Typenunterscheidung F1 L612 F1 L712

    • F1L 612/53

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    • Guten Abend zusammen,

      vielen Dank für eure Hilfe. Ich verbaue bei der Remontage ausschließlich neue Dichtungen, sind ja in der Regel günstige Teile die aber wenn man da sparen möchte viel Zeit, Geld und Nerven kosten können. Die O-Ringe 35x4 habe ich noch bei mir im Bestand gefunden, daher benötige ich die Kupferringe nicht im Set.

      @ Oberschwob: Du hast auf einem von deinen Bildern auch noch andere O-Ringe als den 35x4 aufgelistet?
      Z.B.den 2,5x8. Wo gehört dieser denn hin?

      Bei mir habe ich bei der Demontage der Pumpenmechanik ausschließlich den 35x4 O- Ring und die beiden 17x21x3 Kupferdichtringe demontiert.

      Schönen Abend noch, Gruß Bastian
    • Hallo Bastian,

      müßte eigentlich dabei stehen, wo die hingehören auf dem Bild - Vorpumpstangen.

      Griaßle
      Martin
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)
      Ich kann, weil ich will, was ich muss! (Immanuel Kant)
      Wenn man bei einem anderen Menschen erfolgreich Fehler finden möchte, so verwende man nicht eine Lupe, sondern besser einen Spiegel.

      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii
    • Hallo zusammen,

      ich wollte nochmals eine kurze Rückmeldung bzgl. meinem Traktor geben. War in den letzten Wochen leider nicht viel Zeit sich um den Traktor zu kümmern.

      Nachdem ich die Pumpenplatte demontiert habe und alles gereinigt und neu geschmiert habe ist die gesamte Mechanik wieder sehr leicht gangbar.

      An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken, besonders bei Oberschwob Martin der mit seinen sehr guten und ausführlichen Zeichnungen und selbsterstellten Anleitungen wesentlich bei mir zum Verständnis der Mechank beigetragen hat, nochmals vielen Dank und weiter so!!

      Den von dir Hannes und Oberschwob beschriebenen O-Ring habe ich bis dato nicht gefunden, in der Schnittzeichnung aus der Ersatzteilliste ( bei mir die Seite 150 in dem Nachdruck) ist auch keiner eingezeichnet und auch nicht gelistet. Wo genau an der Vorpumpstange soll dieser den montiert werden?

      Das defekte Teil aus dem Ölfilter habe ich neu gedreht, ist problemlos möglich und mit dem richtigen Werkzeug in ca 1,5 Stunden gemacht.

      Die Pumpenplatte habe ich wieder montiert, neuen Diesel eingefüllt und dann entlüftet. Nach ein paar Startversuchen ist der Traktor dann auch angesprungen (lief am Anfang ein wenig unrund, aber er hat auch ca. 20 Jahre nicht gelaufen). Nachdem ich den Motor ein paar Minuten ohne Last ein bisschen hab laufen lassen damit das Öl auch wirklich an alle Stellen wieder rankommt habe ich mal eine kleine Runde auf der Wiese gedreht. Alle Gänge schalten sich gut, die Bremsanlage funktioniert auch soweit gut. Leider kenne ich keinen anderen Traktor von diesem Typ als Referenz und kann daher nur subjektiv beurteilen was ich an einem Fahrzeug aus den 50ern als gut empfinde.

      Leider ist der Anlasser teilweise nicht wirklich in Ordnung, er hat trotz neuer und voll geladener Batterie doch Probleme den Motor zu starten, er dreht meiner Meinung nach nicht richtig rund und "hängt" an einer Stelle. Es ist ein Bosch Typ EGE 1/12 R3. Werde diesen gleich einmal zerlegen und schauen ob vielleicht irgendwo ein Fehler ist.

      Gruß Bastian
    • bastian3112 schrieb:

      Leider ist der Anlasser teilweise nicht wirklich in Ordnung, er hat trotz neuer und voll geladener Batterie doch Probleme den Motor zu starten, er dreht meiner Meinung nach nicht richtig rund und "hängt" an einer Stelle. Es ist ein Bosch Typ EGE 1/12 R3. Werde diesen gleich einmal zerlegen und schauen ob vielleicht irgendwo ein Fehler ist.
      Dann schau Dir auch den Magnetschalter an. Die sind immer wieder Ursache für Probleme mit Anlassern.

      Gruß, Irvin
      Besitzer von zwei F1L612/53. Jeweils als Restaurationsobjekt.
      Für meinen Teileträger als Restaurationsobjekt brauch in ein Teil (Steuergerät) vom Kraftheber und die Heckhydraulik-Pumpe/Leitung und das Gehänge. Ebenso den kompletten Auspuff.
    • Hallo Bastian,

      ich habe hier ein Bild von MARC aus dem Forum verlinkt, das den Dichtring an der Vorpumpstange zeigt - der liegt genau daneben, ziemlich zerbröselt. Er gehört also ziemlich vorne am abgesetzten Umfang hin. Die Listen enthalten diesen Dichtring nicht, das ist richtig - habe jedenfalls noch keine gesehen, die das aufgelistet hatte (habe nochmals gesucht, deshalb auch die stark verzögerte Antwort!)

      deutzforum.de/index.php?attachment/133316-img-0382-jpg/

      Zudem habe ich noch ein Bild aus dem fanzösischen Deutzforum angehängt, auf dem der Dichtring auf der Vorpumpstange zu sehen ist.

      UND: Danke für die lobenden Worte! So soll es sein - Bilder helfen meist mehr als 1.000 Worte. :P

      Griaßle
      Martin
      Bilder
      • 100_1428-dichtring.jpg

        57,45 kB, 800×450, 25 mal angesehen
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)
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      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii
    • In meiner ETL Z1125-2 für den D25.2, D30 und D30S ist der O-Ring abgebildet und aufgelistet, siehe Anhang, Position 92. Ebenso eine Scheibe (91), die mir aber auch fremd ist...
      Dort wiederum wird die Position unter dem Punkt G30 als Rundgummiring 8x3 H721 geführt.
      Bilder
      • O-Ring.JPG

        60,85 kB, 639×355, 26 mal angesehen
      • Rundgummiringe.JPG

        58,01 kB, 327×640, 19 mal angesehen
    • Das ist gut zu wissen! Das fehlerhafte O-Ring-Maß von mir habe ich bereits zur Kenntnis genommen (die Bezeichnungen waren übrigens auch verkehrt herum...).
      Bzgl. Scheibe (91) muß ich im Moment passen. Da die Pumpenplatte bei mir aber grade nicht montiert ist, könnte ich evtl. mal nachsehen.
      Die ETListen der 612er-Serie sind da wohl nicht vollständig, aber der D-Serie aber wohl schon...

      Danke

      In der Teilenummernliste zum D25S 7467/1 (das ist die vom D25.1S!) ist sowohl die Cu-Scheibe, als auch der Gummi-Dichtring enthalten:

      Teilenummern:
      • 1798a: Dichtring Kupfer! A 10*13,5 DIN7603 Cu
      • 1773a: 2905 G1 - also wohl 8*3, wie wir bereits ermittelten - keine Gewähr!


      Griaßle
      Martin
      Bilder
      • ESP-Platte-D25_teilenummernliste_vorpumphebel.jpg

        816,45 kB, 2.480×3.508, 24 mal angesehen
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      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Obrschwob ()

    • Moin Moin.
      Bin seid gestern auch im Besitz eines F1L612/53 den ich heute nach 20 Jahren Stillstand dank der super Erklärung zur Einspritzpumpe wieder zum klopfen gebracht habe.
      Nun zu meinem Problem: Der Motor hat einen waagerechten Riss oberhalb vom Anlasser, aus dem beim Motorlauf reichlich Öl austritt.
      Der Vorbesitzer hat diesen Riss wohl vor 50 Jahren mal schweissen lassen, aber der Riss ist weitergewandert.
      Ich denke nicht das ein weiterer Schweissversuch viel Sinn hätte da die Kräfte an der Stelle einfach zu hoch sind und denke darüber nach einen gebrauchten Block zu suchen.
      Bin mir jetzt allerdings unsicher ob ich einen 612 oder 712 Motor habe da ich vom Vorbesitzer Bedienungsanleitung und Ersatzteilliste vom 712 bekommen habe, aber vom Baujahr (1955) es ein 612 sein müsste.
      Gibt es Merkmale wie ich erkennen kann, welchen Motor ich habe?
      Das Typschild ist leider dem Schweissveruch zum Opfer gefallen.

      Schönen Gruß aus Nordfriesland
      Björn
    • Servus Björn,

      die Motornummer müsste beim Einzylinder (zumindest 712er) rechts neben der Ölfilterglocke unter dem Pumpendeckel ins Kurbelgehäuse eingeschlagen sein laut BDA. Außerdem müsste es auch nach meinem Verständnis gemäß Baujahr ein 612er sein. Ein weiteres Merkmal könnte auch die Gußnummer des Zylinderkopfes sein, sofern noch original.
      LG

      Emanuel



      D30S-NFG, BJ 62 und F2L612/6-N, BJ 57
    • Hannes,

      mir geht es eigentlich genauso. Sollte ich die Tage mal Zeit finden, werde ich das auf der Pumpenplatte nachprüfen, die ist grade nicht verbaut. Ich denke, daß der Cu-Ring den O-Ring in der Führung begrenzt, denn die Vorpumpstange bewegt sich ja vor und zurück, wenn sie benutzt wird. Eine innere Begrenzung des O-Ringes auf der Stange muß da schon gegeben sein, denn sonst springt der runter.
      Vielleicht ist der Cu-Ring tatsächlich fest bei Dir oder eben einfach übersehen worden.

      Griaßle
      Martin
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)
      Ich kann, weil ich will, was ich muss! (Immanuel Kant)
      Wenn man bei einem anderen Menschen erfolgreich Fehler finden möchte, so verwende man nicht eine Lupe, sondern besser einen Spiegel.

      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii
    • Hallo Hannes und Martin,

      also ich habe an meiner Pumpenplatte einmal nachgeschaut, ich kann da keinen Cu-Ring erkennen (was nicht bedeutet dass da keiner hingehört bzw. ich ihn schlicht und einfach nicht sehe ). Die Erklärung von dir Martin klingt plausibel, werde bei der nächsten De- und Remontage an der Stelle mal sehen wie man das da einbauen kann/soll/muss.

      Nochmals vielen Dank euch beiden für die Hilfe, dank eurer Unterlagen konnte ich mir jetzt auch einen Reim daruaf machen wie sich das mit dem O-Ring an der Vorpumpstange verhält. Da ist es immer gut wenn nicht nur eine Literaturquelle hat.

      Den Anlasser habe ich ausgebaut und grob zerlegt. Da sich da ein paar Fragen ergeben die eigentlich unter der Überschrift von diesem Thread nicht hingehören würde ich gerne einen neuen eröffnen. Habe auch schon über die Suchfunktion zu meinen Fragen geforscht, leider ohne Ergebniss!


      @ Björn: Ich persönlich finde Schweißen von Guß wird gerne als große Komplikation bezeichnet. Mit der richtigen Ausrüstung ist das aber machbar, (habe in der Lehre Getriebegehäuse aus Guß geschweißt, da war danach alles dicht und ohne Verzug) und vielleich in deinem Fall eine preiswertere Lösung als ein neues Teil. Wichtig ist natürchlich das die Arbeit fachmännisch durchgeführt wird damit du dauerhaft Ruhe hast. Da von der Außenseite mal eben eine Decklage schweißen ist sicherlich nicht erfolgreich. Frag doch mal in deiner Umgebung bei Schweißfachbetrieben nach ob die so eine Arbeit durchführen können.

