Kauf Deutz F2L514 unrestauriert

    • F2L 514/6

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    • Differentialausbau

      Das ist schweißtreibend, und ohne Vorschlaghammer geht irgendwie auch nichts.

      Für die, die Ähnliches vorhaben:
      Zuerst muß die Zapfwelle raus. Hier kann man Abdrückschrauben nutzen. Achstrichter abnehmen. Handbremse abschrauben (Trommel mittels Abdrückschrauben) Dann muß die Zwischenwelle raus. Vorsicht bei den beiden Deckeln mit den Beilegscheiben, die braucht man später wieder um das Spiel des Kegelantriebs einzustellen. Rechts gibt es zentral ein Gewindeloch in der Zwischenwelle. Dort habe ich eine alte Schraube mit 32er Nuss eingeschraubt. Das große Kegelrad gut mit Hartholz abstützen, so dass der Schlag nicht die Kegelzahnräder gegeneinander schlägt. Und dann feste gegen die alte Schraube. Nach ein paar Schlägen habe ich die Zwischenwelle um 180° gedreht. Zwischenwelle und Kegelrad herausnehmen. Sicherungen und Schrauben am großen Differentialzahnrad entfernen (sind nur 12). Auch hier gibt es Löcher für Abdrückschrauben die helfen das Zahnrad nach rechts abzudrücken. Differential geht nach links durch das Loch vom Achstrichter heraus, das Zahnrad nach oben.





      Bei meinem waren die Abdrückgewinde außen durch Bienen und Schmutz nicht gleich zu finden, und am Zahnrad hatte ich gar keine vermutet.

      Jetzt hol ich mir die schnellen Zahnräder ... und dann geht's los mit der optischen Überarbeitung und dem Zusammenbau. Und darauf freue ich mich. Wenn ich dann noch die Muffe für die Differentialsperre irgendwo auftreibe, kann Weihnachten kommen.
      Mit einem öligen Händedruck

      Ralf
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      LANZ D1616 und Deutz F2L514
    • Also mal ernsthaft, was muß meine Werkstatt (Garage) zum Schrauben haben?

      -- Musik ! Meine Ratsche ratscht bei den Stones, Adele, Gun's & Roses, Pink oder Lindenberg doppelt so schnell. Und wenn mal der Daumen eingeklemmt wird ist der Schmerz nur halb so schlimm. Und bei Mike & den Mechanics "living years" geht einem das Herz auf. Als Oldie mag ich natürlich gerne Oldies -- und die Arbeit macht richtig Freude.
      -- Platz . Meine (3,5 x 6,5m) könnte noch etwas größer sein, dann müßten die Kotflügel nicht draußen im Regen stehen ...
      -- Heizung . Am liebsten so um die 10°C. Zum Ausbau der Zwischenwelle sind auch 5° ausreichend ... ;) ;)
      -- Stabile Werkbank und Werkzeug . Die Werkbank ist bei mir eine rundum mit Winkelstahl eingefasste Küchenarbeitsplatte der dickeren Version, und beim Werkzeug hatte ich Glück: Mein Vater hat mich vor 40 Jahren, als ich seinen ersten Käfer zerlegt hatte :/ , mit gutem Werkzeug ausgestattet, dass ich heute noch habe.

      Das sind so meine Prioritäten, ohne Musik geht nichts. Deshalb nicht wundern wenn da die dicken Boxen rumstehen ... es muß nicht übermäßig laut sein, aber klangvoll. Musik aus dem Handy-Quäker, nein Danke! Gut, Deep Purple -- Child in Time -- oder Hendrix -- are you experienced? -- geht schon mal mit ein paar mehr Watt!

      Am Deutz scheint mir folgende Reihenfolge sinnvoll, da ich am Getriebe nichts schlechtes finden konnte und es somit zusammenbleibt: Schalthebeldeckel reinigen, montieren damit nichts ins Getriebe fliegt, die Gelenkkugeln der Schalhebel habe ich heute schon ausgewaschen und frisch gefettet, auch die Schaltstangen sind gereinigt und frisch geölt.
      Danach Getriebe und Differentialgehäuse schleifen / reinigen, Differential mit Diesel auswaschen und alles grün anmalen. Der schnelle Zahnradsatz kommt erst im Januar, aber ich habe reichlich andere Brocken die warten, z. B. will ich alle 3 Bremsen neu belegen und aufarbeiten.

