Zulassung Miststreuer mit schwarzer Nummer

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    • Zulassung Miststreuer mit schwarzer Nummer

      Hallo zusammen,

      ich besitze einen alten, technisch einwandfreien, Miststreuer. Diesen möchte ich, da wir keine Landwirtschaft oder Forstwirtschaft haben, gerne mit schwarzer Nummer zulassen.

      Kurz zum Miststreuer:
      Es ist ein Mengele Doppel Trumpf ES 25 (A) von ca. 1962 mit Auflaufbremse.

      Natürlich habe ich keinerlei Unterlagen zu dem Anhänger.

      Was muss ich nun für die Zulassung mit einem schwarzen Kennzeichen tun?
      Reicht hier eine "Vollabnahme" durch den TÜV?

      Welche Unterlagen sind noch für eine Zulassung erforderlich bzw. wo könnte man so etwas bekommen?!?

      Vielen Dank schon einmal für hilfreiche Infos.

      Ratlose Grüße,
      Arne
    • Hallo Arne,

      hilfreich wäre sicherlich die originale BE (Betriebserlaubnis), vielleicht noch beim Hersteller zu bekommen?
      Ansonsten brauchst du einen gut gelaunten TüV-Prüfer, der kann das Teil neu abnehmen und die Papiere für die Zulassung erteilen.
      Nächste Hürde ist dann die Zulassungsstelle, aber auch dort liegt das Hauptproblem an der Laune und Kompetenz der zuständigen Person...
      Gruß Ruben

      F2L612/6, DX110, Faun FM1025, Unimog U424 / U1000, Kroll K14D
    • Guten Morgen Arne,

      frage doch mal bei deiner Prüforganisation (TÜV/DEKRA) nach, ob sie Unterlagen haben. Einige Unterlagen können die Prüfer online abrufen. Vielleicht ist in der Datenbank etwas dabei?

      Ich habe noch diese Seite mit Bildern gefunden.

      Viel Glück!

      Martin

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MartinBD ()

    • Hi Arne,

      ich besitze einen Mengele LW21 (allerdings mit grüner Nummer) und dafür waren natürlich keine Unterlagen mehr vorhanden.
      Nach dem Kontakt mit Fa. Lely musste ich Bilder des Typenschilds (WICHTIG!) und der Achse per Email senden, anhand derer geprüft wurde ob es noch Unterlagen gibt.
      Danach habe ich noch eine ABE für den Anhänger "erstehen" können.

      Musste für die Zweitschrift aber ca. 60€ bezahlen, und vom Landratsamt eine Bestätigung ausfüllen lassen wegen polizeilicher Überprüfung/ Diebstahlfahrzeug etc.
      Das hat auch nochmal 12.50€ oder so gekostet.

      Aber nach alldem habe ich die Zweitschrift von Lely erhalten und bin nun dank Kennzeichen in grün auch legal unterwegs.

      Hier habe ich mich hier hin gewandt:

      Sabine Imminger | Vertrieb
      Lely Agrartechnik GmbH | Industriestr. 8-10 | 89367 Waldstetten | Germany
      Tel.: +49 (0) 8223 401 131 | Fax: +49 (0) 8223 401 117
      simminger@lely.com | www.lely.com

      Darf man den Kontakt posten?
      Wenn nicht bitte herausnehmen, ich schreibs dann per PN.

      Grüße

      Joe
      Kommentar meiner Frau zum Intrac:
      Schaff mir bloß des hässliche Ding aus den Augen!
      Des is doch ka Bulldog, der is irgendwie verkehrt...!

      Update 11/ 2015: meine Frau steigt ohne Vomacur nicht mehr in den Intrac...
    • Hallo!
      Danke für die schnellen Antworten.

      Den anscheinend gut gelaunten TÜV-Prüfer hatte ich schon, und der hat auch bereits Unterlagen zu Anhänger, zur Bremse und zur Zugvorrichtung in seinen Systemen gefunden.
      Somit sollte zumindest das Thema des erforderlichen Gutachtens erledigt sein.

      Ich werde dann mal bezüglich ABE den Hersteller bzw. Nachfolger kontaktieren.

      Glückauf, Arne
    • Hallo Arne,

      wenn der Tüv Mann das alles hat kann er dir die ABE, bzw erforderlichen Unterlagen für eine Zulassung ohne die Hersteller ABE erstellen. Dann brauchst vom Hersteller nichts.
      Nur wollen viele TüV-Männer das nicht machen, sondern fordern die ABE vom Hersteller.
      Gruß Ruben

      F2L612/6, DX110, Faun FM1025, Unimog U424 / U1000, Kroll K14D
    • 100 06A schrieb:

      Hallo Arne,

      wenn der Tüv Mann das alles hat kann er dir die ABE, bzw erforderlichen Unterlagen für eine Zulassung ohne die Hersteller ABE erstellen. Dann brauchst vom Hersteller nichts.
      Nur wollen viele TüV-Männer das nicht machen, sondern fordern die ABE vom Hersteller.
      Eigentlich sollen sie das auch nicht, da der Hersteller am ehesten sagen kann ob der Wagen so original ist, oder schon mal herum gebastelt wurde und nur das Typenschild und die Fahrgestellnummer weiter verwendet werden. So der Grundgedanke dahinter.
      Erst, wenn ein Hersteller nicht mehr existiert, dürfen sie die Sachen so heraus geben.


