Motor qualmt stark F2L712

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    • Motor qualmt stark F2L712

      Hallo zusammen,

      ich bin Traktor-Neuling und habe jetzt die ersten Ausfahrten gemacht.
      Dabei musste ich feststellen, dass der Motor stark qualmt.
      Das Qualmen ist bei kaltem Motor mehr ist wie bei warmen.
      Jedoch würde ich heute sagen, dass das Qualmen mit der Drehzahl zu tun hat.
      Im Prinzip qualmt der Motor erst richtig bei Vollgas und voller Drehzahl, hierbei stottert bzw. ruckelt der Motor auch etwas. Auf meinem Weg bin ich einen steileren Berg erst hinunter und später wieder rauf gefahren. Beim Bergauffahren war das qualmen fast weg (es kommen nur noch vereinzelnte Wolcken), was ich mir dadurch erkläre, dass der Motor durch die Last nicht ausdreht.
      Ist es möglich, dass der Vorbesitzer die Einstellung der Fördermenge verändert hat? Kann ich das irgendwie überprüfen? Wie kann ich die Fördermenge verändern? Bei dem Motor handelt es sich um einen Deutz F2L712.
      Wie schnell dürfte der Traktor fahren? Laut GPS bin ich heute knapp 22km/h gefahren. Im Fahrzeugschein steht als Höchstgeschwindigkeit 18,7km/h.


      Vielen Dank.


      Basti
    • Hallo Basti,

      willkommen bei den Deutzverrückten!

      Zu deinem Problem:
      1. Welche Farbe hat der Qualm? Weiß oder schwarz?
      2. Qaulmt er aus beiden Zylindern,oder nur einer?
      Das kannst Du leicht feststellen,
      indem du mal den Auspuff krümmer abbaust und dann einen kurzen Probelauf machst.

      Gruß Martin
      D6006 Bj. 1974 :love:
      Wer braucht schon 6 Zylinder?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Oberwesterwälder ()

    • Hallo Martin,

      der Qualm ist ehr blau.
      Kann ich den mit abgebauten Krümmer fahren? Im Standgas ist qualmt er weniger bis gar nicht.
      Die Pumpeneinheit ist auch ein bisschen feucht (siehe Bilder). Ich würde auch gerne mal wissen, was und wofür jedes Bauteil insbesondere die Verschraubung ist.

      Danke.

      Basti
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    • Moin,

      Du kannst ohne Probleme ohne Abgas Krümmer fahren. Der Traktor wird dadurch aber sehr laut, also nichts für Wohngebiete.
      Den Ansaug Krümmer lass aber dran.

      Wenn der Qualm blau ist verbrennt er Öl. Eventuell sind die Ölabstreifer an einen oder beiden Kolben defekt.

      Aber das Thema wurde hier schon dutzende Make ausführlich beschrieben. Ließ sich Mal ein.

      Gruß

      Marc
    • Hallo zusammen,

      den Abgaskrümmer hatte ich heute ab und kann nun sagen, dass der Qualm aus Zylinder 1 kommt.
      Hier im Forum habe etwas zum Thema Zylinderkopf gelesen. Zylinderköpfe und Zylinder sind soweit trocken und dicht (meiner Meinung nach).
      Unter der Lüftungshaube ist es zwar feucht und ölig (siehe Foto), dass würde ich allerdings auf die undichte Rücklaufleitung schieben, da der Diesel an der Lüfterhaube runter und rein läuft.
      Neue Dieselleitungen (Filter - Pumpen) und die Rücklaufl. sind bestellt.
      In einem Video von Bosch habe ich etwas gehört, dass der Motor qualmt, wenn die Einspritzdüsen nicht richtig (Spritzstrahl) funktionieren. Da ich sowieso die an die Dieselleitungen muss werde ich mal bei Zylinder 1 die Einspritzdüse ausbauen bzw. erneuern.
      Kann mir jemand sagen, wie ich die Einspritzdüse am besten ausbaue? Das ist noch Neuland für mich.
      Klar letzte Möglichkeit sind die Ölabstreifringe allerdings bevor ich den Motor zerlege möchte ich alle anderen Möglichkeiten ausschließen. Einen Ölverbraucht konnte ich bei heute nicht feststellen.

      Freue mich über eure Hilfe.

      Danke.