      Mit einem öligen Händedruck

      Ralf
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    • Motor & Getriebe getrennt

      Ganz saft ging er auseinander.
      Das Getriebe & das Differential, sowie die Kupplungsglocke stehen jetzt auf Paletten und warten auf schönes Wetter zu Schleifen (außen) und Entfetten. Das möchte ich lieber im Hof machen, sonst ist die Werkstatt zu verstaubt.
      Der Motor hängt im Kran, damit er nicht umschlägt, aber mit Stütze drunter.

      Mit einem öligen Händedruck

      Ralf
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    • Ein Getriebe steht im Hof ...

      Gestern war das Wetter gut und das Getriebe wurde von außen mit der Flex abgeschliffen soweit erreichbar. Rund 3 Stunden Arbeit.
      Heute waren die Ecken dran, mit Schaber, Teppichmesser, Spachtel, Schraubenzieher, Drahtbürste und Bremsenreiniger. Doch bin damit noch nicht fertig geworden. Aber es geht vorwärts! Es war 1/2 Eimer Dreck den ich in Garage und Hof zusammengekehrt habe. Mein Vorgänger hatte einfach drüber lackiert so dass große Placken Farbe mit Fett drunter abplatzten.

      Mit einem öligen Händedruck

      Ralf
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    • Tonnenlager 20311

      Selbst mit dem dicken Abzieher und viel Gewalt rührte es sich nicht.
      Nun wollte ich es ja erhalten ( Neupreis 250€ !) ?(

      Doch ohne Abzieher, aber mit einem Messer konnte ich es bewegen. Das Messer zwischen Sitz und Welle geschlagen, danach ein Schraubenzieher usw.
      Wahrscheinlich verkantet es sich mit dem Abzieher ... Am Ende nachdem es sich gelöst hatte tat dann der Abzieher doch noch gute Dienste. :)



      Schöne Feiertage an alle Deutzfreunde und Familien! ^^ ^^
      Lasst es Euch gut gehen
      Mit einem öligen Händedruck

      Ralf
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    • Danke für die Blumen Sebastian. Aber das mit den Bildern dauert nur Sekunden. Der Text dauert meist etwas länger.

      Mein Vorgänger hatte es wirklich nicht mit dem Abschmieren. Nun sitzt auch der Handbremshebel wie festgeschweißt auf der Welle.
      Nimmt man die Schmiernippel ab, ist das Fett ganz fest und brüchig, und muß rausgeklopft werden, --- unter Umständen ist das noch die Füllung von Deutz. ;( ;(
      Morgen leih ich mir mal den Brenner vom Nachbarn, und dann mach ich den 2 Problemfällen Feuer unterm Stahl! X(

      deutzforum.de/index.php?attach…257ce7def8734e564e15ea5bb deutzforum.de/index.php?attach…257ce7def8734e564e15ea5bb deutzforum.de/index.php?attach…257ce7def8734e564e15ea5bb

      Bei den restlichen Pedalen hatte ich mehr Glück und sie sind zwischenzeitlich fertig geworden, bis auf ein Bremspedal das etwas krumm ist und noch gerichtet werden muß. Das Ausrücklager sieht auch noch gut aus und soll wieder rein. Irgendwie ist es doch alles viel Arbeit, und vieles eigentlich nur weil er nicht richtig gewartet worden ist.
      Aber es ist auch ein schönes Gefühl, wenn man dann die Teile (Probleme) besiegt hat!
      Mit einem öligen Händedruck

      Ralf
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    • Die Bilder gestern lassen sich nicht öffnen -- sorry. Keine Ahnung wo ich da falsch geklickt habe :/ :/





      Mit Brenner und viel Kraft gingen die Bremswelle und auch der Handbremshebel los.

