Ölverlust am Motor

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    • Ölverlust am Motor

      Bei meinem F2L 612 6 N tritt an 3 Stellen des Motors Öl aus.
      Zwei mal an den eingekreisten Teilen seitlich am Motor. Die kann man abschrauben. Wie kann man das beheben?

      Außerdem noch oben (mit Pfeilen markiert) an diesem Röhrchen, dass oben eine 180 Grad Biegung hat und dann auch in den Motor reingeht (leider nicht auf dem Bild). An der Stelle tritt das Öl aus. Wie kann man das beheben?

      Sorry, wenn die Fragestellung so amateurhaft klingt aber von Motoren hab ich bisher nicht die größte Ahnung.
      Bilder
      • deutz motor.jpg

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    • Moin Polklemme,

      die Einspritzpumpen müssen ausgebaut und die Dichtringe 35 x 4 erneuert werden. Unter den Einspritzpumpen sitzen die Vorpumpstangen. Unter deren Köpfe gehören auch jeweils ein O-Ring 8 x 2,5 mm.
      Da weiß Martin "Obrschwob" aber besser bescheid, der ist hier unser Pumpenspezi ;) .
      Das Entlüftungsrohr ist laut Ersatzteilliste nur in den Pumpendeckel stramm eingeschoben und mit dem Haltewinkel links unten mit der Pumpendeckelschraube festgeschraubt. Nimm den Haltewinkel mal ab und schaue ob das Entlüftungsrohr nur locker in seiner Bohrung steckt. Wenn ja kann man es mit Dichtmittel einkleben oder mit Teflonband umwickeln und stramm einpressen.
      Schöne Grüße
      aus Bremen

      Götz


      Deutz F2L 612/5-NK
      Motor F2L 712
      Baujahr 1957
      Schlepper Nr. 7461/167
    • deutzforum.de/index.php?attach…2-pdf/&attachmentid=31679

      deutzforum.de/index.php?attach…r-pdf/&attachmentid=84622

      deutzforum.de/index.php?attach…e-pdf/&attachmentid=84623



      Mit der Suche nach "Pumpenplatte Obrschwob" gibt's genügend zu finden... Götz hat das völlig richtig berschrieben...Danke!


      Griaßle

      Martin
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      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)
      Ich kann, weil ich will, was ich muss! (Immanuel Kant)
      Wenn man bei einem anderen Menschen erfolgreich Fehler finden möchte, so verwende man nicht eine Lupe, sondern besser einen Spiegel.

      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Obrschwob ()

    • Goetz schrieb:

      die Einspritzpumpen müssen ausgebaut und die Dichtringe 35 x 4 erneuert werden.


      Unter den Einspritzpumpen sitzen die Vorpumpstangen. Unter deren Köpfe gehören auch jeweils ein O-Ring 8 x 2,5 mm.
      OK, super! Danke schon mal an euch beide!

      die Dichtringe 35 x 4. Sind das ganz einfache Gummiringe (aus dem "Sanitärzubehör") oder müssen das spezielle sein?

      Was genau ist mit "Unter deren Köpfe" gemeint? Ich würde das Ding jetzt rausschrauben, säubern, O-Ring draufstecken und wieder einschrauben. Korrekt?
    • Polklemme schrieb:

      Goetz schrieb:

      die Einspritzpumpen müssen ausgebaut und die Dichtringe 35 x 4 erneuert werden.


      Unter den Einspritzpumpen sitzen die Vorpumpstangen. Unter deren Köpfe gehören auch jeweils ein O-Ring 8 x 2,5 mm.
      OK, super! Danke schon mal an euch beide!
      die Dichtringe 35 x 4. Sind das ganz einfache Gummiringe (aus dem "Sanitärzubehör") oder müssen das spezielle sein?

