Angepinnt Getriebeöl für F 1L 514

    • F1L 514/51

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    • Getriebeöl für F 1L 514

      Hallo liebe Gemeinde, nach Jahren der Benutzung und des Rumstehens möcht5e ich an meinem Gnubbel nun das Getriebeöl wechseln.
      Ich weiß nicht mehr was ich da vor Jahren eingefüllt habe, hab das vom Schmied.
      Jetzt möchte ich das richtige Getriebeschmieröl verwenden.
      Kann mir einer sagen was ich da nehmen soll ? Laut der Aussage von anderen Spezies hier im Forum soll das SAE 90 ja das Richtige sein!
      Von welchem Hersteller würdet ihr es beziehen, wo ist es am günstigsten( Internet)?
      Gruß Mecke
    • SAE 80/90 GL3 - nicht höher legiert, also kein GL4 oder besser.

      Müssten 12 Liter reingehen - 2 Ablaßschrauben, Achse und Getriebe selbst.

      Grüßle
      Obrschwob
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)
      Ich kann, weil ich will, was ich muss! (Immanuel Kant)
      Wenn man bei einem anderen Menschen erfolgreich Fehler finden möchte, so verwende man nicht eine Lupe, sondern besser einen Spiegel.

      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii
    • Hallo,

      es hat offensichtlich eine Änderung vom Fett auf Getriebeöl stattgefunden.
      In meiner vorliegenden BA auf Seite 6 ist von einer Schmierölfüllung
      im Getriebe die Rede. Auf der Seite 92/93 ist der Getriebeölpeilstab gekennzeichnet.
      Auf Seite 41 wird die Prüfung des Ölstandes im Getriebegehäuse beschrieben.

      Fazit es muss Getriebeöl eingefüllt werden.

      Die erhöhte Schmierfähigkeit der Öle wird durch das Legieren z.T. mit Salzen erreicht.
      Dadurch entsteht eine elektrolytische Korrosion wenn Buntmetalle im Getriebe vorhanden
      sind. Deshalb ist GL3 für Oldtimer besser geeignet als GL4 oder GL5.

      PM

      P.S. Qualität ist, wenn die gestellten Forderungen erfüllt sind.
    • Hallo ihr Experten,

      ich habe ebenfalls einen F1L514/51 Baujahr 1951
      Nun lese ich hier, dass das Getriebe 2 Ablassschrauben hat. Kann es sein, dass meiner nur 1 besitzt? Könnte jemand ein Bild, oder Zeichnung hochladen, woraus die Lage erkennbar ist?
      Öl wird doch aber nur auf der rechten Getriebeseite eingefüllt? Großer Schraubdeckel mit kurzem Peilstab?
      Gruß aus Hamburg
      Manfred
    • Hallo Manfred,

      am Getriebe ist die Ablaßschraube (10830 in der ETL) kurz vor der Kupplung in der linken Getriebehälfte ganz unten zu finden. Müsste eine M18*1,5 sein plus Dichtring 18*22. Unter der Hinterachse gibt's nur eine Ablaßschraube - genau unterm Differenzial (ebenfalls 10830) in der linken Getriebehälfte.

      Ich habe zwar keinen F1L514, aber die Getriebegehäuse bei F1L514/x und F2L612/xy sind identisch. Durch die Getriebe(gehäuse)- Konstruktion teilt sich der Ölhaushalt in die Achse und Hauptgetriebe auf. Nur beim Ablassen ist das relevant. Eine Teilmenge bleibt nämlich unter dem Differential stehen, wenn man die Ablaßschraube dort nicht öffnet.

      Eingefüllt wird in der Tat rechts am Peilstab.

      Griaßle
      Obrschwob (Martin)
      Dateien
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)
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      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii
    • Hallo Rüdiger, ich würde kein Öl für die Getriebe der Nachkriegszeit nehme. Das Getriebe ist eine Vorkriegsentwicklung(F1m414. ... wo ein 4. Gang und eventuell beim 15 er die Schiebemuffe dazu gekommen ist) und verträgt nur Vorkriegsentwicklung. Mit so einem Wunderwerk der Technik würde ich auf keinen Fall Experimente mit einem normalen Getriebeöl machen. Nur Öl aus der Vorkriegsproduktion, kann für eine lange Lebensdauer garantieren.
      Wie du schon geschrieben hast, beim Motoröl ist auch größte Vorsicht angebracht. Sommer und Winteröl verwenden, beim Wechseln auf jeden Fall immer mit Spülöl reinigen.......
      Leider beweisen etliche Motoren und Getriebe aus diesem Forum, dass sie KEINEN Schaden durch GL4 und 15w40 Öle nehmen.
      Bis bald Marcus, dem sein F1m414 mindesten 28 Jahre mit "modernen" Schmierstoffen läuft
      Die F1M414 Homepage
    • Moin,

      die neueren Øle sind für die Alten Motoren unbrauchbar.Zb.

