Einspritzpumpe F4L912 im 7006

    • Einspritzpumpe F4L912 im 7006

      Hallo zusammen,

      wie in einem anderen Thread bereits erwähnt, chraub ich momentan an einer Einspritzpumpe von einem 7006.
      Dieser ist vor der Säge ausgegangen und nicht mehr angesprungen. Nachdem alles entlüften nichts gebracht hat, hab ich den Einfüllstopfen am Reglergehäuse geöffnet um rein zu schauen, dort lagen 2 Kugeln auf einem Gehäusesteg.Traktor abgeschleppt und den Regler nach Ölhand's Anleitung demontiert. Hierbei kamen noch weitere Kugeln und andere Teile herausgefallen.
      Das Lager hinter den Fliehgewichten hat sich total aufgelöst. Pumpe ist zwischenzeitlich ausgebaut, teilzerlegt und ausgewaschen worden. Nun bin ich auf der Suche nach den Lagern, vorne 17x40x12, sollte ein 6203 sein, das hintere 17x40x10, ein 6003. Kann das stimmen, oder kommen keine normalen Rillenkugellager da rein?
      Das ganze ging bis jetzt ganz gut, ohne was zu verstellen.

      Pumpe ist: Bosch PES4A75D/3RS1183

      Gruß Reiner

      PS: ich versuch noch Bilder hochzuladen
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      Gruss Reiner

      Treckerschrauber

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ecoflight ()

    • Hallo Reiner,

      Da sind Rillenkugellager eingebaut. Ob es Sonderlager sind weiss ich nicht.

      Nach die Maße, wo du da auflistest sind das Standartlager. Die 60 ziger Lagerreihe zu 62 ziger unterscheidet sich nur in der Breite.

      Da ist eine Größere Kugel eingebaut, somit hält das Lager mehr Belastung aus. Muss das Lager vorgespannt werden??? Weil dann

      bräuchtest du ein Schrägkugellager oder auch S Lager genannt.


      Mfg Chris
    • Hallo Reiner,

      helfen kann ich dir direkt nicht.....aber einen Tipp zur Beantwortung deiner Frage geben, indem du evtl. mal Michael Braun anrufst oder anschreibst.
      Der müsste eine Antwort geben können, bzw. die passenden Ersatzteile haben.

      Siehe Link:

      historische-ersatzteile.de/bos…iheneinspitzpumpen-bosch/

      Gruss und good Luck

      Andreas
      "Er hat geschweisst, man sieht es kaum, lasst uns schnell noch einen Niet reinhau`n!"
    • Moin,

      der Regler hat die Teilenummer 0420 232 300 bzw. RSV 325...1150 A 8 C 493 L. In angehängter Ersatzteilliste lassen sich die passenden Teile zusammensuchen. Ansonsten sollte auf den Lagerringen auch die Bezeichnung des Lagers draufstehen.

      MfG Kai
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    • Danke erstmal an alle,

      Hab beim freundlichen Boschdienst nachgefragt, sind Rillenkugellager. Das hinter dem Fliehgewicht wäre 3-teilig, Innen-, Aussenring und Kugeln im Käfig. Hab mir jetzt mal normale offene Kugellager bestellt. Das kaputte Gehäuse, vom letzten Bild, hab ich von einer Spenderpumpe genommen, sowie einen Dichtsatz für Regler und Pumpe bestellt.

      Jetzt erstmal warten bis die Sachen da sind, dann kann es weiter gehen.
      Werde berichten wie es weiter geht und ob die Operation gelungen ist.

