Agrostar - Bowdenzüge schmieren ?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Hallo Kirmer,

      Bowdenzüge frieren eigentlich ganz selten ein. Meistens sind die innen verharzt, was sich gerade bei tiefen Temperaturen unangenehm bemerkbar macht, da geht manchmal gar nichts mehr.
      Sollten sie aber wirklich eingefroren sein, hilft nur ein Auftauen mit einem Fön (wenn's schnell gehen soll).
      Du solltest die Leitungen mit dem Fön so warm (heiß) machen, dass das Wasser dann möglichst innen verdunsten kann.
      Dann wird der Schmodder innen drin auch weich und das Stahlseil müsste sich schon bewegen lassen.
      Anschließend würde ich versuchen, das Ende der Bowdenhülle an der höchsten Position ca. 5 mm abzuziehen und in das (warme) Röhrchen ordentlich WD40 draufgeben. Das sickert dann von oben nach unten durch und macht auch die Verharzungen wieder weicher. Die Steuergeräte immer wieder bewegen und abwechselnd nochmals WD40 drauf.

      Am Schluss habe ich immer vollsythetisches Motorenöl 0W.. mit einer Spritztülle (vom Dr. Med.) oben draufgegeben.
      Das sickert dann auch noch nach unten, mischt sich mit dem WD40 und verharzt nicht !

      Viel Glück
      Karl
      DX 3.50S, IHC 633, FAHR M66S, KRAMER 314T Unicat, Balkancar EV698

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sonnenschein-Karl ()

    • Mein altes KTM Pony Mofa Baujahr 1985 hat die "Schmiervorrichtungen" noch! ;)

      Gibts übrigens hier zu kaufen:

      puchshop.de/kabel-schmiernippel-grau.html

      oder hier:

      jmpbteile.at/puch-maxi-monza-m…belsmeernippel-zwart.html

      Evtl passen die an den Deutz?

      ?(

      Grüße

      Joe
      Kommentar meiner Frau zum Intrac:
      Schaff mir bloß des hässliche Ding aus den Augen!
      Des is doch ka Bulldog, der is irgendwie verkehrt...!

      Update 11/ 2015: meine Frau steigt ohne Vomacur nicht mehr in den Intrac...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Roadmaster95 () aus folgendem Grund: Quatsch geschrieben: Dx, dabei gings um nen Agrostar

    • Bei fast allen Herstellern gabs das so oder ähnlich. Mein Bungartz T8 aus 1978 hat auch noch richtige Nippel zum Aufsetzen der Fettpresse an den Handbremsseilen. Bei Steuergeräten muß oft nicht nur gezogen sondern auch gedrückt werden, da kann man dan nicht mit Seilen arbeiten, meißt elastische Drähte von entsprechender Dicke. Oder, was aber aufwändiger ist, ein Vor- und Zurückzug.
      zu wissen es ist ein DEUTZ

      http://www.deutzforum.de/index.php?thread/33748-nr-64-lebt-d-7506-a-skuld-ez-3-69/

      F1L514/51, F2L612/5NK, DL750, D7506A-S , Bungartz T8DK (mit F2L912), Stihl Contra
    • Hallo zusammen,

      das ist ja alles schön und gut, wenn Kirmer die mal hätte !!!

      Aber:
      "hätte, hätte, Fahrradkette", es hilft Kirmer doch nicht weiter, wenn diese Dinger an irgendeinem Mofa montiert waren.
      Kirmer hat offensichtlich ein wirkliches Problem und wir sollten ihm doch alle helfen und nicht hier rumeiern.

      @Kirmer: schau doch mal nach, ob solche Kabel-Schmiernippel bei Dir verbaut sind.
      Wenn "Ja", ist doch alles gut, wenn "Nein" versuch's doch mal mit meinem Vorschlag.

      Gruß
      Karl
      DX 3.50S, IHC 633, FAHR M66S, KRAMER 314T Unicat, Balkancar EV698
    • Hallo Ihr,
      also wenn ich mal Bowdenzüge zu schmieren habe, mache ich mir ein Gemisch aus Benzin und Motoröl. 50/50 ungefähr, kommt nicht so drauf an.
      Das träufele ich dann von oben mit einer Spritze in den Zug rein, bis es unten wieder raus läuft. Unten beim "Ausgang" einen Lappen drum wickeln vermeidet eine Sauerei. Das Benzin macht das Gemisch schön flüssig und es läuft gut rein und schnell bis unten hin. Später verdunstet das Benzin, das Öl bleibt drin. Motoröl hat den Vorteil, dass es nicht verharzt.
      Grüßle,
      Hans
    • Und wenn sie dann wieder gangbar sind auch die Gummitüllen an den Enden mal überprüfen ob in Ordnung, ggf austauschen.

      Nur mal so als Hinweis, Hochdruckreiniger bringen Wasser an Stellen wo es nicht hingehört. "Spritzwassergeschützt" bietet keinen oder nur unzureichenden Schutz vor dem Strahl eines HD-Reinigers.

      Gruß
      zu wissen es ist ein DEUTZ

      http://www.deutzforum.de/index.php?thread/33748-nr-64-lebt-d-7506-a-skuld-ez-3-69/

      F1L514/51, F2L612/5NK, DL750, D7506A-S , Bungartz T8DK (mit F2L912), Stihl Contra
    • Moin Deutz-Fahrer,

      an meinem Segelboot habe ich zwei Bowdenzüge für Gas und Schaltung. Die fette ich lieber, als dass ich dort mit Öl schmiere. Das Öl lauft irgendwann raus, das Fett bleibt. Und wenn man das gute Autol Top 2000 verwendet, kann man Verharzen getrost vergessen.
      Um das Fett zwischen Hülle und Seele zu bekommen habe ich mir mal Kunststoffadapter gedreht, die stramm auf die Seele passen. Das Ende zur Hülle ist etwas weiter aufgebohrt, dass es stramm auf die Hülle geschoben werden kann. Ein Schmiernippel ist quer in den Adapter eingesetzt. Der Adapter wird in den Bowdenzug eingesetzt und mit der Sicherungsmutter der Seele fixiert. Der Bowdenzug muss schon etwas auf Spannung sitzen und den Adapter festklemmen, damit man mit der Fettpresse das Fett durch den Bowdenzug bekommt. So mit Autol Top 2000 gefettet brauch man die nächsten 20 Jahre den Bowdenzug nicht mehr warten.
      Bilder
      • IMG_5421.1.JPG

        237,47 kB, 1.024×768, 50 mal angesehen
      Schöne Grüße
      aus Bremen

      Götz


      Deutz F2L 612/5-NK
      Motor F2L 712
      Baujahr 1957
      Schlepper Nr. 7461/167