Restauration Deutz F1L514/51 Heckhydraulik

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    • Moin Freunde,
      in der letzten Zeit ist nix großartiges am Deutz passiert. Ich bin diesen Sommer mit der Lehre zum Landwirt fertig, dann gehts wieder schneller voran;) Mit dem überholten Motor springt er jetzt auch bei Kälte supergut an ohne zu räuchern. Die nächste Baugruppe die diesen Sommer überholt werden soll, ist die Kupplung. Die Beläge sind verölt, zum "rumfahren" ist die noch zu gebrauchen, aber der Kleine soll ja auch mal seine Kraft an Anhängern oder ähnlichem beweisen, und da merkt man, das schon ein deutlicher Kraftverlust an der Kupplung herrscht.
      Desweiteren bin ich die ganze Zeit auf der Suche nach (Dreipunkt)-Anbaugeräten für Treffen und um sie evtl zum Spaß mal einzusetzen. Gedacht habe ich z.B. an eine kleine Scheibenegge, nen kleinen Düngerstreuer oder auch nen Ladewagen (Mengele LW150 oder so). Es sollte halt ein seltener gesehenes, zeitgenössisches Anbaugerät sein. Habt ihr noch Ideen, was man in den 1950ern so für Dreipunktgeräte oder auch Gelenkwellenbetriebene Geräte hatte ?
      Ach übrigens: Tiefgaragentauglich ist der Deutz auch :D Seht selbst

      Grüße
      Lukas
    • Mahlzeit und Moin moin Freunde,

      lange war es still hier aber es hat sich einiges getan. Mittlerweile bin ich gelernter Landwirt, das Studium Agrarwirtschaft löppt auch und der Knubbel hat nen 1-Schar vom Niedersachsenwerk zum Ackern bekommen. Darum geht es heute aber nicht! :P
      Gestern und heute wurde die Kupplung überholt. Nach dem Trennen und dem Abbau des Automaten ging es an das Lösen der Kurbelwellenmutter und der Schwungmasse. Da es hier ja desöfteren Probleme gibt, liste ich mal unsere "Tricks" auf.

      1. Lösen der Kurbelwellenmutter (60er Stecknuss mit stabilem Steckschlüssel nötig!)
      - Festhalten des Schwungrades mittels 2 Frontladerzinken (1 oder 2 Personen), denn diese passen mit den Spitzen in die beiden gegenüberliegenden Bohrungen
      - 1,5 m Rohr auf den Steckschlüssel und dann viel Kraft

      2. Lösen der Schwungmasse
      - Wichtig: Kurbelwellenmutter bündig mit Wellenende drehen um Schwungmasse gegen Herunterfallen zu sichern
      - Kantholz auf Mutter/Wellenende halten und ein paar kräftige Schläge mit dem 5Kg Hammer
      - anschließend kann das Schwungrad mit viel Gefühl durch paralleles Hinterhebeln von beiden Seiten gelöst werden ( alternativ kann auch ein Abzieher genutzt werden)

      3. Abnehmen der Schwungmasse
      - die Schwungmasse sieht nicht massiv aus aber sie ist verdammt schwer!
      - zu zweit konnten wir sie gerade so herunterheben, zum Einbau empfehle ich dringend einen Werkstattkran oder Frontlader :D

      Meine Kupplungsglocke war total versifft, und die Druckplatte total verfettet und verglast. Der Automat ist nach dem Reinigen tiptopp in Schuss. Die alte Druckplatte hat Schwungradseitig einen Spritzschutz verbaut gehabt. Da alle im Internet verfügbaren Ersatzplatten ohne Trichter angeboten werden, bin ich zum Kupplungsbauer gefahren. Erkenntnis hieraus: seit den 90er Jahren werden alle Reibbeläge nurnoch ohne Spritzschutz angefertigt und ein Nicht-Vorhandensein wäre vollkommen unproblematisch.
      Da sie zufällig noch Aufgearbeitete Scheiben mit Schutz im Lager hatten, hab ich die Retro-Variante gewählt :thumbsup:



      Heute haben wir den Simmerring der Getriebeeingangswelle, den Filzring der Kurbelwelle sowie die Dichtung des Nockenwellenlagerdeckels erneuert. Anschließend wurde ein neues Ausrücklager, die neue Druckplatte sowie der gereinigte Automat verbaut und der Trecker wieder zusammengeschoben.

