Kauf Deutz F2L514 unrestauriert

    • F2L 514/6

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    • Ein Crash meines alten XP Rechners hat mich für einige Zeit beschäftigt, bis dann Drucker, Scanner, Office, Photoshop etc. wieder laufen .... =O :cursing: :!: :!: Da bekommt man 4eckige Augen. Jetzt also mit Windows 7:

      Diverse Kleinteile, wie Ölpeilstab, Öldeckel, Luftfilter, etc. sind fertig geworden und haben ihren Platz wieder gefunden.
      Eigentlich sollte ich jetzt mit dem Getriebe anfangen und ihn auseinanderfahren. Doch wir haben im Sept. bei uns im Ort eine Oldtimer-Ausstellung und da will ich ihn als "Restaurationsobjekt" vorstellen ... und ohne Getriebe fährt sich nicht so gut.
      Übrigens ist natürlich jeder der in die Nähe von Wörrstadt (Rheinhessen) kommen mag herzlich willkommen!

      Im Moment habe ich den Anlaßschalter auf dem Tisch. Auch wenn die Kontakte etwas angefressen sind, tun sie es sicher noch viele Jahre besser als eine Nachfertigung.
      Der Schalter kommt nach dem Reinigen & Lackieren wieder ins Armaturenbrett.
      Bilder
      • Auspuffseite 1.jpg

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      • Auspuffseite 2.jpg

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      • Anlaßschalter.jpg

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      Mit einem öligen Händedruck

      Ralf
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      LANZ D1616 und Deutz F2L514
    • Hallo Ralf !
      Ich bin neu hier im Forum und nun auch stolzer Besitzer solch eines "Restaurationsobjektes".
      Dein Beitrag ist wirklich Top und super hilfreich, ist ja schon als Restaurationsanleitung zu bewerten, dafür einen großen Dank. :)
      Wenn ich mich ein wenig mehr mit dem Forum beschäftigt habe, werde ich auch mal ein wenig Bildmaterial nachreichen.
      Gruss aus Kasseburg
      Michael

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      Schlüter S450 und nun auch Deutz F2L514
      Gruss aus Schleswig Holstein
      Michael
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      Deutz F2L514

      Wenn einer ne Idee hat, ne Idee nachzumachen, dann is das ja auch ne Idee....
    • Hydrauliköl ablassen

      Das ist von Deutz nicht gut gelöst. Ich hab's mit einer Rinne probiert, doch eine "Schweinerei" war es trotzdem. Auch nach Lösen der Leitungen wurde auf der anderen Seite die Bodenplatte überflutet. Na egal, nun ist die Hydraulik leer und ich fange mal mit den Leitungen an.

      Meine beiden Hydraulikleitungen sind ziemlich angefressen. Und zwar dort wo der Schutz im Fußraum drüber ist. Am schlimmsten hat es die Saugleitung erwischt. Da hatte wohl jemand Hühnerdreck am Stiefel. Da der Halter unter dem Tank fehlte hat dort die Leitung geschrubbert ... =O ;)
      Da sie aber noch dicht ist habe ich sie jetzt mit Rostschutz behandelt, damit es nicht weiterrostet, und sie kommt wieder rein.
      Bilder
      • Hydraulik entleeren.jpg

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      • Hydraulik entleeren 2.jpg

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      • Saugleitung 1.jpg

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      • Saugleitung 2.jpg

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      Mit einem öligen Händedruck

      Ralf
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      LANZ D1616 und Deutz F2L514
    • Hallo Ralf,

      so weit die Nachwelt mich umfaßt, ist das lange erledigt. Entweder mit einem T-Stück (oder entsprechender drosselfreier T-Verschraubung) an den Anschluß der Rücklaufleitung am Block, oder mit einer einstellbaren Winkelverschraubung am gegenüberliegenden Verschlußdeckel. Von dort dann ein kurzes Stück Rohr mit Steckkupplung, und zum Ölablassen einen Schlauch mit Stecker. So habe ich das bei meinen Traktoren mit diesem Kraftheberblock durchweg gemacht. Man erhält dadurch einen drucklosen Rücklauf und spart sich einige Sauerei beim Ölwechsel.

      Wenn der Kraftheber einen Zusatzölbehälter hat, wird dieser anstelle des linken Verschlußdeckels angebaut; die Rücklaufleitung wird dann anstelle des rechten Verschlußdeckels angeschlossen. In diesem Fall kann man eine Ablaufleitung natürlich ausschließlich über ein T-Stück oder eine entsprechende drosselfreie T-Verschraubung) anschließen.

      Gruß
      Michael
    • Ich stehe auf der (Öl)-Leitung

      Hi Michael,
      ähnliches, also Röhrchen nach unten, geht mir auch durch den Kopf.

      Doch was ist eine drosselfreie T-Verschraubung? :?: Oder schlimmer (dummer): was genau und warum wird da gedrosselt, wenn es gedrosselte Verschraubungen gibt? :?: :S :S
      Meine beiden Leitungen sind voll durchgängig, warum sollte jemand einen Engpass (?) einsetzen? Ich bin doch glücklich dass sie zügig hebt und senkt.
      Und bei dem Steckanschluß meinst Du sicher so einen Anschluß wo man den Druck an eine angehängte Maschine weitergeben kann, ähnlich wie am Luft-Kompressor?

      Sorry, ich bin kein Landmaschinen Mechaniker und dies ist meine allererste Hydraulik, mjt der ich mich auseinandersetze.
      Überhaupt will ich sie nur fertigmachen, da sie mir bei der Holzernte helfen kann/soll. Sie hat keinen Zusatztank und ich kann nur die Ackerschiene heben & senken.
      An meinen anderen Schleppern habe ich immer die Hydraulik abgebaut -- Ölquelle oder schlimmer Ölschleuder --> brauchte ich nicht.
      Diese hier hat ein anderes Schicksal, weil die Reparatur an der Pumpe geglückt ist (hoffe ich, bisher nur 1 Std, getestet)
      Bitte eine kurze Antwort "Hydraulik für Dummies".

      Die Arbeiten am "Grünen" ruhen im Moment, da die Treffen in Wendelsheim und Feilbingert anstanden, so wie unsere eigene Veranstaltung organisiert werden will.
      Ende Sept. wird es wohl erst weitergehen.

      Mit einem öligen Händedruck

      Ralf
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      LANZ D1616 und Deutz F2L514
    • Hallo Ralf,

      es handelt sich so oder so um das, was ein Laie als "T-Stück" bezeichnen würde. Nun gibt es in der Welt der Rohrverschraubungen viele unterschiedliche "T-Stücke", darunter auch welche, die als drosselfreie T-Verschraubung bezeicnet werden. Warum das so ist, spielt her keine Rolle.

      Wichtig st vielmehr: So ein Teil, das aktuell den Tank (Hydraulikblock) mit der Rücklaufleitung als Winkel verbindet, brauchst Du als T-Bauteil. Wahrscheinlich ist aktuell eine drosselfreie Schwenkverschraubung als Winkel montiert. Zur Erweiterung auf drucklosen Rücklauf alias Ablaßleitung muß dieses Teil durch ein drosselfreies T-Stück ersetzt werden. Legst Du hingegen den jett eingebauten Winkel auf den Tisch und erklärst, daß Du an seiner Stelle ein T-Stück haben möchtest, wird Dir etwas verkauft werden, was Du nur einbauen kannst, wenn Du die Rohrleitung änderst. Nur das wollte ich oben ausdrücken.

      Und ja, mit Steckanschluß meine ich die in der Landtechnik üblichen Kupplungen. Nur daß hier eben kein Druck weitergeleitet wird, sondern einfach der Ölstrom, so wie er gerade kommt. "Drucklos" eben. Der guten Ordnung halber: "Drucklos" bedeutet, daß der Druck weit unterhalb des Arbeitsdrucks von 120 bar oder 150 bar oder was auch immer liegt. Ein Restdruck von einigen Dutzend bis einigen Hundert mbar (millibar!) ist damit nicht ausgeschlossen.

      Gruß
      Michael
    • Vielen Dank für Eure Tips & Erklärungen!

      Der Weg ist noch lang -- nach unserem Oldtimertag kommt er auseinander. Dann ist die Kupplung und Ausrückmechanik dran. Danach wird das Getriebe geprüft und auf 30km/h umgerüstet. Dann die Hinterache, und die Bremsen. Kotflügel -- meine sind eine Katastrophe! Da wartet entweder eine große Investion oder viel Arbeit auf mich. Ich konnte bisher 3 verschiedene Reparaturversuche an den Kotflügeln feststellen: geschraubt, genietet und geschweißt, dann alles mit viel Spachtel rundgeschliffen .... Auch das Amaturenbrett und der Tank wollen bearbeitet werden. Und danach geht's erst wieder an die Hydraulik, mal grob geschätzt März 2016.