      Manche Hersteller sind da recht kulant mit der Herausgabe einer Zweitschrift und fordern nur ein Foto vom Typenschild, Lely scheint da genauer zu sein. Aber schön, dass die überhaupt noch was tun. Und ansonsten ->Mengele gibts ja in der Form nicht mehr ;)

      MfG
      Fabian
    • Moin,
      jetzt hatte ich Kontakt mit Fa. Lely. Leider kann man mir dort für den Anhänger nicht mehr mit einer ABE oder ähnlichem weiterhelfen, da diese wohl nicht mehr beim KBA hinterlegt ist.
      Man sagte mir dort, dass die Zulassung somit nur über den TÜV erfolgen kann/muss.

      Ich bin gespannt, ob ich ein schwarzes Kennzeichen an den Anhänger bekomme...

      Glückauf, Arne
    • Hallo Arne
      Wenn du Typenschilder an deinem Miststreuer hast kannst du eine Vollabnahme beim TÜV machen lassen.
      Habe ich bei meinem Anhänger auch gemacht (kostet ca120€).
      Beim TÜV habe ich dann das Gutachten zur Erlangung einer Betriebserlaubnis bekommen,mit der Adresse der zuständigen Straßenverkehrsbehörde(in meinem Falle im Landkreis Marburg-Biedenkopf,).
      Ich wohne in Hessen.
      Dorthin schickst du die Unterlagen und bekommst eine Einzelbetriebserlaubnis (ca.40€).Die war nach 2Tagen schon da.
      Damit bin ich auf die Zulassung und habe meinen Anhänger ohne Probleme zugelassen bekommen (ca.80€).
      Und jetzt fahre ich mit schwarzem Kennzeichen.
      Ich hoffe ich konnte dir helfen
      Gruß Marco
    • Hallo zusammen,

      ich wollte das Thema einmal kurz abschließen.
      Für meinen Miststreuer habe ich eine Vollabnahme durch den TÜV machen lassen.

      Parallel wurde eine Halterabfrage durch die Zulassungsstelle durchgeführt (war der Anhänger schon einmal irgendwo angemeldet?).

      Mit diesen beiden Unterlagen inkl. Eigentumsnachweis konnte dann ohne Probleme die Zulassung erfolgen.

      Jetzt besitze ich ein Miststreuer (jetzt Anhänger offener Kasten) Baujahr 1961 mit Erstzulassung am 03.01.2018 und schwarzem Kennzeichen!
      Somit steht einem legalen Betrieb im Strassenverkehr (wir haben kein Land- oder Forstwirtschaft) nichts mehr im Weg! :thumbsup:

      Glückauf,
      Arne
    • moin ,

      Sehr gut, einer der wenigen die es wirklich durch den TÜV geschaft haben :thumbup:

      Sonst hapert es an typenschilder o.ä. und wenn man nichts hat, dann wird er so geprüft als wäre es ein Neufahrzeug mit den aktuellen Auflagen.

      Wo hast du den Versichert? Ich hätte eine Adresse für dich wo er 20 Euro im Jahr kostet !

      Gruß Rene
    • Moin,

      die Führerscheinfrage ist mit alter Klasse 3 (C1E) i.O.. B reicht nicht , BE ist für Zuggewicht bis 6.000kg glaube ich.
      Der Deutz hat 2.600kg zGG, der Anhänger 3.400kg zGG, somit alles i.O. mit C1E und BE würde auch noch fast passen.

      Kurz zur Kostenfrage, ich liege jetzt bei ca. 30€ Versicherung (Concordia) und 120€ Steuern. Nicht günstig, aber legal ;)

      Leider ist bei der Zulassung ein kleiner Fehler passiert, der wird mich vermutlich beim nächsten TÜV einholen.
      Es wurde als Tag der ersten Zulassung der 03.01.2018 eingetragen (in der Vollabnahme stand jedoch 01.07.1962).
      Daher gilt für mich (eigentlich) 2018er Gesetz.
      Dass heißt, der Anhänger (offener Kasten) benötigt einen Nebelschlussleuchte und einen Rückfahrscheinwerfer. ;(

      Ich fürchte, dass muss ich beizeiten einmal geradeziehen...

      Glückauf,
      Arne
    • michiwi schrieb:

      Bergamt Obernkirchen schrieb:

      BE ist für Zuggewicht bis 6.000kg glaube ich.
      Hallo Arne, der Vollständigkeit halber für die Jungen (wie mich :D ) BE = 3500KG Zufgahrzeug + 3500 KG Anhänger = 7000 KG
      Um es noch weiter zu vervollständigen:
      Die 3500 kg als Maximalgewicht für Anhänger hintern einem B-konformen Fahrzeug gelten erst bei der Erteilung des BE-Führerscheins nach dem 19.01.2013. Wer seinen BE-Schein vorher erworben hat, darf noch schwerere Anhänger ziehen - sofern das Zugfahrzeug das hergibt, bei einem Schlepper ja eher die Regel als die Ausnahme.

      weiss-fahrschule.de/index.php/b_be_und_b96.html

      mfG
      fabian