebaute Sandstrahlkabine und große Teile kann ich bei einem Bekannten in der Firma strahlen lassen.
      So aber jetzt erstmal zum Zustand als ich ihn abgeholt habe. Die Fronthydraulik sowie einige Verkleidungsbleche sind auf Bild 2 schon abmontiert

    • Momentan bin ich auf der Suche nach sämtlichen Gummiteilen die für die Kabine benötigt werden. Also Dichtungen, die Schiebeschienen oder wie die Teile heißen, in denen die Fenster gleiten, die Profile mit denen die Scheiben in den Rahmen befestigt werden usw.

      Die Auspuffanlage wird komplett ab dem Motor aus Edelstahl gebaut. Ein neuer Krümmer ebenfalls aus Edelstahl ist in Arbeit

    • Hallo Stefan,
      schön, ganz schön, ganz schön viel Arbeit - gefällt mir.
      Wenn Du schon mal da vorne unten bist, würde ich gleich noch nach der Frontzapfwelle schauen - Kupplung, Gestänge, Lager usw
      Auch wäre die Kupplung (zum Gänge schalten) evtl zu überprüfen. Falls die später mal kommt, bist Du wieder am zerlegen.

      gruß
      Bernhard
      Wenn immer der Klügere nach gibt geschieht nur noch was die Dummen wollen ;(
    • Hallo Bernhard

      vielen Dank für die Infos. Die Frontzapfwelle werde ich auf jeden Fall komplett prüfen. Im zusammengebauten Zustand wurde bereits das vordere Lager getauscht, was auch bitte nötig war. An den Rest komm ich erst jetzt so langsam hin. Dazu muss wahrscheinlich die ganze Lenksäule abgebaut werden oder? Ich habe ihn erst heute gegen Abend soweit zerlegen können und bin mir noch nicht ganz sicher wie ich an die Mechanik der Frontzapfwelle komme.



      Ein wenig grundiert und lackiert wurde auch noch

    • Ja ich habe den Schaltplan aus der Bedienungsanleitung. Jedoch hat der nicht mehr so viel mit der jetzigen Elektrik zu tun. Da haben sich wohl schon die ein oder anderen zu schaffen gemacht.
      Ich denke das ich einfach alles komplett neu machen werde aber nicht nach original Schaltplan sondern nach einem eigenen. Mein Sicherungsträger hat auch keine 8 Sicherungen sondern 12.

    • gerade jetzt empfiehlt es sich doch den Kabelbaum nach dem Original Schaltplan zu machen, so hast du dann endlich mal ruhe, und kannst dich auf den Plan im Werkstatthandbuch verlassen. -hast dann noch Platz für 4 andere Sachen
      Arbeitsscheinwerfer etc....

      bis jetzt ganz toll, ich verfolge weiter deine arbeiten ;)
      Gruß Kevin




      -Kolben und ein Ofenrohr und fertig ist der Deutzmotor
      -Gott bewahre uns vor Eis und Schnee und den Traktoren von IHC
    • Hallo Stefan,

      kann aus Erfahrung sagen, in der Ruhe liegt die Kraft!
      Besonders bei Blecharbeiten..- siehe René- Steelstyler oder andere auch mit Intrac.
      Resaturation 2003 oder 2004. Ich meine der Mann kommt aus Laasphe- Biedenkopf oder so.
      Aber zum Thema zurück, ja Kevin hat da recht, mach es besser nach Original Schaltplan, ggf. einen Kumpel dazu nehmen.
      Bei mir hat es auch verrückt gespielt, daher dabei wirklich Ruhe bewahren.
      Ansonsten Respekt, das Tempo.., mein lieber Mann.

      Gruß Robert
      Mehr als einfach nur ein Schlepper- Deutz Fahr !
    • achso, was mir noch einfällt, ggf lohnt es auch an jede Lampe ein extra Massekabel zu legen, somit hast du eigentlich die größte Sicherheit, da meist Masse über die Karosserie geht, gibt es ggf schon mal Wackler oder wenn es mal Regnet oder es Probleme mit der Kontaktfähigkeit gibt beim Lack usw....
      Gruß Kevin




      -Kolben und ein Ofenrohr und fertig ist der Deutzmotor
      -Gott bewahre uns vor Eis und Schnee und den Traktoren von IHC
    • Ja an das Thema mit dem Massekabel hab ich auch schon gedacht. Ich möchte eigentlich an jede leuchte eine neue Leitung legen da die jetzigen sehr brüchig sind und das abnehmen der Kotflügel auch nicht unbeschadet überlebt haben. Ich hab mir vorgestellt Ölflex Leitungen zu verwenden. Auch zu anderen Komponenten wie zb Bremslichtschalter oder Hupe hätte ich Ölflex gelegt.
    • Hallo zusammen ,

      hallo Stefan ,

      von mir ein großes Lob an dich das
      du uns teilhaben lässt an deiner
      Aufarbeitung des Schleppers .

      Zur selbst gebauten Abgasanlage :
      In der Firma wo ich arbeite , werden
      alle VA-Stähle die geschweißt wurden
      anschließend in einem Säurebad
      gereinigt .
      Vorteil : Keine Verbrennungsrückstände
      vom Schweißen .
      Gerade wo viel geschweißt wurde
      ist es besser für die Lebensdauer .
      Nur als kleine Info .

      Eine kleine Frage von mir :
      Wie siehst du die Ersatzteileversicherung bei deinem
      Schlepper ?
      Ein Erfahrungsbericht oder eine
      Einschätzung zum Schluss wäre
      schön .


      Gruß Eckard
      Meine Schlepper :
      Deutz D15 ( 712 ) , Deutz D40L / 40.2 ( 812 ) , Deutz 4005
      und zwei Standmotoren Type F1l712 .