Hydraulikarm bzw halter für das Gestänge mit Auslösehebel

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    • Hydraulikarm bzw halter für das Gestänge mit Auslösehebel

      Hallo,

      ich habe einen f2l 612/6 mit Hydraulik. Hier nun meine Frage.
      Am Hubarm in Fahrtrichtung rechts, wird das Gesänge durch die mechanische Führung für den Endlagenschalter geschoben. Dieser hebel lässt sich aber auf der Welle verdrehen ohne Anschlag, der in Fahrtrichtung links nicht ist also fest. Ist das normal, oder liegt hier ein defekt vor. Dieser "Halter " ist zwischen dem Hydraulikblock und Hubarm montiert, auf der Oberseite ist ein Federstifteingeschlagen, der ca 5mm vor steht.
      Zu erwähnen ist noch, die Anlage ist nicht befüllt und die Pumpe ist defekt und muß ersetzt werden. Vielleicht ändert sich der Zustand ja, wenn Anlage unt Druck und öl steht.Hoffe es ist verständlich.
      Kann jeman einen Tipp geben.
      Danke im voraus.
      Gruß Marco
    • Hallo Marco,

      gehe ich richtig in der Annahme, daß Du den Boschblock hast? Deiner Beschreibung nach zu schließen, müßte das so sein.

      Du meinst die Nummer 13 in derExplosionszeichnung. Dieser Hebel ist mit einem Hohlspannstift auf die Hubwelle fixiert. Dieser Hohlspannstift endet in einem Sackloch - also niemals bündig absägen o.ä.! Er sollte eigentlich den Steuergeräthebel beim Hubvorgang in der Endposition über den zugehörigen 7*7mm-Stab Nr. 26 oder 39 (2 verschiedene Ausführungen) wieder in Neutralstellung bringen. Der Stellring Nr. 27 auf dem Stab 26/39 muß dazu absolut korrekt eingestellt sein. Wenn das nicht der Fall ist, dann fährt der Kolben im Block gegen das Steuergerät und beendet damit seine Funktion. Ob der Hebel noch eine Verzahnung zur Hubwelle hat, müßte ich erst nachsehen.

      Griale
      Obrschwob
      Bilder
      • boschlock_1_A53_1-2.jpg

        253,52 kB, 1.191×1.723, 71 mal angesehen
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)
      Ich kann, weil ich will, was ich muss! (Immanuel Kant)
      Wenn man bei einem anderen Menschen erfolgreich Fehler finden möchte, so verwende man nicht eine Lupe, sondern besser einen Spiegel.

      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii
    • @Marco
      Kleine Korrektur:

      Beim Heben fährt der Kolben im Block bei unbegrenzter Hubhöhe soweit er nur kann im Zylinder aus. Dabei ist es möglich, daß er im Prinzip bis an das hintere Blockgehäuseende fährt, dort anschlägt und dabei das Pleuel verbiegt oder gar abbricht, wenn die Hydraulikpumpe fleißig weiter Druck draufgibt, ohne das Steuerventil zu schließen. Jedenfalls soll das nicht passieren und deshalb ist dieser Hebelmeachnismus intakt zu halten.

      Griaßle
      Obrschwob
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
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      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii
    • Hallo,

