Kopf Hydraulikblock F2L612 undicht

    • F2L 612/5

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    • Kopf Hydraulikblock F2L612 undicht

      Hallo,

      leider beginnt der Hydraulikblock an meinem F2L612 nach der letzten Hebeaktion (ca. 200kg) mit meinem Hubmast an diversen stellen Öl zu lecken (die roten Pfeile)

      Ich denke ich werde den Block zeitnah auseinander bauen und überholen müssen. Vor gut 3 Jahren habe ich das schon mal gemacht (aber anscheinen aber nicht richtig).
      Damals hatte die Hydraulik von einem Unfallschlepper in Einzelteilen übernehmen können.

      Meine Fragen:
      1. Gibt es zu dem Bosch(?) Hydraulikblock eine Ersatzteilliste oder Explosionszeichnung? Ich würde gerne die notwendigen Ersatzteile vorbestellen.

      2. Besonders benötige ich die Abmessungen oder eine Bezugsquelle für die der Kolbendichtung.

      3. Frage ich mich ob ich das Zylinderrohr in dem der Hydraulikkolben läuft ausschleifen oder gar honen soll? Ich habe zwar schon mal gesehen, dass jemand gemacht hat aber ein Kreuzschliff in einem Zylinderrohr einer Hydraulik will mir technisch nicht wirklich einleuchten. Es soll ja kein Ölgleitfilm auf dem der Kolben geleiten kann erzeugt werden sondern, die Dichtung zwischen den Kolben und dem. Zylinder soll abdichten.
      - War es ein Fehler für die Verschraubung des Kolbens "nur" Schrauben der Festigkeit 8.8 zu verwenden? Was ist hier Original verbaut?

      Danke für eure Unterstützung

      Gruß

      Stephan

      PS: Bitte über die grauen Rohre nicht wundern. Der Deutz hat etwas mehr Hydraulikanlage als wie Orschienal. :D
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    • Hallo Raini,

      Danke für deine schnelle Antwort und die Links. Damit ist mir zum Teil schon mal geholfen! :thumbup:

      Ich verstehe nicht warum, aber gestern habe ich mir hier im Form zu dem Thema echt einen Wolf gesucht!

      Darf ich mal fragen welche Festigkeit die Schrauben an deinem Hydraulikblock haben?

      Gruß

      Stephan
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    • Hallo,

      Martin (Obrschwob) war so nett und hat mir die Abmessungen der Zutrinke per PN geschickt. Damit auch andere was davon haben zitiere ich mal aus der PN:

      "Nutring: 55*75*10, Artikelnummer bei Diehr&Rabenstein 583567 für 4,60. Für Versand und Ring mit Märchensteuer habe ich 6,55€ bezahlt.
      ebay.de/itm/Nutring-55-x-75-x-…m:mf8yRW9ZM1GOyp7qwuPwzww"

      Danke Martin!

      Des weiteren bin ich mit dem honen ein Stück weiter: Ich hatte die Gelegenheit mich mit einem erfahrenem Machbauer bei uns auf der Arbeit zu unterhalten.
      Der meinte ich solle das Zylinderrohr ruhig nachhonen. Aus einen Kreutzschliff käme es bei bei den Kolbengechwindigkeiten nicht wirklich an. Viel wichtiger sei, das ich mit dem schleifen eventuell vorhandene Riefen beseitige. Das kommt natürlich der Dichtigkeit entgegen und hilft dem Nutring länger zu überleben.
      Er gab mir auch den Hinweis das Zylinderrohr beim honen senkrecht und nur sehr leicht z.B in einen Schraubsock einzuspannen damit das Schleifwerzeug nicht durch die Schwerkraft oder das Einspannen eine Oval aus dem Rohr macht. Man soll ich dann am besten über das WErkstück stellen. Um senkrecht von oben arbeiten zu können. Er meinte, "Wenn Du nix anderes hast, na da spann das Ding in deinen Schraubstock und steig halt auf die Werkbank!" :D

      Apropos Honwerkzeug, hätte da jemand eine Empfehlung? Es gibt ja zwei generelle Ausführungen die erste sieht aus wie eine Schornsteinfegerbürste. Die zweite besteht aus drei Schleifbacken die über eine Feder (?) auseinander gedrückt werden.


      Danke für eure Antworten

      Gruß

      Stephan
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    • Hallo,

      das Treckertreffen in Buir ist vorbei. Die Ersatzteile sind besorgt.
      Jetzt geht es mit der Überholung los:

      Eben mal schnell das Öl abgelassen, den Sitz demontiert und den Deckel des Hyddraulikblocks geöffnet.
      Zeitaufwand 1/2 Stunde.
      Jetzt kann das Öl über Nacht komplett leer laufen.

