Deutz D50 1s

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    • Hallo

      Ich möchte an meinem D50 1s ein Frontlader nachrüsten.

      Ich habe Mal gehört das eine D40 Frontladerkonsole auch an meinem Trecker passt. Stimmt das?

      Und wenn ich dann eine. Konsole habe, passen dann alle kat3 schwingen?

      Danke im voraus

      Mfg Marcel
    • Hallo!

      Landybehr schrieb:

      D40 ist vermutlich nicht gleich D40.1S, oder so. Das gilt es zu klären.
      Nein Hendrik, da muß ich Dir leider widersprechen, das ist schon gekärt. :D

      Lasca34 schrieb:

      Weiß auch nicht, wie ich gerade jetzt darauf komme:


      Ein D 40 ist kein D 40.1 ist kein D 40.2
      Ein D 40 ist kein D 40.1 ist kein D 40.2
      Ein D 40 ist kein D 40.1 ist kein D 40.2
      .....................
      Ein D 40 ist kein D 40.1 ist kein D 40.2
      Ein D 40 ist kein D 40.1 ist kein D 40.2
      Ein D 40 ist kein D 40.1 ist kein D 40.2
      ......................
      Ein D 40 ist kein D 40.1 ist kein D 40.2
      Ein D 40 ist kein D 40.1 ist kein D 40.2


      Gruß
      Michael
      Wenn man sich die Mühe macht, die vielen Threads über Frontladeranbaupunkte und Konsolen hier im Bereich Frontlader durchzuarbeiten, dann sieht man klarer.
      Gerade im Zusammenhang D50 1.S lohnt es sich insbesondere die Beiträge von Gertrud, alias Norbert @D40+D50 zu beachten.
      Wenn ich das richtig in Erinnerung habe ( Ohne Gewähr ) ,
      dann sind die Anschraubpunkte an der Kupplungsglocke und dem Vorderachsbock identisch bei:

      D50
      D50.1S
      D40.1S

      Beim Umbau von / auf D40.1S muss lediglich der Längenunterschied von 1 Zylinder ausgeglichen werden.
      Die vielen anderen "D40" ( D40 ,D40 S, D40.2 ) haben andere Anschraubpunkte und da passt nix zum D50 oder D50.1S

      Zur genauen Verifizierung: Viel Spass beim durchlesen der entsprechenden Beiträge hier im Bereich Frontlader!

      Marcel91 schrieb:

      Und wenn ich dann eine. Konsole habe, passen dann alle kat3 schwingen?
      Dazu wurde bis jetzt noch nichts im Thread geschrieben. ;(
      "Alle Kat 3 Schwingen" werden wohl nicht passen.
      Dazu gibt es zu viele Frontladertypen und Hersteller.

      Für die allseits an diesen Schlepper verbreiteten Baas Rundschwingen mag das gelten, genau weiß ich das aber nicht.
      Auch vermute ich, dass die Baas Rundschwingen in KAT 2 die gleiche Anbaubreite wie die in KAT 3 haben,
      die Kat 3 Schwinge lediglich nach vorne zur Werkzeugaufnahme hin verbreitert ist.
      Eventuell kann ja jemand diese Vermutung bestätigen!?

      Gruß Martin
      D6006 Bj. 1974 :love:
      Wer braucht schon 6 Zylinder?
    • Moin,

      also manchmal fehlt mir Michael schon ein bisschen...
      Zum einen das Zitat: "Ein D 40 ist kein D 40.1 ist kein D 40.2"
      und dann der Hinweis auf den Suchbegriff "Frontladerfamilien"...
      Hier Passt der frontlader vom "Runden" an den 5006er ?
      schreibt er:
      4. Sonderfall: D 40.1, D 50.1 und D 5505 haben unter sich dieselben Frontlader (Größe III), aber sie sind frontladertechnisch sonst mit keinem anderen Deutz verwandt. Konsolen vom D 40.1 können mit etwas Schweißarbeit an D 50.1 / D 5505 verwendet werden und umgekehrt.
      Gruß, Harm

      DX4.31 und D4005
    • Moin zusammen,

      eigentlich war die Frage schon im zweiten Post beantwortet... Nunja vielleicht hilft doppelt besser.

      hier in diesem Bild sieht man, dass die Konsole an der Stelle der Schweißnaht verlängert werden muss. Das würde ich nur von einem Fachmann schweißen lassen, einem Nichtmetaller würde ich hier absolut von abraten daran herumzubasteln. Bei Ebay Kleinanzeigen findet man häufiger Frontlader mit Konsolen für den D50 oder auch ganze Schlepper mit Frontlader. Es kann ja durchaus sein, dass die Käufer nur den Trecker kaufen wollen, ohne Frontlader.