      Basti
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    • Hallo Basti

      Hast du die Bedienungsanleitung für den D30 und das Motorenhandbuch?

      Im Handbuch sind solche Reparaturen beschrieben, ohne diese Unterlagen solltest du keinesfalls
      am Motor schrauben.
      @passer montanus hat das in einem anderen Fred als Werkzeug wie, Schraubenschlüssel beschrieben
      und da hat er so was von Recht.

      Die Einspritzdüse solltest du nicht einfach tauschen, die müssen auf den vorgegebenen Öffnungsdruck
      eingestellt werden.
      Auch die Fördermenge der Einspritzpumpe kann nur auf einem Prüfstand eingestellt werden.

      Besorge dir erst mal alle Unterlagen und les dich richtig ein, sonst kommst du nicht sehr weit.


      Viele Grüße
      Thomas
    • Hallo Basti,

      es handelt sich hier um einen älteren Kramer KL200 oder 300 noch mit der runden Haube, stimmt's?

      Der sieht ziemlich versifft aus. Die ganzen Verschraubungen sind undicht und teilweise verbogen.
      Zur Einspritzpumpenplatte siehe meine Dokumentationen:

      Einspritzanlage F2 612 Kommt kein Kraftstoff

      Ich würde den erst mal unter den Kühlblechen säubern (Fummelei - alles muß weg). Da sitzt ziemlich Dreck drin, die Kühlung stimmt nicht im Fußbereich. Da könnte auch die Fußdichtung defekt sein, oder es kommt wirklich von oben (Stößelrohrdichtungen). Außerdem sind die Spritleitungen zur Pumpenplatte alle erneuerungswürdig.

      Blauer Rauch ist Motorenöl, weißer, unverbrannter Kraftstoff und bei schwarzem Rauch stimmt entweder die Luftmenge nicht und/oder die Einspritzdüsen sind eingebrannt und damit pinkeln die, statt zu vernebeln. Wenn der erste Zylinder, also lenkradseitig, raucht, kann man das schon mal ein wenig eingrenzen. Zuerst fängt man aber außen an und dann geht man an's Eingemachte. Blau und weiß überlagert sich beim Start manchmal. Das kann Verschleiß und/oder auch druchtropfendes Motorenöl von oben sein. Die Ventile sind auch zu prüfen - 0,1-0,15mm Spiel. Vermutlich sind auch die beiden O-Ringe der beiden Steckpumpen undicht 35*4. Evtl. auch die O-Ringe der Abstell- und Gashebelwelle...Maße später.

      Die Einspritzdüsen müssen auf einen Prüfstand. Nur dort kann man die Funktion und den Öffnungsdruck prüfen und danach einstellen oder erneuern. Zum Ausbau braucht man einen 30iger Gabelschlüssel sehr flacher Bauart! Außerdem müssen die ESP-Leitungen weg. Im Düsenstockgewinde des Kopfes ist ein Cu-Dichtring, der ersetzt werden muß, wenn man den Düsenstock ausbaut. Mit einem Trick bekommt man den aber nur zerstört heraus. Mehr dazu, wenn wir mal ein paar weitere Dinge wissen

      Das Gelenk am Abstellhebel ist völlig augelutscht und gehört durch ein Faudigelenk ersetzt - dann hat man Ruhe.

      Wichtig: bevor man sowas anfängt, Handbücher besorgen und ausgiebig studieren!

      Griaßle
      Martin
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...

      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)

      Ich kann, weil ich will, was ich muss! (Immanuel Kant)

      Wenn man bei einem anderen Menschen erfolgreich Fehler finden möchte, so verwende man nicht eine Lupe, sondern besser einen Spiegel.

      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Obrschwob ()

    • Servus Basti,

      also zuerst würde ich dir auch empfehlen erstmal sämtliche Litaratur für deinen Schlepper (welcher ist es denn? vermutlich ein Kramer) zu organisieren und alles gründlich durchzulesen und auch hier im Forum mal weiter rumstöbern. Z.T. hast du es ja anscheinend schon gemacht, desdwegen bist du m.E. schon auf der richtigen Fährte mit den Düsen.

      Es ist auch gut, wenn du dem Schlepper/Motor mal eine Grundreinigung zukommen lässt. Du kannst ruhig mal mit dem Hochdruckreiniger in den Spalt zwischen den Luftleitblechen reinleuchten (oder besser sie ganz abmachen) und da alles schön sauber machen. Der Dreck verhindert nämlich die Kühlung...