      Gruß

      Stephan
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    • Hallo Stephan,

      nimm diese Honwerkzeuge - oder eben vergleichbare:

      schnapp2000.de/?ActionCall=Web…BSearchInDescription%5D=1

      Die "Bürsten" sind eigentlich zur späteren Entgratung des Honvorganges (Kreuzschliff) gedacht. Heiner hatte sich hier im Forum mal ein Honwerkzeug selber gebaut - Holz abgedreht und beschichtet - einfach Tröööt mal rückwärts durchblättern:
      Hydraulikblock F2L612

      Den Honvorgang selber solltest Du Dir noch ansehen, damit's auch was wird - nicht trocken honen - Kühl-/Schmiermittel verwenden.

      Griaßle
      Martin
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...

      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)

      Ich kann, weil ich will, was ich muss! (Immanuel Kant)

      Wenn man bei einem anderen Menschen erfolgreich Fehler finden möchte, so verwende man nicht eine Lupe, sondern besser einen Spiegel.

      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Obrschwob ()

    • Hallo,

      gestern ging es dann richtig los. Die 4 Schrauben vom Kopf weg und dann das Zylinderrohr mit weiteren 4 Schrauben ab.

      Als erstes habe habe ich das Zylinderrohr geschliffen. Über die tiefe der Riefen war ich schon etwas erschrocken.
      @Obrschwob: Deinen Beitrag habe ich leider erste heute morgen gesehen.
      Trotzdem hätte ich es genau so wie gestern wieder gemacht. Nach einer halben Stunde schleifen war ich mit der Oberfläche zufrieden.
      Das hat wirklich gut funktioniert. :)

      Der alte Nutring bröckelte mir quasi entgegen. Der Neue war mit Hilfe von etwas Öl schnell montiert.

      Ich bin immer noch erstaunt wie gut die Hydraulik trotz der Riefen und des alten Nutrings immer noch funktioniert hat.

      Auch der Spannstift für den Bedienhebel mucke dank eines großen Seitenschneider auch nur sehr kurz. :D


      Nur die beiden Verschlusskappen des Ventils wollten nicht.
      Mittlerweile sind die aber auch ab. Morgen geht es weiter...

      Gruß

      Stephan
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    • Hallo,

      habe fertig! :D

      Der Hydraulikblock ist wieder zusammen und der Schlepper wieder einsatzbereit.
      Die ganze Aktion hat insgesamt ca. 5 Stunden Arbeit gekostet. Wobei alleine 1 Stunde für die beiden Deckel des Hydraulikventils draufgegangen ist.
      Ich muss mir definitiv einen neuen und stabileren Zweilochschlüssel kaufen. ;(

      Die stabilere Ausführung habe ich mir dankbarerweise kurzfristig ein Schrauberkollege leihen können.

      Das öffnen der zwei Deckel des Ventil kann ich nur empfehlen. Besonders am unteren Deckel lagert sich gerne Dreck im Venti ab. Ich habe dann gleich auch die beiden Kupferringe erneuert. Abmessungen: 38x44x2mm

      Gruß

      Stephan
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    • Guten Abend Leute
      Habe einige Dichtungen am Steuerblock erneuert.
      Mir fehlen nur die 4 Gummiringe am Hebel, wie bekomme ich den Stift da raus ? (Sry musste mir das Bild mal ausm Forum klauen)

      Gibt es eine Dichtung für den Hydrauliktankdeckel unterm sitzt ?

      Und wie bekomme ich den Block von dem Kolben ? (Da wo der Kolben jetzt noch drin sitzt)
      Und wie wieder drauf mit dem neuen Ring.
      Da nochmal vielen dank ans Forum wo ich den Dichtring für den Kolben schnell gefunden habe.

      Vielen Dank und schönen Abend.
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    • Hallo Stephan,

      • der Spannstift muß mit einem Seitenschneider gezogen werden - dazu müßte der eigentlich gut 5-7mm überstehen - auch nachher wieder!!!
      • Die Dichtung für den Blockdeckel muß man sich selber aus ca. 2 bis 3-mm dickem Kork zuschneiden - Delegro hat solche Platten
      • Löse zum Wechseln des Nutringes den ganzen Zylinder mit den 4 Inbusschrauben am Block ab, also die ganze Steuereinheit muß weg. Hubwerk absenken, dann ist der Kolben ganz vorne in Position, er schaut dann ganz aus dem Block heraus.
        Oder meinest Du die Entfernung der Hubwelle und Entnahme des Hubpleuels aus dem Block? Dazu muß die Hubwelle nach LINKS ausgeschlagen werden - Klemmbock vorher lösen! Die linke (Gleit-)Lagerschale wird dabei mit ausgetrieben!!!
      Mich würde noch der Grund für den neuen Oberlenkeranbaubock interessieren.