      MfG Kai
    • Hey ho
      Da bin ich wieder :D
      Eine Frontladerkonsole habe ich und paar Dinge festgestellt.

      Vom Vorbesitzer wurde was von der Konsole abgeflex. Was mit einem Stück stahl zu ersetzen ist?

      Und es ist keine Verbindungsstange dabei :S Wie lang ist die Verbindungsstange die bei Konsolen verbindet.
      Uns muss diese dann unbedingt durch den Trecker durch? Oder kann die auch als Bügel oben drüber Gehen?

      Noch ein schönen Fussball Abend.
      Gruß Marcel
    • Hallo Marcel,
      bei dem abgeflexten Stück würde ich noch mehr abflexen, dann ein Stück (S355) anschweißen und dort ganz neu bohren. Ein spitz geschliffener Gewindestift kann, in die Bohrung geschraubt, als "Körner" dienen.
      Die Querverbindung durch die Karosserie wollte ich nicht haben. Irgendwo im "Wiedererwecken-Thread" sind Bilder davon, wie es "über der karosserie" aussehen kann . Ich schätze, dass mein massives Rundmaterial mit großer Flanschfläche und Knotenblechen steifer ist, als das bißchen Rechteckrohr (mag es vielleicht nur 30x80mm messen), das mit bds. nur zwei Schrauben fixiert wird. Ich finde die Verbindung über der Motorhaube auch ganz adrett, aber das andere funktioniert, und ist unauffällig. Ich denke, die Montage der "durch die Karosserie" - Lösung ist aufwendiger, denn wenn man die Karosserie nicht zu groß ausschneiden möchte, lässt sich das Querrohr nur mit einem Flansch einführen, verschrauben und der andere Flansch muss erst an der Konsole montiert werden und dann mit dem Querrohr in situ verschweißt werden.
    • Hi,

      das Quer-Rechteckrohr soll dann über die Motorhaube, oder ?
      Ok, ich bin kein Ingenieur, kann nur aus laienhafter "Eingebung" versuchen, zu empfehlen bzw. spontane Gedanken weitergeben.

      Zum Bild:


      Die 20mm Stahlplatte ist natürlich sehr steif. Aber der Rahmen ist nur über eine kurze Länge mit ihr verbunden (im rot markierten Bereich). Und diese Verbindung ist auch noch recht weit entfernt von der oberen der beiden Schrauben. Es arbeitet ein Hebel (blau markiert) gegen die kurze Schweißnaht (roter Bereich) und den oberen Teil der Stahlplatte (die das, dank der Stärke vermutlich überhaupt nicht juckt). Nun will ich mal vorausschicken, daß man über "gerädert, gevierteilt und gehängt" redet - will sagen, gut möglich, daß das Konstrukt völlig ausreichend steif ist und es gar nicht nötig ist, sich solch´ weitergehende Gedanken zu machen wie ich es gerade tue. Jedenfalls ich hätte den Rahmen weiter mit der Stahlplatte überlappen lassen. (Oder jetzt seitlich was angelascht).

      Nebenbei: an welchem Punkt werden die Verschraubungen am Schlepper eigentlich sein?

      Dann sagt bestimmt jemand mit mehr "Kenne" vom Schweißen als ich was zum Einbrand der Nähte. Ein bißchen unregelmäßig sind sie ja, die Schweißraupen. Du verschleifst sie, weil es dann besser aussieht. Ein bißchen Stabilität geht aber dabei flöten. Der Rahmen könnte evtl. mit einer Dopplung (orange) in seiner STeifigkeit verbessert werden. Na, ob das aber wirklich nötig ist ... will ich selbst auch nicht behaupten. Aber weil ich es, im Gegensatz zu einem SChlepperhersteller, nicht berechnen kann, gibt es bei mir immer "Angsteisen" - also extra dick und stabil machen. Wenn es dabei übertrieben ist, stört es weniger, als wenn es irgendwann bricht :).

      Am Ende überschätze ich garantiert die Belastungen, die auf den Rahmen wirken werden. Auf einem Treffen habe ich an einem D8006 einen sicherlich abgeänderten Frontlader gesehen, der nur ein 5-6mm dickes (vielleicht 80mm breites) Flacheisen hatte, das unter seinem Tank (da ist ein Spalt, durch den auch nicht viel dickeres Material gepasst hätte) durchging und die beiden Konsolen verband. Das ist dann ja etwas, das sowieso nur Zugkräfte bewältigen kann.
      Warte mal ab, was die anderen sagen. Mein Meinungsbild ist nicht wirklich hilfreich für Dich. Ich hoffe selbst auf weitere Antworten, um für mich (und äquivalente, spätere Projekte) draus zu lernen.
    • Jeder kann sich sein eigenes Bild machen.^^

      Ich habe auch schon überlegt ob ich auf den Nähten noch 3mm Bleche drauf brate, so ähnlich wie du das mit Orange angezeichnet hast.



      das wird mit den dafür vorgesehenen schrauben an der Konsole befestigt.

