Meine Knubbel Deutz Geschichte

    • F1L 514/51
    • Hallo zusammen,

      So nun möchte ich mich auch wieder melden. War über Ostern in Urlaub und habe das Wetter genutzt um im Garten zu arbeiten und meinen Kindern ein Spielhaus zu bauen.

      Habe nun mittlerweile den Knubbel auf Stiftglühkerze umgebaut, und zwar eine Iskra 11 Volt. Habe den Vorwiderstand stillgelegt und die beiden Kabel miteinander verbunden und siehe da, das was Ihr ja gesagt habt der Gute springt fast an wie ein Auto … Hätte ich echt nicht gedacht.
      Danke allen für die Tipps und Hilfe dazu.

      Allerdings habe ich nun ein neues kleines Problem. Es sieht wohl so aus das der Motor schon einiges gelaufen hat, da man sieht das weißer Rauch (nicht viel aber man sieht es) aus dem Ölröhrchen kommt. Habe auch einiges hier im Forum dazu gefunden. D. H. irgendwann komm ich nicht drumherum den Zylinder und Laufbuchse zu erneuern…. aber so lang es so geht fahr ich damit.
      Dann werde ich so wie Marvin schreibt den Satz bei den Holländern ordern.

      Weiter ist mir aufgefallen das bei der letzten Fahrt das Getriebe lauter ist als es zu Anfangs war.. (Ich weiß.. alle Getriebe machen Geräusche und so..hat der D25 auch gemacht… und der Eindruck kann täuschen.. auch kann man das hier schlecht vermitteln… )
      Aber ich empfinde es schon so als das es lauter ist, gerade im 4. Gang habe ich nun ein leichtes „Heulen“ drauf. Öl ist genug drin.. das habe ich kontrolliert. Mir ist so als ich beim letzten Feldweg fahren in ein Schlagloch gekommen bin und der Knubbel ordentlich na ja…gestampft hat.. dann war irgendwie das Heulen da…..( kann aber auch nur pure Einbildung sein…..) Mal sehen was sich da noch zeigen wird…..

      Es steht eh noch eine Arbeit an und zwar den Wedi am Handbremsband..

      Am Samstag wird der gute Knubbel aber hergerichtet auf sein erstes Oldtimertreffen.
      5. Traditionelles Brauereihoffest der Schlossbrauerei Autenried.
      Da freu ich mich schon drauf, Wetter soll gut werden.. und wohl einiges an Bulldogs und Oldies geboten sein…

      Grüße
      Markus
    • Servus Markus,

      freut mich, dass der Umbau auf Stiftglühkerzen so erfolgreich war. (habs doch gleich gesagt 8) )

      Mit den Getriebegeräuschen würd ich mir an Deiner Stelle keine großen Sorgen machen. Ich bild mir auch alle paar Kilometer ein, da wär was ungewöhnliches. Beim Land Rover hab ich in solchen Fällen das Radio lauter gedreht, dann gings wieder.

      Wenn Du dereinst bei einer Motorüberholung Hilfe brauchst, dann schreib mich an, falls Du sonst niemand hast. Gemeinsam werden wir das Kind schon in den Brunnen fallen lassen, oder so ähnlich.

      Schade, dass Dein erstes Treffen schon diesen Sonntag ist. Da kann ich unmöglich hinkommen. Eine Nichte hat Erstkommunion, und wenn ich da nicht dabei bin, brauch ich gar nicht mehr nach Hause kommen :rolleyes: .
      Aber informier uns ruhig, wenn du wieder auf Achse bist. Damit ich Deinen Knubbel endlich mal kennen lernen kann.

      Gruß
      Reini

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von krammerreini ()

    • Hallo Reini.. Nun da ich nicht mehr so viel Zeit habe an den Knubbel zu kommen.. Danke ich dir für die Tipps und auch für die Hilfe zur Motor Instandsetzung.. Komm ich bestimmt drauf zurück...

