Mähbalkenantrieb zerlegen D25.1S

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Mähbalkenantrieb zerlegen D25.1S

      Hallo,
      bin das Getriebe eines D25.1S am zerlegen, um es neu abzudichten.
      Dabei müsste ich das Schwungrad unten von der Welle bekommen.
      Leider will das Ding einfach nicht runter. Sieht aus, als wäre dort ein Gewinde, das sich aber nicht bewegt.....
      Hat jemand ein Tip, wie das geht?
      Das obere Lager und die Feder hab ich bereits entfernt.

      Gruß
      Michael
      Bilder
      • Mähbalkenantrieb.JPG

        25,02 kB, 192×396, 33 mal angesehen
      • IMG_20180727_200218.jpg

        3,95 MB, 3.456×4.608, 42 mal angesehen
    • moin,

      das Thema hatten wir erst in den letzten Tagen.

      Michael @michiwi hat die Welle schon mal zwischen zwei Bohlen geklemmt.
      Ich selber habe das noch nicht gemacht, da bei mir die Kurbelscheibe schon ab ist seit ich den Schlepper habe.

      Warte noch etwas vielleicht Antwortet er auch noch.

      Eine weitere Frage war, was für ein Gewinde auf der Welle ist.
      Es ist ein Rechtsgewinde.

      Viele Grüße
      Thomas
    • Ganz kurz:
      Rechtsgewinde, analog zu F2L612/5 - ist meist megafest - selbes Problem bei mir grade...

      Griaßle
      Martin
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)
      Ich kann, weil ich will, was ich muss! (Immanuel Kant)
      Wenn man bei einem anderen Menschen erfolgreich Fehler finden möchte, so verwende man nicht eine Lupe, sondern besser einen Spiegel.

      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii
    • Hey Kai,

      das kann ich Dir leider nicht sagen. Aber: "so wie ich lauf, so geh ich auf".
      Tut mir leid.
      Griaßle
      Martin
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)
      Ich kann, weil ich will, was ich muss! (Immanuel Kant)
      Wenn man bei einem anderen Menschen erfolgreich Fehler finden möchte, so verwende man nicht eine Lupe, sondern besser einen Spiegel.

      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii
    • Hallo,
      wollte mal Rückmeldung geben...
      nur zwischen Holzbrettern hat leider bei mir nicht funktioniert.
      Hab 2 Balken genommen, mit dem Forstnerbohrer ein 35er Loch mittig durchgebohrt und dann an einem der Balken noch längs ca. 1-2mm auf der Säge weggeschnitten,
      so dass die Balken richtig klemmen. Erst rutschte das auch, hab aber dann auch die Kupplung noch abgenommen und die Passfeder der Kupllung mit eingespannt.
      Als Gegenstück hatte ich auf dem Schwungrag eine breite Latte mit einem Loch an die Aufnahme des Lagers mit der orginal Mutter geschraubt.
      Ging echt schwer, ist aber jetzt ab. :thumbsup: .
      Danke und Gruß
      Michael
    • Hallo,
      leider hatte ich die komplette Welle schon wieder zusammen gebaut.....
      hab leider auch erst heute geschafft, die Bilder zu machen.
      Im Bild 1 erkennt man die komplette Welle.
      Bin wie folgt vorgegangen:
      Ich gehe davon aus, das man die Befestigungsschrauben am Flansch (E-Teil 31705) schon entfernt hat, sonst kann man das Getriebe ja auch nicht öffnen.
      Welle mit Hebelwelle (zur Betätigung der Kupplung) herausnehmen. Dabei saugt die Hebelwelle sich in der Bohrung fest ;)
      Auf der linken Seite das Lager abziehen.
      Die Nutmuttern lösen und vorsichtig entfernen - Aber Vorsicht !!! Die Feder hat Spannung.
      Ich habe die Feder leicht über einen Hebel mit einen Schraubenschlüssel (ich glaube, es war ein 60er) gespannt. Dann kann man die Muttern entfernen und die Spannung langsam lösen.
      Den Federteller und die Feder entnehmen.
      Jetzt kann man den Kupplungskonus (31735) auf der Passfeder abzeiehen.
      Wenn man den runter hat, sieht man die recht lange Passfeder.
      Die Welle hab ich dann mit der Passfeder in ein geteiltes Holz (Bild 2) im Schraubstock festgespannt.
      Die Bohrung im Holz hab ich mit einem 35er Forstnerbohrer gemacht und anschließend noch ein Holz an der längsseite innen mal auf der Säge noch 1mm abgeschnitten, damit es auch schön klemmt.
      (Beim festspannen darauf achten, das die Richtung der später anzubringenden Latte passt.
      Dann hab ich ein Loch in eine ca. 1,5m lange Latte (Bild 3) gebohrt und auf das Schwungrad gesetzt.
      Das Loch muss groß genug sein, damit es satt aufliegt (darf nicht über die Schräge am Schwungrad rutschen).
      Mit Scheiben und der Orginalmutter dann fest ziehen.
      Jetzt. braucht es nur noch Kraft.....
      Bei mir war es übrigens Rechtsgewinde. Konnte man aber vorher schon sehen.
      Hoffe ich konnte helfen.
      Gruß
      Michael
      Bilder
      • 1.jpg

