Deutz steigt bei Torqeedo ein .

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Deutz steigt bei Torqeedo ein .

      Hallo zusammen ,

      Deutz steigt bei einem Hersteller von Elektro Antrieben für Schiffe ein .

      Gibt es in der nahen Zukunft Traktoren mit E-Antrieb oder Hybrid-Antrieb 8o ?.

      Was meint ihr und macht sowas
      zur Zeit einen Sinn ?.
      Meine Schlepper :
      Deutz D15 ( 712 ) , Deutz D40L / 40.2 ( 812 ) , Deutz 4005
      und zwei Standmotoren Type F1l712 .

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von EckardderWaldbauer ()

    • Moin,

      dutzende Fachleute und Professoren (z.B. Prof. Dr. Frerichs, ehem. Entwicklungsleiter bei Claas und heute Dozent an der TU Braunschweig) sehen in naher Zukunft keine Alternative für den Dieselmotor in Schleppern, zumindest beim derzeitige Konzept einer Zugmaschine für mehrere Anbaugeräte. Das sehen auch fast alle OEMs so. Das Fendt E-Projekt ist m.E. daher eine gute Marketingkampange und Image-Aufbesserung, aber kein Ansatz zum Dieselersatz.
      Der 2009 vorgestellte Ansatz New Hollands NH2, wobei auf Brennstoffzellen gesetzt wird, scheint mir da vielversprechender.
      Deutz hat Torqueedo auch nicht übernommen, um die Elektrifizierung von Schleppern voranzutreiben, sondern um ein neues und v.a. vielversprechendes Geschäftsfeld zu erschließen. Elektrifiziert werden sollen nur Antriebe, bei denen es technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist, sagt ja auch Vorstandschef Frank Hiller. Mal ganz davon abgesehen, dass Torqueedo ein relativ junges Unternehmen ist, was bisher nicht profitabel war. Mit einem Umsatz von 25 Mio. € im vergangenen Jahr dürften die Übernahmekosten daher ein Schnäppchen gewesen sein, gerade wenn man das dadurch eingekaufte Know-How und die jährlicher Umsatzsteigerung von annähernd 35 % betrachtet.

      Ergo: Meiner Meinung nach kaufte Deutz Torqueedo nicht, um alle Schlepper auf E-Motoren umzurüsten, sondern um frühzeitig Know-How einzukaufen und in absehbarer Zukunft evtl. gesamte Antriebskonzepte für v.a. maritime Bereiche anbieten zu können.

      Beste Grüße
      Markus
    • Hallo Markus,

      das sehe ich nicht ganz so, die Studie von JD mit den beiden Motoren (Antrieb / Hydraulik+ZW) finde ich schon interessant, zumal bei größeren Belastungen noch Energie vom 2. Motor zuschaltbar ist.
      Dass wir nicht nächstes Jahr alle elektrisch fahren, ist klar. Die Akkukapazitäten reichen da noch nicht aus. Aber gerade beim Schlepper sehe ich ein großes Potenzial, da das Batteriegewicht als Balastierung verwendet werden kann, ähnlich wie bei den Staplern.
      Denke die Schlepper in der Komunaltechnik wären die idealen Testkandidaten, 4 h morgens arbeiten, dann nachladen in der Mittagspause, dann nachmittags nochmal 3 Stunden ran. Das müsste heute schon möglich sein, zumal hier ja nicht alzu schwere Arbeiten erledigt werden.
      Gruß Ruben

      F2L612/6, DX110, Faun FM1025, Unimog U424 / U1000, Kroll K14D
    • 100 06A schrieb:

      4 h morgens arbeiten, dann nachladen in der Mittagspause, dann nachmittags nochmal 3 Stunden ran
      Moin,

      und genau darin besteht ein weiteres Kernproblem der aktuellen Batterietechnik. Das Laden ist nicht in ein oder zwei Stunden getan, selbst bei Schnell-Ladesystemen wie bei Tesla, wenn man die für einen Schlepper notwendigen Batteriekapazitäten betrachtet. Dann kommen schon eher Tauschkonzepte in Frage, wie Reanult das zeitweise geplant hat. Dabei wird nicht die Batterie im Fahrzeug, sondern separat, wie beim Akkuschrauber, geladen und der Akku selbst durchgetauscht.
      Ich sehe das Ganze etwas anders bzgl. der Kapazitäten. Auch in 10 Jahren, vielleicht noch nicht einmal in 30 Jahren, können Akkus mit für die Landwirtschaft ausreichender Kapazität hergestellt werden. Die o.g. Fachleute sind im Übrigen JD-Angestellte aus der F&E ;)

      Gruß
      Markus
    • Fendt gibt 45min für 80% an. Das würde reichen für mein Beispiel.
      Frage ist natürlich immer, ob die 5 Stunden stimmen. Was ist schon eine "normale Belastung"?