      Die größte Baustelle habe ich heute in Wut angepackt.. Da der Knubbel mir alles volloelt... Kann also so nicht bleiben... Also habe ich alles abgebaut... Trittbrett.... Handbremse... Handbremsrad..... Ging erstaunlich gut.....

      Allerdings verlässt mich nun alles.. Hab gelesen.. Und gelesen... Aber ich habe nix gefunden zu den Scheiben am Lagerdeckel....

      Frage.. Muss ich die blechringe abmontieren.. Das ich den wedi setzen kann.. Oder wie. Geht das.... Kann jemand helfen bitte..Gruß Markudeutzforum.de/index.php?attach…e2a3fb52b2c7fe8ca0b8dadf8[attach=NaN][/attach]s
      Bilder
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    • wenn du mit den Blechringen den alten Simmerring (Bild1) meinst...ja das muss weg und kommt auch nicht mehr rein. Es gibt Wellendichtringe die sind mit diesen Metall-Ring (auch heute noch)

      Wenn deine Welle (Bremstrommel) etwas eingelaufen ist, dann kannst du auch einen Wellendichtring mit 10mm Stärke verwenden (Original 13mm) die 3mm kannst du dann denn Dichtring weiter in den Sitz drücken ...dadurch sitzt die Dichtlippe in etwa 3mm entfernt auf der Welle auf wie es vorher war. Sollte das nicht reichen kann man auch unter der Bremmstrommelwelle Passscheiben (1mm) verwenden. Das erspart einen das Abdrehen der Welle und den Umbau auf ein anderes Wellendichtring-maß.
    • Moin,

      leg den Lagerdeckel auf zwei Kanthölzer (so dass der WEDI noch nach unten ausgetrieben werden kann) und
      erwärm den Lagerring außen ringsum "gut" mit einem Heißluftföhn.
      Danach mit einem Stumpfen (oder abgesägten Schraubendreher) den restlichen alten WEDI austreiben. Beim Einbau
      (umdrehen) ebenfalls vorher "gut erwärmen" und den neuen WEDI schön mit "Schmatze" (ich nehme dafür immer
      Silikongleitpaste von ATE - die ist für Bremsanlagen-WEDIs gedacht) innen und außen einreiben. Auf den Lager-
      deckel auflegen und mit einem breiten Holzstück das über den "ganzen" WEDI greift langsam und "gerade" eintreiben
      und dabei nicht verkanten. Wenn der Lagerdeckel gut erwärmt ist, flutscht er von allein rein. Einbau geht besser
      als Ausbau :)
      Nimm wie oben beschrieben einen 10mm starken WEDI und treib ihn tief ein. Dann biste auf der sicheren Seite,
      natürlich vorher ausmessen und nachgucken wo der alte WEDI auf der Welle lief (eingelaufene Stelle, Riefen,
      Abdruck etc. prüfen)

      Good luck

      Gruß Stocki
    • Hallo zusammen,

      Ist nun schon wieder eine Weile her das ich das letze Mal hier war.. Danke nochmals an Tipps zum Wedi...

      @Stocki
      Dankeschön hab ich in etwa so befolgt..hat auch ganz gut geklappt.
      Leider ist der Wedi an einer kleinen Stelle bißchen "umgeklappt" aber ist aktuell trotzdem dicht..
      Mal sehen wann sich das wieder zeigt.


      Vor etwa drei Wochen habe ich eine Fuhre Kies geholt für den Garten da waren dann 2,1 Tonnen Kies auf dem Gummiwagen also etwa 2,4 T Anhängelast.
      Das hat er auch mitgemacht, aber beim bergauf hat er dann doch gut arbeiten müssen und ich musste in den 3 Gang zurück.
      Er hat gut gequalmt, aber das muss er auch mal um den ganzen Siff mal rausbrennen.

