Baas frontlader m24 schrauben abgebrochen

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    • Baas frontlader m24 schrauben abgebrochen

      Hallo,
      Ich habe ein Problem mit der frontlader konsole von meinem baas frontlader, und zwar sind bei meinem 5206 die 2 dicken Schrauben welche die Querverbindung über der kupplungsglocke halten irgendwann mal gebrochen. Natürlich ziemlich weit unten. Bei der Restaurierung des Schleppers ist es aufgefallen. Mit den Jahren ist alles schön zusammengerostet und irgendjemand hat wohl mal die Schrauben festgeklebt. Ich hab schon aufgebohrt bis 16 er Bohrer und einige torks und imbuse abgebrochen aber ich bekomme den Rest der Schrauben einfach nicht heraus. Jetzt meine Frage: kann ich mit Wärme an das Guss Teil der Kupplung gehen? Hat jemand das gleiche Problem schon gehabt? Gibt es andere Möglichkeiten die Querverbindung des frontladers stabil zu befestigen?
      Über Antworten wäre ich wirklich dankbar ich bin nämlich mit meinem Latein am Ende
      Gruß
    • Hallo,

      probiere mal die Schrauben mit einem Steinbohrer weiter aufzubohren. Diese Bohrer sind ja gehärtet und haben an der Spitze einen Diamant o.ä.
      Habe schon öfters davon gehört dass viele hiermit einen Erfolg hatten.
      Auf das letzte verbliebene Teilstück von der abgerissenen Schraube dann eine Mutter bzw. eine Schraube drauf schweißen und hoffen das sich dieses demontieren lässt. Zwischendurch die Schraube auch mal mit ein paar deftigen Hammerschlägen ordentlich prellen. Vereisungsspray kann ggfs. zum lösen der verbliebenen Schraube auch sehr hilfreich sein. Solltest Du einen Druckluftmeißel mit stumpfen Vorsatz haben ist dies nur von Vorteil. Und über Nacht oder auch für ein paar Tage am besten das Loch mit dünnflüssigen Kriechöl befüllen damit sich das einarbeiten kann.

      Gruß

      Ecoboost

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Ecoboost ()

    • Super, danke für die Tipps werde mich heut gleich dranmachen. Kriechöl habe ich natürlich auch schon probiert, aber kein Erfolg.
      Ich denke auch das der „Kleber“ welcher Art auch immer seinen Teil dazu beträgt das der Rest einfach nicht raus will, wie gesagt auf der einen Seite ist die Schraube zu 3/4 aufgebohrt und an einer Stelle sogar ganz weg aber der Rest hält sich
    • Hallo Mad802000,

      ich finde es sehr anständig vom Kollegen Ecoboost Dir überhaupt zu antworten !
      Denn - Nimm es nicht krumm - hier im Forum möchten wir gern einen respektvollen Umgang haben, was dann auch - wenn man nichts böses im Schilde führt mit Gruß und Namen endet!
      Nehme mal ein Beispiel von mir..., : Hallo Benno, ... Text... . Gruß Robert

      Und der Kollege hat dir Hammer Tipps gegeben, denn es gibt von Caramb. ..., letzter Buchstabe ist kein Rätsel mehr.
      Ein Schock- Rostlöser Rasant, ob dieser bei deiner Thematik nun hilft, kann Dir keiner ohne ein Bild sagen.
      Kälte und Wärme wurden aber stets dazu genutzt um Schrauben zu lösen.., meist erhitzen, wo ich aber in dem Falle nicht zu rate.
      Da ich es nicht sehen kann, ob eine Punkt - Erhitzung.. machbar ist um den Löse - Effekt zu erhalten.
      Zunächst auch mit Hammerschlägen aber dosiert und als Schock nutzen .
      Dann gibt es auch Schraubenausdreher, je nach Erfahrungswerten ? Besser mal einen Profi zur Seite nehmen !!!
      Und stets versuchen gerade hinein zu bohren, um ein beschädigen des Innengewindes zu vermeiden.

      Gruß Robert
      Mehr als einfach nur ein Schlepper- Deutz Fahr !
    • Hallo Deutz07c-Mann

      Sorry tut mir leid, natürlich bin ich auch für respektvollen Umgang werde mich natürlich dran halten.

