20 Liter Getriebeöl-Wasser-Gemisch in meinem F1L514/51

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    • 20 Liter Getriebeöl-Wasser-Gemisch in meinem F1L514/51

      Vor ca. 3 Jahren habe ich bei meinem F1L514 eine Zapfwelle nachgerüstet, mit der ich ausschließlich in den Sommermonaten eine Zapfwellenpumpe antreibe.
      Das Getriebe habe ich damals mit ca. 12 Liter Pennasol SAE80 GL3 Getriebeöl gefüllt. Seitdem habe ich den Ölstand (leider) nicht kontrolliert, weil ich nur wenige Tropfen Ölverlust hatte.
      In letzter Zeit habe ich verstärkte Schaltgeräusche festgestellt, sonst aber keine Auffälligkeiten.

      Vor wenigen Tagen stand eine kleine Öllache im Bereich des Getreibes unter dem Deutz. Ich konnte erkennen, dass das Öl aus der Einfüllöffnung (am Deckel mit dem Peilstab) ausgetreten war!
      Als ich den Deckel abgeschraubt hatte, gab es die große Überraschung: das Öl lief (oben) aus der Öffnung heraus!!! Daraufhin habe ich die beiden Ablassschrauben entfernt und insgesamt 20/21 Liter Öl-Wasser-Gemisch aufgefangen. Das Getriebeöl muss also mit 8-9 Litern Wasser angereichert worden sein.

      Regenwasser kann es nicht sein, weil der Deutz eigentlich immer trocken steht. Ich habe den Getriebeblock ein paar mal mit Wasser abgespritzt und auch die Felgen, von außen und von innen. Der Deckel an der Schaltung ist mit einer intakten Dichtung versehen.

      Ich habe keine Idee, wie das Wasser hineingelangt sein könnte. Kann mir jemand helfen? Vielen Dank vorab!
    • Hallo Jürgen

      Irgendwie muss das Wasser in das Getriebe gekommen sein.
      Überleg mal wie oft Du das Getriebe gewaschen hast und ob Du in die Nähe der Entlüftungsschraube gekommen bist. Wenn Du den Wasserstrahl da seitlich drauf hältst, könnte hier Wasser in das Getriebe gelangen.


      Wenn der Schlepper sonst immer trocken steht muss es mit dem Waschen zusammen hängen.
      Oder steht der doch ab und zu im Regen?


      Viele Grüße
      Thomas
    • Hallo Jürgen

      Bei 4-5 mal ist es wohl auszuschließen.

      Könnte, wie Andreas schreibt, ein "Streich" die Ursache sein, ich meine haben denn Andere Zugang zum Schlepper?

      Bekloppte sind mehr als genug da, hatte ich jetzt auch erst.

      Den Ärger hast du jetzt.
      Ich würde auf jeden Fall den Schaltdeckel und die hintere Abdeckung abbauen und nachsehen ob das Wasser schaden angerichtet hat.
      Wenn nicht, Getriebe spülen und neu befüllen.


      Ich wünsche Dir das es das war, sonst kommt es noch Dicker.

      Viele Grüße
      Thomas
    • Ich schmeiße mal Kondeswasser in die Runde. Das erklärt zwar nicht die Menge aber trüge dazu bei.
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    • Hallo Jürgen

      Du hast geschrieben, das du die Zapfwelle vor etwa drei Jahren nachgerüstet hast und das der Schaltdeckel
      dicht sei.

      Ich weis nicht in wie weit du den 514er dafür zerlegen musstest oder schon vorbereitet ist.
      Der hat doch auch ein Halbschalen Gehäuse?
      Geht das nur über den Schaltdeckel?

      Könnte es sein das das Wasser über eine Undichtigkeit im Bereich der Abdichtung oder Durchführungen von Hebeln in das Getriebe gelangen.

      Nur die Menge ist so groß.

      Es bleibt wohl wirklich nur der Streich von irgendwelchen Jungs oder einem genervten Nachbarn.

      Viele Grüße
      Thomas
    • Vielen Dank für die bisherigen Beiträge.
      Die Zapfwelle konnte ohne besonderen Aufwand nachgerüstet werden. Hintere Abdeckplatte (4 Schrauben) lösen und Zapfwelle einschieben. Alles andere ist werksseitig vorgerüstet.
      Undichtigkeiten wären eine Möglichkeit, bringen aber nicht die Menge.