      Kurz vor Zuhause hat die Dicktigkeit des Dieselfilters und auch an der Einspritzpumpe sein Ende angekündigt kam keine Leistung mehr.
      Klar ohne Diesel geht halt nix, hat es voll rausgedrückt und alles über den Anlasser runtergelaufen..... na ja.
      Habe dann die Leitung neu gekauft und das war es wieder dicht.

      Aber als ich dann den Kupferring unter dem Dieselfilter wechseln wollte, hab ich gedacht warum hab ich es nicht einfach gelassen, das Gewinde war komplett ausgerissen, hat irgendwie gerade so gehalten.
      Zwei Wochen habe ich dann nach einem neuen Gehäuse gesucht und eines NRW gefunden, ist nun eins von Knecht... und fast identisch mit dem Bosch Gehäuse.

      Nun habe ich aber ein neues Problem seit der letzen Kiesfuhre ist er nun einiges lauter geworden beim fahren im Bereich des Getriebes.. ( aber noch nicht näher untersucht),
      auch ist das Getriebeöl wässriger als da wo ich es eingefüllt habe, vermutlich beim letzten Mal waschen irgendwo Wasser reingekommen obwohl der Deckel am Schalthebel mit Dichtmasse angeschraubt wurde. Man sieht auch und ich denke weil das Öl dünner ist das er mehr tropft da wo der Mähwerksantrieb ist.

      Also werde ich das Öl nochmals raushauen und neu befüllen und vielleicht nicht mehr mit dem Gartenschlauch voll draufhalten... :|
      Werde wieder berichten...


      Grüße
      Markus

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von d25er ()

    • Hallo zusammen,

      Gestern Abend habe ich den Knubbel hinten aufgebockt, weil ich dachte dann kann ich die Räder in alle Richtungen drehen und evtl. höre ich was.
      Und ja wenn ich beide Räder nach vorne gleichzeitig drehe dann kann man im ein Lager hören das meines Erachtens schon laut ist.. auch irgendwie ein Kratzgeräusch.

      (Habe schon einiges gelesen über Getriebe etc.. und ja da ist es wieder Geräusche in einem Forum ist schwierig darzustellen).

      Dachte ursprünglich das dies Geräusch ein Getrieberitzel ist das beim fahren lauter geworden ist..

      Meine Frage dazu ist eher welche Teile bewegen sich da wenn das Getriebe im Leerlauf ist. ??
      Radlager, Handbremsrad..kann ich nachvollziehen...

      Und bringt neues Öl wirklich etwas an Ruhe?

      Irch werde wohl nicht drumherum kommen das Getriebe irgendwann zu öffnen.... ?(

      Grüße
      Markus
    • Hallo Markus,

      anbei eine Getriebeeklärung, damit Du Dir ein Bild zum Getriebe machen kannst. Ist zwar vom F2L612/xy, aber die Funktion, Bauart und das Gehäuse sind identisch mit dem F1L514/51 (5-Gang).

      • Im Getriebe bewegen sich keine Räder, wenn ein Hinterrad gedreht wird und sich das zweite ebenfalls aufgebockt frei dagegen drehen kann - nur durch den Ausgleich des Differentials
      • wird ein Rad fixiert drehen sich alle Zahnräder im Getriebe bis vor zur Vorgelegewelle, die aber feststeht, wenn die Kupplung nicht betätigt ist - Vorraussetzung Schalthebel steht im Leerlauf!
      • ein eingelegter Gang blockt alles, außer der Ausgleich über das Diff ist möglich - so im Fall der ganz aufgebockten Hinterachse - da dreht sich dann wieder ein Hinterad gegen das andere, im Getriebe steht alles still
      • Geräusche, Gerumpel aus dem Getriebe sind häufig Meldungen über die Fehleinstellung des Kegeltriebes, Schäden am Lager des Handbremsrades oder des 3309A-Lagers der kleinen Kegelwelle oder ein defektes Differential - das kommt schon mal vor, oder auch (zermahlene) Bruchstücke der Differentialmuffe
      • Öl alleine wird langfristig nichts ändern, evtl. kurzfristig - ein Blick ins Innere ist u.U. förderlich für die Lösungsfindung, aber nicht in jedem Fall zwingend
      • Ich persönlich würde aber den Schalthebeldeckel mal abnehmen und den Zugmaulanbaubock abnehmem und reinschauen, ob ich was Verdächtiges sehen kann, evtl. mit einem Magnetheber mal im Öl ganz unten stochern, ob Bruchstücke/Abrieb zu heben sind/ist
      Griaßle
      Martin
      Dateien
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)
      Ich kann, weil ich will, was ich muss! (Immanuel Kant)
      Wenn man bei einem anderen Menschen erfolgreich Fehler finden möchte, so verwende man nicht eine Lupe, sondern besser einen Spiegel.