      Dass du die ganzen Leckagen durch neue Leitungen beseitigst ist auch schonmal gut. Wichtig ist aber, dass du neue Kupferringe in der richtigen Größe verbaust, damit es dicht wird.

      Und dann bau BEIDE Düsenstöcke aus. Druckleitung und Rücklauf wegschrauben (machst du ja sowieso) und dann mit dem 30iger Schlüssel die Düsenstöcke/halter aus dem Zylinderkopf schrauben (mit Gefühl, denn die können sehr fest sitzen. Evtl. vorher länger mit WD40 einweichen)

      Dann gehst du damit zu einem fähigen LaMa und bittest ihn die Düsen abdrücken bzw. einstellen zu lassen. Der sagt dir dann schon, wenn eine kaputt ist. Einstellwert müsste 125 bar sein, bzw. weiß es der LaMa selbst.

      Edit: da war der Martin mal wieder schneller... :)
      LG

      Emanuel



      D30S-NFG, BJ 62 und F2L612/6-N, BJ 57
    • Hallo zusammen,

      vielen Dank für die Antworten.

      Obrschwob hat Recht. Es ist ein Kramer KL200 mit 18PS von 1961. Die Lüftungsgitter in der Haube verlaufen vertikal, für mich keine runde Haube.
      An Literatur liegt mir folgendes vor: Bedienungsanleitung Kramer, Ersatzteilliste Kramer, Werkstatthandbuch Deutz für luftgekühlte Motoren F1 - F6 612 + 712.
      In dem Werkstatthandbuch von Deutz habe ich schon einiges gelesen, allerdings ist mir trotzdem nicht alles klar. Klar ist mir nun das die Düsen auf den Prüfstand müssen.
      Wir haben im Nachbarort eine Landmaschinenwerkstatt, da rufe ich morgen mal an.
      Dieselleitungen und Rücklaufleitung sind schon bestellt. Die Druckleitung vom 2. Zylinder ist etwas verbogen und an der Verschraubung undicht (siehe Bilder).
      Wie bekomme ich die Leitung gerichtet? Wie entlüftet man das System nachdem die Leitungen getauscht wurden.
      Im Rahmen der Erneuerung der Leitungen reinige ich auch die Kühlrippen. Bis jetzt habe ich schon 8 Dosen Bremsenreiniger am Trecker verbraucht, da kommt es auf 2 oder 3 mehr auch nicht an.
      Wie bekomme ich den Kupferring heraus?
      Wenn ich es richtig verstanden habe, kann man die Stößelrohre ohne den Zylinderkopf zu demontieren heraus nehmen. Ventildeckel ab, Kipphebel entfernen und die Stößelstange herausnehmen. Dann sollte man die Stößelrohre nach unten drücken können und herausnehmen um die Dichtungen zu erneuern.

      Danke.

      Basti
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    • Hallo Thomas,

      die Farbe ist erst mal nicht das Entscheidende (hier aber eindeutig Kramer...), mehr der Auspuff, deren Führung bei Kramer mit den Motoren F2L612/712/812 immer da sitzt, wo beim F2L612/xy die Spritleitungen vom Tank runterkommen, also zum Lenkrad hin (Zylinder 1). Der Krümmer ist auch ein anderer logischerweise. Deine Täuschung ist ja nicht schlimm, denn die Motoren sind ja bis auf wenige Änderungen - wie eben dem Auspuff, ja dieselben.

      @Balloener-Basti
      Anbei eine kleine Anleitung zum Ausbau der Cu-Düsenstockdichtungen im Kopf. Ja, die Stößelrohe kann man so ausbauen. Hilfreich sind allerdings die Federspanner - eine Art Doppelgabel. Und noch die Dichtringe für die Platte...

      Griaßle
      Martin
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    • Hallo Basti

      Das Entlüften wird an den Vorpumphebeln " T Stücken oder Nocken " unter den Einspritzpumpen mit einem speziellen Schlüssel gemacht.
      Die Nockenwelle muss so stehen das die einzelnen Pumpenkolben nicht betätigt sind.
      Das steht bei mir so in der Bedienungsanleitung glaube ich.
      Ich suche dir das heute Abend raus.

      Hallo Martin

      Das der Krümmer bei Kramer anders ist, hab ich nicht gewusst.