      Was soll ich sagen, er fährt und kein Bauteil ist übrig geblieben :D

      Dennoch sind einige Probleme aufgetreten zu denen ihr mir hoffentlich helfen könnt.

      1. Beim Knubbel ist ja eine Selbstschmierbüchse verbaut (das ist doch das Loch, was in die Kurbelwelle reingeht wo die Getriebeeingangswelle mit drin sitzt oder? ). Diese habe ich jedoch nicht nachgefettet, da wir der Meinung waren, dass durch viel zu viel Fett in den letzten Jahren die Druckplatte so verschmierte. Ist das möglich oder habe ich da einen Fehler begangen? ?(

      2. Ich hatte enorme Probleme, den neuen Filzring in die Nut vom Lagerdeckel zu bekommen. Trotz Fettens des Ringes passte er sowohl in der Breite als auch in der Länge nur mit viel Gewalt in die Nut. Da zu viel Filzring vorhanden war, musste ich den "Rest" mit Gewalt mit einem Schraubenzieher in die Nut stopfen, sodass der Ring an der Stelle minimal "höher" war als am Rest. Hat einer ähnliche Erfahrungen damit, denn ich bin mir ziemlich sicher dass es der richtige Ring war. Ist es möglich, das der Filzring wieder das ölen anfängt und die Kupplung wieder durchrutscht denn ich habe garkeine Lust, die ganze Prozedur nocheinmal zu durchlaufen ;( Die Bilder zeigen allesamt den neuen Filzring.



      3. Seit dem Zusammenbau gibt mein Anlasser sehr fiese Geräusche von sich. Er zieht mit voller Kraft durch aber periodisch mit dem Drehen des Motors schlägt, klötert oder Klopft der Anlasser irgendwie. Vor dem Zerlegen gab es keine Auffälligkeiten. Kann es der Magnetschalter sein? Weiß hier jemand Rat? Evtl. mache ich morgen ein Video damit ihr hört, was ich meine.


      Schonmal tausend Dank für eure Hilfe, ich hoffe ich texte euch nicht zu sehr voll, sehe das eher als eine Art Blog :D wenn ich zuviel Schreibe oder es euch nicht gefällt, müsst ihr euch melden ;)

      Haut rein, bis denne

      Gruß Lukas
      Bilder
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von knubbelSH ()

    • knubbelSH schrieb:

      .........und der Trecker wieder zusammengeschoben........
      Hallo,
      ich kann ja verstehen, wenn der Ehrgeiz einen packt und man drauslosackert um fertig zu werden. Jedoch hättest Du deine Fehler die dir im nachhinein eingefallen waren, erst abarbeiten sollen/müssen BEVOR Du die Lady wieder zusammendeust. Zumindest eine Beratung abwarten sollen......es spart meist ne Menge Arbeit.


      knubbelSH schrieb:

      Ist das möglich oder habe ich da einen Fehler begangen?
      Die Frage stellst Du nachdem Du den Schlepper wieder zusammengeschoben hast. Welchen Akkord hast du denn im Rücken? Es ist deine persönliche Schuld, wenn du Dir doppelte bis vierfache Arbeit machst. Da stellen sich mir die Nackenhaare 8|


      knubbelSH schrieb:

      .....denn ich habe garkeine Lust, die ganze Prozedur nocheinmal zu durchlaufen
      Die Feststellung kommt dann, wenn man merkt das man offensichtlich zu schnell war.....und nicht warten kann. Selbst Schuld ! :S


      knubbelSH schrieb:

      Trotz Fettens des Ringes passte er sowohl in der Breite als auch in der Länge nur mit viel Gewalt.......
      Du hättest den/die Filzring(e) ein paar Stunden.....besser eine Nacht lang in sauberes Motoröl legen sollen das er sich richtig vollzieht. Er lässt sich dann auch besser ein/anarbeiten.

      knubbelSH schrieb:

      schlägt, klötert oder Klopft der Anlasser irgendwie..........
      Unter KLÖTERN kann sich keiner was vorstellen. Du meinst er läuft unsauber. Hast Du bei dem auch so "gearbeitet" wie bei dem Rest? Wann ist er das letzte Mal gereinigt worden/überholt worden?