      Heute habe ich die Pedale und das Ausrücklager zusammengesetzt, es wurden langsam zu viele Kleinteile und ich habe Angst den Überblick zu verlieren.
      Außerdem ist es schön mal was zu montieren als nur zu demontieren. Herrlich wenn alle Pedale frisch geschmiert leicht gehen! ^^
      Mit einem öligen Händedruck

      Ralf
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    • Eigentlich ein einfaches Bauteil, doch das Problem liegt in den Details. ;(

      Also leichte Ölspuren brachte mich auf die Idee, wenn ich schon alles auseinander hab, sollte die Zapfwelle einen neue Wedi bekommen.

      1. Ein massiver Seegerring von knapp 10cm Durchmesser kostete mich einiges Kopfzerbrechen. Keine Chance mit Seegerringzange oder Spitzzange. Bei meiner langen Spitzzange reichte meine Kraft einfach nicht ihn zusammen zu drücken. Am Ende ausgetrickst mit einem kleinen Torx Schraubenzieher der in die Öse passte. Zusammen mit einer massiven Rohrzange konnte ich damit die Öse Richtung Welle ziehen und einen Schraubenzieher dahinterbringen. Danach hatte er verloren.
      2. vor dem Simmerring war eine Art Filz ?? Es waren aber nur gepresste, gut geölte Grasteile die da zusammengebackt waren.
      3.. Der Wedi ist ein 56 x 35. Heute gibt es nur noch 55 x 35. Also mit Flüssigmetal eingeklebt und sorgfälltig zentriert.






      Ich brauche gar keine Zapfwelle, hab gar kein Gerät dafür. Aber was mach ich dann mit dem Loch im Getriebe, also, nun ist sie fertig und auch einsatzfähig. :thumbsup:
      Mit einem öligen Händedruck

      Ralf
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    • Pauly schrieb:

      Selbst mit dem dicken Abzieher und viel Gewalt rührte es sich nicht.
      Nun wollte ich es ja erhalten ( Neupreis 250€ !) ?(

      Doch ohne Abzieher, aber mit einem Messer konnte ich es bewegen. Das Messer zwischen Sitz und Welle geschlagen, danach ein Schraubenzieher usw.
      Wahrscheinlich verkantet es sich mit dem Abzieher ... Am Ende nachdem es sich gelöst hatte tat dann der Abzieher doch noch gute Dienste. :)
      Guten Morgen ,
      Wo hast du den Abzieher am Lager angesetzt? Ich vermute mal am Aussenring. Ohne unken zu wollen, ist es gut möglich das damit das Lager bereits hinüber ist. Da der Innenring ffest auf der Welle sitzt , hast du eine enorme Axiallast aufgebracht, für die das Lager nicht gemacht ist. Sofern du irgendwie die Möglichkeit hast, würde ich zumindest die Laufbahn des Aussenrings unter einem Mikroskop anschauen ob man an den Rändern Eindrücke der Wälzkörper sieht.

      Gruß, Holger
    • Linkes Radlager

      Hallo Deutz-Schrauber,
      zur Abwechslung ging alles mal so wie man es sich vorstellt. Alles fügte sich problemlos zusammen.
      Auch die Bedenken nach dem defekten Schmiernippel waren unnötig, das Lager ist noch gut. Es lief in reichlich Getriebeöl. Nach Auswaschen mit Diesel und Bremsenreiniger und Begutachtung ist es jetzt wieder am Platz mit frischen Öl.

      @ Holger, danke für den Hinweis zum Tonnenlager. Ja ich habe am äußeren Ring gezogen und es war schwer das Lager gerade zu halten. Also dachte ich schon, dass ich nur über 2 Tonnen die Kraft weitergebe, und habe entsprechend vorsichtig mit dem Abzieher gezogen. Die Gewalt kam über einen Messing-Pin auf die innere Lauffläche, wie gesagt, ohne Erfolg. Laut Specs die ich irgendwo im Netz gesehen habe kann das Lager bis 120t ab, sicher aber nur wenn alle 14 Tonnen tragen.
      Egal, heute ist ein guter Tag, eine Inspektion (wie von Dir vorgeschlagen) der äußeren Lauffläche, die man ja leicht ausfächern kann, zeige keine Beschädigungen, oder Abdrücke.
      Glück gehabt!