      Die Idee mit den Tausch-Batterien ist natürlich gut, aber die Industrie schafft es wohl nicht auf einen einheitlichen Standart. War früher scheinbar einfacher, wenn ich mir die E-Stapler anschaue, ist das die Energieversorgung einfach komplett Fremd zugekauft, und diese Lieferfirmen haben sich auf einen Standart geeinigt. Da ist alles untereinander kompatibel...
      Denke die Herstellerfirmen wollen sich den lukrativen Akkutausch, der wohl immer mal vorkommen wird, nicht abnehmen lassen. Man wird gezwungen, den Akku beim Hersteller zu kaufen...

      Zum Thema was in 10 Jahren möglich ist, da kann ich mir alles vorstellen. Lassen mal den Munsk das Traktorengeschäfft entdecken.
      Alle (Das waren die "Experten" der erfolgreichen deutschen Autoindustrie) haben gesagt,
      - unmöglich, ein E-Auto in Limusinenqualität mit 400km Reichweite zubauen, TESLA hat es gebaut
      - eine flächendeckende Infrastruktur mit e-Säulen ist nicht finanzierbar, TESLA hat sie einfach gebaut

      Wenn ich mir den E-Golf anschaue, würde ich mich als angeblicher Weltkonzern schämen, sowas überhaupt anzubieten. (Scheinbar haben sie es gemerkt, es wurde ein Akkuupdate angekündigt, bei 55kw/h kann die Welt schon anders aussehen)
      Der i3 von BMW ist auch nicht viel besser.
      Gruß Ruben

      F2L612/6, DX110, Faun FM1025, Unimog U424 / U1000, Kroll K14D
    • Moin,

      eines der Hauptprobleme ist der Energiegehalt der Akkus. Die 125L Diesel meines Traktors entsprechen (bei 40% Wirkungsgrad) etwa 500 kWh. Und der Dieseltank ist in wenigen Minuten aufgefüllt.

      Wenn ginge es wirklich nur mit genormten und leicht austauschbaren Akkus, die sich extern aufladen lassen. Schon damit die die Akkus modell- und herstellerübergreifend einsetzen lassen, denn wer hat nicht mindestens zwei Traktoren. Daran werden die Hersteller vermutlich aber kein Interesse haben. ;)
      Zudem kann niemand sagen, was die Ersatzakkus denn kosten werden, wenn sie nach 400 Ladezyklen erneuert werden müssen. Bei den derzeitigen Pkw kann das schnell mit 5.000 Euro zu Buche schlagen. Und für den Traktor bräuchte man ja mindestens 3-4 Sätze.

      Die Rekuperation dürfte beim Traktor nur symbolisch sein, denn wie oft wird schon auf dem Feld gebremst...

      Das Aufladen ist dann auch so eine Sache. Der genannte Fendt braucht schon eine 32A-CEE Steckdose (damit dauert das Laden aber mindestens 5 Stunden). Wer hat denn schon so etwas an seinem Schlepperstellplatz - ich jedenfalls nicht. Und für den Schnellauflader braucht's dann noch mehr, also müssen da 'mal eben Kabel von 5x16qmm von der Hauptverteilung quer über den Hof verlegt werden. ^^

      Und sollte sich die E-Mobilität tatsächlich durchsetzen, so ist mit ganz komplizierten und damit teuren Aufladetechniken zu rechnen, denn glaubt irgendjemand ernsthaft, daß sich der Staat die Einnahmen aus der Mineralölsteuer (auch Energiesteuer genannt) entgehen lassen wird? Einfach umsonst aufladen mit dem Strom aus der eigenen PV wird wohl nicht gehen...
      Derzeit braucht man für die spärlich vorhandenen Ladesäulen jedenfalls verschiedene Abrechnungskarten und jede Menge Adapter. :whistling:

      Eines glaube ich jedoch ganz fest: es wird auf jeden Fall teurer.

