Vollständige Demontage Getriebeeinheit F1L612/53

    • F1L 612/53

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    • Vollständige Demontage Getriebeeinheit F1L612/53

      Guten Abend zusammen,

      ich benötige noch einmal eure Hilfe. Aktuell bin ich dabei an meinem F1L612/53 mit 712er Motor das Wechsel-und das Ausgleichsgetriebe mit neuen Lagern und Dichtelementen auszustatten (Grund: An den beiden Schalthebeln die Manschetten waren rissig, daher hat sich im Getriebe Wasser angesammelt und die Lager sind dadurch natürlich nicht besser geworden).

      Die Demontage vom Fahrgestell und das Trennen der einzelnen Getriebegehäuse war problemlos möglich. Die Ausgleichgetriebeeinheit habe ich auch vollständig in die einzelnen Bauteile zerlegt bekommen, ebenfalls ohne nennenswerte Probleme.

      Jetzt möchte ich das Wechselgetriebe zerlegen, dabei komme ich aber nicht weiter. Demontiert habe ich bis jetzt das Rücklaufritzel samt Bolzen, das hintere Lager 11140 inkl der Bundbüchse und das hintere Lager 11102 der Antriebswelle. Gibt es da jetzt irgendeinen Trick zum weiteren Vorgehen oder habe ich falsch angefangen? Die Kegelradwelle wäre nach meinem Verständnis das nächste was raus muss, nur leider weiß ich nicht wie das geht. Ich habe eine Zeichnung vorliegen, da kann ich nur nicht erkennen wo es bei meinem Vorhaben jetzt hakt.

      Sollte dieses Thema schon in einem andren Thread beschrieben worden sein, dann bitte entschuldigen und mir einfach den Link dazu kurz senden. Bei der Suche im Forum ( Rubriken 612 und Getriebe ) habe ich nichts zum Zerlegen in die Einzelteile gefunden, "nur" wie man das Getriebe im Gesamten demontiert.

      Ihr könnt mich auch gerne persönlich kontaktieren.

      Vielen Dank und einen schönen abend noch, Gruß Bastian
    • Hallo Bastian,
      um die Kegelradwelle auszubauen musst du den großen Sicherungsring hinter dem Zahnrad lösen und dann kannst du die Welle samt Kugellager nach vorne raus ziehen. Habe mal ein paar Bilder von unserem Schlachtgetriebe gemacht, wo drauf man es gut erkennen sollte.
      Schönen Abend noch :)
      Juppy
      Bilder
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    • Hallo zusammen,

      der Hinweiß mit dem Sicherungsring war der Entscheidende! Ich habe mir eine Sicherungsringzange in der passenden Größe gekauft, damit war der Sicherungsring in kurzer Zeit entfernt und die restliche Demontage hat keine 10min gedauert.

      Besonders möchte ich mich hiermit bei Obrschwob (Martin ), Deutz jojo (Johannes ) und MTZ-320 (Juppy ) bedanken, dank eurer Hilfe bin ich nun endlich mit der Demontage fertig.

      Vielleicht noch ein kleiner Hinweiß für alle bzgl. der in diesem Anwendungsfall passenden Sicherungsringzange:

      Ich habe mir eine Sicherungsringzange in der Größe J4 gekauft. Zuerst habe ich es mit einer in der Größe J3 probiert, aber da diese einen zu kleinen Spitzendurchmesser (2,3mm ) hat und zusätzlich die Schenkellänge unzureichend ist leider ohne Erfolg. Die J4 Zange hat einen Spitzendurchmesser von 3,2mm, damit war es kein Problem. Eine Zange in J41 ist auch nicht geeignet weil die Schenkellänge bei der Zange J41 vom Hersteller Knipex nur ca. 23mm nutzbare Länge hat. Im o.g. Anwendungsfall muß die Schenkellänge aber mindestens 27mm betragen um den Sicherungsring ordentlich und ohne Gefahr das man irgendwas zerstört zu demontieren. Wie es mit einer Zange in der 45` Version in 4er Größe funktioniert weiß ich nicht, solch eine Zange habe ich nicht probiert.


      Nochmals vielen Dank und einen schönen Sonntag noch, Gruß Bastian