      Was genau ist mit "Unter deren Köpfe" gemeint? Ich würde das Ding jetzt rausschrauben, säubern, O-Ring draufstecken und wieder einschrauben. Korrekt?
      Hallo Polklemme,

      meine Empfehlung ist, die Dichtringe nicht im "Sanitärzubehör" zu kaufen, sondern im Hydraulikzubehör wegen dem Material. Beim Hydraulikzubehör ist meistens sichergestellt, daß die Dichtringe mineralölbeständig sind.
      Gruß
      Kurt

      "Bei 99% aller Probleme ist die umfassende Beschreibung des Problems bereits mehr als die Hälfte der Lösung desselben."
    • Position 91 oder 92 - im angehängten Bild ist gemeint. Weiß nicht mehr genau welche der beiden Nummern es war.
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      • pumpenplatte_explosion_außen-612-712-812.jpg

        25,69 kB, 863×635, 91 mal angesehen
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)
      Ich kann, weil ich will, was ich muss! (Immanuel Kant)
      Wenn man bei einem anderen Menschen erfolgreich Fehler finden möchte, so verwende man nicht eine Lupe, sondern besser einen Spiegel.

      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii
    • Polklemme schrieb:

      Goetz schrieb:

      die Einspritzpumpen müssen ausgebaut und die Dichtringe 35 x 4 erneuert werden.


      Unter den Einspritzpumpen sitzen die Vorpumpstangen. Unter deren Köpfe gehören auch jeweils ein O-Ring 8 x 2,5 mm.
      OK, super! Danke schon mal an euch beide!
      die Dichtringe 35 x 4. Sind das ganz einfache Gummiringe (aus dem "Sanitärzubehör") oder müssen das spezielle sein?

      Was genau ist mit "Unter deren Köpfe" gemeint? Ich würde das Ding jetzt rausschrauben, säubern, O-Ring draufstecken und wieder einschrauben. Korrekt?
      Moin Polklemme,

      mit "Unter deren Köpfe" sind die Köpfe der Vorpumpstangen unter den Einspritzpumpen gemeint. Mit einem speziellen Vorpumphebel, den man unter die T-förmigen Köpfe der Vorpumpstangen einhängt, kann man die Einspritzpumpen betätigen ohne den Motor zu drehen. Das ist beim Entlüften der Einspritzanlage sehr hilfreich.
      Bei meinem Schlepper tropfte an den Vorpumpstangen gerne etwas Öl. Es fehlten die Dichtungen. Nach der Montage der O-Ringe, die sich von außen über die Köpfe ziehen lassen war alles dicht.
      Dass wir beim luftgekühlten Schlepper nur ölbeständige Dichtungen verwenden versteht sich ja wohl von selbst. Wenn Du einen Landmaschinenschlosser in der Nähe hast würde ich dort die Dichtungen besorgen. Perbunan O-Ringe mit 70-80 Shore gehen immer.
      Schöne Grüße
      aus Bremen

      Götz


      Deutz F2L 612/5-NK
      Motor F2L 712
      Baujahr 1957
      Schlepper Nr. 7461/167
    • Die Dichtungen über die Vorpumpstangrn bekomme ich über das T rüber gezogen? Sind die Dichtungen so dehnbar?



      Ich habe noch ein weiteres Öl-Leck:
      Unter dem Öl-Tankdeckel läuft raus.
      Also zwischen Deckel (der ist neu) und dem Gehäuse auf den man den Deckel eben drauf dreht. Der Deckel hat von innen eine Gummi Dichtung. Aber so richtig scheint das ja nicht zu klappen. Kennt das jemand?


      Außerdem habe ich heute unter dem Trecker folgendes gefunden. Hatte den Trecker komplett gereinigt. Also zumindest das Öl überall abgewischt. Sieht für mich sehr sehr schlimm aus. Kann a man sowas wieder dicht Bekommen ohne den Trecker in Einzelteile zu zerlegen?
      Bilder
      • 20180116_180346.jpg

        1,73 MB, 3.264×1.836, 76 mal angesehen
    • Öl am Spalt dürfte vom Kurbelwellendichtring kommen, die rechteckinge Filterglockendichtung dürfte auch lecken. Evtl.ist auch die Pumpenplattendichtung - Öl von oben - nicht mehr ganz dicht, könnten aber auch die Vorpumphebel sein. Ob die Dichtung der Ölablaßschraubenplatte dicht ist, stelle ich auch eher auch in Frage. Eine Trockeneisreinigung und anschließende Mehlbestäubung würde wahrscheinlich einige Dichtheitsfehler aufzeigen, schwierig wird das aber an Gehäuseflanschen, weil da meist innen was faul ist.

