Empfehlung Tischholzspalter Anzündholz

    • Empfehlung Tischholzspalter Anzündholz

      Servus Gemeinde,

      ich hab die ewige Anzündholz- Klopperei satt, und hab Interesse an einem kleinen Spalter für Anzündholz zu machen.
      Also nix grosses....klar. So`n 4-5 Tonner dürfte dafür reichen.

      Kann mir da wer was ans Herz legen.....ferner empfehlen?
      Wer hat welche Erfahrungen gemacht?

      Freue mich auf Vorschläge

      Gruss Andreas
      "Er hat geschweisst, man sieht es kaum, lasst uns schnell noch einen Niet reinhau`n!"
    • moin Andreas,

      Ich denke ein hydraulischer Spalter ist noch mehr Arbeit.
      Anzündholz macht man ja im Regelfall aus trockenen , schieren Holz ohne Knacken im Holz .

      Ich würde mir ein kleines Gestell bauen mit einer Axt vorne dran und einer Feder unter dem Arm.
      So hat man eine Führung mit einer Axiale Bewegung und kann durchweg arbeiten.
      Man muss eben nur auf die Finger aufpassen :D

      Ist das etwas verständlich was ich meine und was meine Gedanken gerade von sich geben ? Im Kopf habe ich das Teil schon wieder Fertig...

      Gruß Rene
    • Moin,
      sowas hier, nur in klein:



      Ich hatte mal einen Tischspalter von BGU (5 t), der hat mit 2 Reparaturen 120 RM kleingemacht. Jetzt ist er Schrott.
      So ein Tischspalter arbeitet recht langsam. Für Anzündholz würde ich den nicht nehmen. Bei mir fällt bei der Holzverarbeitung genug Kleinholz an, was ich als Anzündholz benutzen kann, da muß ich nicht extra noch was machen.

      Schönen Sonntag
      Thilo
    • Gibt's bei Manufactum:

      manufactum.de/holzspalter-guss…5/?a=41268&h=10&s=spalter

      Griaßle
      Martin
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)
      Ich kann, weil ich will, was ich muss! (Immanuel Kant)
      Wenn man bei einem anderen Menschen erfolgreich Fehler finden möchte, so verwende man nicht eine Lupe, sondern besser einen Spiegel.

      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii
    • Ja.....schön und gut, wenn man gerades Holz hat.

      Aber wie schauts aus wenn im Scheit einige Äste sind?
      Ich denk dann kommt man da auch nicht mit weiter......

      Respektive....von der Idee her nicht dumm gedacht.

      Gruss Andreas
      "Er hat geschweisst, man sieht es kaum, lasst uns schnell noch einen Niet reinhau`n!"
    • Warum soviel Aufhebens wegen Anfeuerholz oder schwäbisch "Schbächdala"??? Es geht ganz einfach mit Fichtenholz aus alten Brettern, denn die sind nahezu astfrei und bringen die schnelle Hitze, die man zum Anfachen eines Feuers braucht. Das geht mit dem Spaltertyp, den Alois gezeigt und ich verlinkt habe oder dem klassischen Kleinbeil bestens und macht nicht wirklich viel Arbeit. Ein Durchmesser von im Schnitt 1,5-2cm im Ziel sind die Wahl.

      Viel einfacher - und so mache ich das, sind "Moggla" (oberschwäbisch), also Kiefernzapfen. Die gibt es zuhauf und keiner will sie - zumindest bei uns. Die machen eine saumäßige Hitze, daß 3 Stück für einen Kaminofen reichen, selbst schweres Eichenholz zu entzünden. Im Sommer sammle ich die im Stadtpark zwischen den Hundehinterlassenschaften und trockne sie in Überseemandarinenkisten. So habe ich immer für mehrere Winter "Zünder" genug. UND: ich spare mir das Spalten der "Schbächdala".

      Oberschwäbische Griaßla
      D'r Martin
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)
      Ich kann, weil ich will, was ich muss! (Immanuel Kant)
      Wenn man bei einem anderen Menschen erfolgreich Fehler finden möchte, so verwende man nicht eine Lupe, sondern besser einen Spiegel.

      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii
    • Hallo,

      für Anzündholz und wenn mal ein Holzscheit zu groß für meinen kleinen Holzkessel ist, hab ich mir so einen kleinen liegenden 4 to. Spalter gekauft.
      Der steht im Keller, neben dem Heizkessel und neben dem kleinen Hauklotz, das bis dato den gleichen Zweck erfüllte.

      Meine Erfahrungen dabei:
      • Für Anzündholz viel zu langsam.
      • Weil die Spalter so langsam sind, ist der Spaltkeil sehr steil ausgeführt.
        Dadurch soll das Holz schon reißen, bevor der Spalter den kompletten Weg gefahren ist.
        Bei frischem Holz mag das mit 4 to. gehen,
        bei getrockneter Buche oder Eiche gibt es genau zwei Möglichkeiten:
        1. Der Spalter bleibt nach ca 2 bis 3 mm im Holz stecken.
        2. Der Spalter schafft es ein Stück weiter, und der steile Spalltkeil sprengt das trockene Holzscheit,
          wobei einem die Teile um die Ohren fliegen
          Lebendsgefährlich, vor allem wenn die Enkelkinder dem Opa beim Feuermachen "helfen" wollen!!
      Mir selbst ist beim ersten Probebetrieb ein Sück nach dem Gesetz Einfallswinkel = Ausfallswinkel von der Bruchsteinwand im Keller zurückkommend knapp am Schädel vorbeigesaust und dann im Regal mit den Motorsägen eingeschlagen.
      Ich war wie gelähmt.
      Und entsetzt, was so alles verkauft wird.


      Damit das Ding nicht völlig nutzlos bleibt, habe ich eine alte Axt (ohne Stiel) im Auge durchgeschnitten und vor den Spaltkeil geschweißt.
      Die verbliebene mögliche Spaltgutlänge von ca. 30cm reicht für meine Bedürfnisse (25cm Holzscheite) aus.
      Und jetzt dient das Ding zum Spalten von den wenigen, für den Ofen zu großen Stücken.
      Dabei schafft er mit dem modifizierten und scharf geschliffenen Spaltkeil selbst knorrige, verwachsene und astige Stücke,
      ohne dass irgendwas umherfliegt.
      Fürs Anzündholz nehm ich wieder das Hauklotz und mein Beil....

      Gruß Martin
      D6006 Bj. 1974 :love:
      Wer braucht schon 6 Zylinder?
    • Hallo zusammen,
      Da meine Oma vor einigen Jahren unbedingt einen neuen Küchenofen gewollt hat, natürlich wieder mit Kochplatte obwohl direkt daneben der Elektroherd steht, hat sie sich selbst um einen gekümmert ohne mal zu fragen wie wo was...
      Das Ende vom Lied:
      Es gehen mit ach und Krach gerade so 30cm Scheite in den Ofen, da quält man sich aber bis die drin liegen - erst recht wenn schon ordentlich Glut drinnen ist.
      Von der Breite her müssen sie auch recht klein sein...
      Im ersten Jahr hab ich die gut 10RM von Hand für sie nochmal gehackt, im zweiten Jahr gab es einen kleinen 4t Spalter. Damit ist sie unabhängig von mir, kann sich ihr Holz spalten wann und wie sie möchte.
      Für solch einen Zweck kann ich die Dinger nur empfehlen.

      Als anzündholz nehm ich mir immer ein Stapel Schwarten, Schneid die auf Länge und anschließend kommen sie unters Beil ;)
      Das würde mir mit dem Spalter zu lange dauern, aber Oma machts mitlerweile (geschuldet vom Alter) auch mitm Spalter und nicht mehr mit dem Beil.

      Wie Martin aber schon gesagt hat, für Kinder ist das nichts, in Reichweite von Kindern sollte es auch nicht benutzt werden. Wenn die Klötze auseinander springen ist da schon Kraft hinter =O

      Gruß
      Matze

      P.s.: was auch hervorragend geht ist ein ausgedientes Fleischerbeil um Latten o.ä. zu hacken :)
    • Offesser schrieb:

      Steelstyler schrieb:

      Moin,

      Das geht aber auch nur mit trockener Buche , Faserholz wird da schon eng.


      Gruß Rene
      Das stimmt. Aber wer nimmt schon freiwillig Faserholz, um es zu Anzündholz zu zerhacken?Oder man zersägt es vorher auf 15 cm Länge. Dann lässt sich alles klein hacken.
      Der Reifen darf halt dann nur noch vom Twingo o.Ä. sein :D .

      Viele Grüße
      Lutz
      .... Menschen aus der Stadt , die es nicht besser wissen und für 2000 Euro Säge etc kaufen für 2 m3 holz im Jahr :D :D
    • Deutz45nullfuenf schrieb:

      Die Eingangsfrage dreht sich darum wie man sein trockenes Holz..........
      Jo....ich fragte halt nach einer Erleichterung da ich orthopädisch nicht mehr so gaaaanz gesund bin im Schulterbereich.
      Sicher auch dem geschuldet das ich von früher Kindheit an mit in den Wald geschleift wurde..... :D

      Gut Holz und Grüssle :P
      Andreas
      "Er hat geschweisst, man sieht es kaum, lasst uns schnell noch einen Niet reinhau`n!"