Dreipunkt - Fernbedienung

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Dreipunkt - Fernbedienung

      Moin,

      beim Anhängen der Geräte im Dreipunkt ist es recht umständlich, an den Steuerhebel zum Anheben zu kommen - speziell mit Plautze wirds da manchmal eng....
      Gibt es für die 06/07 da irgendeine Fernbedienung? Oder ist da selberbasteln angesagt? Falls letzteres, würde ich mich über Anregungen freuen.

      Dieter
      D5207A - BJ 1981
    • Dreipunkt-Fernbedienung

      Hallo Dieter ,

      ich habe bei mir seitlich durch die Bedienhebel der Steuergeräte ein Loch gebohrt und einen Gewindestab nach hinten durch ein Blech hindurch ( an der Kabinenrückwand befestigt) geführt.
      Somit kann ich von hinten durch schieben oder ziehen den Dreipunkt hoch und runter verändern oder den Hydr. Oberlenker verändern.
      Muss mal gucken das ich Bilder mache.

      Gruß

      Manuel
      Deutz 7207A
      Fendt 2DE
    • Hallo Dieter

      Was meinst du mit Plautze? Deinen Bauch?

      Hab da was gefunden, da mußt du nicht mehr absteigen beim anhängen. Finde die Idee nicht schlecht & ist auch sicherlich für Schrauber zum Eigenbau geeignet. Dann aber mit Kette zum auslösen der Fanghaken unten damit man wirklich nicht mehr absteigen muß.

      ebay.de/itm/Geratedreieck-Gera…in_77&hash=item540aca2864

      stabilo-fachmarkt.de/geraetedreieck-geraetebock-kat-i/a-375/

      Schöne Grüße aus Mittelfranken nach Oberfranken ;)
      Manni
    • Hallo Manni,

      wenn man bedenkt, daß bei sehr viele Geräten die Tragzapfen nicht im Normabstand angeordnet sind, wird klar, daß dieser Rahmen eine ganz besonders raffinierte Bauernfängerei ist.

      Es hat schon seinen Grund, daß im Lauf der Jahrzehnte zwei Schnellkuppelsysteme entwickelt worden sind. Dir haben sich wenigstens in der Praxis bewährt
      1. der Einphasenschnellkpuppler, vulgo Weiste-Dreieck
      2. der Zweiphasenschenllkuppler, vulgo Fanghaken.

      Bei beiden wird man für eine anständige Heckbedienung des Krafthebers dankbar sein. Ebenso trifft das auf diesen albernen Rahmen zu.

      Gruß
      Michael
    • RE: Dreipunkt-Fernbedienung

      Original von 7207Wäller
      .....seitlich durch die Bedienhebel der Steuergeräte ein Loch gebohrt und einen Gewindestab nach hinten .... geführt......


      Hallo Manuel,

      das sieht so aus, als wenn die zwei Bedienstangen zu den beiden Zusatzsteuergeräten hinführen. Richtig? Wir aber geht das mit dem Regelsteurergerät?`Ich kann leider nicht erkennen, wie dort eine Bedienstange angebracht werden könnte, ohne mit der Zugkraft-Lage-Umschaltung zu kollidieren.

      Könntest Du das bitte noch mal erläutern und vielleicht ein paar Fotos einstellen, aus denen das ersichtlich wird?

      Gruß
      Michael
    • Moin,

      ich habe mir ja aus einem DX den Übertragungsmechanismus geholt und etwas näher angesehen:

      - das DX Gerät hat nur ca. 6cm Verstellweg
      - der DX hat wohl eine hydraulische Ansteuerung

      Um jetzt am Hebel des Regelsteuergerätes anzugreifen, erscheint mir der Verstellweg recht kurz, man müsste dazu ziemlich weit innen am Drehpunkt angreifen.
      Um an die Nähe des Drehpunktes zu kommen, müsste allerdings der Hebel des Regelsteuergerätes abgebaut werden.
      Oder ich baue mir eine Art Hebelübersetzung, dies erscheint mir fast der bessere Weg.

      Wenn ich wieder aus dem Krankenhaus raus bin, werd ich mir mal wieder ein paar Gedanken dazu machen.

