F1L514 Zugmaul nachbauen

    • F1L 514/51

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    • F1L514 Zugmaul nachbauen

      Hallo, ich will mir ein Zugmaul für den Knubbel selber bauen. Und zwar die alte Ausführung ( ich versuche noch ein Bild dazu einzustellen). Hat jemand vielleicht ein paar Maße für mich oder kann mir eine Skizze machen? Das wäre Klasse...

      Vielen Dank im Voraus
    • Hallo Helmar;

      Dieses Zugmaul wurde als starrer Anbaupunkt verwendet- wenn ein Anbaupflug montiert wurde. Hierin kam dann die obere Befestigung.
      Mir ist diese Zugverrichtung bereits öfters begegnet- und immer mit dem Hintergrund- das es für ein Anbauteil verwendet wurde- in dem Fall- ein Anbaupflug.

      Gruß- Michael
    • Hallole,

      da gehört ein geprüftes Zugmaul vom F1L514/51 oder F2L612/4, /54, /5, /6 hin. Der originale Zugmaulträger ist doch vorhanden!
      Was man abseits der Straße mit der gezeigten Version macht will keiner wissen - die kann gute Dienste leisten wie bereits besprochen wurde.

      Griaßle
      Martin
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...

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    • Hallo zusammen,

      bei meinem F1L514/50 ist auch noch die alte starre Ausführung verbaut.

      Ok....auf dem Stand der heutigen Technik ist das NICHT mehr.....jedoch hats noch nie einen TÜV-Prüfer gejuckt, bzw. das es sich einer mal genauer angesehen hätte.
      Wills mal austauschen gegen ein drehbares. Hab` da immer ein Scheissgefühl bei dem Gedanken wenn der gut gefüllte Anhänger mal kippen sollte..... ;( ;(

      Ich nutze es immer noch mit einem Eigenbau-Anhänger mit LKW-Deichsel zum Holztransport.

      Gruss Andreas
      "Er hat geschweisst, man sieht es kaum, lasst uns schnell noch einen Niet reinhau`n!"
    • Hallo Andreas;

      " bei meinem F1L514/50 ist auch noch die alte Ausführung verbaut"

      Um es richtig zu erklären: Für den F1L514/50 gab es auch nur diese (nach deinen Worten = alte) Ausführung.
      Eine Neue Ausführung ist mir nicht bekannt. Was nichts heißen muss- aber dann müßte etwas arg an mir vorbei gegangen sein...
      Nicht das morgen hier jemand ein Gesuch einstellt nach einer Neuen Ausführung für F1L514/50. :thumbsup:

      Gruß- Michael
    • Hallo Andreas,

      nur mal so zwishendurch als Anmerkung, was allerdings auch nichts heißen muss.

      Wir hatten im Jahr 2001 bei einem "Dorf-TÜV" einen jungen TÜV-Prüfer dabei, der meinem Normag NG15 Bj. 1951 bei der Wiederzulassung nach § 21 STVZO, die Anhängerkupplung nur zu Rangierzwecken abnehmen wollte. Ich hätte TÜV bekommen, den Trecker aber weiterhin, wegen des angeblich nicht TÜV-konformen Durchsteckbolzens in der Anhängerkupplung, nicht als vollwertige Zugmaschine benutzen dürfen. Der sogenannte "Durchsteckbolzen (Durchmesser 32 mm) zur Befestigung des Anhängers" (so der richtige Ausdruck im alten originalenPappbrief) wäre angeblich nicht TÜV-konform, da nicht drehbar. Nach einiger Diskussion meinerseits, dass Opa und Vater, schon so gefahren sind und der Trecker früher immer TÜV bekommen hätte, wurde der "Gott sei Dank" anwesende ältere TÜV-Kollege zu Rat gezogen. Klare Aussage des "Alten": Schau in die Papiere. Dort steht drinn: "LOF Zugmaschine Ackerschlepper", und wie soll die Zugmaschine was ziehen ohne Anhängerkupplung mittels eines Durchsteckbolzens. Eine Umrüstung auf ein drehbares Zugmaul hat es aus technischen Gründen bei den meisten älteren Treckern nicht gegeben. Ergebnis: § 21 STVZO bestanden mit Eintragung der Anhängerkupplung mittels Durchsteckbolzen in die Zulassungsbescheinigung I
      Grüße aus dem schönen Leinetal :P von Frank-Olaf

      Deutz F1L 514/50 Bj. 1950
      Güldner G 25 Bj.1967
      Normag NG15 Bj. 1951
    • Normag NG15 schrieb:


      Eine Umrüstung auf ein drehbares Zugmaul hat es aus technischen Gründen bei den meisten älteren Treckern nicht gegeben.
      Das kann ich so nicht bestätigen.
      Mittlerweile fordert der TÜV kein drehbares Zugmaul mehr, ein drehbares Zugmaul muss sich aber auch drehen lassen, das müsste ein sorgfältiger Prüfer auch kontrollieren.

      Gleichzeitig gab es ein Stichdatum, ab dem neu zugelassene Schlepper ein drehbares Zugmaul haben mussten, irgendwann danach forderte die Berufsgenossenschaft dann auch ein drehbares Zugmaul an jedem in einem BG-Betrieb eingesetzten Schlepper. Leider fehlen mir die Jahreszahlen dazu. Die Grenze bei den Neuzulassungen muss jedoch in der ersten Hälfte der 1950er Jahre liegen.
      Schlepper, die bis heute ein originales starres Zugmaul besitzen sind da irgendwie durchgerutscht und waren möglicherweise schon nicht mehr aktiv im Einsatz, als die Regelung kam.

      mfG
      Fabian