Restauration

    • F1M 414

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    • Genau so etwas habe ich mir gebaut, mit einer Traverse oben und unten eine Platte gegen die Laufbuchse.
      Ich habe es auch schon mit Rostlöser probiert, aber die Rostschicht ist so stark, dass kein Übergang mehr von Laufbuchse zum Gehäuse zu erkennen ist, wenn man durch das Loch für die Wasserpumpe in den Block hinein schaut. Da ist wirklich arg viel Rost drin.
      Ich dachte erst es sei eine Große Menge Kalk dabei, also habe ich mal eine Sodalösung in den Kühlraum gefüllt und eine Stunde stehen lassen (wie im Handbuch beschrieben). Aber es sah hinterher einfach genauso aus wie vorher.
      Ich probiere es weiter, vielleicht besorge ich mir noch die Feingewindestange.
      Danke an euch :)
    • Hallo Schrauber!

      Die Probleme wollen irgendwie nicht abreißen, aber das ist ja nun mal so bei einer Restauration.
      Beim Ausbau der Kurbelwelle und dem anschließenden Vermessen dieser, habe ich festgestellt, dass der Hubzapfen bereits untermaßig ist (73,4mm).
      Er müsste geschliffen werden, aber das geht ja bei der Stärke nicht mehr. Ich habe das Forum schon nach ähnlichen Einträgen durchsucht, aber leider keine gefunden. Was ich brauche ist eine Firma, die den Hubzapfen aufchromen und neu schleifen kann. Eine neue Kurbelwelle würde ich nur ungern kaufen wollen, ich möchte die originale gerne behalten. Hat jemand Erfahrungen mit bestimmten Firmen, die darauf spezialisiert sind?
      Das Thema ist sicherlich für den einen oder anderen Schrauber hier im Forum ebenfalls nicht uninteressant.


      Mfg

      Robert
    • Hallo Robert, man kann den noch Schleifen, was du brauchst, ist ein Semilager. Das Lager bohren kostet 100€ zusätzlich. Alles kein Problem.
      Sicher steht im Handbuch er darf nicht kleiner als 74,00 geschliffen werden, aber im 15er ist genau der gleiche Zapfen drin und da bricht auch nichts ab. Der 25 PS Lanz hat auch nur einen 75mm Zapfen....
      Bis bald
      Marcus
      Die F1M414 Homepage
    • Hallo, der Durchmesser dürfte nicht das Problem sein, der ist bei meinem 1000ps Sternmotor auch nicht viel größer!
      Die fehlende Härte der Lagerfläche könnte da auf Dauer Probleme machen!
      Der Lagerzapfen ist ja nur Oberflächen gehärtet,außen ist er hart ( Verschleißarm) innen weich/zäh, damit die Welle nicht bricht.

      Evtl lässt sich der Zapfen aufspritzen/beschichten, aber dazu kann dir dein Motoreninstandsetzer mehr sagen.

      Gruß Frank
      Mit DEUTZ und FAHR durchs ganze Jahr.
    • Hallo Leute,

      ich wäre auch der Meinung, dass es prinzipiell kein Problem wäre den Zapfen auf 73mm zu schleifen.
      Problematisch wird sicherlich die angesprochene Härte. Ich befürchte, dass ich um ein aufchromen der Welle nicht herum kommen werde.
      Dazu muss sie erst geschliffen, danach aufgechromt und anschließend wieder geschliffen werden. Viel Arbeit.....
      Hat jemand schon Erfahrungen mit Firmen die das können? Am besten wäre es, wenn die Firma schon die ein oder andere 11er Kurbelwelle gemacht hat oder?