      Viele Grüße

      dfk
    • 100 06A schrieb:

      Fendt gibt 45min für 80% an.
      ...

      Der i3 von BMW ist auch nicht viel besser.
      Das würde aber bedeuten, daß 80 kWh in 45 min geladen werden müssen. Dafür wäre eine Steckdose von mindestens 106 kW erforderlich! Und der übliche Hausanschluß hat 3 x 63 A, also lediglich 44 kW. Folglich müßten die gesamten Stromnetze verstärkt werden.

      Im Realbetrieb erreicht der i3 so rund 100 km, da ich oft 95 km Strecke habe, wäre das jedesmal eine Zitterpartie -> das halten meine Nerven nicht aus. :D
    • Hm, dass der i3 so schlecht ist, hätte ich nicht gedacht. Habe besseres gehört.

      Das mit dem Anschluß stimmt, die TESLA Schnelllader kannst auch nicht zu hause anschließen.
      Deshalb ja meine Meinung, dass die Kommunen und Städte hier deutlich aktiver werden müssten. Es gibt genug Konzepte, auch für Müllwagen, Busse, etc. Das liegt alles in staatlicher Hand, da müsste mehr investiert werden. Da hätte man auch optimale Testvoraussetzungen, wie oben schon geschrieben.
      Die haben auch auf Ihren Betriebshöfen die entsprechende Infrastruktur mit e-Anschluß usw.

      Anhand der verschiedenen Adapter und Ladesysteme befürchte ich ja auch, dass wir hier niemals eine Norm hinbekommen. wenn es mit dem Anschluß schon nicht klappt, wie soll es mit dem Akku klappen?
      Gruß Ruben

      F2L612/6, DX110, Faun FM1025, Unimog U424 / U1000, Kroll K14D
    • Gut, er war vielleicht auch nicht zu 100% vollgeladen (was ja aber auch realistisch ist), der Eco-Modus wurde auch nicht benutzt (weil da denkt man, die Handbremse ist noch angezogen), Klimaanlage und Radio waren an. Ja, vielleicht wurde auch etwas mehr "Gas" gegeben als notwendig.

      Und dann 40.000 für ein Auto mit dem Nutzwert eines Polos, aber ohne Anhängelast? :whistling:
    • Abeln schrieb:

      Moin,

      dutzende Fachleute und Professoren (z.B. Prof. Dr. Frerichs, ehem. Entwicklungsleiter bei Claas und heute Dozent an der TU Braunschweig) sehen in naher Zukunft keine Alternative für den Dieselmotor in Schleppern, zumindest beim derzeitige Konzept einer Zugmaschine für mehrere Anbaugeräte.
      Sag mal, kennnen wir uns?

      100 06A schrieb:

      Fendt gibt 45min für 80% an.


      - unmöglich, ein E-Auto in Limusinenqualität mit 400km Reichweite zubauen, TESLA hat es gebaut
      - eine flächendeckende Infrastruktur mit e-Säulen ist nicht finanzierbar, TESLA hat sie einfach gebaut

      Wenn ich mir den E-Golf anschaue, würde ich mich als angeblicher Weltkonzern schämen, sowas überhaupt anzubieten. (Scheinbar haben sie es gemerkt, es wurde ein Akkuupdate angekündigt, bei 55kw/h kann die Welt schon anders aussehen)
      Der i3 von BMW ist auch nicht viel besser.

      doppelfischkopp schrieb:

      100 06A schrieb:

      Fendt gibt 45min für 80% an.
      ...

      Der i3 von BMW ist auch nicht viel besser.
      Das würde aber bedeuten, daß 80 kWh in 45 min geladen werden müssen. Dafür wäre eine Steckdose von mindestens 106 kW erforderlich! Und der übliche Hausanschluß hat 3 x 63 A, also lediglich 44 kW. Folglich müßten die gesamten Stromnetze verstärkt werden.
      Im Realbetrieb erreicht der i3 so rund 100 km, da ich oft 95 km Strecke habe, wäre das jedesmal eine Zitterpartie -> das halten meine Nerven nicht aus. :D

      Tesla gibt 20 min für 80% an. Auch da dann mit Ladeströmen von über 80A, mit der Blindleistung zusammen musst du dann schon Hausanschlüsse im dreistelligen Ampere-Bereich haben. Und genau das ist schon in Arbeit, die Verordnungen wurden gerade dahingehend geändert, dass die 64A-Hausanschlüsse demnächst der Vergangenheit angehören.

