Getriebe 6206 AS Zahnrad bewerten

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    • Sascha,

      leg das mal 1-2 Stunden in Benzin oder Bremsenreiniger. In den Differentialen war meist Molykote zur Grundschmierung, das stark verharzt sein dürfte. Die Schrauben mit plan abschließend aufgesetzter Mutter lösen, nicht direkt am Gewinde ansetzen und ein Holz zwischen Hammer und Mutter halten. Das schützt vor Beschädigungen, denn die Paßschrauben sitzen meist sehr fest, wenn sie verharzt sind.

      Griaßle
      Martin
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
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    • Hallo zusammen ,

      eine Anmerkung von mir zum Differenzial :
      Eine Instandsetzung ist meistens wirtschaftlich gesehen nicht sinnvoll .
      Allein der Schraubensatz kostet je nach Ausführung 200 bis 300 Euro .
      Für ein Kegelrad beim T35 / TW35 verlangt Deutz 1600 Euro
      + Märchensteuer und Versand !!! .

      Es macht meistens mehr Sinn das gesamte Differenzial zu tauschen
      inklusive die beiden Lager die es halten .

      Wenn man eine Presse hat kann man die Schrauben theoretisch wiederverwenden ,
      wenn sie nicht beschädigt sind .
      In der Praxis , also in der Realität neigen die wiederverwendetet Schrauben
      zum brechen .
      Was für ein Schaden dadurch entstehen kann , brauche ich wohl nicht erklären .

      Was hatte ich einmal gemacht bei einem T35 Getriebe :
      Weil die Innenverzahnung zu viel lose hatte , habe ich mir ein
      Differenzial ohne den äußeren Zahnrad gekauft , es kam aus einen
      Unfallschlepper Baureihe 07 mit 2800 Stunden .
      Da ich keine Presse habe wurde das Zahnrad mit den Schrauben aufgezogen .
      Die Schrauben werden über Kreuz oder Dreieck angezogen . Erst nur handfest ,
      ca 10 - 15 Nm . Dann in mehren Durchgängen ( z.B. 25 -50 - 75 - 100 ) anziehen .
      Zum Schluß mit 125 Nm . Für mich die bessere Wahl .
      Oder man schraubt die Schrauben 1/4 - 1/2 pro Durchgang an .
      Auch hier gilt max. 125 Nm .
      Danach die Schrauben einzeln tauschen und auf 103 Nm anziehen .
      Die Sicherungsbleche dann umbiegen .
      Diese Angaben gehören zum T35 / TW35 / TW 50 .

      Es gibt von Deutz auch Reparatursätze mit S-Mutter , hier entfallen die Sicherungsbleche .
      Man kann die Muttern zusätzlich mit einen Kleber von Loctite sichern .
      Beim Zusammenbau mit einer Presse , ca. 30 - 40 Tonnen , können
      die Schrauben wiederverwendet werden .
      Je nach Handbuch unterscheiden sich die Nm Angaben etwas .
      Das nur zur Vollständigkeit gesagt .

      Gruß Eckard
      Meine Schlepper :
      Deutz D15 ( 712 ) , Deutz D40L / 40.2 ( 812 ) , Deutz 4005
      und zwei Standmotoren Type F1l712 .
    • Hier mal 2 Bilder von dem gebrochenen Keuzzapfen.
      Auf dem anderen Bild ist das Diff. von einem TW50.1 Getriebe zu sehen, der Kreuzzapfrn passt in das TW50.4, der Rest nicht.
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      Einen Deutz-Treker muss man nicht unbedingt haben, is aber geil :P
      Der Link geht zu meinem 2 Hobby, Turbinenhubschrauber.
      youtube.com/watch?v=9YgTHnaDv0g

      Viele Grüße

      Sascha
    • Bisher bin ich davon ausgegangen, dass ich ein TW50.4 Getriebe habe.
      Leider bin ich mir da nicht mehr so sicher, weil ich glaube, dass der Schlepper
      äter ist als die Fahrgestellnummer hergibt, soll heißen die Kupplungsglocke mit der Nummer ist von einem jüngeren Schlepper.
      Woran kann ich das TW50.3 vom TW50.4 unterscheiden?
      Einen Deutz-Treker muss man nicht unbedingt haben, is aber geil :P
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      Viele Grüße

      Sascha
    • So mehr Nummern sind auf dem Getriebe nicht drauf.
      Die Aufnahme von den Girlingbremsen haben 32 Zähne, 68mm.
      Das Differential ist nicht schrägverzaht und hat 55 Zähne.
      Weiß einer, er ob es ein TW50.4 oder ein TW50.3 ist ?
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      Viele Grüße

      Sascha
    • Guten Morgen,

      laut Getriebeschema aus meinem Werkstatthandbuch sollte das ein TW50.4 sein. Zwischenwelle mit 12 und Endantrieb mit 55 Zähnen.
      Das TW50.3 hat dagegen eine Übersetzung mit 11/57. Kegel und Tellerrad sind ebenfalls anders übersetzt.