        4,5 MB, 4.608×3.456, 46 mal angesehen
      • 2.jpg

        3,86 MB, 3.456×4.608, 41 mal angesehen
      • 3.jpg

        3,57 MB, 3.456×4.608, 43 mal angesehen
    • Hallo Michael,

      ich werde nicht ganz schlau aus der Konstruktion. Verstehe ich das richtig?
      1. die Welle wurde vertikal in den beiden Balken im Schraubstock eingeklemmt - samt Paßfeder als zusätzliche Verdrehsperre
      2. das Brett/die Latte wurde auf den Schwungradkegel aufgeschraubt und damit fest mit dem Schwungrad verspannt
      3. dann wurde Kraft aufgebracht
      ABER genau da frage ich mich wie: Schlag oder drehen?

      An meinem Mähwerksantrieb ist der Kurbelzapfen konisch und nicht mehr vollständig! Außerdem dreht er sich auch noch auf dem Schwungrad. Ich kann da also nichts festmachen, außer anzuschweißen. Aber die Schwungscheibe ist ja Guß, weshalb es wohl kaum geht da einen Hebel anzuschweißen, um die Scheibe zu drehen.

      Hat von Euch einer eine Idee, die mir die Lösung oder den nötigen Geistesblitz dazu bringt? Danke im Voraus!

      Griaßle
      Martin
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)
      Ich kann, weil ich will, was ich muss! (Immanuel Kant)
      Wenn man bei einem anderen Menschen erfolgreich Fehler finden möchte, so verwende man nicht eine Lupe, sondern besser einen Spiegel.

      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Obrschwob ()

    • Hallo Martin

      Kannst du Dir nicht aus Flacheisen einen Schlüssel wie ein Y bauen ähnlich wie der Schlüssel von der Flex.
      In die Schwungscheibe Löcher bohren und mit Gewinden versehen.
      Dann den Schlüssel an der Schwungscheibe anschrauben.

      So solltest du die Schwungscheibe halten können.
      Den Rest wie es Michael beschrieben hat.

      Oder habe ich das Problem falsch verstanden?

      Viele Grüße
      Thomas
    • Hallo Thomas,

      ja, daran habe ich auch schon gedacht. Allerdings wollte ich die Schwungscheibe nicht beschädigen, obwohl ich sie nicht mehr montieren werde - vielleicht kann sie mal jemand brauchen. Der Antrieb soll später anders genutzt werden, weil der Mähbalken eh nicht existent ist.

      Von den notwendigen Kräften her vermute ich aber mindestens 4-kant-Rohre Zollbereich oder vergleichbare Kanthölzer. Das Ding sitzt verdammt fest.

      Fixiert hatte ich die Welle schon mit Spanngurten auf einem I-Träger. Die Schwungscheibe hatte mich aber nur ausgelacht... ;)

      Trotz allem, vielen Dank für die Idee! Könnte ich schon umsetzen.

      Griaßle
      Martin
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)
      Ich kann, weil ich will, was ich muss! (Immanuel Kant)
      Wenn man bei einem anderen Menschen erfolgreich Fehler finden möchte, so verwende man nicht eine Lupe, sondern besser einen Spiegel.

      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Obrschwob ()

    • Hey Kai,

      gar nicht mal so abwegig! Da könnte der Bohrhammer tatsächlich quasi als "Schlagschrauber" fungieren! eben nicht drehend, aber trotzdem lösend. Das Risiko des Wellenbruches ist da ja deutlich vermindert im Verhältnis zum "Bello"-Schlag.

      Herzlichen Dank! Ich glaube, das ist es. Ich werd's die Tage probieren und berichten. Der alte Hilti TE72 hat genügend Schlagenergie. Den passend geänderten Meißel finde ich wahrscheinlich auch und der Kurbelzapfen ist ja eh kaputt.

      Griaßle
      Martin
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)
      Ich kann, weil ich will, was ich muss! (Immanuel Kant)
      Wenn man bei einem anderen Menschen erfolgreich Fehler finden möchte, so verwende man nicht eine Lupe, sondern besser einen Spiegel.

      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii
    • Hallo Michael,

      ja, das ist mir bekannt. Der Kurbelzapfen war aber sowieso beschädigt und v.a. nicht vollständig - müsste eh ausgetauscht werden - Gewinde demoliert, Konus verbogen und Kopf hat ganz gefehlt. So war mir's egal, wie der nach der Aktion aussehen würde.

      Übrigens: das Ding ist los! Kai's Idee war genial! Sobald ich wieder einen Foto (Reparatur) habe, mach ich Bilder dazu. Die Kurbel ist los.
      Jetzt muß ich mal das Gewinde ermitteln.

      Griaßle
      Martin
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)
      Ich kann, weil ich will, was ich muss! (Immanuel Kant)
      Wenn man bei einem anderen Menschen erfolgreich Fehler finden möchte, so verwende man nicht eine Lupe, sondern besser einen Spiegel.

      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii
    • Hallo Martin,
      nur der Vollständigkeit halber:
      zu 1: ja
      zu 2: ja
      zu 3: ja, bei mir ging es ohne Schlag. Haben das zu zweit gemacht. Einer am Ende der Latte gezogen und der zweite an der Welle gegengehalten um ein Abreißen oder verkanten im Schraubstock zu verhindern.
      Ein wenig drehte die Welle noch samt der Passfeder im Holz mit, dann löste sich aber oben das Gewinde am Schwungrad.
      Gruß
      Michael
    • Sodele,

      hier nun die Bilder zum Abschrauben des Schwungrades am Mähwerk meines F2L612/5-NK.

      Angesetzt wurde am Taumelnocken ein Hilti TE72, der das Schwungrad gut gelöst hat. Beim Fixieren war der Reibbelag noch verbaut, denn sonst hätte sich die Welle inen mitgedreht. Man kann dazu die Feder mit den Nutmuttern noch weiter spannen, um mehr Reibschluß zubekommen. Die Idee von Kai war also ideal, das so zu probieren. Gespannt wurde mit dem 4t-Gurt mit 2*Achter-Bindung. Mußtre mal nachspannen, hat aber gehalten auf der fixierten Palette.
      Auf dem Gesamtbild fehlt ganz recht die zweite Nutmutter und der Federteller, der vor die Nutmuttern gehört. Der innere Schleuderring war nicht vorhanden. Beim Federausbau wurde diese erst soweit wie möglich entspannt und dann mit 3 Drähten versehen und diese dann so eng wie möglich, bei wieder gespannter Feder, verdrillt - sind mittlerweile verrutscht und müssen auf dem Schraubstock nochmals nachgesetzt werden - v.a. enger für die Rückmontage!
      Das Zwischenrad zur Drehzahlerhöhung ist auch noch im Bild zu sehen. Wenn das verbaut ist, dann ist das Gewinde der Taumelscheibe ein RECHTSgewinde. Ermittelt wurde ein M33*2,5 - so aber als Standardgewinde nirgends zu finden. Ein Vergleich zu anderen Mähwerksantrieben würde mich interessieren.

      Sollte ich dazu kommen, werde ich auch hier eine kleine Doku dazu zusammenschreiben mit den Lagertypen etc...

      @michiwi
      Hier ist tatsächlich ein Konus auf der Taumelscheibe. Warum weiß ich nicht, vermutlich einfach beschädigt oder unvollständig. Getauscht werden muß der sowieso un dich brauche die Scheibe nicht mehr, falls sie jemand braucht. Der Antrieb wird anders genutzt.

      Griaßle
      Martin


      EDIT:

      Nehmt beim Abdrehen mit dem Bohrhammer einen der Nockenform angepaßten Schlagkopf, z.B. aus einem alten, zurechtgeflexten Meißel. Bei meinem war es egal, weil der Nocken eh kaputt ist.
      Bilder
      • abdrehen_mit_hilti-te72.JPG

        111,17 kB, 800×600, 30 mal angesehen
      • hinter-schwungscheibe.JPG

        142,55 kB, 800×600, 30 mal angesehen
      • konus.JPG

        118,41 kB, 1.024×768, 31 mal angesehen
      • zwischenrad-drehzahlerhöhung.JPG

        126,19 kB, 768×1.024, 27 mal angesehen
      • fast_kompletter-antrieb.JPG

        69,92 kB, 1.024×446, 27 mal angesehen
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)
      Ich kann, weil ich will, was ich muss! (Immanuel Kant)
      Wenn man bei einem anderen Menschen erfolgreich Fehler finden möchte, so verwende man nicht eine Lupe, sondern besser einen Spiegel.

      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Obrschwob ()

    • Sehr schöne Doku.
      Diesen konischen Reibbelag ist bei unserm fertig, langsam mähen geht noch 1. Gang, aber schneller wie von früher gewohnt nicht mehr. Gibt es den noch, oder ist das einfacher Bremsbelag im Oel laufend. Größeres Bild wäre schön.

      Wenn Du die Taumelscheibe nicht mehr benötigst, was soll dann in Zukunft damit mit dem Antrieb angetrieben werden?


      Gruß Norbert