Angepinnt Überholung Getriebe T35 / TW35 von D40L , 4005 , 4006

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    • Klasse Anleitung und super Dokumentation,

      um sie immer im Blick zu haben werde ich sie Oben im Getriebeforum anpinnen. Weiterhin möchte ich auch noch die Überholung der Eingangswelle mit einbringen, so haben wir alles zusammen.

      Gruß
      Maxmilian
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    • Überholung Getriebe T35 / TW35 von D40L , 4005 , 4006

      Teil 12. : Differenzial

      Bild 1. : Auf der Seite wo die Verzahnung für der Sperre ist habe ich
      eine Stahlteller ( 80 mm ) gelegt für den Abzieher .
      Aber zuerst sollte man die Verzahnung prüfen auf Grad , der sollte entfernt werden .
      Er könnte beim abziehen stören . Wenn man dazu eine Flex nihmt ,
      bitte vorher Putzlappen reinstecken in der Innenverzahnung .

      Bild 2. : Auf der anderen Seite habe ich eine Welle gestellt weil ich
      keinen passenden Teller hatte .

      Bild 3. : Hier habe ich das Differenzial in einen Teilewaschgerät gestellt und gründlich
      durchgespült . Es kam jede Meng zum vorscheinen.

      Bild 4. : Was Kann man jetzt prüfen ?
      - Ist die Innenverzahnung noch in Ordnung
      - Ist die Verzahnung des äußeren Zahnrad noch gut
      - Spiel im Differenzial
      - Schrauben und Sicherungsbleche

      Bild 5. : Zum Schluß die erwärmten Lager aufsetzen .
      Erst eins aufsetzen und abkühlen lassen dann das andere .

      Anmerkung : Ersatzteile für ein Differenzial sind sehr teuer .
      Die Schrauben kosten ca. 200 Euro und die beiden Kegelräder liegen bei
      1600 pro Stück !!! . Eine Reparatur macht also keinen Sinn .
      Das Differenzial ist Baugleich D40L , 4005 , 4006 und bei einigen aus
      der Baureihe 07 . Sollte also kein Problem sein Ersatz zu bekommen .

      Anmerkung 2 : Die alten Lager nicht weg schmeisen , die werden noch
      für die Prüfung der Achstrichter benötigt .
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      Meine Schlepper :
      Deutz D15 ( 712 ) , Deutz D40L / 40.2 ( 812 ) , Deutz 4005
      und zwei Standmotoren Type F1l712 .

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    • Überholung Getriebe T35 / TW35 von D40L , 4005 , 4006

      Teil 13. : Hinterer Zapfwellenantrieb

      Bild 1. : In dem Lagergehäuse ist eine Verschlußschraube , diese entfernen .
      Von hier aus in der Welle eine Schraube M10X100 einschrauben .
      Jetzt kann man die Welle mit ein paar Hammerschlägen aus den Gehäuse
      austreiben . Anschließend eine Schraube M10 x 40 oder 50 statt der 100er
      einschrauben und die Welle im Schraubstock aus dem Lager schlagen .
      Achtung nicht auf den Boden fallen lassen ! . Also mit einer Hand festhalten .

      Bild 2. : Nun das kleine Nadellager erneuern , einen Anreißnadel ist dabei
      sehr hilfreich .

      Bild 3. Die Welle mit dem neuen Lager im Gehäuse einsetzen .

      Bild 4. : Wenn das Lager zu leicht im Gehäuse geht , kann man das Lager
      mit Loctite 638 einkleben . Das Zeug wirkt manchmal wie ein Wunder .

      Bild 5. : Die Verschlussschraube mit einen neuen CU - Ring einsetzen .
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      Meine Schlepper :
      Deutz D15 ( 712 ) , Deutz D40L / 40.2 ( 812 ) , Deutz 4005
      und zwei Standmotoren Type F1l712 .

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    • Überholung Getriebe T35 / TW35 von D40L , 4005 , 4006

      Teil 14. : Zapfwellenstummel einsetzen

      Bild 1. : Als erstes die Dichtfläche vom Lagerdeckel mit einem Flächendichtmittel
      behandeln . Jetzt das vorher auf 150°C erwärmte Zahnrad in Position legen .
      Nun den Zapfwellenstummel durch das Zahnrad stecken . Das geht ganz leicht .
      Den Lagergehäuse mit mindestens 2 Schrauben fest anziehen .
      Die Einbaulage des Lagergehäuse beachten wegen den Lochabständen ,
      die sind unterschiedlich . Das alles muss sehr schnell gehen .

      Bild 2. : Das Zahnrad im Idealfall mit 2 Holzkeilen gegen dem Lager drücken .
      Ich hatte ein Zollstock genommen .

      Bild 3. : Den Distanzring aufsetzen , jetz kann man erkennen ob man alles an der
      richtigen Stelle hat .

      Bild 4. : Wenn die Welle abgekühlt ist , kann man das Lager in dem Getriebeghäuse
      mit Hilfe eines alten Lager bündig reintreiben .

      Bild 5. : Den Rest mit Hilfe eine Dornes eintreiben . Anschließend den
      Sicherrungsring aufsetzen .

      Anmerkung : Ich habe die Flächen wo das Zahnrad und das Lager sind ,
      mit einem 600 Schleifpapier nachgearbeitet .
      Die Flächen müssen wirklich glatt sein . Öl bitte bei der Montage verwenden .
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      Deutz D15 ( 712 ) , Deutz D40L / 40.2 ( 812 ) , Deutz 4005
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    • Überholung Getriebe T35 / TW35 von D40L , 4005 , 4006

      Unterschied Oberwelle Alt und neu

      Beim Triebwerk T 35 ( D40L / D40.2 ) wurde ab Fahrgestellnummer
      7857 / 3121 eine Änderung der Oberwelle durch geführt .
      Das hat einen Einfluss auf dem Aus und Einbau .
      Ich beziehe mich auf den WHB H 1099-7 .
      Zun bessere Unterscheidung hier die Bilder dazu .

      Bild 1. : Dies ist die alt Ausführung , zu erkennen das das Zahnrad
      gleichzeitig ein Lagerblock ( Buchse ) ist . Außen ein Lager und drinnen
      2 Nadellager mit Distanzstück . Die Hohlwelle hat links einen
      kleineren Durchmesser und keine Nut für ein Sicherungsring .

      Bild 2. : Dies ist die neue Ausführung , zu erkennen an der Bundmetahlbuchse .
      Es ist nur ein Lager vorhanden . Das Zahnrad läuft ebenfalls auf der
      Bundmetahlbuchse . Die Hohlwelle hat links ein größeren Durchmesser
      und eine Nut für ein Sicherungsring .

      Die untere Welle ist gleich geblieben . Durch der Änderung ist die
      Demontage und Montage einfacher .

      Alle anderen Teile sind gleich geblieben .
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      Deutz D15 ( 712 ) , Deutz D40L / 40.2 ( 812 ) , Deutz 4005
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    • Überholung Getriebe T35 / TW35 von D40L , 4005 , 4006

      Teil 15.1 : Grundeinstellung Kegeltrieb herstellen ( ohne Meßuhr )

      Bild 1. : Ich habe mir bei Agrolager normale Passscheiben bestellt .
      Maße : 80 x 100 x 2 , x 1 , 0,5 , 0,3 , 0,2 und 0,1 .
      Diese werden später gegen einer getauscht . Diese gab es früher bei
      Deutz auf Maß zu kaufen . Laut ETL D40L von 2,5 mm bis 6,9 mm .
      Falls diese nicht mehr zu kaufen sind werden welche auf Maß angefertigt .

      Bild 2. : Jetzt wird die Tiefe Zwischen Gehäuseaussenkante und
      dem Sicherungsring gemessen . Dies auf beide Seiten und die Maße aufschreiben .