      2Takt øl=
      - Wenn Du einen alten Motor 80ger und jünger sind synthetische Øle gift da bei der Verbrennung dieses verglast und man bekommt das Zeugs nicht richtig rausgekratzt. Zudem sind die Additive Gift für die Materialien Kolben/Zylinder und Simmeringe da sich das nicht vertrågt und die Simmeringe aufløst und kaputtmacht. Usw ...
      Empfehlung: Billiges Mineralisches 2Taktøl und der Motor hat Dich lieb

      Motor øl=
      - Alte Motoren ohne Ølfilter (das Ølsieb ist kein Filter sondern nur etwas um grobe Teile Hund, Katze, Maus, .... vom Sieb fernzuhalten) brauchen Einbereichsøle da sich der Schmutz im Motor in die Ølwanne legt und da liegenbleibt.Alle 100-300Std die Ølwann drunter weg und saubermachen (Ist auch die Empfehlung der Hersteller).
      Mehrbereichsøle sind nur für Motoren mit Ølfilter da der Deck (der in der Ølwanne steht auch wieder mit auf!) immer in der Schwebe hålt um dann irgentwann im Filter hångenbleibt.
      Das sorgt bei den Motoren ohne für Verschleiss da der Dreck immer durch alles durchgeht / durchgepumt wird, Spåne, Motorrückstände in den Lagern nichts zu suchen haben und für Verschleiss sorgen. Zudem weichen die Additive die Simmeringe auf. Vielleicht schon mal aufgefallen das ein Alter Motor nach 1-3 Monaten nach einem Service in einer "Fachwerkstatt" anfångt undicht zu werden, da die Nasen auf einen Alten Motor Synthetische Øle gefüllt haben.

      Getriebe øl=
      - Alte Getriebe sollte auch mit dem Øl aus der Zeit befüllt werden. Zb. GL5 frisst sich durch die Bronzebuchsen bei Alten Getrieben, die Additive weichen die Simmerringe auf machen die undicht, usw
      Meine Tempo Transport (Lastendreirad mit 98ccm Villers Motor) bekommt 120 Getriebeøl GL1 mild Raffiniert. Ist wie Honig aber låuft, an den Buchsen und Simmeringen ist alles io.

      Das ist ein schleichender Prozess und viele merken es erst wenn es zu spåt ist, oder bekåmpfen andere Symptome ohne den richtigen Fehler ( dann ist es nåmlich ein scheiss Motor, Getriebe,... und das eigentliche Fehler sitzt auf dem Teil) zu beheben.

      So das nur in kürze, man kann viel mehr schreiben
      Gruss Rüdiger

      Warum kann ein Mechatroniker keinen Vergaser einstellen? Es fehlt der Stecker für den Coputer zum auslesen und da blinkt nix :-)))))
    • Moin ich nochmal,

      Spüløl was ist das und wofür?
      Bei einem Alten Motor ohne Ølfilter sollten wie oben beschrieben alle 100-300Std die Ølwann drunter weg und saubermachen.
      Wenn man das Spült und die Ølbrocken løsen sich, hat man das überall auch in den Ølbohrungen, diese sollten eigentlich frei sein und nicht verstopft, denn dann schmiert nix.
      Also mit Vorsicht geniessen, denke ich mal.

      Gruss Rüdiger
    • Hallo;

      Wenn ich das grade so lese- frage ich mich: wo soll das Oel aus "Vorkriegsproduktion" den heute her kommen? wo soll es all die Jahre gelagert worden sein? Was muss es denn dann kosten?

      Marcus Göbel schrieb:

      Das Getriebe ist eine Vorkriegsentwicklung(F1m414. ... wo ein 4. Gang und eventuell beim 15 er die Schiebemuffe dazu gekommen ist)
      Sind tatsächlich alle 15er und auch F2L612/54..... mit dem "Vorkriegsoel" aufgefüllt worden?

      Und wie Andreas schon schreibt: "was sind die verschiedenen Gründe"?

      Gruß Michael
    • Moin Rüdiger,

      dann bin ich mal gespannt, wie du bei einem D30 (Bezug auf 80er Jahre und jünger) die Ölwanne drunter weg bauen willst. ;D Ich würde sogar versuchen einen zu besorgen.....

      Mein D40.1S ist Baujahr 1964 und hat schon einen richtigen Ölfilter (kein Sieb!) verbaut, dürfte man bei dem ein Mehrbereichsöl verwenden?

      Wen du bei deinen Fahrzeugen ein 120er öl verwendest, dann wird mir so langsam klar warum du über Undichtigkeiten bei "modernem" Mehrbereichsöl z.B. 80W90 sprichst.....

      MfG Kai
    • Hallo Rüdiger,

      ohne mich in die (sinnlose) Öldiskussion einmischen zu wollen,
      weil :
      • Es dazu im Forum gefühlte 10.000 Themen gibt,
      • jedes Argument bereits mindestens 100 mal gebracht wurde,
      • es noch nie ein allgemeingültiges Ergebnis bei einer dieser Öl-Diskussionen gab,
      • jeder Intersessierte sich 3 Tage Zeit nehmen,
        mit der Suchfunktion die passenden Themen ausfindig machen,und die für Ihn "passenden" Schlüsse daraus ziehen kann,
      möchte ich zwei Dinge dennoch anmerken:
      1. Ob ein Öl Schmutzpartikel in der Schwebe hält ist nicht davon abhänig, ob es ein Ein- oder Mehrbereichsöl ist,
        sondern davon ob es die entsprechenden Additive ( Stichwort HD-ÖLE) hat.
      2. Besorg Dir bitte einen anständigen Tastaturtreiber!


      Gruß Martin
      D6006 Bj. 1974 :love: Wer braucht schon 6 Zylinder?

      Wer will, findet Wege!
      Wer nicht will, findet Gründe.

      "Free as in free speech, not as in free beer"
      Richard Stallman

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Oberwesterwälder ()