      Das alles sind Tätigkeiten wo Du Dir ZEIT und RUHE bei nehmen musst. Vor allem Sauberkeit ist sowas von Wichtig. Das hier hat was von "Flott alles auseinanderkloppen und schnell wieder zusammen, weil wir wollen ja in die Tiefgarage noch `n flottes Filmchen drehen a la Ford-Mustang Werbung".

      Nicht bös`sein......aber Fachgerecht geht anders.
      z.b. an die Keilwelle gehört kein normales Fett sondern ein spezielles temperaturfestes Fett. Und das auch nur mit Verstand. Nicht "viel hilft viel".

      Tipp zum lesen:

      treckergarage.de/contents/de/d342_Kupplung-Tipps.html


      Und wenn du mal ganz viel Zeit hast .....tu dir das mal rein als Königsdisziplin: :D

      Meine F1L 514 Geschichte...



      Gruss Andreas
      "Er hat geschweisst, man sieht es kaum, lasst uns schnell noch einen Niet reinhau`n!" ;(
    • Moin Andreas,

      deine Kritik an meiner Arbeitsweise kann ich voll und ganz verstehen, jedoch musst du auch die Verhältnisse kennen, in denen ich arbeite. Ich kann mit meinem halb auseinandergeschraubten Schlepper keinen Landwirtschaftsbetrieb lahmlegen, also müssen solch großen Reperaturen möglichst schnell über die Bühne gehen. Ich habe zu Hause leider keinen Schuppen der beheizt ist und in dem ich abends bei einer Tasse Kaffe über die Probleme grübeln kann. Ich habe garkeinen Schuppen, nichtmal ein Carport :rolleyes: Ich hätte das ganze Thema auch gerne etwas ruhiger angegangen, da ich aber auf fremde Mittel und fremdes KnowHow angewiesen bin, muss ich auch mit den Bedingungen klarkommen. Oder ich lasse es und würde immer noch mit einer rutschenden Kupplung fahren. Bis der Automat hinüber ist... und dann? Schrottplatz?
      Mir ist klar, das meine Vorgehensweise hier Unverständnis auslöst, aber glaub mir, ich informier mich hier im Forum und in den Handbüchern im Vorfeld sehr genau über das, was ansteht. Ich bin so frei und behaupte mal, sogar deutlich mehr als andere. Aber Probleme entstehen erst, wenn man am Objekt arbeitet und diese müssen gelöst werden. So werden Entscheidungen getroffen und da bin ich im Thema Kupplung eben auf das KnowHow von anderen abgewiesen. Und diese Entscheidungen prüfe ich nach bestem Wissen, denn ich behaupte mal, dass ich technisch alles andere als zwei linke Hände habe.
      Klar kann man jetzt sagen "Wie kann man sich nur einen Oldtimer kaufen wenn man nicht das technische Fachwissen hat oder die perfektet Gegebenheiten zum Schrauben hat" aber das ist nicht alles. Leidenschaft, Spaß und vor allem der Willen die alte Technik zu verstehen und daran zu lernen sind mir deutlich wichtiger als ein gefliester Werkstattboden. Und Beziehungen sind in unserem Hobby eben Gold wert.
      Die Frage zum Thema Selbstschmierbuchse bezog sich mehr auf die technische Funktion als auf den Fakt, dass sie gefettet sein muss. Sorry wenn ich das hier missverständlich geschreiben habe. Und wie man auf dem ersten Filzringbild erkennt, ist diese mit Fett gefüllt.
      Und beim Thema schnell schnell alles irgendwie zusammenpfuschen, nochmal mit dem Quast rüber lackiert und dann in der Stadt Terror machen bist du bei mir wirklich komplett an der falschen Adresse. Wäre mir alles egal hätte ich mir nicht den Hintern aufgerissen um noch einen originalen Druckbelag aufzutreiben. Ich hätte den schon vorhandenen aus dem Internet ohne Spritzschutz reinkloppen sollen... Glaub mir, wenn ich eins hasse, dann ist das Pfusch. Ich hab mich hier auch nur angemeldet um tolle Bilder zu posten und auf meine Videos aufmerksam zu machen... Fragen hab ich noch nie gestellt um Probleme korrekt zu lösen :P ich glaube ich sollte mir lieber noch nen Kompressor für n dickes Drucklufthorn ranspaxen (Bitte nimm das nicht persönlich;)
      Übrigens habe ich mich zum Thema Filzring stundenlang im Forum belesen und da war bisher immer die Meinung vertreten, das der Filzring gut einzufetten ist. Da es mein erster F1l514 ist, werde ich beim nächsten anders vorgehen ;)

