Acker gepflügt, gegrubbert und gekrümelt, jetzt Gras säen, aber womit?

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    • Acker gepflügt, gegrubbert und gekrümelt, jetzt Gras säen, aber womit?

      Hallo, ich habe gerade das Saatbett hergerichtet für die ansaat von Pferdeheu mittels einer Grubber-Stäbchenwalz-Kombination.

      Aber womit säe ich das Saatgut aus? Hab schon den Maschinenring kontaktiert, der empfahl mir einen Bauern mit SaatStriegel,
      aber der meint, es sei nur zum nachsäen, nicht für neuansaat auf lockerem Boden.

      Mit Düngerstreuer (verfügbar) wär das zu ungenau meint er auch. Mein Onkel hat eine Sämaschine für Getreide,
      sagt aber, dass Grassaat zu fein wäre für die Maschine.

      Könnt Ihr mir eine Gerätschaft emfpehlen, dann könnte ich gezielt danach suchen?

      'Viele Grüsse
    • Mahlzeit,
      Hab sowas auch schonmal mit ner "vredo" gesät. Die macht Schlitze in den Boden und legt das Saatgut darin ab. Dazu müsstest du vorher aber walzen, da diese Maschienen einen "festen" Untergrund brauchen. Im losem Dreck drehen sich die Schlitzscheiben sonnst nicht.
      Aber wieso sollte es mit der Sämaschiene deines Onkels nicht gehen? Denke wenn die vernünftig abgedreht und eingestellt wird sollte das schon gehen...

      Lg Swen
    • Der "Mercedes" unter den Grassämaschinen sind die Sembdner-Sämaschinen. In dem Gartenbaubetrieb, in dem ich mal gearbeitet habe, hatten wir 2 Stück davon, eine mit etwa 60cm (motorisiert) und eine mit 1,7m Arbeitsbreite (Dreipunkt). Diese Maschinen haben 4 Arbeitsschritte in einem Arbeitsgang: Walzen, Säen, Einigeln, Walzen und sie streuen breit, nicht streifenförmig.

      Man kann auch die klassische Sämaschine verwenden aber dann wird's meist streifig, was die Aussage von Harm bzgl. kreuz und quer zu sären untermauert.

      Gräser sind Lichtkeimer und dürfen deshalb nicht vergraben werden. Nach der Ansaat sollte es 3 Wochen regnen! Die oben angeführten Maschinen sind Nachsaatgeräte in vorhandene, aber lückige Grasnarbe.

      http://www.deutzforum.de/index.php?thread/42319-rasen-s%C3%A4hen-mit-normaler-s%C3%A4mschine/&postID=398728&highlight=sembdner#post398728


      Griaßle
      Martin
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)
      Ich kann, weil ich will, was ich muss! (Immanuel Kant)
      Wenn man bei einem anderen Menschen erfolgreich Fehler finden möchte, so verwende man nicht eine Lupe, sondern besser einen Spiegel.

      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii
    • Servus! hab vor 4 wochen angesät, eine pferdeheumischung. dann kam am zweiten tag etwas regen, und dann kam, wie fast überall in bayern: kein regen mehr. :-(.

      Gestern und Heute hats dann ergiebigen Niederschlag gegeben. aber davon unabhängig: ich bin mir echt nicht sicher, was da auf meinem ex-acker wächst!
      hab mal 3 Bilder gemacht, vom aufwuchs. Meines erachtens sind das alles andere als gräser. ich meine, auch das Zinnkraut gesehen zu haben und vielleicht auch
      das franzosenkraut. Kennt wer von euch das kraut, das da fast schon übermässig wächst?
      Bilder
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von bertl1976 ()

    • Ziemlich sicher Ackerhohlzahn als Hauptbestandsbildner.
      • Keimblatt mit 2 äußeren Zacken am Blatt parallel zum Stielansatz zeigend, Pflanze behaart, Blätter genau 90° gekreutzt (wie Brennenssel), Blattadern absolut parallel angesetzt (nicht bei Brennessel - sieht sehr ähnlich aus), kantiger Stengel.
      • Amaranth hat weniger gezackte Blätter und ist nicht behaart.
      • Zweikeimblättriges Ackerunkraut, einjährig, Pfahlwurzel.


      google.de/search?hl=de&biw=192…rMY#imgrc=eTE0SURpFs4e3M:

      lfl.bayern.de/ips/unkraut/u_steckbriefe/053971/index.php

      m.agrar.basf.at/agroportal/mat…/pest_details_120128.html


      dssherbicide.de/cp/graphics/Na…&DatasourceID=1&NameID=39

      Bekämpfung:

      • nicht blühen lassen - Samenbildung verhindern!
      • Vorfrüchte? Kartoffel, Mais,? also Hackfrüchte? Würde gut zusammenpassen, auch Getreide und Leguminosen
      • gute Wirkung haben sulfonyharnstoffhaltige Spritzmittel - bezogen auf Getreidebau (Indikationszulassung - siehe Seite 17 im nachfolgend verlinkten Heft)
      • im Grünland MCPA für zweikeimblättrige Unkräuter (Hohlzahn ist da aber nicht aufgeführt, weil kaum relevant)
      • ltz-bw.de/pb/site/pbs-bw-new/g…nland.pdf?attachment=true


      Mich würde die Zusammensetzung der Pferdeansaatmischung interessieren und die Ansaatmenge/ha!

      Griaßle
      Obrschwob
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      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii

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    • Freut mich! Ist ja großteils mein berufliches Arbeitsfeld am LW-Amt als Referatsleiter Pflanzenbau und Tierhaltung.
      Schöne Pfingsten!
      Martin
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
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      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii
    • Hallo Martin,

      Dir auch schöne Pfingsten.

      Du hast sicher auch Erfahrung bzw. einen Rat, wie man dem gemeinen Ackerschachtelhalm (ohne Chemische Keule) entgegentreten kann.

      Ich habe zwar kein Land zu bewirtschaften wie der Grossteil hier, jedoch macht sich das Kraut momentan an meiner Fischteichanlage ziemlich breit ;(

      Gruss ins Schwabenland

      Andreas
      "Er hat geschweisst, man sieht es kaum, lasst uns schnell noch einen Niet reinhau`n!" ;(
    • Hallo Andreas,

      dazu muß ich wissen, im oder am Wasser! Zum Sumpfschachtelhalm vorab das:
      gruenland-online.de/html/gruen…m/sumpfschachtelhalm.html

      Ich werde meine Pflanzenschützer mal detaillierter zum Ackerschachtelhalm fragen. Generell schwer bekämpfbar! Düngung mag er nicht und (Brannt-)Kalk auch nicht. Dauert aber Jahre!

      Griaßle
      Martin
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      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii
    • Oh Sorry...

      das Unkraut befindet sich ausserhalb des Teiches, und ist tatsächlich Sumpfschachtelhalm. Dank deines Beitrages hab ich das jetzt festgestellt.
      Also KEIN Ackerschachtelhalm.

      Es mutet seltsam an, das wir über viel Jahre dieses Unkraut nicht in dem Bereich hatten.......schwupp, plötzlich machte er sich seit letztem Jahr dort breit.

      Gruss Andreas
      "Er hat geschweisst, man sieht es kaum, lasst uns schnell noch einen Niet reinhau`n!" ;(

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Pumpe ()

    • Moin.

      Das mit den Ackerhohlzahn ist unschön.

      Verwendest du zur Bekämpfung PSM oder willst du es ohne Regeln. Das ist nun die Ausgangsfrage die alle weiteren Massnahmen beeinflusst.

      Ich habe dies Jahr auch Ärger mit Unkräutern und Fehlstellen in meinen Wiesen.

      Nun nach den ersten Schnitt bin ich mit einer Köckerling dabei und sähe die Fehlstellen nach. Circa 20kg/Hektar dt. Weidelgrass.

      Wo Kräuter hochkamen, vorrangig für gute alte Ampfer habe ich eben PSM eingesetzt und ein paar Tage später nachgeschlizzt.

      Der nasse Herbst/Winter/Frühjahr sorgt mittlerweile für Haarverlust bei mir.

      Mfg
    • Hallo Allerseits!
      Vielen Dank für die tips! es ist sehr wahrscheinlich der ackerhohlzahn: die beiden keimblätter sind ohne zacken und stehen sich gegenüber.
      die weiteren blätter kommen immer kreuzweise um 90 grad versetzt und sind gezackt. und in der tat, im vorjahr stand hier mais.

      Ich möchte die Wiese rein mechanisch wieder in eine Pferdeheuwiese umwandeln. Chemischer Einsatz fällt raus.

