Motoröl als Getriebeöl Erfahrungen

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    • Motoröl als Getriebeöl Erfahrungen

      Hallo,

      ich besitzte einen 6207C.
      Nach dem Durchlesen etlicher Threads mittels Suchfunktion, benutzen scheinbar die meisten ein SAE90 fürs Getriebe, was aber auch den Hintergrund hat, dass scheinbar bei den 06ern nur SAE90 laut BA vorgesehen war.
      Bei meinem 07er ist laut BA auch Motoröl fürs Getriebe möglich.
      Ich fahre jetzt seit 2 Jahren mit Motoröl im Getriebe, bis jetzt kann ich keine Auffälligkeiten oder Besonderheiten feststellen. Jedoch möchte ich jetzt auch einen Ölwechsel am Allradantrieb und an der Vorderachse durchführen. Für den Allradantrieb würde ich auch Motoröl nehmen (wie in der BA) und für die Achse dann SAE 90 (BA).

      Was meint Ihr dazu? Hat irgendjemand schon negative Erfahrungen mit Motoröl in Getriebe oder Allradantrieb gemacht.

      Grüße
      Chris
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    • Hallo Chris,

      im Getriebe Motorenöl zu verwenden, ist ein alter Hut u. die Norm beispielsweise bei ZF-Getrieben der 300er/3000er Baureihe! Hier wurde seitens Passau seit Ewigkeiten das SAE 20W/20 empfohlen. Das sollte dann auch im Deutz TW-Getriebe keine Probleme bereiten. Ganz pedante Zeitgenossen favorisieren eher das teurere IHC-Hytran, da es vermeintlich qualitativ höher ist u. einen ruhigeren zur Folge hat!? By the way...
      Auf deine Vorderachse, sowohl im Differenzial als auch in den (leider nicht vorhandenen...) Außenplaneten rate ich dir dringend ein 85W/90 GL5 Oel zu verwenden! Hier sind anderen Maßgaben wie z. B. Scherkräfte, etc. maßgebend. Ansonsten wenn reines Getriebe- oder Achsöl verwendet werden, je nach Viskosität immer das GL4 für´s Getriebe u. das GL5 Oel für die Achsen! Ein GL5 im Getriebe ist nicht sehr förderlich für die Funktion der Synchronringe...
      Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen!?

      Gruß

      Susanne :)
      KA 1980-01-13
    • Es ist bei einigen Herstellern möglich, ich würde mich an die Herstellerfreigaben halten, aufzupassen ist bei Achsantrieben wenn ein Hypoidgetriebeöl für schrägverzahnte Zahnräder gefordert wird, weil hier höher Drücke an den Zahnflanken auftreten.
      Mfg Holger
    • Hallo zusammen ,

      grundsätzlich sollte man die Mindestanforderungen seitens des Getriebeherstellers
      erfüllen . Wenn z.B. ein 20 W 20 GL4 gefordert ist dieses verwendbar .

      Ich versuche das bei mir die Schlepper insgesamt nur 2 verschiedene Öle bekommen ,
      das hat den Vorteil das man auf Grund der Menge günstiger einkaufen kann .
      Wenn man z.B. 3 oder gar 4 verschiedene Öle braucht und dann die angebrochenen Gebinde
      rumstehen hat ist keine Sinnvolle Lösung .
      Zumal Öle in Gebinde auch altern b.z.w. Wasser ziehen .

      Bei der Betrachtung der Einkaufspreise von einen 20 W 20 zu ein SAE 90 oder
      80 / 90 GL 4 b.z.w. GL 5 ist ein 20 W 20 auch teurer .

      Wichtig wären auch hier Langzeit Erfahrungen von vielleicht 5000 Bh .
      Dann kann man erst sehen ob ein 20 W 20 wirklich eine gute Wahl war .

      Man sollte auch dabei Beachten das Getriebeschäden sehr teuer sind .
      Nicht nur das Material w.z.B. Lager sondern auch die Wellen , Zahnräder
      u.s.w. , ganz zu schweigen von der Arbeitszeit .

      Für mich persönlich kommt ein Motorenöl im Getriebe nicht in Frage.
      Aber das muss jeder letzt endlich für sich selber entscheiden .