      Mit einem öligen Händedruck

      Ralf
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    • Zusammenbau im Differtialgehäuse

      Genau so mühsam wie das Zerlegen!
      Das Problem ist das große Doppellager der Zwischenwelle rechts. Da rutscht die Welle nur mit brutaler Gewalt rein. Und man kann auch nicht tricksen, die muß einfach flutschen.

      Folgende Probleme: Meine alte Welle hatte am Ende einfach einen Konus. Die neue ein Gewinde M50x2. Nach Rücksprache mit dem Zahnrad Lieferanten meinte er ich solle es so machen wie die Teileliste angibt, also mit der Mutter via Lager die Kegelscheibe fixieren. Jetzt ist eine neugedrehte Nutmutter drauf, M50x2 ist leider kein Standardwert, doch ein Freund konnte helfen.
      Mit dem Spiel vom Kegelantrieb hatte ich Glück, mit den beiden Original Beilagen rechts stimmte das Spiel wieder.
      Links mußte ich eine 0,1mm Beilage entfernen, damit die Welle spielfrei läuft.

      Mühsam und fummelig ist auch der Zusammenbau von Differential und großem Zahnrad. Die Passschrauben sind zu kurz um das Zahnrad vor dem Sitz zu führen. Der Sitz klemmt sofort und nachdem ich mit 2 Gewindestangen das Ganze zusammenzog, gingen die Passschrauben nicht ins Zahnrad. Also insgesamt 3 mal abgedrückt und neu angesetzt, dann endlich rutschen die Schrauben auch ins Zahnrad.

      Das Loch der Differential Sperre habe ich mit einen passenden M18 Schraube verschlossen, auf die ich 2 O-Ringe zum Abdichten aufgezogen habe.

      Also nichts mit: "Ich bau mal schnell das Diff zusammen". Doch jetzt ist alles ok (glaube ich! -- hoffe ich!)



      Mit einem öligen Händedruck

      Ralf
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    • Hallo Pauly,

      gerne lese ich immer wieder deine schönen Beiträge hier.
      Ich bin gerade ebenfalls dabei einen F2L zu restaurieren. Allerdings einen F2L514-53, Baujahr 1954.
      Mit Hydraulik und Wittenburg-Frontlader.

      Kannst du mit eventuell an einer Stelle weiterhelfen?
      Die Keilriemen von Lüfter, Lichtmaschine etc. müssen logischer weise bei mir neu.
      Da der Schlepper aber etliche Jahrzehnte wohl keine neuen bekommen hat und zudem draußen gestanden haben muss, kann man da nix mehr drauf ablesen oder so.
      Hast du ggf. die Maße bzw. Typen der Keilriemen?
      Ich habe leider keine Ersatzteilliste, und die Sucher hier im Forum zu dem Thema hat mich nicht weiter gebracht.
      Das wäre super.

      Danke und weiterhin viel Spaß bei deinem Projekt.

      Gruß
      Mark
    • Hi Mark,
      1. Hydraulik, mit dem Hinweis, dass meiner doch 5 Jahre jünger ist, und es verschiedene Riemen für verschiedene Pumpen gibt ...
      Bei mir steht Quinton Hazell QBB1375 32 /33 S1314 (nur Heckhydraulik). Für schweren Boschantrieb 17x11x1225, Pentaxantrieb 17x11x1200.

      2. Lüfter: Beim großen Riemen ist die Schrift leider nicht zu erkennen, ich mag den Motor auch nicht drehen, da er gerade im Kran hängt. Lt. Handbuch sollte es 17x8x1600 sein

      Einfache Lösung: ausbauen und damit zum Kfz Teile Händler fahren.
      Mit einem öligen Händedruck

      Ralf
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