      Also, mein Ziel ist nächsten Sommer mit dem Deutz nach Kröv zu fahren. Wunderschöne Strecke durch den Hunsrück und tolles Treffen!
      Mal sehen ob es klappt ... Uuuhps - natürlich! die Motorhaube fehlt oben noch, und die Räder und, und, .... ohjeeeh, Weihnachten wird durchgeschafft!
      Mit einem öligen Händedruck

      Ralf
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    • Hallo Mark,
      ehrlich gesagt -- noch keine Ahnung. Ich habe nie ein Deutzgetriebe zerlegt. Aber es gibt entsprechende Angebote zB. in der Schlepperpost.
      Doch ganz fremd sind mir Getriebe natürlich nicht: meinen Hanomag R435 und den Lanz hatte ich mit Zahnrädern vom Theo Weerts umgerüstet und das ging gut und die Qualität war ordentlich. Also werde ich mich frohgemut auch an das Deutzgetriebe wagen. Ich denke der Händler (oder auch das Forum hier) wird mir schon sagen was besonders zu beachten ist.

      Zielt Deine Frage auf was Spezielles?
      Mit einem öligen Händedruck

      Ralf
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      LANZ D1616 und Deutz F2L514
    • Denk bitte daran, daß Du kein 4-Gang Getriebe hast, sondern nur ein 3-Gang-Getriebe mit 2 verschiedenen Übersetzungen (Gruppen) und einem Overdrive (direkte Verbindung von Kurbelwelle zum Differential).

      Du kannst also nicht die Übersetzung des 4.Gangs alleine ändern.

      Du müsstest also die Achsübersetzung ändern, das bedeutet, das auch die kleinsten Gänge um X % schneller werden.
      Das widerum nimmt Dir Zugkraft wenn Du sie benötigst.

      Mark
    • Joh, das hatte ich auch schon herausgefunden, als ich die Kupplung kommen lies und er einen ziemlichen Satz nach vorne gemacht hat. Vorne war der Leerlauf drin, hinten der 4. Gang ...

      Andererseits: ich habe keine Landwirtschaft (was nicht heißt, dass er nichts mehr schaffen muss) aber die ersten zwei Ackergänge brauchte ich noch nie, und das bei meinem kleinen Lanz mit nur 16 PS. So ist mir die höhere Geschwindigkeit wichtiger als weniger Zugkraft im ersten Gang. Und demnächst habe ich ja 30PS mit Deutz Viertaktpower!

      Trotzdem danke für den Hinweis.
      Mit einem öligen Händedruck

      Ralf
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    • Nachdem mir, vor einigen Jahren, ein Nachfertigungs-Zündschloss während der Fahrt auseinanderfiel und ein zweites innen falsch verschaltet war, hatte ich die Nase voll von den Nachfertigungen.

      Man kann das original Bosch durchaus warten. Vorsichtig die 3 Laschen hochbiegen, dabei kaum Druck auf den Plastik geben, der ist recht spröde. Nach dem Zerlegen gut reinigen, die Kontakte mit Kontaktspray behandeln und die Mechanik fetten. Beim Zusammenbau darauf achten, dass das kleine isolierte Element im Rotor zur Klemme 15 kommt (siehe Bild)
      Nach dem Zusammenbau habe ich es durchgemessen und bin zufrieden, alles ok. :thumbsup: Den Schlüssel werde ich noch etwas Farbe geben.

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      Ralf
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Pauly ()

    • Hinterradkotflügel Abbau

      So, die Pause war länger als geplant, aber ein Wasserschaden am Wohnwagen und Reparaturen am Haus hatten mich unerwartet beschäftigt.

      Mein Kotflügel ist an vielen Stellen verschweißt, teils zusätzlich verstärkt, was ich rückgängig machen möchte.
      Doch der Abbau gestaltete sich schwierig. Eine Schraube wollte partout nicht aufgehen. Natürlich an einer schlecht zugänglichen Stelle.
      Gewalt, Heißmachen und viel WD40 halfen nicht. Doch mit noch mehr Öl, 2 Tage Geduld, und 2m Rohr gab sie am Ende doch noch auf. Ich wollte schon die Säge passend umbauen.

      Hübsch auch der Schmiernippel der sein Innenleben ausspuckt ... läßt im Lager nichts Gutes erwarten.