      Dieter
      D5207A - BJ 1981
    • Hallo,
      Dieter, die 6cm reichen bei den DX und 07C aus, da das Regelsteuergerät im gegensatz zum 06 oder 07 ohne C über ein mehrteiliges Gestänge umgelenkt wird.
      Der Bowdenzug wird dann am kurzen Stück mit kleinem Hebelweg befestig.

      Beim AgroXtra z.B. war es wieder anders gelöst. Hier hatte man auch einen Hebel /Gestänge mit kurzem Weg am Kotflügel an dessen Ende ein Hubmagnet saß. Der Stift des Hubmagneten griff IIRC in eine halb- oder viertelkreisförmige Lochplatte, die am Regelsteuergerät befestigt war, ein. Durch drücken eines Taster am Hebel zog der Hubmagnet an und gab somit den Hebel frei. Jetzt konnte man quasi nachsetzen und nach loslassen des Tasters griff der Hubmagnet wieder in die Lochplatte. Um das Hubwerk von ganz unten nach ganz ober zu bewegen, muss man also mehrmals den Hebel hoch und runter bewegen.

      Ich bin auch schon einige Zeit vergeblich auf der Suche nach so einer Fernbedienung mit Bowdenzug für meinen 07C.
      Mir schwirrt jetzt mittlerweile eine elektronische Lösung mit µController, Servos oder Schrittmotoren im Kopf rum. Auch für das normale, DW Steuergerät inkl. 8/3 Wege Weiche. Das könnte man dann parallel alles auch mit Tasten auf den Kotflügeln oder einem kleinen Joystick steuern.
      Leider kann ich momentan aus Zeitmangel wegen anderer Baustellen das nicht richtig angehen. Die Schaltung und die Software zu entwickeln nimmt doch einiges in Anspruch.

      Gruß
      C=
    • Hallo,

      ich will ja hier nicht Öl ins Feuer gießen, nur meines Wissen gab es da mal was von der Berufsgenossenschaft wonach diese einfachen Hebel wie sie z.B. beim DX bei der Hydraulikbedienung vom rechten Kotflügel aus anzutreffen sind so heute nicht mehr zulässig sein sollen!?
      Bei neueren Schleppern mit mechanischer Ansteuerung der Hydraulik muss man zum Teil vorher einen Sicherungsknopf o. ä. drücken, ehe man den Sollwerthebel für die Heckhydraulik von außen verstellen kann.
      Es war soweit ich mich noch richtig daran erinnere sogar mal in Planung, das entsprechende Schlepper auf ein modifiziertes System umgerüstet werden müssen, um eine Fehlbedienung des Sollwerthebels (z.B. durch hängen bleiben mit der Kleidung - das hat es wohl schon gegeben) auszuschließen.

      Man sollte das mal bei den Umrüstungen etwas im Hinterkopf haben ehe man voreilig dabei Hand anlegt.
      Beim Privatmann wird in der Regel keiner von der Berufsgenossenschaft das kontrollieren.
      Nur wer in Erwägung zieht den Schlepper mal wieder abzugeben und dem Nachfolger passiert mit der Eigenumbauinitiative an der Heckhydraulik etwas hat nicht unbedingt gute Karten.

      Umrüstungen sind schön und gut, nur sollte man dabei auch sicherheitsrelevante Aspekte nicht in den Hintergrund stellen.

      Gruß

      Stefan

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Stefan81 ()

    • Original von Stefan81
      .....ich will ja hier nicht Öl ins Feuer gießen, .....


      Dann laß das doch besser bleiben, Stefan. Anfang der 90er Jahre kam die Vorschrift, daß die Außenbetätigung bei neuen Schleppern so beschaffen sein muß, daß man mit einem Bedienvorgang immer nur ein kurzes Stück des Hubwegs durchfahren darf. Um den gesamten Hubweg zu nutzen, bedarf es also mehrfach wiederholter, gleichartiger Bedienvorgänge.

      Da neue Schlepper ohnehin eine vorschriftsmäßige Heckbetätigung des Krafthebers haben, hier aber von alten Traktoren die Rede ist, ist das alles völlig bedeutungslos.

