DEUTZ-FAHR Agroprima 4.51-4.56 im Mast. 1:8

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    • DEUTZ-FAHR Agroprima 4.51-4.56 im Mast. 1:8

      Hallo

      Los geht es mit dem Agroprima.
      Ob ein 4.51 o. 4.56 ist in diesem Falle zweitrangig. Das Modell wird im gleichen Massstab wie die anderen Modelle gebaut.
      Unterlagen,d.h. Prospekte und ein Modell habe ich zur Verfügung. Darauf kann ich aufbauen.
      Wichtig bei diesem Modell, soll der Frontladerbetrieb sein. Anhängsel sind zweitrangig, Die Hydraulik betreibt nur den Frontlader. Ein zweier-Ventil reicht daher. Die Komponenten kann ich aus meinem Schlüter Compakt 1050Vl austauschen. Die Frontladerkonsolen bleiben dem jeweiligen Modell erhalten.
      Das Heckhubwerk wird über ein Schneckengetriebe gesteuert. So kann ich kleine Lasten wie ein Düngerstreuer anbauen.
      Allrad bleibt immer zugeschaltet. Noch ein bisschen Bling-Bling und das war es.

      Die ersten Fotos







      Gereon Wolf
    • Oberwesterwälder schrieb:

      Oder nimmst du die gleichen Pillen wie @Steelstyler ?
      :D :D :D :thumbsup:

      Die Pillen taugen echt was, ich habe sie aber abgesetzt, nun schlafe ich noch weniger als vorher und der Grund sind 4400 Gramm :whistling:



      Zum neuen Projekt ,
      sehr geil !

      "Falls du magst und falls es kein Problem ist"
      Ich würde mir wünschen :

      -Mehr Bilder von der Fertigung der Teile wie Drehen/ Fräsen / kanten etc.
      -Mehr Informationen zu den Komponenten wie Hydraulik / Antriebe etc.
      -Evtl ein paar Bezugsquellen wo man die Teile beziehen kann wie Reifen etc.
      -Und was manche Teile kosten , bringt uns hier nicht viel, doch die Vorstellung ist nicht ganz da was solch ein Projekt an Kohle zieht...

      Ich freue mich drauf den Bau zu sehen und evtl gehen ein paar Punkte ja mit ein was ich mir so wünsche und andere wohl auch 8o

      Gruß Rene
    • Bene22 schrieb:

      Außerdem Steelstyler muss ich recht geben es wäre cool wenn du noch mehr Bilder zeigen würdest.
      Ok, soll mir Recht sein. Möchte nur nicht mit jedes Detail auf die Nerven gehen.

      Aber zu den Reifen wäre noch was zu schreiben: Das Original fährt hinten auf 520/70/34. Ich habe zur Verfügung 600/65/34. Vom Außendurchmesser passt es. Glaube auch einige Originale haben sie montiert.
      Die Bezugsquelle für Reifen in meinem Massstab ist die Firma Pistor.

      In ihrem Repertoir kann man richtig schmökern. Reifen in allen Massstäben und Größen. Die 600er Reifen mit Durchmesser206mm kosten ca.68€. Die Hinterreifen vom 13006 tragen auch die Bezeichnung 520/70/38. Der Durchmesser ist 222mm und kosten 90€/Stk.
      Die Felge auf den Fotos ist von dem Schlüter. Habe sie aber ausgedreht und ein Vierkant von innen eingesetzt.
      Den Vierkannt habe ich aus einer 8mm Platte ausgeschnitten, ab bzw. ausgedeht und die geraden Fläschen eingefräst. Anschließend wird er eingeklebt und zusätzlich verstiftet.
      Fotos kann ich von der 2. Felge machen.

      Gereon
    • Hallo

      Die zweite Hinterradfelge ist bearbeitet.
      Jetzt noch das zweite Innenteil schüsselartig ausdrehen und fräsen. Dann wird geklebt mit Uhu Endfest und gebacken bei 180°
      Wenn beide Felgen fertig sind mache ich nochmal ein Foto.

      Noch etwas zum Antrieb. Ein 12V Akkuschrauber 2-Ganggetriebe kommt zum Einsatz. In der Hinterachse kommt wie beim Vorbild keine Planeten sondern an jeder Seite ein Zahnradpaar. 50Z und 10Z. Eine Untersetzung von 5:1. Das Differential wird vorgelagert zwischen den kleinen Zahnrädern. Die Sperre kann zwischen den großen Zahnrädern eingebaut werden. Der Allradantrieb wird mittig abgegriffen. Hoffe das alles so wie geplant funktioniert.
      Sollte jemand Verbesserungen oder Einwände haben, nur zu.
      Bedenkt aber beim Modellbau muss man auch Kompromisse eingehen.