      Griaßle
      Martin
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)
      Ich kann, weil ich will, was ich muss! (Immanuel Kant)
      Wenn man bei einem anderen Menschen erfolgreich Fehler finden möchte, so verwende man nicht eine Lupe, sondern besser einen Spiegel.

      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii
    • Danke

      ich werde mal prüfen, ob ein Teil des Öls auch vom Ölablassdeckel kommt. Die Dichtung kann ich selbst neu machen inkl. zwangsweisem Ölwechel.
      Welches Öl gehört auf so einen Trecker? Unser Schmied im Dorf sagt immer: Kann alles drauf. Ist das so?

      Um den Kurbelwellendichtring zu erneuern, muss ich den kompletten Trecker zerlegen und auch trennen. Das bekomme ich nicht hin.
      Hier kann man ja auch sehen was da so los ist: philippthome.de/sonstiges/neues-vom-deutz-2/
      Kann man schätzen was sowas in der Werkstatt kostet? Ganz ungefähr?
      Als Alternative fällt mir nur ein einen kleinen Becher unter die Tropfstelle zu hängen.
      Das auf dem Bild sichtbare Öl ist von ca. 1 Std. Betrieb im Stand. Hatte den Deutz vorher komplett gereinigt.
    • Hallo Polklemme;

      Ich kann mich nur den Worten von Martin anschließen. Und: den kompletten Trecker mußt du dazu nicht zerlegen- nur trennen!!
      Die Kosten hierzu kann dir auf Anhieb niemand wirklich sagen- weil: ist es nur die Kurbelwellendichtung- oder auch ein verschliessenes Kurbelwellenlager? dann nutzt auch eine neue K-Wellendichtung wenig- dann ist zu ermitteln ob die Kurbelwelle an der Stellen Spiel hat oder gar unrund ist...- und evtl. auf ein Untermaßlager passend geschliffen werden muß...!
      Die Frage nach dem Oel...- naja- die ist hier im Forum sooft behandelt worden das es schon oben überläuft!

      Halt dich besser nicht an den Worten deines Dorfschmieds... :P :P

      Gruß- Michael
    • Hallo Sascha

      Das mit dem Becher möchtest du deinem Deutz doch nicht wirklich antun.


      Solch einen Trecker zu trennen ist nicht so schlimm wie du denkst,
      ich wollte da auch nie ran ist aber auch für Laien wie mich machbar.

      Mit dem 75mm Schlüssel war mein größtes Problem, hier nicht zu bekommen.
      Ich habe den mir dann selber gebaut, als Abzieher dienten 2 Gewindestangen und ein Flansch aus dem Heizungsbereich.

      Viele Grüße
      Thomas
    • Polklemme schrieb:

      ch habe dran gedacht eine Dachrinne unter den Motor zu bauen.
      Das ist nicht dein Ernst. Und wenn die Dachrinne voll ist?
      Dann bau einen Kugelhahn ran damit du das Öl aus der Dachrinne ablassen kannst...

      Das kleine Motörchen zu überholen sollte innerhalb von 100 h selbst als Laie machbar sein.
      AUßerdem lernt man viel dabei und gerade für diesen Schleppertyp gibt es hier sehr viel Unterstützung!
      Gruß, Harm

      DX4.31 und D4005
    • Hallo Sascha

      Nee, ne!
      Den Trecker trennen und den Wedi tauschen ist wirklich machbar und ob der Motor überholt werden muss ist doch noch gar nicht raus.

      Vielleicht wohnt sogar jemand in deiner Nähe der dir helfen kann. Wenn ein Lager kaputt ist kommst du da eh nicht rum es zu reparieren.
      Dann ist es doch besser wenn du weist wo ran du bist und alles in Ruhe machen kannst bevor der Motor größeren Schaden nimmt.

      Mit einer Dachrinne oder Becher unter dem Schlepper rumfahren, das geht nicht.

      Viele Grüße
      Thomas