      Gruß Achim
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      So wie ich lauf, so geh ich auf!
    • So mein Kumpel hat mir Werkzeug gebaut, um die Wellen raus zu ziehen.
      Hier das Ergerbins:
      Was saggt ihr zum S-L Gang Gruppe ?
      An der Zapfwelle 2 Lager innen ist ein 'Riss im Gehäuse zu sehen.
      Den sehe ich mal nicht so schlimm, an da wird wohl mal ein gegen die Zapfwelle gefahren sein :)
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      Viele Grüße

      Sascha
    • Noch ein paar Bilder.
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      Viele Grüße

      Sascha
    • Moin Sascha,

      der Riss hätte mir größere Sorgen bereitet, da er zu Undichtigkeiten führen kann. Zudem kann die Stabilität des gesamten Gehäuses beeinflusst sein. Durch die Zapfwelle werden zudem größere oszilierende Querkräfte auf das Gehäuse ausgeübt, welche zu einer Rissfortsetzung führen können.

      MFG Kai
    • Hallo, ich stelle mal die Grundsatzfrage: Muss der jemals wieder schwer arbeiten? Wenn nein, dann würde ich das Nötigste machen, also Lager und Syncronringe. Die Zapfwelle wieder einbauen und Testen. Der Teil ist ja mit wenig aufwand wieder Demontiert. Das Geld für gute Ersatzteile wäre aber an anderer Stelle besser inverstiert. Vielleicht lohnt auch ein Austauschgetriebe eines anderen 6206A.
      Mit freundlichen Grüßen
      Michael
    • So ich habe mich mal umgehört.
      Das mit dem Schweißen ist so eine Sache, da es Guss ist.
      Jetzt weiß ich nicht so richtig, soll ich oder soll ich nicht.
      Weil das Gehäuse ist ja nicht verzogen oder gedehnt worden, also was spricht dafür es nicht zu schweißen?
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      Viele Grüße

      Sascha
    • Hallo ,

      wenn das Gehäuse Risse hat
      kann man das selber kaum schweißen.
      Das können nur Fachbetriebe .
      Problem : Verzug und Spannungen .

      Verzug : wenn sich ein Gehäuse nur
      gering verformt und dann die
      Gehäusebohrungen nicht 100%
      fluchten werden die Lager
      zusätzlich belastet .

      Spannung : Das Gehäuse muß
      gleichmäßige vorgewärmt werden
      um Spannungen zu vermeiden
      und sich neue Risse nicht bilden .

      Meine Meinung :
      Versuche erst einmal ein anderes
      Gehäuse zu bekommen .

      Gruß Eckard
      Meine Schlepper :
      Deutz D15 ( 712 ) , Deutz D40L / 40.2 ( 812 ) , Deutz 4005
      und zwei Standmotoren Type F1l712 .
    • Hallo Sascha ,
      die Frage von Michael ist berechtigt : Was muss er hinter noch schaffen ? Die Halbkulissen der Gangräder sind stark abgeschrägt , wenn du hier neue Schaltbolzen einbaust und das Getriebe schwer belastest , werden die Kanten der Schaltbolzen schnell verschleißen , weil hier eine Punktbelastung auftritt gegenüber der Flächenbelastung bei intakter Bohrung .
      Meine Empfehlung wäre wenn er schaffen muss neue Räder , wenn er nur rollt und leicht ziehten muß nur neue Schaltbolzen .

      MfG

      H.-A.
    • Noch mal wegen dem Riss, Schweissen geht zwar, es ist aber hinter der Lagersitz nachzubearbeiten heisst ? Teuer und schwierig.
      Ein neues passendes Gehäuse zu finden ist schwer und der Preis dafür wenn man eins hat völlig daneben.
      Ist die Belastung am hinteren Zapfwellenlager wirklich so groß, das der Steeg platzen kann ?
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      Viele Grüße

      Sascha