      Die Felge vom Schlüter


      Ausdrehen auf der Drehmaschine


      Aus dieser Scheibe wird die Innenschüssel.



      Gereon
    • Steelstyler schrieb:

      Die Felgen, sind die Eigenbau gedreht, oder kann man die Rohlinge auch fertig kaufen ?


      Ich bin auf den Antrieb gespannt , was baut man da alles selbst ? ... weiterhin Top Arbeit, ich bin beeindruckt und das ist bei mir wirklich selten .

      Gruß Rene
      Hallo Rene

      Die Felgen sind aus dem Vollen gedreht. In Sachen Felgen drehen habe ich in allen Massstäben schon gearbeitet. Das Besondere war, bei mir konnte man für rel. kleines Geld auf Wunsch, dh. nach Zeichnung herstellen lassen. Bei einem guten Draht zum damaligen Reifenhersteller hatte ich auch noch kurze Lieferwege.

      Mit dem Antrieb mache ich es mir hier rel. einfach. Wie schon beschrieben nehme ich einen Akkuschrauberantrieb mit 2-Gang. Nur der Motor wird gewechselt. Da nehme ich einen modernen brushles E-Motor aus den Flugbereich. Lässt sich mit einem guten Regler fein steuern und wie bekannt super Drehmoment.

      Die Felgen
      Hintere sind fertig. Nur durch Kleben und Backen extrem fest.
      Die Vorderen sind ausgedreht und die Platte zum Ausschneiden liegt bereit. Eine kleine Zeichnung hilft mir hier, mich an den Maßen zu halten.
      Ich mache Zeichnungen nur händisch. Kann auch am PC. Dauert mir aber zu lange.

      Das Schlachtmodell ist ja der Schlüter Compakt. Das Modell ist schon acht jahre alt und sehr bespielt. Aber immer gut funktioniert. Auch mit Akkuschrauberantrieb. Die Karosse und die Scheiben sind sehr runtergekommen. Also, auch hier steht eine Überholung an.

      Noch etwas, wer das Profi Modellbuch 2 hat kann eineige Modelle von mir sehen. Ua. ein DEUTZ-FAHR Agrostar 6.81. Sowie ein Foto vor 15 Fahren.

      Das Schlachtmodell



      Ausdrehen



      Fertige Hinterfelgen




      Gereon
    • Hallo

      Felgen sind fertig. Schraubenlöcher kommen mit den Radnaben.
      Heute ist "Materialbeschaffungstag".
      Brauche für die Hinterachse und Vorderachse 40er und 50er Alu-Rund in Drehqualität. Beschaffe alles beim Händler meines Vertrauens. Er nimmt auch meine Späne.

      So sieht es bis jetzt aus.

      Fräsen der Geraden an der Felge auf dem Teilkopf



      Fertige Räder



      Gereon
    • Hallo

      Habe zwei Alu-Rund gekauft. Jetzt ist Material für die Hinter u. Vorderachse da.

      Das Differential der Hinterachse ist aus dem RC-Car Bereich. Wichtig ist, daß die Zahnräder gehärtet sind. Am Diff. müssen aber jetzt die seitlichen Aufnahmen gegen 6mm Rundstahl ausgetauscht werden. Das Diff. soll an jeder Seite in einer Buchse laufen, wo zwei Lager und das Zahnrad Platz haben. Auf der Seite des Tellerrads kommt ein größeres Lager um die Axilkräfte besser aufnehmen zu können.

      So hab ich es gemacht. Differential Umbau.









      Gereon
    • Bene22 schrieb:

      Hallo
      Sieht super aus.
      Außerdem sieht man erst wie aufwändig so ein model ist.
      Gruß Benedict
      Ja, und alles muß geplant werden.


      Steelstyler schrieb:

      Moin,


      Sind da differenziale von einem hpi baja?
      Die halten ja gut was aus.

      Gruß Rene
      Rene so ist es. Habe mit diesen Differentialen gute Erfahrungen gemacht. Bis Reifen um 200mm Durchmesser und einer hohen Übersetzung sorgen für einen störungsfreien Betrieb.Dis zu den Reifen 16,5 :1. Darüber nehme ich die Differentiale vom Carbon-Fighter.

      Hallo

      Das Gehäuse des hinteren Antriebs ist im Bau. Es besteht aus Grundplatte und den beiden Seitenteilen. Ich baue deshalb 3-teilig zu besseren Anpassungsmöglichkeit. Wenn das fertige Differential etwas breiter o. schmaler wird, kann ich besser anpassen. Viele nehmen ein Vierkannt-rohr. Da bin ich aber an den Maßen gebunden.
      Ich habe jetzt zwei Buchsen gedreht und ausgefräst, zur Aufnahme der Lager vom Diff. Zur besseren Justierung habe ich eine Bohrung im Seitenteil eingebracht. Hier hilft mir ein Stufenbohrer. Für Blech, oder hier im dickeren Alu mit etwas Öl bestens geeignet. Die Ausrichtung des hinteren o. großen Zahnrades geschieht mit dem Einbau der Achstrichter. Das ist die nächste Arbeit.
      Im Modellbau muss ich viel improvisieren. Besonders im Inneren was man nicht sofort sieht. Bemühe mich aber von außen alles so gut wie möglich darzustellen.

      Erste Anprobe der Zahnradpaarung



      DBuchse zur Aufnahme der Zahnräder vom Diff.



      Fertig montiert auf einer Seite.

    • moin,

      Ackerfahrer schrieb:

      Rene so ist es. Habe mit diesen Differentialen gute Erfahrungen gemacht. Bis Reifen um 200mm Durchmesser und einer hohen Übersetzung sorgen für einen störungsfreien Betrieb.Dis zu den Reifen 16,5 :1. Darüber nehme ich die Differentiale vom Carbon-Fighter.
      na dann habe ich das ja richtig erkannt . Habe selbst 210mm Sandbuster auf der Achse gefahren mit Maximal bearbeiteten Motor , da ist alles abgerissen, nur das Diff hat immer gehalten .
      Habe aber auf Alu Umgerüstet weil das Gehäuse gerissen ist .

      Gruß Rene
    • Hallo

      Die Gehäuseteile sind ausgerichtet und das Diff ist positioniert.
      Jetzt muss ich die Reifen ausrichten, aber leider nach dem Maßen vom Modell. Da mir kein Original zur Verfügung steht, muss ich so manchen maßlichen Kompromiss eingehen. Das Hinterachsgehäuse ist beim Original auch bedeutend schmaler. Wenn zum Schluss des Modell stimmig rüberkommt kann man schon unten darunter so manches "anpassen".
      Habe dann alles ausgemessen und eine Zeichnung vom Achstrichter gemacht.
      Material für die Achstrichter habe ich da.

      Im unteren Bild die Zeichnung vom Achstrichter.









      Gereon
    • Hallo

      Der erste Achstrichter ist gedreht und gefräst. Die Lager werde ich einkleben mit Loctide. Weil ich stabiele Lager haben wollte habe ich den Trichter auch halt etwas größer dimensioniert. Die Welle hat 10mm Durchmesser. Im original wären das 80mm Durchmesser. In kleinere Lager Z.B. Dünnringlager habe ich kein Vertrauen. Darum bitte ich um etwas Nachsicht wenn es etwas Überdimensioniert ist. Das Modell wird später ca. 16-18Kg wiegen.









      Gereon
    • Hallo

      Eine Seite von der Hinterachse ist zusammengebaut.
      Eine Radnabe ist gedreht und gebohrt. Zur Befestigung habe ich auf der Welle eine Quernut eingefräst. In der Radnabe eine Gerade quer zur Bohrung gefräst. Dasin passt genau ein 3x3mm Passfeder. Damit die Radnabe nicht von der Welle rutscht ist sie auch nuch verbohrt.

      Die Nut in der Welle ist oben auf zu sehen. Die Minipassfeder liegt auf der Radnabe.



      Passfeder montiert




      Die Quernut in der Radnabe




      Alles montiert von innen gesehen




      Von außen gesehen




      Gereon
    • schluetel schrieb:



      Welche Drehmaschinen bzw. Fräsmaschinen benutzt Du?


      Mark
      Hallo Mark

      Danke das dir die Sache gefällt! Auch an alle anderen!

      Meine Drehmaschine ist eine Hobbydrehmaschine mit 125mm von Paulimot. Einfach,simpel und robust.
      Die Fräsmaschine ist eine Paulimot BF 2o mit stufenlosen Antrieb. Für Fräser bis ca. 20mm Durchmesser.
      Im Grunde genommen alles Chinakracher die hier aufgehübscht wurden.

      Gereon
    • Hallo

      Die Hinterachse ist soweit aufgebaut das ich weiter planen kann. Habe die Vorderachse aus meinem Spendermodell ausgebaut, gereinigt und überholt. Wenn ich bedenke das 700-800 Betriebstunden mit Frontlader doch schon werkeln. Sie hat zwar kein direktes Mitteldifferential, aber ich bekomme sonst Schwierigkeiten, und zwar mit der Lenkung. Mal wieder diese Kompromisse.
      Die Vordrräder sind auch angepasst und die Bohrungen der Radbefestigung eingebracht.
      Dann habe ich den Radstand auf 1:8 umgerechnet, und die Sachen zusammengestellt. Die beiden Winkel markieren den Achsabstand von 305mm.









      Gereon