      Tesla hat es einfach mal gebaut. Aber hat Tesla damit Geld verdient? Das steht auf einem anderen Blatt...
      Bei VW gab es bereits etliche Akku-Updates, da lassen sich mittlerweile auch recht vernünftige Reichweiten kriegen. Natürlich noch nicht mit Tesla vergleichbar, dafür aber auch günstiger.

      MfG
      Fabian
    • Moin Jungs,

      wir schweifen ab........ ;)

      Oberwesterwälder schrieb:

      Wer steigt da ein?

      Die Deutz AG, also der Motorenbauer aus Köln, Deutschland?.............
      Oder:
      Die SDF Gruppe, also der Landmaschienenhersteller aus Treviglio, Italien?.............

      EckardderWaldbauer schrieb:

      Hallo ,

      die Deutz AG Motorenbau .
      ..............
      Seitdem dürfte klar sein, dass es nicht vorranig um Ackerschlepper geht.

      Und weil sich die Gesprächsentwicklung jetzt sogar vom Ackerschlepper zum PKW verlagert, hat das mit

      EckardderWaldbauer schrieb:

      .....
      Deutz steigt bei einem Hersteller von Elektro Antrieben für Schiffe ein .....
      schonmal gar nix mehr zu tun.

      Gut, ganz allgemein kann man natürlich vortrefflich über die Gegenwart und Zukunft
      der Elektromobilität reden, streiten, diskutieren, argumentieren, lammentieren und informieren.
      Auch ich tue dass sehr gerne.

      Deshalb, Fabian, sei mir diese Anmerkung noch erlaubt:

      GTfan schrieb:

      Tesla hat es einfach mal gebaut. Aber hat Tesla damit Geld verdient? Das steht auf einem anderen Blatt...
      ............
      Da liegt, glaube ich, ein Hauptproblem der ganzen Sache für die etablierten Autobauer.
      Die Quartalszahlen und Jahresabschlüsse müssen stimmen. Sonst jammern die Aktionäre....
      Da passt eine große, teure und auf mehrere Jahre angelegte Forschung und Entwicklung nicht ins Konzept.
      Elon Musk hingegen hat eine Vision und kämpft dafür.
      Das Ergebnis sind Fahrzeuge, die im Alltag "funktionieren" und ein Netzwerk von Ladestationen das den Namen "Netzwerk" auch verdient.
      DHL, der Nachfolgeverein der "guten alten" Deutschen Post baut seine E-Autos schon selbst,
      weil alle etablierten Hersteller schlafen.
      Da nutzt es auch nix, wenn der VW-Caddy auf dem Papier "sauber" ist und in der Umweltzone XY der Stadt YZ fahren dürfte,
      um Briefe und Packete auszuliefern.
      Das ist der erste Großkunde, der deutlich weniger dieser "Dinosaurierautos" kauft.
      Und nicht nur dass. Die verkaufen Ihr elektrisches Zustellerfahrzeug auch noch an Andere, die vorher einen VW-Caddy gekauft haben...
      ( Der "VW-Caddy" steht jetzt mal stellvertretend für viele Autos verschiedenster Hersteller. )
      Ich bin mir sicher, dass sich unsere "etablierten" deutschen Autobauer noch ganz schön in den Hintern beißen werden,
      weil sie in den Jahren 1990 bis 2020 zu sehr auf Quartalszahlen und Jahresabschlüsse, und zu wenig in die Zukunft geblickt haben.
      Wenn das gleiche Geld, was in die (Weiter)Entwicklung von Verbrennungsmotoren gesteckt wird
      auch in die (Neu)Entwicklung von elektrischen Antrieben investiert worden wäre, dann, so bin ich mir zu 100% sicher,
      gäbe es bereits viele und bezahlbare elektrisch angetriebene PKW.

      Ganz nebenbei frage ich mich auch, warum trotz des vielen Geldes für die Entwicklung von Verbrennungsmotoren
      der Kraftstoffverbrauch nicht deutlicher gesenkt werden konnte:

      Mein 1. Auto war ein VW Käfer 1200, Bj. 1966 ein Wegbereiter der Motorisierung der Arbeiterklasse.
      Der verbrauchte bei den typischen kurzen Überlandstrecken eines jugendlichen westerwälder Landbewohners
      in seiner "Sturm- und Drangzeit" von min. 5Km bis max. 100km Landstraße ca.10 -12 Liter Benzin auf 100km.