      Gruß Reiner
      Gruss Reiner

      Treckerschrauber
    • Hallo Rainer,

      wie weit hast du die Pumpe teil zerlegt? Hast du Nockenwelle auch ausgebaut?
      Die Nockenwelle hat auf der Antriebsseite ein, wie du geschrieben hast,6203 DIN 625, auf der Reglerseite ist es ein L17 DIN 615 verbaut. Es ist ein dreiteiliges Lager um Längen Ausdehnungen der Nockenwelle bei Erwärmung aus zu gleichen, sonst könnte es zu verspannungen und zu einem Schaden kommen. Darum muss auch das Axialspiel der Nockenwelle geprüft und eingestellt werden.
      Du hast geschrieben, das die Kugeln des hintern Lagers im Reglergehäuse waren. Das könnte daher kommen, das die Pumpe längere Zeit ohne Schmierung gelaufen ist. Könnte das sein? Falls ja, und so wie die Pumpe innen auf den Bildern aussieht, sehr war scheinlich ist, könnten da noch mehr Teile beschädigt sein. Dann sollte die Pumpe genauer unter sucht werden.

      Gruß Peter
    • Ja, die Nockenwelle hatte ich auch draussen, hab heute auch festgestellt, daß hinten ein andres rein kommt. Das hab icheben bestellt, damit verzögert sich das ganze wieder.
      Hatte das Reglergehäuse ausgewaschen und kontrolliert, dabei ist mir weiter nichts aufgefallen. Auch das Pumpengehäuse hab ich gründlich ausgewaschen, Stösseltassen kontrolliert, scheint gutgegangen zu sein. Die Pumpenelemente mit den Federn hab ich nicht ausgebaut, um die Einstellung nicht zu verstellen. Das Axialspiel der Nockenwelle werden ich kontrollieren, hab aber noch keinen Wert.

      Das die Pumpe schon länger ohne Öl gelaufen ist zeigte sich nach weiterem zerlegen. Antriebsseitig hab ich nun ein einseitig geschlossenes Lager verbaut und den Wellendichtring gut eingefettet.

      Danke für eure Anregungen

      Gruß Reiner
      Gruss Reiner

      Treckerschrauber
    • Hallo Reiner,

      Anzugsdrehmoment für das Reglergewicht sind 55Nm
      Axialspiel der Nockenwelle 0,03-0,13mm

      Und hast du dich schon entschieden, ob du die Pumpe selber machst?
      Habe gerade noch auf deinen Bilder gesehen, dass das Reglergehäuse hinter dem Reglergewicht beschädigt ist. Es sieht so aus als ob der Bund, der den äußeren Lagerring als Anschlag dient teilweise abgebrochen ist. Meinst du das das Lager noch hält?


      Gruß Peter
    • Danke Peter für die Daten,

      Werde es erstmal selbst versuchen. Ist nichts gegen Dich, aber hab mich da jetzt so rein gehangen, das ich auch mein Ergebnis sehen möchte.
      Ja das Gehäuse ist beschädigt, habe es aber ausgetauscht.
      Zuerst wollten wir die Pumpe komplett tauschen, was aber schwierig ist wegen der unterschiedlichsten Varianten der Hebeln.

      Schliesslich habe ich eine andere Pumpe bekommen, welche aber von einem 913er Motor war und die Welle und der Flansch nicht passte. Diese habe ich als Teileträger missbraucht und hiervon das benötigte Gehäuse genommen.
      Gruss Reiner

      Treckerschrauber
    • Hier an Interessierte noch ein paar Bilder der Werkzeuge, die ich mir anfertigen musste.

      1. Nuss 1/2" 12mm zum lösen der Mutter vom Fliehgewicht.

      2. Abziehen zum Abziehen des Fliehgewicht von der Nockenwelle, Hydraulikverschraubung 10S mit Gewinde M10 für die Abzugsschraube

      3. Hebel zum Feststellen der Pumpenelemente aus Kotflügelscheibe 10x30x2,5 Schraube M8 x 70mm. Feststellen aus 2mm Blechstreifen mit 9mm Loch.

      Das erste Bild ist versehentlich rein gekommen, bekomme es nicht weg.

      Gruss Reiner
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      Gruss Reiner

      Treckerschrauber