Restauration

    • F1M 414

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    • Hallo,

      vielleicht wurde ja damit des Rätsels Lösung gefunden?

      "Gelb" heißt also das Zauberwort, nicht Silber und nicht Weiß?

      Wenn man bedenkt Baujahr 1941 in den Kriegsjahren waren ganz sicher keine ganz großen Experimente möglich?
      Die Wirtschaft (Landwirtschaft) hatte als erster Sparmaßnahmen zu spüren bekommen.
      Wenn man sich ein wenig mit dieser Zeit beschäftigt hat.

      Gruß
    • Die Farbe welche aktuell drauf ist scheint sichtlich sehr alt zu sein. Also falls er neu lackiert wurde, dann vermute ich nur ein mal.
      Das könnte auch den silbernen Schriftzug erklären. Aber warum Silber, wenn es doch vorher scheinbar gelb war? Ich hab keine Erklärung.
      Ich werd mal den Opa fragen ob er noch weiss wie er ausgesehen hat als er ihn vor einem halben Jahrhundert gebraucht gekauft hat.
    • Hi Chris,

      na das ist doch schon mal was! Das würde bedeuten, falls der Schlepper umlackiert wurde, wurde er mit 21 Jahren umlackiert.
      Scheint mir ziemlich früh für eine neue Lackierung oder? Na gut, man weiß ja nicht, was der Schlepper durchgemacht hat...
      Vielen Dank auf jeden Fall für deinen Beitrag!
      Vielleicht findest du ja noch etwas heraus ;)

      LG Robert
    • berte schrieb:


      falls der Schlepper umlackiert wurde, wurde er mit 21 Jahren umlackiert.
      Scheint mir ziemlich früh für eine neue Lackierung oder?
      Ich kenne eine ganze Reihe Schlepper, die innerhalb ihrer ersten zehn Jahre neu lackiert wurden. Nämlich dann, wenn ihr Wert noch etwas höher ist und neuer Lack das wahre Alter überdecken kann. Auch damals schon.
      Wenn der Schlepper erstmal wirklich alt war, hats eh keinen mehr interessiert, bis die Oldtimerverrückten ankamen und mit etwas Bauernblind getäuscht werden konnten.

      mfG
      Fabian
    • Hi Fabian,

      ja, das kann natürlich auch sein...
      Ich hoffe, dass wir diese Frage irgendwann mal endgültig und einwandfrei beantworten können :thumbsup:
      Vielleicht weiß ja noch einer der "alten Haasen", wie es früher war.

      Seit heute steht auch schon das nächste Problem vor der Tür...
      Als ich vorhin die Fördermengen der Einspritzpumpe kontrollieren wollte, habe ich etwas (vermutlich) ungewöhnliches bemerkt.
      Ich habe schnell vorgepumpt und alles funktionierte alles einwandfrei, die Düse hat ein sauberes Spritzbild gehabt.
      Wenn ich jedoch nur etwas langsamer vorgepumpt habe, spritzte die Düse nicht mehr.
      Ich habe keine Ahnung, wo der Druck hin ging. Am Pumpenkolben scheint es vermutlich auch nicht vorbei gedrückt zu haben, denn aus der Leckölleitung lieft nichts raus. Beim hebeln ging es erst normal leicht, dann etwas schwerer und wenn dieser Punkt überwunden ist, ging es sehr leicht. Die Düse sprizt also nur ab, wenn ih wirklich schnell gepumpt habe, sonst nicht.
      Ich hoffe, ich habe das Problem verständlich genug beschrieben ?(
      Kann mir jemand helfen, vielleicht stehe ich ja auch nur total auf dem Schlauch?

      LG Robert
    • Hallo Deutzer!

