Dichtung Zwischenwelle(Handbremse)

    • F1M 414

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    • agrolager.de/index.php?cPath=146

      Hallo Dommi,
      da gibt's fast jede noch so verrückte Größe. Man kann aber auch beim LaMa um die Ecke fragen, denn die haben manchmal auch so viele davon da, daß sie diese verkaufen müssen... ^^

      Griaßle
      Martin
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)
      Ich kann, weil ich will, was ich muss! (Immanuel Kant)
      Wenn man bei einem anderen Menschen erfolgreich Fehler finden möchte, so verwende man nicht eine Lupe, sondern besser einen Spiegel.

      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Obrschwob ()

    • Hallo Oberschwob,

      vielleicht ist das noch so eine verrückte Frage allerdings finde ich keine Antwort über die Suche:

      Gibt es diese Papierdichtungen, die unter dem Deckel sitzen in dem der WeDi steckt, noch?
      Die beiden LaMas um meine Ecken waren mit diesen Dichtungen überfordert und sagten mir, dass es die nicht mehr gibt.
      Über diverse Suchmaschinen konnte ich auch noch nichts finden können, vllt. fehlt mir aber auch nur der richtige Suchbegriff.

      Gruß Markus
    • Hallo Markus,

      mir wäre derzeit kein Lieferant für diese Papier-Dichtung in Fertigform bekannt. In der ETL ist diese, aber vorhandene, Dichtung nicht aufgeführt. Da hilft nur, Papierbahnen zu besorgen und mit dem Skalpell (Außenkontur und Innenkntur) selber eine zu schneiden und die Löcher mit einem Henkellocheisen auszustechen (wenn Segger und Delegro nichts haben - da wäre nachfragen sicher sinnvoll).

      Da dort meist auch Beilagescheiben wegen der Einstellung des Kegeltriebes vorhanden sind, muß die Papierdichtung sehr dünn sein. Bei der Montage leicht, sehr dünn, einfetten - quasi damit "ankleben" - so läßt sie sich später auch mal wieder leichter lösen und verrutscht bei der Montage nicht so leicht.

      Möglicher Lieferant für Papierdichtungen (es gibt auch andere, evtl. auch dünner)
      hytec-hydraulik.de/normteile/dichtmaterialshop.html (die 0,5er-Variante ist eigentlich schon zu dick, wird aber durch den aufgeschraubten Deckel ja noch gequetscht.)

      Der Dichtring 75*100 DIN 6503 stellt ja kein Problem, oder?

      Griaßle
      Martin
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
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      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii
    • Hallo Martin,

      danke für die Antwort.
      Den Dichtring habe ich vorsorglich beim LaMa wechseln lassen.
      Da der LaMa nicht überrascht wirkte und nun alles passend aussieht, gehe ich davon aus, dass das so seine Richtigkeit hat.

      Bevor ich nun alles wieder zusammensetze noch ein paar (teils basisartige) Fragen:
      1) Hinter dem Deckel finde ich folgende Anordnung an Ringen/Dichtungen - 1) Papierdichtung (ca. 0,3mm) 2) Distanzring 3) Papierdichtung (ca. 0,3mm)
      Ich gehe davon aus, dass der Distanzring wiederverwendet werden kann!?
      Müssen die Papierdichtungen zwingend getauscht werden? Diese können nicht wiederverwendet werden? Wenn ja, muss ich mal sehen, wo ich so dünnes "Papier" (Pertinax?) bekomme.
      2) Die Lager der Zwischenwelle habe ich nicht angetastet oder verändert. Den Zustand des Getriebes möchte ich aktuell noch nicht verbessern aber auch nicht wesentlich verschlechtern.
      Muss ich daher beim Zusammenbau der Getriebebremse etwas beachten? In anderen Beiträgen las ich teils sehr wüste Hinweise, wo überall Einstellungen (auf 1/10mm genau) beachtet werden müssen.