      Mfg Robert
    • Ich bin da auch kein Experte. Jemand aus meiner Familie, ein Landmaschinenschlosser, meinte, dass die Härte nur eine relativ dünne Schicht ist,
      da nicht der gesamte Zapfen gehärtet wird. Ich weiß auch nicht.
      Am besten ich mache eine Firma ausfindig und die entscheidet dann was am besten zu machen ist.
      Mfg Robert
    • Nach einer langen Pause melde ich mich nun mal wieder bei Euch!
      In der Zwischenzeit hat sich einiges getan, ich habe gute Fortschritte machen können.
      Erst mal zum angesprochenen Kurbelwellen-Problem. Die KW habe ich zum Motoreninstandsetzer geschafft und ihn mal drüber gucken lassen.
      Relativ schnell wurde klar, dass da schon mal jemand geschliffen hat. Anscheinend war der damalige Monteur nicht sonderlich feinfühlig, denn eine Schraube für das Ölpleuel wurde schief in das Gewinde des Gegenstücks geschraubt...
      Das hatte zur Folge, dass die beiden Hälften der Pumpe nicht formschlüssig aufeinander lagen und die Pumpe somit kein Druck aufbauen konnte.
      Dadurch hat es die ganze KW zerschossen. Der Zapfen war nicht mehr rund und das Pleuel der Ölpumpe war auch hin, ebenso wie der Exzenter der Pumpe. Kurzum: Der Zapfen wurde geschliffen, hartverchromt und wieder geschliffen. Der Exzenter der Ölpumpe wurder aufgearbeitet, ein neues Ölpleuel besorgt und angepasst und ein Lagersitz musste auch noch überarbeitet werden.
      Alles in allem zog sich die Operation ziemlich in die Länge, jedoch hab ich jetzt wieder alles zurück und natürlich schon eingebaut :D
      Weiterhin habe ich ein neues Zugmaul angefertigt und diverse kleinere und größere Reparaturen durchgeführt.
      Allein das Putzen hat gefühlt ewig gedauert, da sich eine sehr harte Öl-Dreck-Kruste gebildet hatte.
      Jetzt habe ich im Prinzip nur noch 2 Hindernisse, die mich vom ersten Probelauf trennen. Ich brauche einen Kühler, der dicht hält und einen neuen Kolbenbolzen...
      Einen Bolzen könnte ich demnächst bekommen, wenn alles gut läuft. Viel schwieriger wird die Sache mit dem Kühler...
      Kann mir da vielleicht einer von Euch helfen?

    • Hallo, ;)

      ich hatte für mich seiner Zeit eine Adresse notiert!
      Probiere bitte ob dort Hilfe gegeben werden kann?

      Kühlerneubau für Deutz F1 M414 :
      Das ist die Adresse:
      Landhandel und Kühlerdienst
      Regina Berg
      Kontakt ist über Kuehler-pfeil@t-online.de

      Kannst ja bitte eine Nachricht geben ob dies noch aktuell ist.
      Ansonsten sind im Netz oder ich meine auch hier im Forum schon Fachleute gewesen, die eine Kühler Reparatur im Angebot hatten?
      Leider müsstest du es suchen.

      MfG
      patsche
    • Hallo Patsche!

      Vielen Dank für deine Antwort!
      Ich werde mich da mal schlau machen ;)
      Mir wäre allerdings ein "alter" kühler lieber (der dann ggf. vom Fachmann gelötet wird), da ich den gesamten Schlepper in dieser Optik restauriere.
      Aber wenn alle Stränge reißen, werde ich mir natürlich einen neuen Kühler besorgen müssen.
      Das ist wie so oft eine Frage des Geldes...

      Noch etwas anderes: Hat jemand von Euch eine Idee, von welchem Fahrzeug das Lenkrad ist?
      3 Speichen (Aluminiumguss) mit Holzring. Sieht exotisch aus, so habe ich das noch nie bei einem Schlepper gesehen.


      Mfg Robert
    • Hallo Robert,

      das Lenkrad selbst (inwieweit sie passen, ist mir nicht bekannt) gab und sieht man heute noch bei Lanz Treffen.
      Selbst der ehemalige G5 LKW hatte Holzlenkrad. Im Netz und auf Schleppertreffen (Händler) bietet man den Nachbau auch noch mit Holz an.
      Passend muss das Lenkrad nur auf die Säule sein?
      Ich könnte mir schon vorstellen das man bei deinem 11er seiner Zeit nicht weniger erfinderisch war!

      Gruß patsche