Getriebeöl-verlust-stop von LM - Erfahrungen?

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    • Getriebeöl-verlust-stop von LM - Erfahrungen?

      Servus liebe Deutzfreunde,

      beim shoppen im KFZ-Zubehörhandel ist mir heute im Liqui Moli Regal eine Flasche mit der Aufschrift: "Getriebeöl-Verlust-Stop" aufgefallen.
      Da mein F2L612/54 (mit dem Halbschalengetriebe) an der Naht zwischen den Getriebehälften etwas leckt (was nach verschiedenen Aussagen hier im Forum leider "normal" ist), und meine räumlichen und werkzeugmäßigen Möglichkeiten (bezügl. Kran/ Hebezeug) relativ beschränkt sind, bin ich jetzt am überlegen, ob ich mit diesem Mittel abhilfe schaffen kann.
      Die 500 ml Dose kostet hier 38,50 € und reicht nach Angaben des Herstellers für 10 l Getriebeöl, es gibt auch kleinere Gebinde, um die gewünschte Dosis zu erreichen.
      Geeignet ist das Mittel lt. Hersteller für alle Getriebe, außer Automatikgetrieben und im Ölbad laufende Kuplungen. Es sollten alle möglichen Leckagen damit beseitigt werden können (Werbeaussage).
      Frage: Hat jemand hier im Forum bereits Erfahrungen mit diesem Mittel gesammelt, positive oder negative?

      Gruß
      Reini
    • Moin,

      es gilt für dieses, wie auch für viele andere Mittelchen: "Sie helfen! Aber nur dem der sie verkauft."

      Die Beschreibung liest sich recht amüsant:

      Liqui Moly schrieb:

      Regeneriert Getriebedichtungen aus Gummi- und Kunststoff wie z. B. Wellendichtringe und verhindert Ölflecken unter dem Fahrzeug. Schützt Kupplungen vor dem Verölen und verhindert Mangelschmierung und Getriebeschäden durch zu geringen Ölstand. Verhindert umweltverschmutzende Ölflecken.

      Wenn Wellendichtring undicht werden, kann man daran mit keinem Wässerchen etwas regenerieren. Mangelschmierung und Getriebeschäden beugt derjenige vor, der ab und an mal den Ölstand in Augenschein nimmt. Naja das mit den Ölflecken....

      Gruß
      Maximilian

      PS: Mein Rat: Vernünftig abdichten und lange Ruhe haben ist besser als regelmäßig 40 Flocken für nix zu verballern.
      Nur über längere Zeit aktive Mitglieder bekommen von mir Unterlagen (Bedienungsanleitung, Ersatzteillisten, o.ä.). Neue User nicht!
      Auf derartige Anfragen wird nicht mehr reagiert.
    • Moin.

      habe damit positive Erfahrungen, differential am Benz. das Schwitzte immer, bis ich mit neuem öl diesen Zusatz dazu gab. dann war Ruhe. ist es nur geeignet für ganz kleine Undichtigkeiten, Schnaps Glas am Tag geht eher nicht. wenn es richtig tropft dann mach es lieber vernünftig.

      Eigentlich sind das die Werkzeuge für bauernblind Verwender :) funktioniert aber manchmal auch bei Normalen Menschen.

      Gruß
      DX6.30 und DX90.... mit 4 Zylindern bring ich höchstens Tee zum Land.....
    • Servus mitanand,
      ich wusste ja bis heute vormittag gar nicht dass es so was gibt. Und dass ein kaputter Wellendichtring durch solche Zaubertränke auch nicht mehr heile werden sollte den meisten hier klar sein.
      Mir gings ja nur drum, ob ich mir die eigentlich schon geplante Zerlegung des Getriebes sparen kann. Weil, wie oben bereits erwähnt, meine Möglichkeiten etwas eingeschränkt sind. Dann werd ich wohl demnächst meinen Schuppen aufräumen und ein geeignetes Hebewerkzeug besorgen müssen. Denn ihr habt schon recht: wenn schon abdichten, dann richtig. Sonst ärgert mich das die nächsten Jahre immer wieder .
      Danke für die Beiträge.
      Gruß
      Reini
    • Das Zaubermittel für Motor und Getriebe hatte bei mir (auch mal) versagt. Es ist schon ein Vierteljahrhundert her, und vielleicht sind die Mittel mittlerweile besser geworden. Ich glaube, die sollen wirken, indem sie Dichtungen aufquellen lassen? Jedenfalls hat der Simmerring am Motor gefühlt danach umso mehr gepi..t.

