Allgemeine Fragen zum 22 PS Schlepper

    • F2L 612/54 (und /4)
    • Hallo Kai,
      danke für den Link. Is ja hochinteressant, was dieser Laden alles im Programm hat.
      Nur leider passen die vorgeschlagenen Buchsen von den Maßen her nicht. Außerdem entfällt eine Buchse mit äußerer Metallhülse, weil sich der Innendurchmesser des Dämpferauges zur Mitte hin um ca. 3 mm verjüngt. Ca. 25 mm in der Mitte, ca. 28 mm am Rand. Die innere Buchse hat etwa 14,3 mm Durchmesser, hier sitzt eine M14 Schraube.
      Trotzdem nochmal vielen Dank für Deine Bemühungen. Morgen ist Oldtimertreffen mit Teilemarkt im Nachbarort. Vielleicht werde ich da fündig.
      Gruß
      Reini
    • Kai6.05 schrieb:

      Moin Reini,

      bist du dir sicher, dass dort keine Hülse mehr drin sitzt (25-28mm)? Oder ist das Auge schon soweit ausgeschlagen?

      MfG Kai
      Hi,
      da sitzt bei meinem auch keine Hülse drin,
      meine Buchse sieht auch noch viel besser aus wie Reini seine, war schon in Nordhorn auf dem Teilemarkt, doch da gab es nur den kompletten Stoßdämpfer und im Netz hab ich auch nix passendes gefunden

      Gruß Markus
    • Servus Kai, servus Markus,
      ich hab mir das jetzt noch mal genauer angeschaut und sauber gemacht. Das is tatsächlich im Original so "ballig", da is nix ausgeschlagen oder so. Teilemarkt gestern ging leider nicht, die Bandscheibe wollte nicht so wie ich.
      Aber bei google hab ich rausgefunden, dass solche Teile bei Motorrädern als Dämpferaugenbuchse oder so ähnlich verkauft werden. Und die sehen auch so zur Mitte hin verjüngt aus. Hab zwar noch nichts mit den passenden Maßen gefunden, aber in dem Bereich werd ich weitersuchen. Mir pressierts da noch nicht so sehr, bis der Sitz wieder draufkommt gehen bei meinem Arbeitstempo sicher noch ein paar Monate ins Land.
      Gruß
      Reini
    • Servus miteinander,

      für alle die es interessiert: die Sache mit der Dämpferaugenbuchse hat sich insofern erledigt, als dass ich mir einen kokmplett neuen Dämpfer (wahrscheinlich von Delgro) besorgen werde, den nach dem Zerlegen des alten Federbeins hat sich gezeigt, dass der Dämpfer alles tut, nur nicht mehr dämpfen. Und da mein Rücken eh schon defekt ist, gönne ich mir diesen Luxus.
      Und außerdem hab ich mal wieder eine neue Frage:
      Bei meinem Schlepper hat sich ein kleines Öl-Rinnsal vorne am Motor gebildet. Und zwar am sog. Schlitzstopfen (siehe Bild). Jetzt die Frage:
      Wie würdet Ihr den denn abdichten? Lt. ETL ist keine Dichtung o.ä. vorgesehen, der Stopfen hat einen konischen Rand, ebenso das Motorgehäuse. Evtl. soll ja dieser "Konus" dichten?
      Persönlich tendiere ich zu flüssiger Gewindedichtung (z.B. von Loctite).
      Bin schon gespannt auf Eure antworten.
      Gruß
      Reini
    • Hey,

      Staufenbiel hat solche Buchsen:

      staufenbiel-berlin-shop.de/491…buchse-20x20mm-innen-85mm

      Ich stand vor demselben Problem und habe mir den Kopf am Dämpfer dabei ruiniert (Bruch) - Schrott. Brauche nun auch einen neuen....
      Messe mal die Bohrung am Dämpfer nach - ich meine, es war genau diese 20er Buchse, die gepaßt hätte. Alternativ wäre das Ausgießen mit PU in 60 shore A. Das wollte ich machen, wäre da nicht der Bruch gewesen...

      Ich schaue derzeit nache einer Alternative. Vor einigen Jahren hatte ich mal nachgemessen und dabei festgestellt, daß die Stoßdämpfer des Yamaha/MBK-Rollers YP125 identisch sind von den Längenmaßen und den Buchsen her... War im Forum hier auch diskutiert worden...

      Griaßle
      Martin
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)
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      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii
    • Servus miteinander,

      heut grab ich mal meinen alten Fred wieder aus, weil ich schon fast wieder vom Glauben abgefallen bin:
      Damals bei der Motorüberholung besorgte ich mir Ölfilter und Dichtung vom freundlichen SDF Händler. Leider war die Dichtung etwas zu breit, so dass ich diese damals per Cuttermesser etwas "zuschnitzen" musste, damit sie in die Nut am Motorblock passt.