      Im Saatgut waren drin unter anderem:
      dt. weidelgras
      Wiesenschwingel
      Wiesenlieschgras
      Wiesenrispe
      Rotschwingel
      Wiesenknopf
      Wegwarte
      Schafgarbe
      Wiesenkerbel

      Ansaatmenge wurde empfohlen 30-40kg/ha, ich hab am ende ca. 36kh/ha ausgebracht und angewalzt

      Der Ackerhohlzahn ist an manchen stellen heute ca. 20cm hoch (gewesen) ich hab mich entschieden mit dem
      Keiselmähwerk drüberzuknattern. An den Buschigen stellen war der bewuchs so dicht, dass evtl darunterliegende gräser
      kein licht abbekommen haben.

      soweit so gut, ich beobacht mal die sache

      Vielen Dank nochmal
    • Hallo.

      In der Tat fallen da die Möglichkeiten des PSM Einsatzes weg. Die letzten 4 Punkte deiner Auflistung des Inhalts der Saatmischung würden dabei auch einen Knacks wegbekommen.

      Reinmechanisch wird es nun schwer. Nach den abmähen musst du den erneuten Aufwuchs beobachten. Sollten wieder die Kräuter hochkommen die du nicht willst und gar schneller wachsen ist die Katastrophe da.
      Der am schnellsten wachsende Anteil in deiner Saatmischung ist das deutsche Weidelgrass. Deshalb wird es gerne genommen zwecks Nachsaaht.

      Sollte es nun wieder passieren das eben das das unerwünschtr Kraut loswächst hilft da vielleicht eben noch eine Nachsaaht mit deutschen Weidelgrass um zu verhindern das in den freien Stellen eben der Ackerhohlzahn wieder zuschlägt.

      Striegeln würde eher die jungen Gräser ausreisen als den Ackerhohlzahn ärgern.

      Meine Wiesen bestehen zumeist aus einen gross an Deutschen Weidelgrass, gefolgt vom wolligen Honiggras sowie einen geringen Anteil Klee und Löwenzahn. Nachgesäht wird wie gesagt immer nur das dt. Weidelgrass. Die anderen 3 schaffen es immer wieder sich selbst zu verbreiten, der Löwenzahn teilweise so gut das ich ihn doch mal bekämpfen muss :D.

      Meine "Problemunkräuter" auf den Wiesen sind hauptsächlich die Ampfern, gegebenfalls mal der Löwenzahn wenn er zu stark wächst.

      Mfg


    • Zu den Pferden:
      gruenland-online.de/html/weide…/tiere/pferde/pferde.html

      Wolliges Honiggras:
      gruenland-online.de/html/gruen…s/wolliges_honiggras.html

      Ansaatmischungen:
      gruenland-online.de/html/gruenland/ansaat/ansaat/ansaat.html

      Nachsaat Pferdeweiden:
      gruenland-online.de/html/gruen…at/nachsaat/nachsaat.html

      Da steht eigentlich alles, was man wissen muß im Grünland. Wiesenrispe braucht bis zu 8 Jahre, um sich zu etablieren und einen trittfesten Bestnd zu entwickeln, Deutsches Weidelgras ist für eine schnelle Narbenbildung unverzichtbar und am kampfkräftigsten. Pferde verbeißen aufgrund der Gebißform viel zu tief, weshalb ein Weidewechsel rechtzeitig erfolgen muß. Eine Mischbeweidung mit Rindern mildert auch das stark selektive Fressen der Pferde auf den grpnlandbestand ab. Weidepflege ist Grundvorraussetzung.

      Griaßle
      Martin
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
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      Ich kann, weil ich will, was ich muss! (Immanuel Kant)
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      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Obrschwob ()

    • Hallo!

      Das ist ja voll die sammlung von sachkundigen hier, danke!

      zur nutzung: auf der fläche wird kein weidebetrieb stattfinden. nur heugewinnung, 1, evtl 2maliges mähen.

      zu meiner mähaktion: dadurch, dass der frisch gesäte boden noch etwas locker ist, hab ich mit dem kreiselmähwerkt mit den
      beiden tellern einen kleinen, sagen wir mal kahlstreifen verursacht. soll ich da jetz gleich mich um nachsaat kümmern, oder
      ist da das gras nur zugedeckt (was ich eher meine) und kommt in küzre wieder durch. weiter hangabwärts kommen auch
      erfreulicherweise richtig dicht gräser nach, das sieht schon mal gar nicht so schlecht aus.

      Gruss!
    • Es gibt die "Sprache des Grünlandes", was in etwa folgende Verteilung zeigt: 40% standortabhängig, 40% bewirtschaftungsabhängig, 15% Düngung und 5% Witterungsverlauf.

      Kahlstellen IMMER nachsäen, denn die ungeliebten Kräuter suchen sich genau diese Stellen und legen los. Auch hier ist Deutsches Weidelgras unschlagbar im Vorteil, aber es braucht mindestens 4 Schnitte und gut verteilte 700mm Niederschlag oder besser 1.000mm und Trittbelastung wenn man es halten will.

      Die klassische Heuwiese ist die Glatthaferwiese - zumindest bei uns hier im Gäu auf sommertrockenen Standorten - das kann wo anders völlig anders aussehen! Im Bayerwald hat's mehr Niederschlag und niedrigere Durchschnittstemperatur, was manchen Gräsern auch zu schaffen macht. Deshalb empfehle ich mal am örtlichen Amt für Landwirtschaft und Ernährung nachzufragen - es gibt dort sicher einen Grünlandkollegen, der die Standorte richtig deuten kann und die passende Saatmischung z.B. aus dem KULAP raussucht.

      Nur einmaliges, spätes Mähen fördert massiv die Obergräser und gibt den Kräutern die Möglichkeit kräftig abzusamen, besonders bei guter N-Versorgung. So entwickelt sich kein ausgewogener Bestand, sondern meist eine graslastige G2-Grünlandzusammensetzung (G2 = obergrasbetont mit mehr als 70% Gräsern, 20-30% Kräutern und kaum 0-10% Leguminosen // siehe Pflanzenbestandsbestimmung nach DLG-Futterwertschlüssel).

      Lieder geistert in den Köpfen immer das alte Heu als das Beste für Pferde herum, was nicht stimmt, denn es ist meist total verpilzt und extrem verstaubt. Fructan in jungem Heu ist nicht das eigentliche Problem bei Pferden, sondern diese ganzen Leckerli, die das Pferd überhaupt nicht braucht - es arbeitet nicht und steht zu 90% nur im Stall herum und hat eine komplexe Verdauung, die zu wenig bewegt wird.

      Griaßle
      Martin
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)
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      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii
    • Servus! das mit den Kahlstellen werd ich unverzüglich angreifen.

      das AELF ist keine 5km von mir entfernt, ich denke, ich komme nicht drumherum und steche mal einen viertelquadratmeter aus, lade es auf die Frontladerschaufel und
      fahr mal zu dem Berater vors bürofenster und bitte ihn, es zu öffnen. oder er kommt mal mit zu mir auf meine wiese, je nach dem ;)

      das mit dem absamen der gräser klingt logisch, den mähzeitpunkt kann man hier im bayerwald nicht so genau bestimmen, das wetter, und vielmehr der
      frühjahrsbeginn ist hier sehr weit gestreut, manchmal liegt noch sehr spät schnee. ich schätze mal den ersten schnitt auf Juli rum. den zweiten schnitt würde ich
      problemlos an die landwirte abgeben können, interessenten sind schon da. also sind 2 schnitte auch durchaus machbar und wie es scheint sogar förderlich.

      Unsere 3 Hottis stehen, wenns nicht gerade waagrecht regnet zu 90 prozent auf der weide und 10 prozent im stall. arbeit ist allerdings tatsächlich wenig angesagt,
      es sind reitpferde und werden nicht täglich ausgeritten.

      Wahnsinn wie genau man in der landwirtschaft die zusammensetzung der gräser bestimmt, bzw. klassifiziert. hätt ich vor einem jahr nicht gedacht.
      Ich sehe halt (immer noch) eine Wiese mit vielen arten und allen farben, und denk mir: wenn ich ein pferd wär, würd mir das schmecken. ;-)=
    • bertl1976 schrieb:

      Wahnsinn wie genau man in der landwirtschaft die zusammensetzung der gräser bestimmt, bzw. klassifiziert. hätt ich vor einem jahr nicht gedacht.
      Ich sehe halt (immer noch) eine Wiese mit vielen arten und allen farben, und denk mir: wenn ich ein pferd wär, würd mir das schmecken. ;-)=
      Nicht umsonst ist Landwirt(schaft) ein 3-jähriger Ausbildungsberuf! Und wenn man den Schein in der Tasche hat, geht das lebenslange Lernen erst los, denn JEDES Jahr ist ANDERS! 90% der Pferdehalter können vom Grünland grade mal die Farbe, mehr nicht - entsprechend sehen die Weiden (dessen Bezeichnung die meisten nicht verdienen) aus. Meine Azubis müssen mindestens 3 Grünlandtage während der Ausbildung über sich ergehen lassen.
      Schau Dir das gruenland-online.de gut an und spreche mit alten Bauern aus Deiner Gegend.
      Griaßle
      Martin
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      Ich kann, weil ich will, was ich muss! (Immanuel Kant)
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