      Gruß Eckard .
      Meine Schlepper :
      Deutz D15 ( 712 ) , Deutz D40L / 40.2 ( 812 ) , Deutz 4005
      und zwei Standmotoren Type F1l712 .
    • EckardderWaldbauer schrieb:

      Wichtig wären auch hier Langzeit Erfahrungen von vielleicht 5000 Bh .
      Dann kann man erst sehen ob ein 20 W 20 wirklich eine gute Wahl war .
      Hallo,

      Eckard, du hast es eigentlich schön auf den Punkt gebracht. Das war eigentlich der Grund, weshalb ich diesen Getriebeölthread erstellt habe. Und es wäre schön wenn es jemanden gibt der Langzeiterfahrung hat mit 20W20 im Getriebe und hier antworten könnte.

      Nun auf Grund der Diskussion werde ich beim nächsten Wechsel vielleicht im Getriebe auch wieder auf 85W90 GL4 umstellen. Es leuchtet mir schon ein das ein Getriebeöl druckbeständiger ist als ein 20W20.

      Grüße Chris
    • Hi! Ich glaube, es ist wichtig ein richtiges Motoröl für das Auto wählen. Vor 2 jahren hatte ich gleiches Problem - immer funktionierte mein Auto sehr schlecht - ich wusste nicht warum es passierte. Dann wurde ich geratet Motoröl zu erneuen, denn meines war nicht hochwertig.. Ich habe viel Info darüber gelesen um ein richtiges Öl zu finden und schließlich fand ich folgende seite.. Seitdem verwende ich nur Motul 8100 X-clean+ 5W30 ß sehr hochwertig und preiswert!!!
    • Salü,

      ich kann den link im vorherigen Posting nicht öffnen. Wenn das Posting eine Werbung war, dann klappt das so nicht ..

      Meine Erfahrung ist nicht so deutlich. Klar macht "man" sich Gedanken. Und die gehen bis hin zu irgendwelchen Schwefelanteilen, die schmieren und gut sind im Motor und bei neuen Ölen weniger drin sind etc., aber daß mir der Motor direkt was zurückgemeldet hat nach Wechsel eines Öls ??? Ich glaube, so deutlich sprechen Motoren nicht. Eher schon, daß mechanische Schäden da sind. Die sprechen zu mir :). Aber ein Öl macht die nicht stumm. Bei Viskositäten ganz ähnlich. Außer wenn Temperaturen mal wirklich tief sind.


      Eine Erfahrung kann ich bieten, doch hilft die hier nicht so viel. Und zwar gibt es ein LandRover Getriebe namens LT95. Da ist ein Motoröl vorgesehen, weil es eine kleine Ölpumpe aus einem Kunststoff hat. Und da kann bei zu hochviskösem Öl (wie damaligem Getriebeöl mit engem Viskositätsbereich) ein Zahnrad abscheren (mit der Schaltbarkeit wird es wohl auch zu tun haben; man hätte ja auch Räder aus Stahl machen können). Diese Getriebe liefen problemlos und ohne Defekte. Auf Dauer. Da gab es eine außerdem eine unterdruckbetätigte Differentialsperre drin. Eine probeweise Füllung mit ATF, um zu gucken, ob das Kalt-Schalten besser würde, hat gezeigt, daß da nur die Diff-sperre immer wieder mal hing. Unter Motoröl rutschte die Sperre zuverlässig und schnell ein und aus. Bis auf den Rückwärtsgang gab es nur schrägverzahnte Zahnräder, was aber ja nicht mit Hypoidantrieben zu verwechseln ist. Naja, ich sagß ja, nicht wirklich nützlich. Am Ende läuft es eben doch darauf hinaus, was der Hersteller sich gedacht hat. Denn die Konstruktion wird ja in die Ölspezifikation mit einbezogen (bei dem LT95 wüsste ich hier bloß zufällig einen möglichen Grund, denke ich).
      Seitdem wundert mich also nicht, daß motorengängige Öle auch mal in Getrieben auftauchen. Die verschiedenen Viskositätszahlen auf der Öldose kann man ja nicht direkt vergleichen.

    • Korniz schrieb:

      Hi! Ich glaube, es ist wichtig ein richtiges Motoröl für das Auto wählen. Vor 2 jahren hatte ich gleiches Problem - immer funktionierte mein Auto sehr schlecht - ich wusste nicht warum es passierte. Dann wurde ich geratet Motoröl zu erneuen, denn meines war nicht hochwertig.. Ich habe viel Info darüber gelesen um ein richtiges Öl zu finden und schließlich fand ich folgende seite.. Seitdem verwende ich nur Motul 8100 X-clean+ 5W30 ß sehr hochwertig und preiswert!!!
      Hi Noch einmal! Ich entschuldige mich für die falsche Link. Hier ist die richtige seite