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      Ralf
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    • Getriebe Umbau

      Nachdem ich jeder Schraube der Kotflügelbefestigung gut zureden mußte, damit sie aufging, ging der Rest ganz zügig.
      Heute habe ich das Differential und das Getriebe geöffnet. Zum Umbau auf 30km/hr muß die Zwischenwelle raus und zusammen mit dem große Zahnrad am Differential getauscht werden.
      Wenn ich die Zeichnung richtig verstehe geht das Differential, ohne Zahnrad,durch das Loch vom linken Achstrichter.
      Nach dem Umbau muß das Flankenspiel neu eingestellt werden ... ich liebe neue Herausforderungen von denen ich keine Ahnung habe. ?(

      Im Moment kämpfe ich mit dem Hohlstift des Zapfwellenhebels, er mag seinen seit 57 Jahren angestammten Platz nicht verlassen. Jetzt wirkt Caramba über Nacht.
      2 weitere Federstifte / Hohlsplinte halten die Hydraulikarme (oder auch nur den Ring nach dem Arm?) Wie bekommt Ihr die heraus? Beißzange? Sind bei mir mehr Rostklumpel als Federstifte.

      Aber es geht voran.

      Mit einem öligen Händedruck

      Ralf
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    • Hallo Ralf,

      ..das Problem mit dem Hohlstift am Zapfwellenhebel hatte ich auch. Er war so eingerostet, dass ich dem Zapfwellenhebel
      einen kleinen Schnitt mit dem Dremel verpassen musste um ihn von der Welle zu bekommen. Leider war aber auch mein
      Hebel unten am Ring so verrostet, dass ich ihn neu aufschweißen musste (die Fotos davon kennst Du ja sicherlich) War keine
      so schöne Angelegenheit, ging aber letztlich doch! Also wird es bei Dir auch funktionieren :)

      Falls Dein Ausgleichsgetriebe so wie beim 15ner verbaut sein sollte, wird es vermutlich auch nur mittels den Lagern zwischen
      den Gehäusehälften eingefasst sein. Das Zahnflankenspiel kannst Du später bestimmt auch über einen außenliegenden
      Getriebedeckel (am Gehäuse) mittels Ausgleichsdichtungen einstellen. Dazu muss nach dem Zusammen setzen des Getriebes
      das Tragbild der Zahnräder, mittels Tuschierpaste kontrolliert werden. Je nach dem wo die Zahnflanken eingreifen (Tragbild
      innen oder weiter außen) ist die Welle mittels Dichtungen unter dem Deckel in die entsprechende Richtung zu justieren.

      Gruß Stocki
    • Hi,
      das macht ja nicht gerade Mut. Trotzdem Danke für die "moralische Unterstützung". Tatsächlich kämpfe ich mit dem gleichen Hohlstift. Zuletzt mit 5kg Hammer ... ohne Erfolg. Ausbohren wollte ich jetzt noch nicht ausprobieren, der Stift ist sicher gehärtet und irgendwie geht es nur mit der Handbohrmaschine, und das wird sicher nicht gerade.
      Heute will ich es erst mal mit Hitze und viel Caramba probieren ....
      Dafür ging die Handbremse recht gut auseinander.



      Also, sollte jemand erfolgreich solch einen Federstift entfernt haben, ich freue mich über jede Trick oder Kniff!
      Mit einem öligen Händedruck

      Ralf
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    • "Und es hat Knack gemacht"

      Irgendwann in der Vergangenheit meines Deutz muß es mal heftig gekracht haben. =O
      Nun ist so ein Deutzgetriebe ja echt durchdacht: die Differentialsperre hat ein eigenes kleines Gehäuse und unten ist das doch recht große Loch mit einem zusätzlichen Blecheinsatz so verschlossen, dass zwar das Öl zurücklaufen kann, aber die Brocken hängenbleiben.
      Im Getriebeöl hatte ich nichts gefunden. Vielleicht wurde es danach schon mal gewechselt, oder die Sicherung hat gut funktioniert.

      Egal, meine Differentialsperre ist hin und der Hebel zur Betätigung gleich mit. Ich vermute solche Muffen sind rar und so gut wie nicht zu bekommen. Sollte trotzdem jemand so was abgeben, bitte ich um kurze Nachricht.



      Der Platzbedarf für eine Getriebe Zerlegung ist doch enorm, und dabei habe ich schon viele Teile draußen ausgelagert.
      Als nächstes werden die Zwischenwelle und das Differentialzahnrad ausgebaut.
      Mit einem öligen Händedruck

      Ralf
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