      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii
    • Hi Martin,

      Viele Dank für Deine Top Zusammenfassung und auch die pdf.. die ist ja echt super und erklärt vieles.

      Nun verstehe ich das ganze Zusammenspiel des Getriebes besser...

      Ich habe heute neues Öl bestellt und probiere es aus.

      Werde auf alle Fälle das befolgen mit dem Schalthebeldeckel.... hoffe ich sehe nichts verdächtiges.

      Wenn doch werde ich Dich zum Getriebeteilen buchen.... :thumbup:

      Griaßle Markus
    • Beim Schalthebeldeckel aufpassen beim Wiedereinsetzen! Die Schaltgabeln müssen wieder in den Führungsnuten sitzen. Da verrutscht schon mal was und man sieht es nicht!!! Wenn was verrutscht, ist ein Gang eingelegt! Das nur als Hinweis aus eigener Erfahrung! Vorher wirklich alle Gänge in Leerlaufstellung bringen - sitzen dann immer zwischen den zu schaltenden Ritzeln der Vorgelegewelle. Die Rückwärtsgangstange greift am tiefsten Punkt und weit links an der Getriebewand ein und ist am schwersten richtig zu setzen. Die Schaltkulisse muß ziemlich senkrecht eingesetzt werden.

      Griaßle
      Martin
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)
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      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii
    • Hallo zusammen,

      @Oberschwob
      Hi Martin,
      Vielen Dank für die vielen Tipps. Habe nun das Getriebeöl rausgelassen und kontrolliert.
      Komische Brühe rausgekommen, irgendwie ist doch wohl Wasser reingekommen beim waschen.. war ganz flüssig....
      Neues Öl reingemacht und es ist wieder etwas ruhiger geworden aber rumort trotzdem noch ein wenig.
      Aber das soll nun mal so sein wie es ist.
      Ich werde nun so nach und nach alle Lager und Dichtringe organisieren so daß wenn es zum Trennen kommt alles parat ist.
      Evtl. hat Stocki noch die Liste mit den Lagern parat.

      @krammerreini
      Danke Dir. Es kommt mit Sicherheit zum teilen aber ich hoffe erst später in Richtung Herbst / Winter..
      Dann sag ich Dir Bescheid. Eine erfahrere Hand ist hier sicherlich Gold wert.

      Grüße
      Markus
    • Hallo zusammen.

      Wollte mich mal wieder melden...
      Seit ich einen Öl Wechsel im getriebe gemacht habe ist es wieder erträglich und so wie sich wohl ein schlepper anhören muss.. Aus irgendeinem Grund ist da wohl beim waschen Wasser reingekommen und. Hat das Öl verwässert.. Hab nun die möglichen Ursachen abgedichtet und sollte. Jetzt gut sein...

      Habe meinem Knubbel ein neues Bauteil gönnen können und zwar eine Ackerschiene.. Habe ich für ein appel und ein ei bekommen... War mega verrottet und mit Moos überzogen... Hab es sandstrahlen lassen für 25 Euro.. Und mit rost Schutz grundiert... Heute mal. Angebaut.......

      Nun kann ich den Knubbel viel besser nutzen.. Und meine Kinder können dort nun selbst aufsteigen....

      Grüße Markus
      Bilder
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