      Ich finde es begrüßenswert, wenn jemand, der sich damit auskennt, hier im Forum fundierte Hinweise gibt. Weniger gut finde ich es, wenn in so einem Zusammenhang jemand meint mitteilen zu müssen zu glauben da mal irgendwas gehört zu haben. Das verwirrt bloß.

      Gruß
      Michael
    • (das dreht sich im Kreis. Denn wenn er Deine Sach-punkte gewusst hätte, dann hätte er sicher nicht geschrieben. Da er es doch hat, kann man rückfolgern, daß diese Bewertung selbst zu stellen nicht gelingen konnte. Ich fand´ das jetzt nicht ganz so schlimm, denn der Punkt war ja rasch aus dem Weg geräumt. Und wenn man sich jetzt gar nimmer traut, Fragen aus Halbwissen zu stellen (in der Situation sehe ich mich ja selbst beständig, vermutlich partizipiere ich deswegen) dann wird die andere Hälfte an Wissen meist unausgesprochen bleiben und fehlen. Auch keine gute Alternative. Davon abzugrenzen sind Fragen offensichtlicher Stupidität, aber das kann ich hier nun wirklich nicht sehen. Weitermachen :) ).
    • Hallo Bert,

      das hatte ich natürlich schon studiert. Die Lösung mit der Verlängerung des Hauptsteuerhebels nach innen war mir auch bekannt, denn das ist die Lösung, dei Deutz-Fahr z.B. beim DX 3 Vario verwendet. Davon habe ich glgtl. Bilder hier eingestellt.

      Offen ist die Frage, ob es auch anders, einfacher geht.

      Bert, Du hast eine PN.

      Gruß
      Michael
    • Moin,

      auch ich habe mir diese Lösungen angesehen...da mir allerdings dieser Versteller vom DX günstig zugelaufen ist, hab ich den mal eingepackt :D

      Interessieren würde mich einmal die Anbindung an den Verstellhebel der Regelhydraulik. Es ist etwas schwer zu erkennen, aber es sieht mir so aus, als ob ein mehrfach gebogenes Flachstahlstück nach unten hin angeschweißt wurde. Ist das so korrekt?

      Dieter
      D5207A - BJ 1981
    • Original von Lasca34
      Original von Stefan81
      .....ich will ja hier nicht Öl ins Feuer gießen, .....


      Dann laß das doch besser bleiben, Stefan. Anfang der 90er Jahre kam die Vorschrift, daß die Außenbetätigung bei neuen Schleppern so beschaffen sein muß, daß man mit einem Bedienvorgang immer nur ein kurzes Stück des Hubwegs durchfahren darf. Um den gesamten Hubweg zu nutzen, bedarf es also mehrfach wiederholter, gleichartiger Bedienvorgänge.

      Da neue Schlepper ohnehin eine vorschriftsmäßige Heckbetätigung des Krafthebers haben, hier aber von alten Traktoren die Rede ist, ist das alles völlig bedeutungslos.

      Ich finde es begrüßenswert, wenn jemand, der sich damit auskennt, hier im Forum fundierte Hinweise gibt. Weniger gut finde ich es, wenn in so einem Zusammenhang jemand meint mitteilen zu müssen zu glauben da mal irgendwas gehört zu haben. Das verwirrt bloß.

      Gruß
      Michael


      Hallo,

      kannst Du eigentlich auch noch etwas anderes als dumme Kommentare hier abgeben die weit unter die Gürtellinie gehen!?
      Respekt und Achtung gegenüber anderen Usern sind für dich wohl ein Fremdwort!?
      So etwas regt mich auf, ich habe diese Info nicht aus der Glaskugel gelesen und hierbei etwas zusammengedichtet weil ich ja sonst nicht besseres zu tun habe.
      Lediglich auf Fakten habe ich hingewiesen die nicht Stand der 90ger sind sondern vor einigen Jahren auf kamen.
      Nur einige habe anscheinend hier ein Problem damit das richtig zu interpretieren.
      Dummerweise finde ich Netz von der BGS keine Information darüber.

      Gruß

      Stefan

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Stefan81 ()