      Wie schon beschrieben habe ich mich für die Tipps bedankt, da die Antwort "auf die schnelle" geschrieben ist habe ich die Umgangsformen vergessen.
      Also hier nochmal ein großes Danke für die Vorschläge.

      Erhitzen fällt schonmal weg, dazu hat mir auch schon mein Fachmann geraten, nur leider ist der auch schon am verzweifeln das die Schrauben so hartnäckig sind.
      Im Moment ist unsere "Lösung" so gross durchbohren wie geht und dann ne Schraube mit Mutter durch, aber ich weiß nicht ob das halten wird.
      Ich werde es mit dem Bohrer (Stein) und dem Eisspray versuchen. Das Innengewinde ist im oberen Bereich nicht mehr vorhanden, hat sich über die Jahre wahrscheinlich weg gearbeitet, daher müssen wir eh ein neues Gewinde schneiden.
      Fotos habe ich gemacht nur leider kann wenig sehen, aber ich versuche es mal zu beschreiben.
      Die Schrauben sind ca 1,5cm im Gewinde gebrochen und die restlichen 1,5cm sind noch im Gehäuse.
      Haben nach und nach auf Bohrer 16 aufgebohrt und haben versucht die Schraube mit Torks und Imbußschrauben (an der Nuss) zu lösen aber ohne Erfolg.

      Gruß
      Markus
    • Hallo Markus,

      nun wollen wir uns der Sache nochmal annehmen.

      Es könnte sein..- mit Rücksprache deines Fachmanns!
      Das wenn man ein Profil einarbeiten kann, ohne das Restgewinde noch mehr zu zerstören.
      Profil - muss etwas sein, was sehr hohe Kräfte übertragen kann !
      Dann - man muss sich schon sicher sein, das es ..was aushält!!!- Mit einem Schlagschrauber in Löse- Richtung drehen.
      Immer in Rücksprache mit deinem Fachmann- bedenke stets: Wir sind nicht vor Ort !

      Und ggf: google: Restschraube aus Gewinde drehen

      Der Gedanke mit Torks ist schon nicht schlecht.

      Viel Erfolg und berichte davon.

      Gruß Robert
      Mehr als einfach nur ein Schlepper- Deutz Fahr !
    • Hallo,

      mir ist eben noch was eingefallen.
      Sofern das gebohrte Loch groß genug ist kannst Du ein Sägeblatt von einer Metallsäge in die Bohrung einführen und 2 mal nach außen bis das Gewinde anfängt hin sägen, den Rest dann mit Hammer und Dorn rausklopfen.
      Aber ich sage dir gleich das kann schon eine etwas mühsame Prozedur werden, zumal das Sägeblatt ja nur mit den Händen bewegt werden kann. Vielleicht kannst Du dir ja eine Vorrichtung bauen womit das Sägeblatt eingespannt wird.

      Viel Erfolg!

      Gruß

      Ecoboost

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ecoboost () aus folgendem Grund: Korrektur

    • Guten Abend,
      also erst mal vielen Dank für eure Antworten. Das Video ist wirklich interessant und der hat schon öfter gute Videos gemacht.
      Nun ja...die Schrauben sind draußen.
      Alles gemacht, angefangen vom Öl, Hammerschläge, aufbohren und mit Imbuss oder torks versuchen rauszudrehen, Schraube wegbohren, Eisspray, und gesägt.
      Am Ende haben wir die Schraube rausgefräßt und bis zur letzten Brocke hat Sie sich gewehrt.
      Was ich gerne noch versucht hätte wäre der Steinbohrer,wir hatten ganz schönen Verschleiß an Bohrern bis auf 16 aufgebohrt, und Warm kalt an der Schraube.
      Aber mein Fachmann war so Feuer und Flamme mit seinem Fräskopf (für die Bohrmaschine) der war nicht mehr zu bremsen.
      Das Gewinde ist jetzt natürlich futsch aber war ja auch nicht mehr viel davon da.
      Jetzt geht es weiter mit meinen Problem und zwar wie bekomme ich da wieder Schrauben rein.
      1. Möglichkeit:
      längere Schrauben mit einer Mutter unten am Gussteil fixieren.
      Problem ist die richtige Mutter zu finden und das ganze stabil zu bekommen
      2. Möglichkeit
      auf 26er Gewinde schneiden und größere Schrauben benutzen
      Problem ist nen 26 Gewindeschneider zu bekommen und dann das Gewinde ordentlich und gerade in das Gussteil zu bekommen.
      natürlich müsste dann der Querbalken auch größer gebohrt werden.
      Ich werde morgen schauen ob ich alles besorgen kann, im Moment wäre ich schon für das größere Gewinde aber vielleicht klappt die andere Lösung auch.
      Gruß
      Markus
    • Hallo,

      tja an so einen Fräser habe ich z.B. gar nicht gedacht.
      Man kann defekte Gewinde auch reparieren, nennt sich Heli-Coil.
      Das defekte Gewinde wird hier nur geringfügig aufgebohrt, ein Gewinde passend zu dem Heili-Coil Gewindeeinsatz eingeschnitten und anschließend das Heli-Coil eingesetzt.
      Somit hast Du dann wieder die gleiche Gewindegröße wie vorhin.
      Leider amerikanisch:


      Problem an der Sache ist nur, das dass Werkzeug sehr teuer ist, kleinere Sortimente bis M12 sind relativ günstig zu haben. Vielleicht kann man sich so was auch ggfs. irgendwo ausleihen!?
      Ansonsten z.B. hier: tola-tools.de/HELICOIL-plus-Re…x24--1d-.html?language=de
      Prüfe aber ob die Gewindesteigung von 2 mm passt.

      Mir wäre es trotz des hohen Preises ggfs. Wert, zumal diese Heli-Coil Gewindeeinsätze eine enorm hohe Festigkeit haben.

      Gruß

      Ecoboost
    • Hallo,

      Kalt...warm...kalt...warm....kalt..warm...kalt..warm...kalt. Gewinde prellen. Einweichen mit gutem Rostlöser. (z.b.Chetra)
      Sehr mittig Loch bohren.... passend auf passenden Linksausdreher.



      Probiers mal....obwohl...jede Schraube ist individuell fest.


      Krieg zwischen Schraube und Schlosser. Du must gewinnen :D

      Gruss Andreas
      "Er hat geschweisst, man sieht es kaum, lasst uns schnell noch einen Niet reinhau`n!" ;(
    • moin ,

      Es wurden viele Tips gegeben obwohl man die Lage bildlich noch nicht gesehen hat.

      Wie Andreas aber sagte mit Warm / kalt ist immer gut, es sollte aber möglichst viel Wärme in den Bolzen gebracht werden u d nicht in die Führung.

      Metall dehnt sich wie alles unter Wärme aus, zieht sich aber bei langsamen abkühlen mehr zusammen als der Ursprung war.
      So kann man eine Spalt in die Gewindegänge bekommen .

      Schraubensicherung löst sich auch erst bei 120 Grad auf

      Weiter gutes Gelingen und lasse dir Zeit auch wenn es nervt . Eine Gewinde Reparatur dauert öfter länger als sie Mühevoll zu befreien.


      Gruß Rene
    • Das sind doch Passschrauben, wenn ich mich nicht irre, da wird es schwierig mit Reparatur in der Kupplungsglocke.
      Aber es wird schon eine Lösung gefunden werden.
      Gab da auch Frontlader mit einem fetten L-Stahl oder U Stahl durch. Die waren dann mit einer Schweißscheibe fixiert könnte man dann auch anstreben.
      Wegen den Schrauben suche mal im Forum.
      Frontlader D4006 oder D4506 neu. War schon öfters mal Thema.

      Gruß Norbert
    • mad802000 schrieb:

      Das Gewinde ist jetzt natürlich futsch aber war ja auch nicht mehr viel davon da.
      Jetzt geht es weiter mit meinen Problem und zwar wie bekomme ich da wieder Schrauben rein.
      Hallo,

      oben wurde schon erwähnt, dass hier Passschrauben verwendet werden könnten. In dem Fall
      muss bei der Herstellung der Gewindekernbohrung (Helicoil o.ä.) das Werkstück genau
      ausgerichtet werden um Winkelfehler so gut wie möglich vermeiden.

      Passschrauben haben sehr geringe Form und Lagetoleranzen.

      Gruß PM