      Leider habe ich das Problem immer noch nicht in den Griff bekommen. Ich hoffe, dass mir hier die Experten unter Euch ein wenig weiterhefen können.
      Folgendes habe ich noch probiert: Ich habe mehrere Druckventile verbaut und seit neustem auch eine komplett andere Pumpemplatte.
      Diese Platte hat auch gefördert, jedoch nur, wenn ich die Einspritzdüse nicht an der Leitung hatte. Wenn ich die Düse angeschlossen hatte, passierte nichts mehr.
      Die Pumpe konnte den Druck der Einspritzdüse also nicht überwinden. Daraufhin hatte ich die Vermutung, dass ich vielleicht die Pumpenbüchse falsch eingesetzt habe. Normalerweise wird die Büchse ja mit einer kleinen Schraube fixiert, sodass sie sich nicht drehen kann. Also Pumpe auseinandergebaut, jedoch war die Büchse richtig montiert. Da ich nun wieder ratlos war, habe ich eine andere Büchse+ dazugehörigen Kolben eingebaut, da ich sehen wollte, was passiert und ob sich überhaupt etwas ändert. Es hat sich etwas geändert, nur leider nicht zum Guten... Nach dem Einbau und der Entlüftung der Pumpe, fördert sie nun gar nichts mehr.
      Ich habe das Druckventil etwas locker geschraubt, damit die Federspannung nicht so groß ist und die Pumpe es somit einfacher hat. Das brachte allerdings auch nichts.
      Ich bin mir ziemlich sicher, dass keine Luft mehr im System ist. Ich bin absolut ratlos! Der Bock stellt sich stur.

      verzweifelte Grüße....
    • Hallo Berte

      Experte bin ich auch nicht,

      aber ich würde auch wie von Emanuel beschrieben, die Einspritzdüsen testen
      und auch abdrücken lassen.
      Dann weist du mit den Einspritzdüsen schon woran du bist.
      Vielleicht hat sich bei deinen Arbeiten auch Ablagerungen aus den Leitungen gelöst und die Düsen zugesetzt.

      Im Handbuch vom F2l712 ist auch ein Test auf Dichtheit des Druckentlastungsventiles und des
      Pumpenelementes beschrieben.

      Hier soll ein Manometer mit geschätzt 20 cm Leitung und einem Entlüftungsstopfen anstatt der Leitung
      an der Steckpumpe angeschlossen werden.
      Mit dem Hebel entlüften, Stopfen verschließen und dann einen Druck von 150 bar aufpumpen.
      Der Druck soll innerhalb einer Minute nicht unter 140 bar absinken.

      Ich vermute das bei deinem Motor andere Drücke zu verwenden sind aber der Test sollte funktionieren.
      Auf jeden Fall kannst du gleich sehen ob die Pumpe den vorgegebenen Druck erreicht.

      Vielleicht konnte ich dir helfen.

      Viele Grüße
      Thomas
    • Hallo Thomas und Emanuel!

      "Experten" war vielleicht ungünstig gewählt, sorry dafür. Ich meine natürlich Ratschläge wie eure, die mir, wie Emanuel geschrieben hat, neue Denkansätze liefern. Manchmal sieht man ja den Wald vor lauter Bäumen nicht und hat nur einen einfachen Fehler im System. Darum bin ich für jeden Beitrag dankbar!
      Die Düse habe ich von einer Fachwerkstatt auf 100bar abdrücken lassen, das sollte also passen.
      Zum Hinweis die Düse auszubauen: ich hatte die Düse noch gar nicht fest im Zylinderkopf verbaut. Zum Testen habe ich die Düse zwar an die Druckleitung angeschlossen, aber nicht eingeschraubt (ich wollte mir das Spritzbild der Düse auch mal genauer ansehen).
      Leider bringt es auch nichts, die Düse nicht anzuschließen und dann zu pumpen. Die Einspritzpumpe fördert auch dann nicht.
      Ich bin schon am Überlegen, ob ich wieder auf den Satz Pumpenkolben+Pumpenbüchse zurückwechsel, den ich vorher drin hatte. Da hat die Pumpe zwar gefördert, jedoch nicht genug Druck aufgebaut (war auch stärker verschlissen als das, was ich jetzt drin habe).

      @Thomas: Danke für deinen Tipp! So einen ähnlichen Test gibt es auch für den 11er. Dazu benötige ich eine Blindmutter für das Druckventil. Die muss ich mir mal besorgen.
      Allerdings kann ich das erst testen, wenn die Pumpe auch etwas fördert... ?(
      Irgendwo liegt noch ein grundsätzlicher Fehler...ich bin am Verzweifeln.
      Vielleicht noch zur Info: Ich habe die kolpette Pumpenplatte auseinandergebaut, gereinigt und wieder zusammengebaut. Alles natürlich laut Reparaturhandbuch. Könnte ich dabei einen Fehler gemacht haben? Fällt jemanden auf die Schnelle etwas ein? Ich habe eigentlich alles nach dem Zusammenbau nochmals überprüft, aber ich kann ja trotzdem etwas übersehen haben...

      Mfg Robert