      Bild 3. : Mit diesem Hartgummistück und einem Hammer habe ich die Zwischenwelle
      mit dem Kegelrad gegen der Kegelwelle getrieben .
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      Teil 15.2 : Grundeinstellung herstellen ( Ohne Meßuhr )

      Bild 1. : Alls nächstes wird die äußere Lagerschale mit einem Dorn eingeschlagen .
      Achtung : Das Bild ist von der anderen Seite .

      Bild 2. : Ich habe mir zusätzlich eine Vorrichtung nachgebaut . Original Wilbär Nr. 4249.
      WHB H 1099-7 , Seite 102 . Mit dieser Vorrichtung kann man das Lager samt Welle
      garantiert auf 0 gegen der Kegelwelle stellen .

      Bild 3. : Jetz wird die Tiefe von Gehäuseaußenkante bis gegen Lagerschale gemessen .
      Achtung : Das Bild ist von der Anderen Seite .

      Berechnung der Höhe der Passscheiben :
      Gesamttiefe 13,0mm
      - Tiefe bis Sicherrungsring 6,0 mm
      - Stärke des Sicherungsring 3,0 mm
      = Stärke der Passcheiben 4,0 mm

      Von den 4,0 mm muß 0,1 mm abgezogen werden für das Spiel . WHB Seite 102 .
      Im WHB für den Baureihen 2506 - 5506 wird ein Maß von 0,15 angegben .

      D.h in diesen Fall werde Passscheiben mit einer Gesamthöhe von 3,9 mm
      vor der Lagerschale eingesetzt . Sicherrungring einsetzen .

      Diesen Vorgang auf der anderen Seite wiederhohlen , wobei bei der Höhenberechnug
      kein Spiel mehr abgezogen werden darf .
      Das Arbeiten mit der Wilbärvorrichtung oder einem Nachbau ist auf alle
      Fälle die sichere Methode .

      Als nächstes muß das Tragebild mit Tuschierpaste geprüft werden .
      Da ich leider noch keine habe , mache ich das am nächsten Wochenende .
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      und zwei Standmotoren Type F1l712 .
    • Hallo Basti (Sebastian ) ,
      wenn du alle Lager , Dichtungen , Sicherungsringe , Schrauben , die Federn und Kugeln
      in den Schaltgabeln tauscht inklusive der Überholung der Achsen , neue Lager für das Differenzial , Tuschierpaste usw. kommen ca. 1200 Euro zusammen .

      Das lohnt sich aber , wenn man alles gemacht hat , hat man für die nächsten
      Jahrzehnte ruhe .

      Die Standartlager gibt es bei Agrolager und die Wellendichtringe .

      Die Sonderlager ( Rücklaufrad ) und das Lager in der Getriebeeingangswelle
      gibt es bei Deutz .

      Schrauben bei Schraubenshop.de , kann ich nur empfehlen .
      Tuschierpaste , Ausgleichscheiben , Sicherrungsringe usw. bei deinen Lama .

      Der Bericht ist noch lange nicht fertig , ich komme erst wieder am nächsten langen
      Wochenende dazu ( Einstellen des Kegeltriebes mit Tuschierpaste ) .

      Dann kommt noch der Schaltdeckel und eine Achse ( rechte Seite ) dazu .
      Desweiteren kommt noch Technische Daten und Zeichnungen usw. dazu .
      Z.B. das einstellen der Differenzialsperre .

      Gruß Eckard
      Meine Schlepper :
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    • Guten Morgen

      super Anleitung muss ich auch sagen.
      Auch der beitrag zu überholung der Antriebshohlwelle eim D40 (T35) getriebe.
      Habe schon probiert sie laut Werkstadthandbuch auszubauen aber das funktioniert bei mir nicht.
      Gibts da einen trick oder habe ich da was überlesen.
      Würde mich über eure hilfe freuen.

      Gruß Torsten