      Grundsätzlich musste ich bei mir diese Übung machen, da das Rad der Getriebebremse gebrochen war. Vermutlich die Folge eines überhitzten Bremsrades.

      Mein Verständnis für den Zusammenbar wäre:
      - Deckel der Zwischenwelle mit allen Ringen und Dichtungen in der richtigen Stärke und Reihenfolge draufschrauben (Drehmoment beachten?)
      - Bremsrad drauschrauben (Drehmoment beachten?)
      - Bremsband und alle weiteren Teile wieder montieren

      Gibt es sonst spezielle Kniffe, die zu beachten sind?

      Gruß Markus
    • Hallo Markus,

      sollten die Dichtpapiere intakt sein, kann man die auch wieder verwenden, allerdings mit der Einschränkung, daß die evtl. auf ein wenig Dichtmittel (ganz dünn) angewiesen sein werden, um abzudichten. Dazu müßte das dann meist fettfrei sein. Die Reihenfolge der Dichtungen und Distanzringe wieder so anlegen, wie es geöffnet wurde. Wenn sonst nichts verstellt wurde, dürfte der Kegeltrieb wieder richtig eingestellt sein. Ein Drehmoment für die 4 Schrauben des Deckels ist nicht vorgeschrieben - es muß fest sein. Es wird eher zu fest (Sacklöcher in Guß!), weshalb ich in so einem Fall gerne 20Nm + 45° festziehe, mehr nicht.

      Gleiches gilt eigentlich für die Kronenmutter, denn die sollte ja nicht auf den Innenring des Lagers drücken, aber fest sitzen. Eigentlich reicht handfest zzgl. einem Weiterdrehen bis zum nächsten Splintloch.

      Der Distanzring kann natürlich wieder verwendet werden, muß er sogar. Das sind feste Abstandsbleche, die je nach Dicke und Anordnung ( es gibt auch einen/welche gegenüber) das Tellerrad um die notwendigen Zehntel verschieben, um die richtige Tragposition der Teller-/Kegelradpaarung einzustellen. Auch das Kegelrad hat da solche Distanzscheiben - allerdings im Getriebe...
      Die 0,1mm sind ein Grundeinstellungswert für Kegelradpaarungen dieser Art. Eingestellt wird nach Tragbild und dann auf leisesten Lauf justiert.

      Ich hoffe, ich konnte Dir weiterhelfen.

      Griaßle
      Martin
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    • Bei mir sind das Stahlbeilagen plus Papier gewesen....
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    • Hallo Michael,

      das habe ich nicht bestritten! Dichtmittel geht auch, aber eben (sprich gleichmäßig in der Dicke) und dünn...
      Griaßle
      Martin
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    • Hallo Martin,

      noch eine kurze Rückfrage:
      Eine der beiden (Papier-?)Dichtungen ist gerissen.
      Daher wollte ich diese eine Dichtung nachschneiden.
      Meine Frage:
      Mein Messschieber misst eine dicke der Dichtung von 0,3mm.
      Meine LaMa hier hat 0,25mm am Lager.
      Kann ich auch dieses verwenden?
      Sind diese 0,05mm Differenz wirklich entscheidend?
      Ich meine, der Traktor soll laufen wie ein Uhrwerk, ist aber keines ;)

      Danke und Gruß
      Markus
    • Hallo Markus,

      solange sich das Tellerrrad der Kegelverzahnung nicht verschiebt, ist das egal. Deine gemessenen 0,3mm sind bereits das verpreßte Maß des Papiers. Es kann also sein, daß die (neuen) 0,25mm dann auf 0,15 zusammenschrumpfen. Es muß dicht werden und das dürfte damit möglich sein. Je dünner das Papier ist, desto weniger Einfluß hat es auf die Kegelverzahnung. Genau(er)es würde aber eine Tragbildprüfung liefern.

      Griaßle
      Martin
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