Holzsaison 2018

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    • Ehrlich gesagt war ich bei der Hitze zu faul alles zu spalten, von Hand bei der kleinen Menge wohl gemerkt... waren am Ende dann doch ca 3RM und es war wärmer als erhofft.
      Wird im Winter dann je nach Bedarf gehackt.
      Im Nistkasten ist das Loch von innen zu geschraubt, da liegen meine Gartenscheren drin und Unkrautmesser drin :D
      Gab in dem Haus mehrfach tote Vögel an verschieden stellen wo es hing und wurde dann als „nicht tauglich“ befunden. Jetzt beheimatet es Garten-kleinst-Geräte ;)
    • Hallo Holz-Freunde,

      ein bisschen was kann ich nach drei Wochen Urlaub auch beisteuern.
      Spalten vom "Februarholz" war angesagt und wieder ein Waldstück für unsere Waldgenossenschaft von Dürren Fichten etc "befreien".

      War nicht immer lustig, gestern zB habe ich alles Gespaltete augeschlichtet...bei 29°C :S


      Grüße aus dem Nürnberger Land

      Joe


      Kommentar meiner Frau zum Intrac:
      Schaff mir bloß des hässliche Ding aus den Augen!
      Des is doch ka Bulldog, der is irgendwie verkehrt...!

      Update 11/ 2015: meine Frau steigt ohne Vomacur nicht mehr in den Intrac...
    • Moin,
      das ist aus der Sturmeiche geworden, bei der meine Lenkschubstange aufgegeben hatte. Ich habe die Eiche zu Kanthölzern von 26 x 16 cm aufsägen lassen.
      Zudem waren noch drei Sturmlärchen dabei, die über den Bach in unsere Weiden gekippt waren.
      Die Eichenbalken sollen in der Remiese verarbeitet werden. Die alten originalen Ständer sind in den letzten 150 Jahren nicht besser geworden.
      Die fehlende Regenrinne hat sich gerächt. Alle Ständer sind im unteren Bereich stark angegriffen.

      Gruß Felix



      Bilder
      • P8250022.JPG

        427,37 kB, 1.000×750, 64 mal angesehen
    • @Lois 06 DX

      Oh weh, das ist aber schon ein herber Schlag...
      Ich beneide Dich nicht, schade um die schönen Bäume...
      Gefällt mir aber trotzdem wie ihr arbeitet, aber den "Like" Button habe ich mich jetzt in diesem Fall nicht drücken trauen... :/

      Das ist echt übel bei Dir, was Du so bereichtest dieses Jahr. X/

      Wir mussten am Samstag auch gegen den Borkenkäfer antreten.
      Am Straßenrand der LAU24 mussten fünf kleinere Fichten gefällt werden, die die typischen Symptome zeigten.
      Grüne Nadeln am Boden, und ein paar Tage später dann fiel die Rinde bereits ab...

      Ein paar Bilder hab ich gemacht.
      Auch von den nachfolgenden Arbeiten.



      Grüße

      Joe

      Kommentar meiner Frau zum Intrac:
      Schaff mir bloß des hässliche Ding aus den Augen!
      Des is doch ka Bulldog, der is irgendwie verkehrt...!

      Update 11/ 2015: meine Frau steigt ohne Vomacur nicht mehr in den Intrac...
    • @Roadmaster95
      Da hast du recht, langsam wirds übel mit dem Borkenkäfer, zumal das Waldstück nur knapp 4000m² Fläche hat.
      Momentan ist bei uns in der Gegend überall der Borkenkäfer ein großes Problem.

      Die beiden Fotos sind 2 Monate auseinander und etwa an der selben Stelle aufgenommen, schon erschreckend wie so ein kleines Tier die Landschaft verändern kann.
      Gruß Alois
    • @Lois 06 DX
      Bei mir wars letztes jahr schlimm, heuer ist es (noch) ruhig in meinem Fichtenwaldstück.
      Aber viele andere im Umkreis jammern schon aufgrund des Borkenkäferbefalls.

      Bei der Trockenheit dieses Jahr natürlich auch kein Wunder.
      Kann sich doch kein Baum gut wehren...

      Ich drück die Daumen!
      Viel Erfolg im Kampf!