      Damit mir das nicht wieder pasiert habe ich mir schon vor längerer Zeit eine Dichtung aus dem Netz besorgt, ich glaub von Delegro war die (vielleicht auch von Segger?).
      Heute Ölwechsel gemacht, und... neue Dichtung passt wieder nicht. Nutbreite 4 mm, Dichtung gute 5 mm und zudem unsauber ausgestanzt. Also wollt ich die Neue auch wieder "zurechtschnitzen", allerdings hat diese Dichtung eine Stahlgewebe-Einlage so dass das mit dem schnitzen nicht so recht geklappt hat.
      In der Folge hab ich die alte Dichtung erstmal dringelassen. Bis jetzt (ca. 3km Probefahrt) ist sie dicht.

      Frage 1: Habt Ihr das auch schon erlebt?
      Frage 2: Gibts irgendwo passende (4 mm breite) Dichtungen?

      Und damit es nicht langweilig wird, hier gleich das nächste Problem:

      Da die Dieselleitungen an meinem Schlepper nicht mehr ganz jugendfrisch und ausserdem arg kurz waren, habe ich mir heute auch neue Dieselleitungen angefertigt.

      Damals bei der Motorüberholung hatte ich meine liebe Not damit, die Doppelhohlschraube am Bodenventil des Tanks dicht zu bekommen. nach unzähligen Versuchen gings irgendwie mit mehreren Kupferringen übereinander.

      Heute also neue Leitungen eingebaut, Tank befüllt und.... undicht. Also Tank wieder entleert, ausgebaut weil die Verschraubung im eingebauten Zustand nur mit viel fluchen zu erreichen ist :whistling: , Leitungen am ausgebauten Tank nach bestem Wissen und Gewissen befestigt, Tank montiert und befüllt, augenscheinlich dicht. Zum Motoranwärmen für den Ölwechsel eine Runde gedreht (ca. 18 km) und.... wieder undicht. :evil:
      Hohlschraube so gut es bei eingebautem Tank ging etwas nachgezogen, nach Ölwechsel Probefahrt gemacht und... immer noch undicht. :cursing: :cursing:

      Also Tank wieder entleert, ausgebaut und erstmal Rasen gemäht.
      Dann die Ursache gesucht: Wenn ich die Hohlschraube ohne Leitungen bis Anschlag (Gewinde-Ende) in das Bodenventil eindrehe bleiben zwischen Schraubenkopf und Dichtfäche am Bodenventil etwa 27,8 mm;
      die beiden Ringnippel haben jeweils 11,5 mm, dazu drei CU-Ringe mit jeweils 1,5 mm ergibt zusammen 27,5: kann ja nicht dicht werden :thumbdown: .

      Bei der weiteren Forschung hab ich dann zu allem Überfuss noch bemerkt, dass an beiden Ringnippeln der längeren Leitung die Dichtflächen nicht ganz parallel zueinander sind. Da fehlt es bei dem einen um 0,1 mm, beim anderen sogar um 0,15 mm.

      Frage 3: wieviel "unparallelität" können den Kupferringe ausgleichen?

      Werd nächst Woche in der Arbeit mal nach neuen Ringnippeln suchen und hoffen dass die dann 12 mm dick (und parallel) sind. Und dann die Leitung mit neuen Ringnippeln wohl oder übel nochmal neu einpressen. :S

      War jetzt a bisserl viel Text, aber ich musste jetzt einfach Dampf ablassen <X .

      Ein schönes, langes Pfingstwochenende wünsche ich Euch.

      Gruß
      Reini
    • Servus Reini,

      Ich hab mir vor 3 Jahren mehrere Dichtungen von Segger (damals noch mihp) schicken lassen.
      Die passen, sind 4mm breit und haben die Abmessungen 102x112 (falls ich richtig gemessen habe)
      Sie waren allerdings nicht ganz billig. Inklusive Versand und MwSt 10,75 € das Stück.


      Hab heute auch kurz entschlossen Öl abgelassen, nachdem beim heimfahren vom Wald plötzlich die grüne Öldrucklampe anging. Als ich dann nachgesehen habe, musste ich feststellen, dass der Ölstand gut 3 cm unter Minimum war. Nächste Woche hol ich dann neue CU-Dichtungen, Ölfilter und Öl vom Lama.
      LG

      Emanuel



      D30S-NFG, BJ 62 und F2L612/6-N, BJ 57