      Was allerdings funktioniert hatte, war so ein Dichtmittel für das Kühlwasser. Beim 93er Passat war der Heizungstauscher vor wenigen Jahren undicht geworden. Man riecht das ja im Auto ständig. Ich weiß nicht mehr ganz genau, welches Mittel es war, "Rad-weld" oder "Bar´s Leak" wäre möglich. Aber es hat echt geklappt. Auch anhaltend. Zugegeben in einem Luftgekühlt-lastigem Forum nutzt das nicht so viel. Und im Grunde ist es auch Pfusch gewesen. Bloß hätte die Reparatur den Marktwert des Wagens gesprengt.
    • Landybehr schrieb:

      Bloß hätte die Reparatur den Marktwert des Wagens gesprengt.
      Hallo Hendrik,

      mal ganz OT: Den Satz hört und liest man immer wieder, nur frage ich mich, welche Bedeutung der hat. Ich gehe mal von einem Autobesitzer aus, nicht von einem Verbrauchtwagenhändler; der kalkuliert anders.

      Wenn ein Auto mit einem Marktwert von z.B. EUR 2300,- einen Schaden hat, dessen Reparatur z.B. EUR 2500,- kostet, dann hat man zwei, scheinbar drei Möglichkeiten:
      • Die Reparatur ausführen und das Auto weiter nutzen. Kosten: EUR 2500,-.
      • Die Reparatur unterlassen, ein neues Auto kaufen und das dann nutzen. Kosten z.B. EUR 30.000,-. (Um Restwert des Altwagens muß man sich in dieser Konstellation keine Gedanken machen)
      • Die theoretische dritte Möglichkeit, nämlich ein anderes, gleichwertiges Auto in der Preislage um ca. EUR 2500,- zu erweben, scheidet aus. Denn das Risiko eines so alten Autos ist dermaßen groß, daß man dafür erheblich Geld zurücklegen müßte, denn schon morgen könnte man wieder so weit sein, wie man gestern war. Risikoprämie also ca. EUR 30.000,-.
      Ich selber interessiere mich vor allem für das Geld, das ich ausgeben muß; weniger für den zunächst mal fiktiven Zeitwert des Wagens, zumal der besonders niedrig ist, solange die Reparatur noch nicht ausgeführt wurde.

      Nun "wissen" :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: wir ja alle von der Badewannenkurve, daß mit dem Lebensalter die Reparaturkosten ansteigen, daß es irgendwann unwirtschaftlich ist, ein Auto zu reparieren, obwohl es technisch möglich wäre usw. Der Haken bei der Sache: Postuliert wird das am laufenden Band, aber nachgewiesen hat das noch keiner. Im Selbstversuch habe ich ermittel, daß zumindest bei den wenigen Autos, die ich bisher hatte, eine Badewannenkurve ganz und gar nicht festzustellen ist. Viel wichtiger ist die Erkenntnis, daß von "Kurve" sowieso keine Rede sein kann, weil die Reparaturkosten immer als singulärer Schub auftreten, es nach jedem Schub aber eine teilweise verlängerte Restnutzungsdauer gibt. Man muß da etwas tricksen, um überhaupt so etwas wie ein Kurve darstellen zu können, und zwar indem man die Summenkurve (akkumulierte Reparaturkosten seit Beginn) aufträgt. Gäbe es die vielzitierte Badewannenkurve, müßte diese Summenkurve im hohen Alter immer stärker linksgegkrümmt sein. Isse abba nich.

      Ich habe nichts dagegen, wenn jemand sagt, er wolle jetzt ein neues Auto haben. Warum auch nicht? Es ist auch nicht jedermanns Sache, die "Schnabelschuhe Typ Blitzableiter" aus den 50ern aufzutragen, nur weil die "doch noch so gut" sind. Nur fände ich es sehr redlich, dann zuzgeben, daß man ein anderes (neues) Auto haben will. Und nicht versucht zu "rationalisieren" (ich glaube, die Psychologen nennen es so, wenn man versucht, einer irrationalen Handlung ein scheinbar rationales Fundament unterzuschieben), daß es aus objektiven Gründen der Reparaturkosten ein neues (oder fast neues, jedenfalls ein anderes) Auto sein müsse.

      Und jetzt falle ich mir eben noch selber in den Rücken: Das ganz gilt natürlich nur für Autos, die regelmäßig fit gehalten werden. Mit solchen, welche einfach nur aufgebraucht werden, habe ich keine Erfahrung. Und meine Erfahrungen beschränken sich auf den Bereich unter 500.000 km Gesamtlaufleistung.

      Zum Thema: Solchen Wundermittelchen traue ich nur, wenn mir jemand den Wirkmechanismus überzeugend erklären kann. Das erfordert jedenfalls, daß die Erklärung nichts enthält, was ich auf Anhieb als Hokuspokus identifizieren kann. Gibt es solche Erklärungen für diese Dichtmittelchen? Gibt es gediegene Erklärungen, wie die sowohl auf Papierdichtungen (das ist hier relevant) als auch auf Plastik und Gummi (z.B. bei Radialwellendichtringen) wirken? Wenn nein, ließe ich die Finger davon. Und ich lasse die Finger davon, weil mir solche Erklärungen noch nicht begegnet sind.

      Gruß
      Michael
    • Hallo Michael.

      Stimme dir da zu.

      Zu deiner Frage:
      Ja. Eindeutig es gibt erklärbare Mechanismen.
      Und die kennt im negativen Sinne fast jeder.

      Mal ganz einfach gesagt, sind es EP Additive welche ja, so sagt der Volksmund, Dichtungen angreifen.

      Im positiven Sinne kennt diese Wirkung hingegen niemand.
      Oder sie wird nicht gesehen.

      Es ist im Grunde aber nix anderes.

      Wunder kann man aber nicht erwarten.

      Und ja, grundsätzlich kann man auch Wellendichtringe beleben.

      Es dauert aber einige Zeit bis es wirkt.
      Draufkippen und zack, dicht. Das klappt nicht.

      Noch ne Anmerkung: schwierig dürfte die richtige Dosierung sein.
      Zuviel an Halbmetallsalzen is auch nicht so doll.

      Gruß Friedhelm

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von f.mannecke ()

    • Hallo Michael.

      Du möchtest hier also tatsächlich die Wirkung von verschiedenen Stoffen auf Elastomerdichtungen aus allen Winkeln betrachten?
      Aha?
      Auch die der übrigen Pflegestoffe für die Elastomere?
      :thumbsup: der war gut.
      Also wer möchte, bitte.
      Dazu gibt es aber nun Bücher und ich habe ja keinen Scanner.

      Also erstmal zurück zum Thema:
      Es gibt grundsätzlich 2 Wege
      1. VI 'verbesserer' welche ich mal gleich in den Abfall schieben würde. (Wenn ein öl dünner wird ,dann ja nur, da die VI durch eine Scherwirkung hin sind. Das Öl selbst schert nicht! Warum dann keinen Ölwechsel durchführen? Das ist also grundsätzlich Blödsinn?)
      2. Dichtungspflegemittel.
      Dazu gilt oben bereits geschriebenes.

      Wie schon gesagt: Wunder sind nicht zu erwarten.
      Und wer regelmäßig die Öle wechselt und gute öle benutzt, der hat die Pflegestoffe eh schon im Öl.

      Gruß Friedhelm

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von f.mannecke ()

    • f.mannecke schrieb:

      Du möchtest hier also tatsächlich die Wirkung von verschiedenen Stoffen auf Elastomerdichtungen aus allen Winkeln betrachten?
      Himmiherrgottsakramentnochamoi :evil: :evil: :evil: ! In erster Linie wollte ich

      Lasca34 schrieb:

      nicht erneut die Behauptung hören, daß es Erklärungen gibt.
      und meinte, das deutlich genug geschrieben zu haben.

      Daß Du alles weißt, was alle anderen nicht wissen, hast Du nun auch wieder genügend herausgearbeitet. Du bist eben ein ganz toller Hecht. Einfach der Größte. Nun interessiert das ständige Wiederholen dieser Feststellung außer Dir keinen. Da wollte ich nur noch mal anregen, einfach mal die Klappe zu und die Griffel still zu halten, wenn man sowieso nichts Brauchbares herauslassen will oder kann.

      Gruß
      Michael
    • Hallo Michael,

      ich muss mir Deine Erklärung gleich nochmal durchlesen.

      Aber zum Hintergrund: bei meinem RangeRover war ein Motortausch absehbar, deswegen hatte ich mir auch schon einen aufgebaut. Bevor der fertig war, blieb der Range aber mal stehen. Das war an einem Freitag und bis zum Montag musste ein Ersatz her. Ansprüche waren gering. Der Passat Variant stand gerade bei unserer "Haus-Auto-Werkstatt" herum und war günstig. Gedacht aber nur als Überbrückungsmobil. Und als dann die Immbolienrenovierung und der Range-Motor fertig waren, was immerhin über 1 Jahr verlangte, habe ich den Passat an einen Kumpel weitergereicht. Nicht ohne dankbar dafür zu sein, daß er mich völlig zuverlässig und unspektakulär und kostengünstig durch das Leben gebracht hat. Dennoch war es ein Auto, mit dem alt zu werden nicht im Programm stand. Das war für mich tatsächlich ein Gebrauchsgegenstand. Anders als die Rover oder der Deutz. Darf man doch auch mal so haben ;).
    • Servus mitanand,
      ist ja wie immer ganz amüsant, welche Diskussionen sich hier manchmal entwickeln. Aber mal ganz ehrlich, auch auf die Gefahr hin hier als was weiß ich gesehen zu werden: Welche chemische Zusammensetzung das Zeugs hat und wie die Wirkung physikalisch oder chemisch oder sonstwie erklärt werden kann, war eigentlich nicht das was ich wissen wollte.
      Mich hätte schlicht und einfach nur interessiert ob jemand so was schon mal verwendet hat und ob's geholfen hat.
      Aber nix für ungut, vielleicht bin ich ja nur zu ignorant für solch tiefschürfende Erkenntnisse.
      Gruß
      Reini
    • N´abend. Freu´ Dich doch, dass nicht nur geschrieben wurde "ist Mist", "taugt nicht" und so weiter und nicht nicht mehr.
      Für mich war das Ergebnis auf die Frage klar, und das mutmaßliche Wirkprinzip das, was mal neu war. So hat zumindest ein jemand anderes von dem Exkurs profitiert :) Wissen, bzw. Hintergrundwissen kann eigentlich nie schaden. Ya´know?
    • Hallo Reini.

      Ja dachte ich mir.

      Kurz zusammen gefasst

      Also es wirkt in gewissem Rahmen.
      Aber nur bei Kunstoffen. Also werden keine Papierdichtungen geheilt.

      EP Zusätze auch an Metallen.
      Pflegestoffe im allg. Nicht an Metallen.

      Und eine Dichtung, die wirklich fertig ist, also nicht verhärtet, da hilft es nicht.

      Eigentlich wirkt es am besten bei Kunstoffen die:
      - alt sind
      - lange keinen Ölwechsel gesehen haben
      - mit mild legeren oder minderwertigen Ölen behaftet waren.
      Ansonsten technisch aber io sind.

      Zu den VI, das wird gern als Viskositätsverbesserer verkauft, schrieb ich oben schon was.
      Sowas am besten vergessen.

      Das wäre allenfalls etwas für pm mit seinen Einbereichsölen.
      Das ist aber ein anderes Thema.


      Gruß Friedhelm

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von f.mannecke ()

    • deine eigentliche Frage:

      Ja. Hat schon oft geholfen.
      Es gibt Hersteller ( VW ,Mitsubishi und Mercedes seien hier ausdrücklich NICHT genannt. Die lassen sich das bisher echt was kosten), die erledigen die Erstbefüllung von Differentialen und Getrieben mit billigen Ölen.
      Geben aber eine Lebensdauerfüllung an.
      Wenn diese undicht werden, kommt da ein Gl5 der SAE 85w140 mit so einem Mittel rein.
      Das wird dicht.


      Gruß Friedhelm
    • noch mal an Michael:

      Wo ist denn nun dein Problem tatsächlich?

      Kennst du die Zusammensetzung schlicht nicht?
      Oder kennst du diese und kannst dir die Wirkweise nicht erklären?

      Konkretisiere das mal bitte.

      Oder hast du ein Problem mit Weichmachern?
      Verwechsele das bitte nicht mit Weicheiern.
      Das was anderes.

      Wenn du etwas nicht verstanden hast, dann frage so wie andere auch.
      Würde mich tatsächlich freuen.

      Das ist ein komplexes Thema. Ich habe mich jetzt echt bemüht nicht abzuschweifen oder kompliziert zu werden.
      Als denn.

      Gruß Friedhelm
    • Servus Friedhelm,
      das sind doch mal Antworten wie ich sie mir vorgestellt habe. Vielen Dank dafür.
      Um meinen Fall weiter zu konkretisieren werde ich erst noch mal im Archiv stöbern und dann bei Bedarf ein neues Thema starten.

      @ Landybehr: Du hast natürlich recht, Wissen bzw. Hintergrundwissen schadet nie. Nur soooo weit in den Hintergrund wollt ich ja gar nicht gehen. Aber wenns Dir geholfen hat, freut mich das natürlich.

      Gruß
      Reini