      Grüße aus dem Nürnberger Land

      Joe
      Kommentar meiner Frau zum Intrac:
      Schaff mir bloß des hässliche Ding aus den Augen!
      Des is doch ka Bulldog, der is irgendwie verkehrt...!

      Update 11/ 2015: meine Frau steigt ohne Vomacur nicht mehr in den Intrac...
    • Hallo zusammen ,

      das Problem mit dem Borkenkäfer haben wir im hohen Norden
      von Niedersachsen auch .

      Natürlich hat das Wetter der letzten Jahre das gefördert aber auch der Klimawandel
      der von uns allen mehr oder weniger verursacht wird .
      Für viele lohnt es sich auch nicht in ihren Wäldern zu gehen .
      Die großen Bauern lassen ihren Wald so wie er ist und machen nichts .
      Die nächste Ursache bei uns ist das viele kleine Waldflächen in den
      70er Jahren an Bremern verkauft worden sind . Die Besitzer sind jetzt
      nicht mehr die jüngsten oder ihre Erben haben kein Interesse,
      wollen aber nicht verkaufen ( oder zu einen fairen Preis ) .

      Musste auch im letzten Winter eine Fichte klein schneiden ,
      war vom Sturm in 2 Meter Höhe abgerissen worden .
      Das bei einem Durchmesser von ca. 70 Zentimeter .
      Ebenfalls Borkenkäfer .

      In der Zukunft müssen wir andere Baumarten pflanzen als unser Vorgänger .
      Wallnus , Schwarznuss , Marone , Douglasie je was geht .
      Tanne und Fichte sind in der Zukunft im Wald weniger vertreten .

      Ein Blick in der Zukunft :
      Durch immer schärferen Abgasbestimmungen beim Holzofen und
      dem Demografischen Wandel sowie Klimaveränderung ,
      wird der Holzbedarf warscheinlich sinken .
      Denke ab den Jahren 2035 . Viele denken jetzt schon an einer
      Wärmepumpe .
      Als Waldbesitzer sollte man rechtzeitig sich anpassen und in der
      Wertholzproduktion und / oder Wallnuß und /oder Maronenproduktion
      investieren . Das nur als Beispiel .

      Ein weiterer Blick in der Zukunft :
      In der EU gibt es das bestreben das man sich eine Solaranlage
      kauft und den Strom selber verbraucht .
      Hierbei fallen keine Steuern und Abgaben an .
      Das gilt in Deutschland in ca. 3 Jahren .
      Als nächste Stufe kommt ein Digitaler Zähler so das man
      im Sommer Strom herstellt und im Winter damit die Wärmepumpe
      betreiben kann . Ohne Steuern und Abgaben zu bezahlen .
      Hier ist ein Land das das versucht so lange wie möglich zu verschieben ,
      es ist Deutschland .

      Wenn man sein eigenen Strom produziert und verbraucht , hierbei denke
      ich an einer Wärmepumpe , wird der Holzbedarf zwecks Heizen weniger werden .
      Endergebnis : Die Wälder werden noch weniger gepflegt und der Borkenkäfer
      und andere neue Krankheiten ( siehe England ) werden die Situation
      werter verschärfen .

      Was mich ärgert ist das man niemand rechtlich dazu zwingen kann
      den Borkenkäfer zu bekämpfen .

      Entschuldigung für den langen Text .
      Weiß auch nicht ob das hier her gehört .

      Gruß Eckard
      Meine Schlepper :
      Deutz D15 ( 712 ) , Deutz D40L / 40.2 ( 812 ) , Deutz 4005
      und zwei Standmotoren Type F1l712 .
    • Moin Eckard,
      gute Gedanken sind selten zu lang.
      Aus verschiedenen Gründen habe ich Douglasie, Hamlock, Küstentanne, Kiefer Buche, Kiefer und Fichte gepflanzt.
      Mal sehen, was auf dem fetten Boden den wir hier haben am besten ankommt. In der kommenden Pflanzsaison kommen noch viele Birken dazu.

      Außerdem sind wir von spritzwütigen Bauern umgeben. Die setzen den Bäumchen ganz schön zu. Gerade erst haben die feigen Landwirte wieder in der Dunkelheit mit zwei Schleppern
      den Acker und sämtliche Insekten vergiftet.