      Griaßle
      Martin
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    • Danke für die rasche Antwort.

      Der Spannstift steht nicht über am Hebel. Soll's ich's aufbohren ?

      Das Stück vom Steuerblock wo der Kolben drin läuft bekomme ich nicht vom Kolben runter. Gibt es da eine Trick? Die schrauben sind natürlich gelöst.

      Wollte alles neu abdichten, es gab einige undichte Stellen und die Hubarme halten das Gewicht nicht mehr.

      Gruß
    • Marius F2L612/5 schrieb:

      Der Spannstift steht nicht über am Hebel. Soll's ich's aufbohren ?
      NEIN! Hier muß erst versucht werden ein Feingwinde in den Spannstift zu drehen und dann mit einer Schraube versuchen, diesen auszuziehen! Man riskiert den Kegel des Steuerventils.

      Der Zylinder sitzt recht fest im Block. Da hilft nur beidseitig, gleichzeitig abhebeln. Den neuen Nutring bekommt man aber nicht in den Zylinder geschoben ohne Hilfsmittel - wie MichiWi schon schrieb! Dazu braucht man ein Kolbenspannband. Reinziehen geht dafür viel besser - also Pleuel zuerst. Dazu müste aber wieder das neu abgedichtete Steuergerät abgebaut werden.

      Könnte auch sein, daß der Zylinder ordentliche Riefen hat und deshalb durchläßt! Das ist keine Seltenheit und ein neuer Nutring hilft da alleine nicht.

      Griaßle
      Martin
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    • Das Pleuel hat einen Bolzen mit Seegerring am Klemmring im Block. Wenn man den Bolzen schon im Block herausbekommt, kann der Kolben samt Pleuel bei offenem Zylinder - Steuergerät abgebaut - herausgeschoben werden. Dann ist der Zylinder frei. Honen geht am besten, wenn der Zylinder fest am Block verschraubt bleibt. ansonsten muß er eben im Schraubstock verzugfrei gespannt werden, also nicht um seine Zylinderachse, sonder am Flansch selber. So ist dann das Honen horizontal möglich.

      Immer sauber arbeiten, damit kein Dreck in den BLock kommt. Im Bild vom Klemmhebel sieht man den Seegerring ganz gut - der muß raus.

      Griaßle
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    • Hallo,

      ich würde den Zylinder ausbauen und dann im Schraubstock die Reifen schleifen. So wie ich es oben beschrieben habe.

      Zwischen dem Hydraulikblock und Zylinderrohr sitzt ein O-Ring. Auch den würde ich erneuern.
      Das Zylinderrohr ist im Hydraulikblock sehr oft festgegammelt. (Guss auf Guss. Da entsteht )
      Ich habe damals beim ersten zerlegenn folgenden Trick angewendet:

      1. Öl ablassen
      2. Den Kopf des Kopf des Zylinders abmontieren und einen passendes Stück Holz (Fichte Tanne )in den Zylinder legen.
      3.Den Kopf wieder montieren. (Der Holzklotz liegt jetzt zwischen Kolben und Kopf des Zylinders)
      3.Die Schrauben am Zylinderrohr lösen (nicht demontieren!)
      4. Dann die Unterlenker belasten. (Jemand steigt auf die Ackerschiene)
      5. Mit einem Schonhommer ein paar mal ordentlich das Zylinderrohr prellen.

      Das Zylinderrohr hat sich dann bei mir 1-2 mm bewegt und es entsteht ein Spalt zwischen Zylinderrohr und Block. Danach kann man das Zylinderrohr z.B. mit zwei Montiereisen weiter demontieren.
      Mit zwei Personen geht es einfacher!



      Gruß

      Stephan
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    • Erst mal Zylinder und Nutring einfetten - gleitet besser. Dann ist ein Kolbenringspannband ideal um den Nutring so weit zu schließen, daß der Kolben dann samt Nutring reinrutscht. Hilfsweise kann man auch ganz glatte Schlauchschellen nehmen und den Nutring zusammenziehen - keine Excenterschneckengewindeschellen. Der Nutring darf aber keinerlei Macken bekommen!

      Evtl. kann der geölte Nutring auch nur mit eingezogen werden, indem man den Zylinder festsetzt und am Pleuel zieht und schaut, daß der Nutring nicht aus seiner Nut herausrutscht und korrekt sitzt.

      Griaßle
      Martin
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