      Gruß Bastian
    • Hallo;

      Oder einen gebrauchten leeren Motorblock kaufen- 612/712 sind beides die Gleichen. Einfach mal bei den Händlern nachfragen!!!
      PS- stell dir vor- du lässt es aufwändig schweißen-was auch nicht preiswert sein wird- und montierst alles wieder zusammen +++ und stellst nach einer Weile fest- das die Naht doch wieder gerissen ist. Und dann wieder alles von vorne....?

      Gruß- Michael
    • Moin Moin.
      Beim Thema Guss schweissen gehen ja die Meinungen weit auseinander. Ich sehe das genau so wie Michael. Wenn ich jetzt noch weit fahren müsste und noch einen Tag Urlaub investieren, dann ist es wohl doch besser sich um einen anderen Block zu bemühen.
      Es eilt ja nicht.
      Wenn ich dazu komme werde ich heute Abend mal ein Bild hochladen.

      Gruß aus Nordfriesland
      Björn.
    • Nun. Egal in welchem Material ein Riß entsteht. Man tut immer gut daran, dem Riß ein Ende zu setzen, bevor man klebt oder in dem Fall schweißt. Das Bohrloch setzt man so, das der Riß quasie mittig im Loch endet. Das sollte aber ein guter Schweißer nicht nur wissen, sondern selbstverständlich auch so machen. Wird das Loch am Ende vom Riß nicht gebohrt, so reißt der Riß unweigerlich weiter, egal wie gut geschweißt wurde.

      In dem Fall von Dir, schaut die Schweißnaht nicht gerade toll aus. Es sieht aber auch so aus, als wenn der Riß neben der Schweißnaht läuft. Von daher wäre ich in dem Fall wohl auch für einen anderen Motorblock bzw. komplett neuen alt gebrauchten Motor.
      Besitzer von zwei F1L612/53. Jeweils als Restaurationsobjekt.
      Für meinen Teileträger als Restaurationsobjekt brauch in ein Teil (Steuergerät) vom Kraftheber und die Heckhydraulik-Pumpe/Leitung und das Gehänge. Ebenso den kompletten Auspuff.
    • Irvin schrieb:

      Man tut immer gut daran, dem Riß ein Ende zu setzen, bevor man klebt oder in dem Fall schweißt.
      Genau, das ist quasi eine der Grundvoraussetzungen für eine fachmännische Reparatur. Irvin hat es genau richtig breschrieben, so wurde mir das in der Lehre auch vermittelt und so haben wir die Reparaturen auch ausgeführt.

      Und bzgl. dem Bild würde ich persönlich in diesem Fall das Thema Schweißen auch nur als Option 2 wählen, da ist doch vorher einiges falsch gemacht worden.
      Gruß Bastian
    • Hallo Bastian,

      Danke erstmal für das Lob.

      In Deinem Beitrag am Anfang hast Du geschrieben, das Du Dir nicht sicher bist, ob es nun ein F1L612- oder ein F1L712-Motor ist. An dem Schlepper wurde ja schon die eine oder andere sagen wir mal kreative Bastelarbeit ausgeführt. Kann es sein, daß da auch im Motor bunt alles zusammen gewürfelt wurde und der Motorblock deswegen nachgegeben hat. Von daher müßtest Du entweder jedes einzelne Teil genau anschauen, bevor Du es in einen anderen Motorblock einbringst oder beiß in den sauren Apfel und hol Dir einen kompletten Motor, der möglichst bis vor kurzem noch einwandfrei im Spenderfahrzeug gelaufen ist. Bei ebay-Kleinanzeigen gibt es ja schon fast ständig F1L612 Motoren und ab und an auch F1L712 Motoren in einem mehr oder weniger guten Zustand zu holen.
      Besitzer von zwei F1L612/53. Jeweils als Restaurationsobjekt.
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