      Und zum Thema Anlasser habe ich, extra weil es sich keiner vorstellen kann, ein Video gemacht, was ich gleich hochlade. Wann der das letzte Mal gereinigt worden ist, kann ich dir leider nicht beantworten, bisher hat er seinen Dienst tadellos verrichtet. Und alles was wir am Anlasser rumgepfuscht haben, beschränkte sich auf das Lösen und wieder Anziehen der beiden Befestigungsmuttern und dem Abnehmen und Anlegen der beiden Kabel.

      Ach übrigens, das "normale" Fett auf der Getriebeeingangswelle ist Kupplungsfett original von F&S.

      Bitte nehm dir meinen Beitrag hier nicht so zu Herzen, ich will keinen Krieg beginnen, sondern dir nur meine Schrauberposition rüberbringen:)

      Beste Grüße in den Westerwald

      Lukas

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von knubbelSH ()

    • Hallo auch, Du schreibst in dem Video:

      "Nach der Überholung der Kupplung und der damit verbundenen Demontage des Anlassers ist nun dieses metallische Klopfen oder Schlagen zu hören. An der Kupplung liegt es definitiv nicht, läuft der Motor ist das Geräusch verschwunden. Über Tipps bin ich dankbar;)"


      Leider übertönen die Geräusche des Zylinderhubes/der Ventilhübe die von dir vernommenen Geräusche. Soll heissen: Was Du hörst, hört sonst keiner ausser Dir. Meine Vermutung.....

      Wenn der Motor läuft ist das klar das das vermeintliche Geräusch nicht mehr da ist, weil das Anlasserritzel wieder zurückgerückt ist in Ruhestellung, d.h. wenn der Anlasser seinen Part übernommen hat.
      Hast du den Anlasser schonmal geöffnet bzw. gereinigt? Schon eine Reinigung des AL`s bewirkt sehr oft Wunder. Aber VORSICHT vor dem Schleifstaub. NICHT EINATMEN !! Sehr giftig!!
      Hast Du den AL mal ausgebaut und mit plus/minus an Batterie ohne Last laufen lassen?

      Bei einem Anlasser gibt es einige Dinge zu beachten, die man eigentlich aus der Ferne kaum lokalisieren kann. Kollektor/Läufer eingelaufen? Lagerung defekt? Eingreifritzel defekt? Kohlen runter? Anlasserkranz auf Schwungmasse NIO? USW. Schon lose/unsaubere Kabelverbindungen können so manchen Anlasser seinen Job nicht sauber verrichten lassen. Da isses hilfreich das man sich erstmal informiert wie denn überhaupt ein AL funktioniert bzw. worauf es ankommt. Zum Thema Anlasser geh in die SUCHE. Da gibts einige Themen dazu. Ferndiagnosen ohne das Teil vor mir zu haben sind meist zum scheitern verurteilt.
      Bau ihn zur Not aus und bring ihn zu einer LAMA- Werkstatt deines Vertrauens. Das Online- Gewurschtel bewirkt sonst nur letztendlich einen AL, der total hinüber ist. Und das will ja keiner.
      Es weiss ja schliesslich keiner hier zu 100% wen er vor sich hat.......gell?

      Auch hier gehts nicht um geflieste Werkstattböden.Sowas brauchst Du bei der Kupplung auch nicht.
      Das geht auch ohne Firlefanz. Nur muss man mit System an sowas rangehen......und nicht zwischen Tür und Angel. Es hilft nichts sowas übers Knie zu zerbrechen, sonst wirds teuer ;)


      Es werden sicher noch User antworten......wenn auch weniger wie früher (als hier nochwas los war).

      Im übrigen würde ich dir empfehlen einen neuen Thread zu erstellen zum AKTUELLEN Problem(e). Denn was hat das ganze noch mit "Restauration Heckhydraulik" zu tun ??

      Gruss Andreas
      "Er hat geschweisst, man sieht es kaum, lasst uns schnell noch einen Niet reinhau`n!" ;(

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Pumpe ()

    • Moin Andreas,
      danke für deine Hilfe, ich muss gestehen, dass ich mir das vermeidliche Geräusch wirklich nur eingebildet habe :whistling: keine Ahnung auf welchem Dampfer ich da unterwegs war :D
      Ich habe heute nochmals den Anlasser demontiert, alle Kontakte gesäubert und den Anlasser im ausgebauten Zustand laufen lassen. Fazit: das Ritzel fährt sofort voll aus und der Anlasser läuft komplett ruhig. Zusätzlich habe ich mir nochmal die Zähne des Zahnkranzes angeschaut, auch hier war alles gut. :thumbsup:
      In naher Zukunft gebe ich den Anlasser zum reinigen und warten an einen Spezialisten und denn is gut.

      Somit gibt es kein Anlasserproblem mehr und das YT-Video wird entfernt.
      Schönen Abend noch

      Gruß Lukas
    • Hallo Andreas,
      wenn du dein vermeindliches Urteil über mich, mein Können und meine Arbeitsweise gefällt hast, kann ich dich dazu nur Beglückwünschen. Glaub mir, es ist mir volkommen egal was du über mich denkst. Mein Trecker läuft, ich bin mir meines Könnens und meiner Schwächen bewusst und ich hab Spaß am Hobby.
      Und ich hingegen erlaube mir kein Urteil über dich, solange ich dich nicht persönlich kenne.

      So hier ist jetzt Cut und es geht back to topic Restauration Deutz F1L514/51

      Grüße
    • Hallo Freunde,

      am Sonntag war ich das erste Mal mit meinem Deutz auf einem kleinen Treckertreffen mit circa 40 Schleppern im Museumsdorf Volksdorf/HH. Es hat mich echt gefreut, wie schnell man mit Kollegen und Besuchern ins Quatschen kommt :) Neben einem Konvoi durchs Dorf und Vorstellung jedes einzelnen Treckers, wurde das Leben im Museumsdorf sowie die Arbeit mit Pferden demonstriert.
      Das nächste Treffen findet in zwei Jahren statt und ich werde auf jedenfall wieder dort sein.
      Der NDR war auch vor Ort und hier könnt ihr euch den Berich aus dem Hamburg Jornal vom 22.04. anschauen.

      Grüße Lukas
    • Hallo Freunde,
      ich hole das Thema mal wieder aus der Versenkung. Da ich aktuell Semesterferien habe und die Ernte hier im Norden größtenteils abgeschlossen ist, habe ich nun etwas mehr Zeit, mich dem Deutz zu widmen. Letzte Woche gabs neue Reifen von BKT. Vorne 5.00-16 und hinten 8.3-32 also Originalgrößen. Vorher hatte er ja hinten 9.5-32 drauf, aber Vollabnahme, Eintragung und die Reifen hätten circa 200 Euro mehr gekostet und außerdem ists Original so ;) Ich muss auch sagen, irgendwie gefällt er mir so besser:D Insgesamt habe ich für 4 Decken, und zwei neue Schläuche mit Umziehen 600 Euro gezahlt. Ich denke mal das ist mehr als in Ordnung.
      Als nächstes steht Owatrol aufm Zettel, bin echt mal gespannt, wie er dann aussieht.

      Grüße Lukas
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    • Moin Deutzfreunde,

      in den letzten zwei Wochen habe ich wieder einige Sachen am Knubbel erledigt.
      Als erstes stand auf dem Plan, meine verbogene Vorderachse zu richten. In den vergangenen Jahrzehnten ist wohl irgend jemand mal gegen nen Baumstumpf oder ne Mauer gefahren, die rechte Achsschenkelaufnahme war nach hinten verbogen und die Spurstange schliff seit Jahrzehnten an der Achsabstützung.
      Ein Bekannter (Landmaschinenmechanikermeister) erwärmte die VA mittels Acetylen-Sauerstoff und mit einer passenden Stange in der Achsschenkelaufnahme wurde die Achse zurückgebogen.
      Anbei kontrollierte ich gleich die Druckscheiben der Achssschenkel auf Verschleiß, mit einer Dicke von 7mm pro Scheibe sind diese jedoch wie neu. Lediglich einer der Passstifte der Druckscheiben fehlte, diesen fertigte ich aus einem 4mm Edelstahl Mauerverbinder nach. Neue Achsschenkelbuchsen habe ich schon liegen, die werden noch getauscht.
      Nach dem Wechseln der Dichtringe der Zafpwelle und des Mähbalkenantriebs folgten noch einige Blechsachen. Hier bin ich mal auf eure Meinungen gespannt;) Da die vorderen Kotflügel nicht mehr zu retten waren, bestellte ich neue (unlackierte) und legte diese für eine Woche in Salzwasser, damit sie sich optisch dem Rest meines Treckers angleichen. Mit dem Ergebnis bin ich noch nicht so zufrieden, der Rost ist mir noch irgendwie zu hell. Ich mach da jetzt erstmal nix und warte ab, wies sich entwickelt. Auch das Abdeckblech für die Elektrik habe ich mal eingebaut, das ist allerdings leider lackiert. Ich habe die Farbe fein angeschliffen, sodass der Lack einerseits stumpf ist und andererseits leichter anfängt zu rosten. Was meint ihr? Gefällt euch das so mit den Kotflügeln und dem Blech oder würdet ihr etwas ändern?

      Den Rest des Treckers behandelte ich außerdem mit Owatrol-Öl. Ich habe den Trecker vorher mit einem feuchten Tuch abgewischt, trocknen lassen und anschließend mit einem Malerpinsel das Öl aufgetragen. Nach circa 4 Tagen Trocknungszeit ist das Öl tatsächlich ausgehärtet. Diese "Schicht" ist vergleichbar mit Sprühfolie vom Auto. Es gibt eine belastbare, gummiartige Schicht. Staub kann man Problemlos abwischen, belastet man die "Schicht" allerdings mit Druck, wird diese Stumpf (zb. Schuhabdrücke). Dennoch kann ich das Owatrol-Öl bisher empfehlen. Rost und Lackstellen sehen und fühlen sich an, wie mit Klarlack behandelt.
      Jetzt aber genug, macht euch selber nen Eindruck.

      Grüße

      Lukas
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    • Hallo zusammen ,

      das Achsteil ist nach meiner Meinung ein Gussteil ( Stahlguss ) .
      Schon bei einer Kaltverformung ist das Bauteil eigentlich Schrott .
      Bei einem Unfall kann das eine Menge Ärger bedeuten und
      wenn der TÜV - Prüfer nicht blind ist , darf er keine neue Plakette geben .
      Also würde ich mir ein Ersatzteil besorgen .

      Gruß Eckard
      Meine Schlepper :
      Deutz D15 ( 712 ) , Deutz D40L / 40.2 ( 812 ) , Deutz 4005
      und zwei Standmotoren Type F1l712 .
    • Moin Eckard,
      ja an ein Ersatzteil hab ich auch schon gedacht. Auf Seite 36 im Werkstatt-Handbuch zum F1L514 steht von Deutz geschrieben: "Beim Richten einer verbogenen Vorderachse muß die Parallellage der Bohrungen in den Achsköpfen unbedingt wieder hergestellt werden." Von daher scheint man ja schon damals davon ausgegangen zu sein, verbogene Achsen wieder zu richten.
      Ich werde die Augen nach nem Ersatzteil aber dennoch aufhalten ;)

      Grüße

      Lukas