      Da fehlt mir die Erfahrung, aber die Farbe hätte mir auffallen und mich misstrauisch machen müssen.

      Viele Grüße
      Thomas
    • d25s1155-00-122 schrieb:

      Das Entlüften wird an den Vorpumphebeln " T Stücken oder Nocken " unter den Einspritzpumpen mit einem speziellen Schlüssel gemacht.
      Die Nockenwelle muss so stehen das die einzelnen Pumpenkolben nicht betätigt sind.
      Das steht bei mir so in der Bedienungsanleitung glaube ich.
      Ergänzend:
      Lassen sich die Vorpumpstangen (oben beschriebenes T-Stück) mit 2 Fingern ziehen, ist die entsprechenden ESP in Einspritzstellung und damit ist Vorpumen/Entlüften nicht möglich - dann Kurbelwelle eine Umdrehung weiterdrehen, bis das nicht mehr möglich ist. Anbei ein Bild von Dischmi59 hier im Forum. Der Vorpumphebel stützt sich auf den 6-kant-Stiften ab.
      Griaßle
      Martin
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      • dischmi59_pumpenplatte_612-712-812_vorpumpen_klein.jpg

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    • Hallo Thomas und Martin,

      ich möchte euch gerne meine Einspritzdüsen vorstellen. Damit da keine Missverständnisse entstehen, die linke ist vom qualmenden 1. Zylinder. ;)
      Nun hoffe ich das es mit einer Überarbeitung der Düsen und Austausch der undichten Leitungen getan ist (Reinigung des Motors erfolgt natürlich auch).
      Morgen fahre ich zur Werkstatt und gebe die Düse zur Prüfung/Reparatur ab. Mal schauen was die mir erzählen.
      Den Zylinderkopf konnte ich auch schon reinigen.

      Danke schon mal für die Erklärung des Entlüftens. Ich habe vorhin mal ausprobiert ob die Nocken sich ziehen lassen. Mit drehen des Motors habe ich die richtige Stellung für beide Zylinder gefunden.

      Womit schmiert ihr die Einspritzdüsen ein, bevor sie wieder eingesetzt werden?

      Alle Neuigkeiten werde ich selbstverständlich berichten.

      Beste Grüße

      Basti
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    • Hallo Basti,

      da gibt's neue Düsen so eingebrannt wie die sind... Kupferpaste auf dem Gewinde geht auch. Die Dichtringe sind offensichtlich mit herausgekommen - Glück gehabt... Die Kopfgewinde reinigen mit Bremsenreiniger und weichem Lappen, der nicht fusselt oder Zahnbürste - damit kommt man gut in die Gewindegänge!

      Griaßle
      Martin
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    • Hallo zusammen,

      mit den Einspritzdüsen war ich in der Landmaschinenwerkstatt. Die Düse zerstäuben einwandfrei und der eingestellte Druck passt auch.
      Anschließend habe ich die Düse im ausgebauten Zustand wieder angeschlossen um das Spritzbild mit den orginalen Pumpen mir anzuschauen. Auch das passt und sieht gut aus.

      Jetzt habe ich mal die Hoffnung, dass sich die Funktion und die Zerstäubung durch mein Reinigen (siehe Bilder) verbessert haben. Wenn nicht geht es wohl weiter in Sachen Ölabstreifringe. Allerdings konnte ich bis jetzt keinen Ölverbrauch feststellen und das Ruckeln bei Vollgas passt für mein technisches Verständnis auch nicht zu einem verschlissenem Ölabstreifring.

      Ein Dichtring ist im Loch geblieben und hat mich geärgert. Was ich komisch finde ist, dass bei beiden Düsen zwei Kupferringe verbaut waren. Ist das so richtig? Ober hat man hier mal einfach bei einer Reparatur die alten drin gelassen und zusätzlich neue verwendet.

      VG

      Basti
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    • Hallo Basti,

      nun wenn die Düsen gut sind, wieder verbauen.Ich hätte die unter den Verkokungen anders erwartet.
      In der ETL stehen in der Tat je Düseneinheit 2 Dichtringe. Ich bin auch drübergestolpert, denn ich habe nur einen drin. Beim Ruckeln müßten wir mal das Reglerspiel prüfen-0,1mm - siehe Anleitungen.
      Griaßle
      Martin
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