      Mit 12.9 schrauben :thumbsup:
    • Moin Felix, Du schreibst von LösungEN. Also denke ich, Du beziehst Dich auch auf meine.
      Was macht Dich da so sicher ? Ich meine, das runde Vollmaterial ist mindestens 50mm dick. Ich müsste es mal nachmessen. S355 als Materialqualität.

      Das originale Querrohr habe ich evtl. noch im Keller. Durchgeschnitten, weil es anders ja nicht demontiert werden konnte, ohne größere Schlepperzerlegung.
      Will sagen, ich kann vermutlich auch dessen Querschnitt mal messen. Der Hinterkopf möchte behaupten, es habe 80x30mm. Wandstärke vielleicht 5mm.

      Es bleibt zu diskutieren, ob diese (höhere) oder jene (tiefere) Position denn nun günstiger oder schlechter ist.
      Die originale Quersverstrebung ist ja tiefer, anstatt, wie bei mir, halbwegs im Drehpunkt der Schwinge zu sein.
      Wer sagt mir, welche Belastungen genau auf so eine Querstütze der Frontladerkonsolen wirken ?

      Ich habe mir zum Vergleich, den nächstbesten Schlepper genommen. Also den vom Kumpel nebenan. Und dessen Fiat DT ist ja wirklich nicht schlecht.
      Der hat es so:


      Ich bin gar nicht sicher, ob das Querrohr ein Vollmaterial ist. Vermutlich nicht. Der Bolzen der Schwingenlagerung hat 30mm. Vom Bild her schätze ich auf 40-50mm Durchmesser des Querrohres. Geschätzt halt. ´Ist für mich jetzt nicht so wichtig. Notfalls könnte ich es mittelfristig nachmessen.


      Und da ist ein Bild, das ist vom Spenderschlepper meines Frontladers und der Konsolen. Man erkennt etwas vom Querrohr.
    • Hallo zusammen,

      es kommt bei der ganzen Sache auch immer sehr auf den Bediener an. Wenn man immer gerade vor das zu hebende Gut fahren kann, damit der Frontlader nur zu heben braucht und somit fast keine seitlichen Kräfte vorne an der Schwinge auftreten ist alles gut. Kommt man aber in Situationen wo etwas mal schräg gedrückt werden muss und dann gehoben, dann treten an der Schwinge vorne u. U. sehr große Seitenkräfte auf, die dann diese Querverbindung aufnehmen muss.

      Ich habe an meinem D30s mit Ley Frontlader die Querstrebe auf der Kupplungsglocke unterm Tank. Da hindert sie auf keinen Fall. Bei meinem Same mit Schäffer Frontlader ist es eine ähnliche Lösung wie bei dem abgebildeten Fiat. Was mir auffällt ist, das sowohl bei meinem Deutz als auch beim Same diese Querverbindung immer gerade ist, also nie gebogen.

      Ich bin auch kein Ingenieur oder Konstrukteur und kann das nicht wirklich beurteilen, sondern nur vergleichen.
      Gruß
      Kurt

      "Bei 99% aller Probleme ist die umfassende Beschreibung des Problems bereits mehr als die Hälfte der Lösung desselben."
    • Guten Morgen,

      ich lese hier schon eine Weile mit. Die Frage zu dieser Abstützung ist, in welcher Richtung die Kraft aufgenommen wird? Meine Annahme ist, dass nur ein seitliches Wegbiegen der Konsolen verhinder werden soll. Daszu ist natürlich eine gerade Verbindung sinnvoller und kann leichter ausfallen, da die Kraft genau in der Achse angreift. Somit ist ein größerer Widerstand gegen das Knicken vorhanden, als wenn die Kraft versetzt zur Materialachse wirkt. Bei gleichem Querschnitt ist der Unterschied gravierend, ob ich achsial mit der Kraft einwirke oder versetzt(außermittig). Außermittig erzeuge ich zusätzlich ein Drehmoment, das aufgenommen werden muss. Die Skizze ist naja nicht so berauschend, aber veranschaulicht hoffentlich den Sachverhalt.

      Die Kraft, die in Bewegungsrichtung des Schellpers wirkt, wird ja nicht von dieser Querverbindung aufgenommen.

      Ich schließe mich da Kurt an. Es kommt auf den Nutzer an. Einige Menschen bekommen alles klein.
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