      Vielleicht wirklich ein "Streich" oder jemand, der den "Klopfer" nicht mag....
    • Hanno_911 schrieb:

      Daraufhin habe ich die beiden Ablassschrauben entfernt und insgesamt 20/21 Liter Öl-Wasser-Gemisch aufgefangen.
      Hallo Hanno,
      Wasser und Öl mischen sich nicht, das bedeutet, unten ins Getriebe stand Wasser,
      und das Öl stand oben drauf. Das ist natürlig nicht so gut für die Getriebe Lagerung.
      Es ist radsam, der Traktor mit neues Getriebe-Öl zu fahren, und anschließend
      nach 100 Betriebsstunden nogmals ein Ölwechsel durch zu führen.
      Mit freundlichen Grüßen,
      Karel Vermoesen
    • Karel Vermoesen schrieb:

      Wasser und Öl mischen sich nicht
      Hallo,

      Wasser und Öl können sich mischen.

      Das Ergebnis ist dann eine sog. Emulsion. Ein Öl-Wasser Gemisch, was dann eine Farbe wie Karamel aufweist.

      Karel schrieb es schon. Emulsion raus.......neues Öl rein und nach den besagten 100 h nochmal wechseln.

      Tipp: Wenn der Schlepper frei zugänglich steht, für die Zukunft im Carport eine Wildkamera installieren um evtl. Vandalen oder "dumme Jungen" zu filmen 8)

      Die sind gar nicht mal sooo teuer....

      Gruss Andreas
      "Er hat geschweisst, man sieht es kaum, lasst uns schnell noch einen Niet reinhau`n!" ;(
    • Zunächst mal Entwarnung wegen der Reinigung mit Wasser. Selbstverständlich in einer Waschanlage mit Ölabscheider pp. Keinesfalls mache ich das auf dem Grundstück.

      Nach den bisherigen Antworten halte ich es auch für wahrscheinlich, dass jemand "Hand angelegt" hat.
      Ich habe das Getriebe gespült und werde frisches Öl auffüllen und im nächsten Frühjahr erneut wechseln. Zwischendurch werde ich kontrollieren und eine Kamera installieren.

      Dank an alle, die sich beteiligt haben.
    • Hanno_911 schrieb:

      Vor ca. 3 Jahren habe ich bei meinem F1L514 eine Zapfwelle nachgerüstet, mit der ich ausschließlich in den Sommermonaten eine Zapfwellenpumpe antreibe.
      Das Getriebe habe ich damals mit ca. 12 Liter Pennasol SAE80 GL3 Getriebeöl gefüllt. Seitdem habe ich den Ölstand (leider) nicht kontrolliert, weil ich nur wenige Tropfen Ölverlust hatte.
      In letzter Zeit habe ich verstärkte Schaltgeräusche festgestellt, sonst aber keine Auffälligkeiten.

      Vor wenigen Tagen stand eine kleine Öllache im Bereich des Getreibes unter dem Deutz. Ich konnte erkennen, dass das Öl aus der Einfüllöffnung (am Deckel mit dem Peilstab) ausgetreten war!
      Als ich den Deckel abgeschraubt hatte, gab es die große Überraschung: das Öl lief (oben) aus der Öffnung heraus!!! Daraufhin habe ich die beiden Ablassschrauben entfernt und insgesamt 20/21 Liter Öl-Wasser-Gemisch aufgefangen. Das Getriebeöl muss also mit 8-9 Litern Wasser angereichert worden sein.

      Regenwasser kann es nicht sein, weil der Deutz eigentlich immer trocken steht. Ich habe den Getriebeblock ein paar mal mit Wasser abgespritzt und auch die Felgen, von außen und von innen. Der Deckel an der Schaltung ist mit einer intakten Dichtung versehen.

      Ich habe keine Idee, wie das Wasser hineingelangt sein könnte. Kann mir jemand helfen? Vielen Dank vorab!
      Moin Hanno,

      Du schriebst am Anfang, dass du eine Zapfwelle nachgerüstet hast,: "mit der ich ausschließlich in den Sommermonaten eine Zapfwellenpumpe antreibe."
      Möglicherweise sorgt Deine Pumpe für das Wasser im ÖL?
      Schöne Grüße
      aus Bremen

      Götz


      Deutz F2L 612/5-NK
      Motor F2L 712
      Baujahr 1957
      Schlepper Nr. 7461/167