Deutz D15 Traktormeter nachrüsten?

    • D 15

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    • Deutz D15 Traktormeter nachrüsten?

      Nabend allerseits,

      mich würde interessieren, ob es schwierig ist, an einem D15, Baujahr '60, einen Traktormeter nachzurüsten.
      Hat da schon jemand Erfahrung mit?

      Ich freue mich auf eure Antworten. :)

      Mit freundlichen Grüßen
      Nico
      Fahr Deutz, das schont das Kreuz!
    • Auch wenn der Fred schon etwas älter ist, häng ich mich mit rein.

      Darauf gibt es von mir ein klares Jain ;)

      Vor dem Problem stehe ich nämlich auch gerade.
      Meiner hatte zwar einen Betriebsstundenzähler (rein elektrisch) aber eben kein Traktormeter (mechanisch mit Welle)
      Nachdem ich endlich den Anschlußplatz für die Welle herausgefunden habe (Abdeckung Nockenwellenrad), stellte ich fest,
      dass es zwei Ausführungen dieses Deckel gibt. Mit und ohne Anschluß für die Welle.
      Ich habe natürlich ohne.

      Jetzt eine Frage an alle Bastler unter Euch:

      Kann man "einfach" ein Loch in diese Abdeckung bohren, ein Gewinde schneiden (18x1,5) und die Welle anbauen? Oder braucht es noch einen Winkeltrieb, und wenn ja welchen und woher?
      Oder hat zufällig jemand von Euch noch so einen Deckel mit Bohrung und würde ihn mir überlassen?

      Grüße vom Elm
      Max
      sometimes i feel like a character in a french-black-and-white-movie of the fifties
    • Hallo Max,
      Das Loch im Deckel würde ich nicht selbst bohren, sondern in eine Werkstatt ausdrehen lassen.
      Es ist wichtig das die Bohrung/Gewinde mittig zum Nochenwelle fluchtet, sonst hält die Traktormeterwelle das nicht.
      Ein Winckeltrieb ist nicht notwendig, die Traktormeterwelle kan direkt im Deckel eingeschraubt werden.
      Im Nockenwelle soll dan wohl den Vierkant zum antrieb vorhanden sein.
      Mit freundlichen Grüßen,
      Karel Vermoesen
    • Hallo Karel,

      Vielen Dank für Deine Antwort.
      Sowas in der Art hatte ich gehofft. Dann werde ich den Deckel abbauen und hoffen, dass der Vierkant tatsächlich vorhanden ist.
      Ich werde weiter berichten.

      Gruß vom Elm
      Max
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    • Moinsen Landybehr,

      Das mag sein. Aber ich wüsste nicht, wo ich da suchen sollte. Hast du eine Idee?

      Gruß
      Max vom Elm

      PS.
      Fast richtig ;)
      Richtig wäre 50s oder fifties
      Ich war auf jeden Fall falsch.
      Danke für den Hinweis ^^
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    • Hi,

      :) Quelle weiß ich auch nicht. Das doofe an der Sache auch ist, daß das nur so´n allgemeiner Tip war, weil ich fast alles von mir gesuchte, dann doch bei ebay oder ebay-kleinanzeigen gefunden habe. Früher bin ich auf Suche gegangen per Telefon. Also Clubleute angerufen und wer nix wusste hatte auf alle Fälle jemanden, an den er mich weiterverweisen konnte. Früher oder später stolpert man dann über jemanden, "der hat". Genau derart kannst Du auch Internethändler zusätzlich anticken.
      Ich habe überhaupt nicht vor Augen, was für ein Teil das ist, das bei Dir anders sein muss. Ob es nur ein Blinddeckel ist, der einfach abgebaut ist, oder ein ganzer Steuerdeckel. Schon deswegen war mein Tip "allgemein" zu verstehen. Nur, daß es kein alltäglich über den LAdentisch gehendes Teil ist, das spüre ich sofort :). Deswegen wird es vielleicht auch nicht beworben, sondern liegt irgendwo vernachlässigt bei einem Verwerter, der von Schlachtmotoren nur ein paar "gängige" Teile abbaut und bewirbt. Anders - wenn nun also täglich weltweit diese Motoren demotiert und geschlachtet werden, dann wartet auch irgendwo DEIN Teil auf Dich.