      Mein 2. Auto war ein in 1984 gekaufter Audi 50 Bj. 1975. Ein typischer "Kleinwagen" der damaligen Zeit.
      Der verbrauchte bei ähnlichen Strecken ca.6-7 Liter auf 100km.
      Eine Einsparung von über 40% in 10 Jahren "Entwicklung und Fortschritt" :thumbup:

      Der neue (Bj. 2016) Opel Karl meiner Tochter, ein typischer "Kleinwagen" der heutigen Zeit,
      braucht bei ähnlichen Strecken ca.5-6 Liter auf 100km.
      Eine Einsparung von ca. 15% in 40 Jahren "Entwicklung und Fortschritt"....... =O

      Für mich ganz klar ein Zeichen, dass die Autobauer in den 1970er Jahren ( Stichwort "Ölkrise", "Autofreier Sonntag")
      endlich den Motoren das "saufen" abgewöhnen wollten.
      Danach gings nur noch um schneller, stärker, größer.
      Und die Werbekampagnen haben uns erzählt, dass das genau das ist, was wir wollen und brauchen....

      OK, ich merke schon. Jetzt schweife ich ab..... ;)
      D6006 Bj. 1974 :love:
      Wer braucht schon 6 Zylinder?

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Oberwesterwälder ()

    • Oberwesterwälder schrieb:

      Mein 2. Auto war ein in 1984 gekaufter Audi 50 Bj. 1975. Ein typischer "Kleinwagen" der damaligen Zeit.
      Der verbrauchte bei ähnlichen Strecken ca.6-7 Liter auf 100km.
      Eine Einsparung von über 40% in 10 Jahren "Entwicklung und Fortschritt"

      Der neue (Bj. 2016) Opel Karl meiner Tochter, ein typischer "Kleinwagen" der heutigen Zeit,
      braucht bei ähnlichen Strecken ca.5-6 Liter auf 100km.
      Eine Einsparung von ca. 15% in 40 Jahren "Entwicklung und Fortschritt".......
      Hallo Martin,
      heute würdest du deine Tochter nicht mehr in den Audi 50 lassen ! Kein ABS,ESP,Servo;Airbag,Kopfstützen.........
      Schau mal auf die Staßen, wer möchte ein Auto in Minimalausstattung?
      Der typische "Angestellten Mercedes" ( W123 230 / 250 ) wog 1350 kg. Das wiegt heute ein VW Polo!
      Die Industrie baut was verkauft wird !
      Wer kauft einen Honda Prius ? (War angeblich der führende E-Wagen)
      Ich würde mit einem E-Kabinenroller als Zeitwagen zuzrechtkommen. Der kostet aber mehr als ein Koreanischer Kleinwagen. Die Akkuleasingrate ist noch nicht dabei! Mit dem Koreaner kann man auch mal 2 Kinder mitnehmen, mehr als 150 km am Stück fahren und Besorgungen machen.

      Das reine E-Auto bleibt bei dem jetzigen Konzept mit fest eingebautem Akku, ein Nischenprodukt !

      Gruß
      Thomas
    • Wenn ich die Beiträge hier so lese frage ich mich wo manche Leute ihren Optimismus hernehmen. Bisher war doch alles was die Industrie und Politik so vorangetrieben haben dazu da den Profit zu steigern. Und dabei ging es nie um den Profit der "kleinen" Leute und auch nie wirklich um die Umwelt. Das was man uns da verkaufen möchte ist in meinen Augen nichts weiter als ein kleiner warmer Furz auf dieser Erde der nichts wirklich verändert sondern nur Geld in die Kassen der Konzerne spült.
      Energieaufwand/Umweltbelastung bei der Herstellung, Kosten für Instandhaltung/Austausch von Akkus, Kosten für Ladung bzw heimische Infrastuktur, Zeitnachteil gegenüber flüssigen Energieträgern, alles zumindest bisher nicht akzeptabel.

      Und die Endlagerung ist genau wie beim Atommüll nicht geklärt, die Kosten dafür sowieso nicht. Die bleiben dann am Ende wieder beim Verbraucher hängen. Habt ihr etwa alle aus diesem inszinierten "Dieselskandal" nix gelernt ? Wir werden mM. nach seit gut 30 Jahren nur noch für dumm verkauft, und es funktioniert gut !
      zu wissen es ist ein DEUTZ

      http://www.deutzforum.de/index.php?thread/33748-nr-64-lebt-d-7506-a-skuld-ez-3-69/

      F1L514/51, F2L612/5NK, DL750, D7506A-S , Bungartz T8DK (mit F2L912), Stihl Contra
    • NisHeinrich schrieb:

      Hallo
      Die Post baut neue Autos mit Akku.
      UPS fährt seine verschlissenen Diesel-Kleinlaster nach Zell unter Aichelberg.
      Siehe hier.
      Schon fährt UPS in großen Europäischen Städten elektrisch. :thumbup:
      Nis

      Kleiner Nachtrag: Die Post (DHL) hat doch so einige Schwierigkeiten mit ihren Stromern.
      Ja schön mit diesen dingern zu uns immer her damit :( .
      Allerdings gibt es auch bei schon e Kleinlaster. grüße aus dem Schwabenland
      Deutz DX 86 Bj 1982, Eicher Em 200 Tiger
      Ein Saug Motor hat keine Leistung :P
      Nur ein Turbomotor hat Leistung :D
      Wer meine Rechtschreibung schlecht findet muss meine Beiträge ja nicht lesen :P
    • Da das ganze Thema von vornherein auf unvollständiger Wiedergabe der eigentlich hervorragend im Netz auffindbaren Infos und Pressemitteilungen basiert, erlaube ich mir ein weiteres Abschweifen vom Thema.
      Ein bisschen wundert es mich allerdings schon, dass eine ganze Reihe Leute hier erstmal auf den Zug mit den elektrischen Schleppern usw aufgesprungen sind, obwohl offensichtlich war dass die Infos des Themenstarters lückenhaft und irreführend waren. Statt sich selbst zu informieren, wird erstmal losposaunt. Ein Phänomen unserer Zeit... ?( :huh: :S

      1014ts schrieb:

      Hallo Martin,heute würdest du deine Tochter nicht mehr in den Audi 50 lassen ! Kein ABS,ESP,Servo;Airbag,Kopfstützen.........
      Schau mal auf die Staßen, wer möchte ein Auto in Minimalausstattung?
      Der typische "Angestellten Mercedes" ( W123 230 / 250 ) wog 1350 kg. Das wiegt heute ein VW Polo!
      Ganz genau, die 15% Einsparung in 40 Jahren Entwicklungszeit gingen einher mit einer Verdoppelung des Fahrzeuggewichts. Vergleiche mal den Opel mit einem Käfer auf der Waage...

      Das Gewicht rührt dabei im Wesentlichen aus der Sicherheits- und Komfortausstattung. Und dann guck mal auf die Unfallstatistiken der entsprechenden Jahre, gerade auch die der Verkehrstoten. Meinst du, der Weg zurück zu einem Auto wie ein Audi 50 ist erstrebenswert?

      MfG
      Fabian
    • Die Frage, wo der Strom herkommt, ist, finde ich, auch noch nicht gut genug geklärt.
      Wenn Atomkraft die Lösung sein soll, dann empfehle ich folgende Reportage:

      ondemand-ww.wdr.de/medp/fsk0/1…4821/1294821_15071661.mp4
      (Atomkraft - Strahlendes Erbe, teuer erkauft. WDR - Mediathek)

      Das Video anzugucken gruselt mehr, als die neue Verfilmung von "Stephen King´s "Es" " anzugucken. Vermute ich.
      Klar, Rückrüstung und Entsorgung. Das sind Probleme. Schon klar. Aber wie sehr .. und wie kompliziert und teuer es werden wird ... und wie der Staat (also wir alle) da auf mehrere Generationen gef..ckt wird. Und wie hilflos der Staat reagiert. Shocking.
      Ich habe mir immer gedacht, als Übergangslösung wäre das gut. Aber es ist ganz das Gegenteil. Die Atomkraft verbraucht so sehr die Resourcen, und in steigendem Ausmaß,daß die alternativen Energien geradezu abgewürgt werden. Im Grunde hätte man damit gar nicht erst beginnen dürfen.
      Ich frage mich, wieviel Gedanken die anderen Länder, Frankreich, Japan etc. daran verschwenden.