      erstmal vielen Dank für deine Antwort.
      Ja, es ist dieser Bosch-Block, jedoch ist da noch ein weiterer kleiner Hebel über dem eigentlichen Hydraulik- und betätigungshebel. Die Ölpumpe ist demontiert, vom Verkäufer habe ich die Info, die alte Pumpe tropft und deswegen wurde sie ausgebaut. dann werde ich mal den Sitz demontieren und den Deckel vom Block öffnen, dann sehe ich bestimmt ob ein Defekt vorliegt. Weiterhin demontiere ich den Hubarm und schau mal nach, was mit dem Hohlspannstift ist. Augenscheinlich ist alles gut eingestellt aus.(27/26/39) Der Hohlspannstift kann abscheren altersbedingt oder? Den Hebel werde ich dann auf der Welle erstmal fest setzen,bevor ich eine neue Pumpe montiere.
      Beste Grüße
      Marco
    • Bitte beachte die Hubbewegung, Kreisbewegung des Hydraulikhebel im Block, das muss alles genau aufeinander abgestimmt sein.
      Der Hebel ist mit einer Verzahnung auf der Welle befestigt und wird dann mit zwei Schrauben geklemmt, die Welle kann man jeweils um einen oder mehere Zähne verdrehen/ versetzen, der Abstellhebel aussen (der mit dem Hohlspannstift ist aber immer in einer Position zur Welle befestigt).
      Hast du jetzt sag ich einmal die Welle um 3 Zähne verdreht schaltet das Ventil zu spät aus umd sprengt dir den Block, ich habe selbst so was schon gesehen.
      Bitte schau vor der Benutzung ob das Ventil abschaltet bevor der Hebel hinten oder irgend was anderes anschlägt.
      Einen Anschlag nach oben gibt es nicht, dies wird nur durch abschalten des Ventiles erreicht, und dieses wiederum durch den Hebel aussen mit dem Hohlspannstift.
      Deckel auf und die Unterlenker mit den Händen anheben, dann siehst du was ich meine.
      Die Hubarme würde ich erst mal nicht demontieren, sollte die nötig sein alle Teile mit einer Markierung zueinander (Körner oder Meißel) kennzeichnen, hilft beim Zusammenbau gilt auch für die Hubwelle.
      Sollte eh alles auseinander sein gleich an eine neue Manschette denken.




      Gruß Norbert
    • Hallo an alle bin neu hier und habe ein Problem mit meiner deutz d30 habe seit langen ein frontlader und habe jetzt die hydraulikzylinder neu aufgebaut neue kolbenstangen und Dichtungen ist alles super nun habe ich sie angebaut und sind dich fahren super aus aber leider wenn den hebel auf senken mache bleiben sie oben an der Trasse kann es nicht liegen da wenn ich auf Dreipunkt umschalten geht alles super was kann das sein? Würde mich über eine Antwort freun .
    • Hallo Norbert,

      das habe ich soweit verstanden. Nun noch mal die Frage, mein Hebel mit mit dem Holspannstift ist lose auf der Welle, ich kann ihn ohne weiteres ein Stückweit verdrehen. Den Hubarm wollte ich nur demontieren, um zu sehen ob der Holspannstift auf der Welle abgebrochen ist, oder muß ich ihn von oben einfach tiefer einschlagen, nach dem ich die genaue Position ermittelt habe. Dann ist der Holspannstift aber bündig mit mit dem Hebel.

      MfG
      Marco
    • Marco,

      ich kann evtl.morgen mal genau diese Scheibe anschauen und Dir dann verraten, wie sie aussehen muß, denn mein Boschblock ist derzeit komplett zerlegt. Dann prüfe ich auch gleich die Hohlspannstiftgeschichte und mach ein paar Bilder.

      Griaßle
      Obrschwob
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    • Na dann nochmals - hatte das schon mal heute enigestellt, aber alles war weg...

      Hier die Bilder vom Stellring. Dieser ist durchbohrt und auf der Hubwelle mit dem Hohlspannstift fixiert. Die Bohrung auf der Welle ist ein Sackloch. Deshalb muß der Hohlspannstift immer oben rausschauen. Deiner dürfte ziemlich sicher abgeschert sein - viel Spaß beim Herauswurschteln - evtl. ein Gewinde in das Reststück schneiden und dann ziehen.

      Griaßle
      Obrschwob
      Bilder
      • bohrung_stellring.JPG

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      • stellring_aufgeschoben.JPG

        176,07 kB, 1.024×768, 41 mal angesehen
      • stellring_hubwelle_1.JPG

        205,13 kB, 1.024×768, 30 mal angesehen
      • stellring_hubwelle_stellstange.JPG

        191,18 kB, 1.024×768, 32 mal angesehen
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