      Das mit dem "persönlich" jemand anzusprechen klappt übrigens heute natürlich auch noch. Ich habe an zwei oder drei ältere Herren "gestreut", daß ich gern eine Fräsmaschine hätte. Und einer davon ist letztens einer über den Weg gelaufen. Ganz in der Nähe. Die hätte auch nirgendwo in einer Anzeige gestanden. Mal sehen, ob ich die nehme.
    • Wäre eine Möglichkeit.
      Sobald ich absehen kann wieviel Strom ich tatsächlich brauche, werde ich das wohl tun.
      Nichtsdestotrotz habe ich den Ehrgeiz, dieses vermaledeite Traktormeter, welches hier schon liegt, auch einzubauen. ;)
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    • btw
      hier in der Nähe sind die meisten Händler ziemlich neu. Es gibt wenige, zumindest die, die ich kenne, die sich mit so alten Teilen auskennen.
      Mir sind aber zwei eingefallen, die lange genug im Geschäft sind und noch was haben könnten, oder wissen, wo ich noch was bekommen könnte.
      Da werde ich mal nachfragen.
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    • Hallo zusammen,
      ich wollte mal kurz fragen wie das Problem gelöst wurde?
      Habe nämlich das gleiche Problem. Wurde ein neuer Flansch verbaut oder eine Bohrung in den Flansch gebohrt?
      Oder eine ganze andere Lösung?
      Kann man den Flansch einfach abschrauben oder kommen mir da irgendwelche Teile entgegen?
      Wäre über jeden Lösungsvorschlag dankbar.
      Anbei ein Foto von meinem Flansch.


      Grüße Olli
    • Hallo Olli,

      ausgerechnet der dreieckige Deckel der auf der Nockenwelle sitzt, über den auch das Traktormeter angeschlossen wird, ist nicht in der ETL verzeichnet. Bei meinem D15 war damals kein Traktormeter verbaut, der Deckel hat aber den entsprechenden Anschluss, sodass es leicht nachzurüsten war. Eigentlich ist dort "nur" ein Loch mit Gewinde (M18 ?) durch das die Vierkantwelle geschoben und der Flexschlauch befestigt wird.

      Bei Ebay-Kleinanzeigen gibt es einige F1L712 und F1L612 Motoren zum ausschlachten, vielleicht kann man dort einen entsprechenden Deckel ergattern.

      Ansonsten müsste man das Loch selbst bohren und das Gewinde hineinschneiden. Da wäre ich mir aber sehr unsicher, da es schon wirklich genau zentrisch sein müsste...
      Vielleicht hat damit ja jemand Erfahrung?


      Beste Grüße
      Lucas
    • Moin Lucas,

      Löcher genau zentrisch in den Deckel bohren klappt nur auf einer Drehbank. Verwende ein Dreibackenfutter und schau ob der Deckelnippel rund läuft. Gegebenenfalls kann man noch dünne Bleche an den Futter-Backen unterlegen um einen Rundlauf am Deckel herzustellen. Erst mit einen Zentrierbohrer die Bohrung vorbohren, bevor Du das endgültige Loch bohrst, sonst könnte der Bohrer exzentrisch ansetzen.
      Schöne Grüße
      aus Bremen

      Götz


      Deutz F2L 612/5-NK
      Motor F2L 712
      Baujahr 1957
      Schlepper Nr. 7461/167
    • Hallo zusammen,
      der dreieckige Deckel ist in der ETL verzeichnet und zwar unter der Baugruppe 0110 Seite 16 die Nummer 38.
      Bin leider noch nicht dazu gekommen den Deckel mal zu entfernen.
      Das Loch mit dem Gewinde dort zentrisch zu bohren wäre für mich kein Problem.
      Die Frage ist nur ob sich hinter dem Deckel auch der Vierkant für die Welle befindet?
      Laut ETL ist dort ein Bolzen Nummer 37.
      Dann müsste ja in diesem Bolzen der Vierkant sein ?
      Weiß jemand mehr ?


      Grüsse Olli
    • Moinsen,

      Bei mir ist der Vierkant vorhanden.
      Ich bin immer noch nicht dazu gekommen, das Loch zu bohren. Ich kämpfe noch mit meiner Hydraulik :D
      Es handelt sich übrigens um ein 18x1.5 Gewinde. Insofern kann man sich, falls das Gewindeschneiden nicht klappt, auch mit einer Einschweißbuchse für eine Lambdsonde behelfen. 8) die dann Einlöten, bzw. Kleben. Da ist weder Druck drauf, noch wirken da große Kräfte
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von cogito ()

    • btw, auf der Rückseite hat sich eine Verfärbung ergeben. Die macht es einfacher den Mittelpunkt der Bohrung zu finden. Außerdem handelt es sich bei unseren Deutzen um Alteisen mit ziemlich großen Toleranzen. Und die Welle bringt auch eine Toleranzausgleich mit. Insofern kann man nicht so viel falsch machen, sofern die Bohrung senkrecht zum Deckel ist. Und das geht auch auf einer guten Ständerbohrmaschiene
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    • Einfach einen Mittelpunktfinder verwenden - einfach mal mit dem Begriff googeln... So findet man den Mittelpunkt.

      Griaßle
      Martin
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
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      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii