Kauf Deutz F2L514 unrestauriert

    • F2L 514/6

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    • @ Stocki -- vielen Dank.
      @ hensenpe -- Peter, verrät's Du mir wo Du die Kotflügel bekommen hast? Bei meinen Recherchen hatte ich bisher nichts gefunden ... ;( ?(
      Ich hatte Dir auch ne Nachricht geschickt, aber das funktioniert wohl nicht ...?

      Zur Restauration:
      Das Armaturenbrett und die Verdrahtung vorne sind fertig, den Gewebeaufkleber am Tank muß ich noch einkürzen. Erst durch das Photo habe ich gesehen das er übersteht.
      Die 40A Sicherung ist "on the fly" eingebaut, und ich wollte nicht das es klappert. Das sind übrigens "Autotürschutzmatten" vom Aldi, die kleben wie irre und sind zäh im Nehmen.



      Unlösbar ist die Verstellung der Sitzfeder. Die Stahl-Nutmutter ist auf das Alu-Gewinde oxidiert. Sonst funktioniert noch alles, aber verstellen werd ich das nicht mehr können.
      Nun bin ich nicht gerade verkümmert und habe locker 125kg. Da schlägt die Federung bei jedem Schlagloch durch.
      Ich hab hier im Forum schon ein paar Umbauten auf Moped Federn gesehen. Ist da auch eine dabei, die für schwere Fahrer geeignet ist ;) ;)
      Gibt's jemanden in meiner Gewichtsklasse der damit Erfahrungen hat?
      Mit einem öligen Händedruck

      Ralf
      _______________________
      LANZ D1616 und Deutz F2L514
    • Hallo Ralf,

      Saubere Arbeit und super Bericht von dir.
      Guck mal wegen deinen Kotflügeln bei
      Dampol.eu . Die scheinen ganz gute Arbeit zu machen.
      Kannst du mir einen Tipp geben, wie ich den Kolben vom Kraftheber raus bekomme? Habe damit angefangen um die Lieferzeit des Differential zu überbrücken.
      Hubarme und Welle sind ausgebaut bzw. entfernt. Wird er nach vorne zum Steuergerät ausgebaut oder zum inneren des Krafthebers?

      Gruß Ralf
    • Hallo Ralf,

      das Problem mit dem 'Durchschlagen' der Feder hatte ich auch. Ich habe mich gegen die Loesung mit der MopedFeder entschieden, da es sowohl teuer wie auch 'nicht passend' fuer den alten Traktor ist.

      Ich habe es mit Hilfe einer massiven 2" MessingMuffe aus dem Baumarkt geloest, die ich am einen Ende zwischen die Feder und der Unterstuetzung eingefugt habe. Das verlaengert den Federweg um etwa 5 cm - danach ist sie nie wieder ' durchgeschlagen'. Gleichzeitig hebt es den Sitz etwas an, und verbessert damit meine Sitzposition. Darueber hinaus konnte ich die originale Feder weiter nutzen - und das Messinggelb fallt am Deutz auch nicht weiter auf...

      Gruss aus Moskau

      Ralf
      Gruß von RB7862
      F2L514, D5005, D6807
    • Irgendwie eine "Ralf-Invasion" ...

      Also, Ralf aus Moskau, den Gedanken hatte ich auch schon, nur wie mache ich das wenn Die Nutmutter nicht aufgeht?
      KLar, ich kann auch die Mutter durchsägen, die Reste des Gewindes unten wegfeilen, und weiter oben eine neue Nutmutter einschrauben (oberhalb der großen Scheibe die die Feder hält, ist das Gewinde noch ganz ok)
      Bis zum oberen Anschlag gedreht würde er vielleicht auch nicht mehr durchschlagen ...

      Danke Michael, ich habe die Dinger auch schon gesehen (für 180€), allerdings spare ich im Moment auf Hinterradkotflügel und wenn's preiswerter geht will ich erst das probieren. In diesem Zusammenhang auch Danke an den 3. Ralf. Ich hab die Kotflügel gefunden. Jetzt muß ich nur noch die Euronen dafür finden.
      Doch irgendwie geht's immer weiter.
      Mit einem öligen Händedruck

      Ralf
      _______________________
      LANZ D1616 und Deutz F2L514
    • Sitzfeder und Kotflügel warten jetzt noch auf den passenden Motivationsschub ... ;) ;) Trotzdem Danke für Eure Ideen.

      Also habe ich mal an der Haube angefangen. Durch reichlich Rempler, wahrscheinlich mit Zugösen und grobes Ausbeulen war sie vorne unten ziemlich schief.
      Nun wollte ich ja das DEUTZ erhalten und mußte quasi drumherum zurückformen. Ich bin weit gekommen, aber zufrieden bin ich noch nicht. Ohne Spachteln wirds auch nicht gehen.



      Unter dem DEUTZ Logo war innen ein Flacheisen eingeschweißt. Das haben wir zum Ausbeulen erstmal entfernt. Ist das ab Werk dort?
      Die Seite fehlt leider bei mir in der Teileliste.
      Mit einem öligen Händedruck

      Ralf
      _______________________
      LANZ D1616 und Deutz F2L514
    • Hallo Ralf vom Niederrhein,

      deine Lösung mit der Messingbuchse verstehe ich noch nicht.
      Was ändert denn die Buchse an dem Problem des Durchschlagens?
      Dein Gewicht und die Federkonstante haben sich dadurch nicht verändert. Du sitzt nur höher. Wenn die Feder ganz zusammen gedrückt ist knallt es doch trotzdem ?! ?(
      Vorspannen einer Feder ändert doch nur den Federweg und nichts an der Federkraft. Du musst wie oben beschrieben eine andere Feder einbauen.

      Oder?
      Gruß, Harm

      DX4.31 und D4005
    • Hallo Harm,

      bei meinem Sitz ist in der Feder einer Führungshülse eingearbeitet - ich hoffe, das ist auf dem Bild zu sehen/zu erahnen. Das Problem war nicht der Sitz oder die Feder per se, sondern eben diese Führungshülse. Während die Feder noch genügend Federweg hat, ist die Führungshülse aufeinander geschlagen. Durch die Messingbuchse habe ich nun den Weg der Führungshülse um 5 cm erhöht. Das reicht offenbar aus - gibt der Feder genügend Raum - um das Aufeinanderschlagen der Hülse zu vermeiden. BIs jetzt klappt es jedenfalls.

      Gruß aus Goch

      Ralf
      Gruß von RB7862
      F2L514, D5005, D6807
    • Hallo Ralf,

      bin über deine Bewertung des Warnblinkschalters bei Amazon hierher gekommen.

      Du schreibst, du hättest ihn abgeändert, nur leider nicht genauer was.
      Ich stehe aktuell vor genau diesem Problem, er funktioniert nicht an einer 2 Kreis Blinkanlage.

      Kannst du mir einen Tipp geben, was man ändern muss?

      Im voraus herzlichen Dank für jeden Hinweis!


      Gruß: Marc
      (Restauriere einen Allgaier AP16)
    • Hi Marc,
      der Schalter hat 2 Kreise (Schaltersätze), einer wird genutzt um zwischen Zündung und Nicht-Zündung hin und her zu schalten, der zweite Kreis um R+L mit dem Blinkrelais zu verbinden.

      Den ersten Schaltersatz habe ich jetzt benutzt um das Bremslicht zu schalten, also aus = Bremslampen sind mit Bremslichtschalter verbunden und ein = Bremslampen sind mit R+L verbunden.

      Und zu guter letzt habe ich die Warnblinkanlage an "Zündung an" angeschlossen. Das hat noch nie jemand geprüft, ist aber nicht absolut korrekt.
      Zuerst hatte ich die ganze Blinkanlage an Batterie +, aber über das Blinkrelais (elektronisch) fließt ein zwar geringer, aber stetiger Strom, der nach einigen Wochen sicher die Batterie leer zieht.

      Leider habe ich keinen Schaltplan dazu erstellt, sorry.

      Viel Glück beim Verdrahten!
      Mit einem öligen Händedruck

      Ralf
      _______________________
      LANZ D1616 und Deutz F2L514
    • Hallo Ralf,

      vielen Dank für deine Antwort und Erklärung.
      Leider wurde ich daraus nicht ganz schlau.

      Hier etwas ausführlicher, für evtl. Mitleser /Google:
      Wir haben beide einen billigen Warnblinkschalter gekauft, wovon ich dringend abrate. Dieser hat 15 Euro gekostet, der Bosch, mit dem die 2 Kreis Blinkanlage garantiert funktioniert kostet um die 50 Euro. Das habe ich vorher leider nicht gewusst.
      Die Verkabelung habe ich nach dieser Anleitung gemacht. Hier steht, das er in Ruhestellung die Klemmen 49 und 49a verbinden soll (runter scrollen).
      Genau das macht er aber nicht.
      Daher ist mir jetzt auch trotz der Erklärung oben völlig unklar, wie Ralf das gelöst hat.

      Wenn die Warnblinkanlage nur über Schaltstrom vom Zündschloss funktionieren würde, wäre mir das egal. Schließlich kann man am Schlepper den Schlüssel in jeder Schaltstellung abziehen.

      Als neuen Ansatz habe ich jetzt den Schaltstrom. Der Schalter hat die Eingänge 49 (Bremslicht vom Zündschloss), 15 (geschaltetes Plus) und 30 (Dauerplus, den Ralf nicht belegt hat).
      Damit experimentiere ich jetzt mal etwas rum. Vielleicht klappt es ja doch noch.
      Falls ich es schaffe, poste ich hier die Lösung. Falls nicht, habe ich mir den Bosch gekauft :)

      Nochmals vielen Dank für die nette Hilfe und viel Spaß beim Schrauben!

      Gruß: Marc

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von sperro999 () aus folgendem Grund: Tippfehler

    • Hallo Marc,
      ich habe mir mal das Schaltbild von dem Schalter gezogen. Natürlich sollten alle Funktionen ok sein. Teste nur mit der Befestigungsmutter eingeschraubt, sonst verkantet sich die Achse und die Kontakte werden nicht ausgelöst ... war bei mir beim Test so.



      Ignoriere die Klemmbezeichnungen des ersten Kontaktsatzes: Verbinde 30 mit L, 15 mit dem Bremslichtschalter, und 49 mit den Bremslampen, dann gehts.
      Wird eingeschaltet sind Bremslampen, R, L, und Blinkrelais 49a verbunden und alles blinkt.
      Wird ausgeschaltet ist nur der Bremslichtschalter mit den Bremslampen verbunden.

      Da auch ein ein 2Kreis Blinkerschalter eingesetzt wird ist dann 49 von diesem Warnblinkschalter am Blinkerschalter mit dem Eingang für den Bremsschalter zu verbinden, also 54f.

      Das Bremslichtsignal geht also zuerst durch den Warnblinkschalter, dann durch den Blinkerschalter zu den Bremslichtern.
      Wird "gewarnblinkt" trennt der Warnblinkschalter das Bremssignal und gibt nun das Blinken drauf.
      Wird geblinkt trennt der Blinkerschalter das rechte oder linke Bremslicht und gibt das Blinksignal auf das Bremslicht-

      Alles klar?
      Mit einem öligen Händedruck

      Ralf
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      LANZ D1616 und Deutz F2L514
    • Aah noch was, das Schaltbild für die 2 Kreisanlage oben ist falsch. Nach dem Bremslichtschalter heißt die Leitung 54, nicht 49.
      54 steht für Bremslicht, 54f für die Verbindung zwischen Warnblinkschalter und Blinkschalter, 54R und 54L für die Bremslichter.

      Es gibt bessere Schaltbilder im Netz. z.B. hier
      Mit einem öligen Händedruck

      Ralf
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      LANZ D1616 und Deutz F2L514
    • Zur Zeit geht's nur träge weiter. Grund ist, wie jedes Jahr, unsere Oldtimerausstellung am 18.Sept. für die viel zu erledigen ist. Auch alle Deutz Freunde sind dazu natürlich eingeladen. -->mehr Infos

      An der Haube beiße ich mir die Zähne aus. Irgendwann war mal was rechts auf die Haube gefallen, blöderweise an der Stelle wo der Halter eingeschweißt ist.
      Allein die umlaufende Kante wieder halbwegs in Form, also gerade, zu biegen war eine Herausforderung. Mit passenden Leisten und einer größeren Schraubzwinge ging es ganz gut.
      Auch einiges an Spachtel mußte auf die Haube. Ich hoffe das hält bei den ganzen Vibrationen im Betrieb.



      Aber es geht weiter. Allerdings ... Pläne ihn dies Jahr noch fertig zu bekommen habe ich aufgegeben. Nächstes Frühjahr ist realistischer.
      Mit einem öligen Händedruck

      Ralf
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    • Hallo Ralf,
      Du gibst Dir ja echt viel Mühe, sowohl bei der Restaurierung als auch bei Deinem Bericht. Macht echt Spaß da mit zu lesen. Besonders nachfühlen kann ich das erhebende Gefühl wenn der Motor die ersten Lebenszeichen von sich gibt. Hab ich letztes Wochenende auch erleben dürfen
      Für Deine Arbeit möchte ich Dir hiermit meinen Respekt aussprechen.
      Mach weiter so und allzeit ne Handbreit Diesel im Tank.
      Gruß
      Reini
    • Das ist richtig gut schiefgegangen! Wenn Laien loslegen!
      Ich wollte als Untergrund Haftgrund spritzen, ... und habe eine "Sandpapier" Oberfläche erzeugt. Zu viel Luft & zu wenig Farbe meinte ein Lackierspezi. --> als Ratlook perfekt!
      Meine doch schon betagte Lackierpistole wandern jetzt in den Müll, morgen hol ich ne Neue!



      Also nochmals abschleifen und dann lackieren. Aber diese Haube wird auch noch grün, glaubt mir!
      Mit einem öligen Händedruck

      Ralf
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      LANZ D1616 und Deutz F2L514
    • Haube grün-gelb

      Das war dann doch reichlich Arbeit.

      Das "Sandpapier" abgeschliffen, nochmals gefillert, 600nass geschliffen. Eine neue Pistole gekauft und grün lackiert.
      Ging gut bis zum vorletzten Zipfelchen, da kam etwas Wasser mit, was sich gleicht ordentlich verteilte. 1 Tropfen kann man ganz gut mit einem spitzen Lappen wegtupfen, dann nochmals drübernebeln und gut ist. Aber es waren ca. 100 Tröpfchen ... also hart werden lassen und das Viertel nochmals schleifen und grün lackieren. Die zukünftig gelben Flächen gaben dabei die Grenze.
      Das war dann gelungen und die Haube schön grün.





      Zwischenzeitlich war es zu kalt und zu nass für "Carport" Lackierungen. Also die Garage mit Folien abgehängt, und alles was nicht gelb werden sollte abgeklebt (wie von Laska vorgeschlagen ;) ) Das war aufwändiger als gedacht und hat fast 1 Tag gedauert, besonders die Kurven sind fummelig. Ich hatte extra Spezialkrepp bestellt (bei Conrad), bei dem die Farbe nicht drunter läuft und das feine Kanten erzeugen soll.
      Hat funktioniert. Außerdem sollte man umgehend nach dem Lackieren das Band abziehen. Ging alles bestens.
      Mitten auf der Haube konnte ich zusehen wie langsam eine Rotznase entstehen wollte. Sofort habe ich die Haube anders schräg gestellt und die Rotznase verschwand wieder. Glück gehabt.
      Nach 30 min war alles "staubtrocken" und die Gefahr gebannt.





      Jetzt fehlt noch der DEUTZ Schriftzug, Den will ich mit der Hand machen, mal sehen ob das so geht. Andere Idee dazu ist eine harte Schaumstoffrolle und nur wenig Farbe ...
      Mit einem öligen Händedruck

      Ralf
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      LANZ D1616 und Deutz F2L514