      Gruß Felix
    • EckardderWaldbauer schrieb:

      Die Besitzer sind jetzt
      nicht mehr die jüngsten oder ihre Erben haben kein Interesse,
      wollen aber nicht verkaufen ( oder zu einen fairen Preis ) .
      … Hallo, ;)
      ähnliche Parallelen gibt es hier in unserer Gegend.
      Viele Waldflächen haben in den letzten Jahren ihre Besitzer gewechselt.
      Große Flächen wurden teilweise soweit abgeholzt (das sie gerade noch keinen Kahlschlag erreicht haben).
      Für den neuen Besitzer (inzwischen bis aus England) haben sie nach Erwerb, zumindest das Geld gebracht,
      das über den Kaufpreis allemal ein satter Gewinn blieb.
      Besitzer größerer Flächen, meist Agrarbetriebe, haben mit Feldflächenkauf in den letzten Jahren, auch vielfach Waldflächen von Verkäufern (meist Erben) mit erworben.
      Hier kann man teilweise sehen das Windbruch noch von vergangenen Jahren im Bestand liegt. Da tut sich zur Zeit nichts. Schadbäume mehr und mehr
      prägen das Bild.
      Teilweise stehen sogar angebrochene Risiko Bäume nach den letzten Sturmschäden, in diesen Beständen.
      Bilder könnten das Bild dazu abrunden... :(
      Keine Förster (wurden ja in den letzten Jahren überall im Bundesland Planstellen gekürzt) die dazu Handlungen abfordern.
      Borkenkäfer und Co. interessieren nur noch den Kleinbesitzer oder Waldbesitzer die den Wald für sich als Nutz- und Brennholz Gewinn intensiver nutzen.
      Die dazu auch meist Mitglieder in einer FBG sind. Über die FBG werden auch Schulungen zur Schadholz Bewirtschaftung angeboten und genutzt.

      Aber die sich in den Zahlen ändernde Altersstrukturen sind ebenso ein Hauptproblem der kontinuierlichen und qualitativen Bewirtschaftung.
      Die BG hat in den letzten Jahren damit begonnen Ausrüstungen für die Arbeit zu kontrollieren, gerade Ältere schaffen sich aber dies nicht mehr an.
      Damit bleibt die Arbeit im Wald mit MS und entsprechender Technik ebenfalls noch auf der Strecke.
      Ja, großer Nachhole Bedarf besteht darin den Weg der Kiefer Mono Kultur hier durch Laubbäume zu verlassen.
      Der Boden gibt aber vielfach für Eiche, Ahorn, Nuss oder Kastanie auch nicht viel her.
      Kiefer wuchs im Sand (Bodenwerte um 22) noch immer bisher am Besten...
      Nach der diesjährigen lange anhaltenden Hitze (Temperaturen mehrfach bis nahe 40°C), wochenlang ohne Regen,
      zeigen sich doch klassische Schadbilder in den wenigen Mischwäldern (Jungbestände) , hier in unserer Region.

      Gruß

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von patsche ()

    • Hallo Felix ,

      das mit dem Spritzen ist auch hier
      ein Problem .

      Das wird das Getreide für der Ernte
      Tot gespritzt . ( Gleichmäßig trocken ).
      Nur die Neuanpflanzug daneben bekommt voll was ab .
      Antwort des Bauern : Er darf sein Land
      bis zum letzten mm bewirtschaften
      und als privat Person hat man entsprechend Pflanzenstand im
      Wald einzuhalten so das von sein
      Gift keine Gefahr eintreten kann .

      Manchmal denke ich das man als
      Strafmassnahme auf eigenen Land
      Giftpflanzen sähen sollte die sich
      dann überall verteilen .
      Aber das ist zu radikal .

      Mich würde interessieren was andere
      als Alternative Bäume pflanzen .
      Und welche Maßnahmen zur
      Bodenverbesserung gemacht werden
      oder würden . Ich denke hier zu
      Beispiel an Vulkangesteinsmehl .
      Oder vollständig zu Roden und den
      Boden dann mit Gründünger oder
      anderen Methoden zu verbessern .

      Gruß Eckard
      Meine Schlepper :
      Deutz D15 ( 712 ) , Deutz D40L / 40.2 ( 812 ) , Deutz 4005
      und zwei Standmotoren Type F1l712 .