Vorstellung: Deutz D30S und sein Anhang

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    • Hi Henning,

      "besonders" ist höchstens der, der über dem Hydraulikblock sitzt :D ;) :D
      Sorry, soviel Bilder wollte ich nicht hier einstellen, die waren eigentlich für meinen anderen Thread gedacht :huh: :rolleyes:
      Die Schaumparty und das dazugehörige Surren nervt mich schon eine ganze Weile, ich schaffe es aber nicht dem ganzen weiter auf den Grund zu gehen. Die Geschichte dazu gibt's hier. Kannst gerne Bilder von deinem gesamten Hydraulikblock in diesen Thread stellen.

      LG Emanuel
      LG

      Emanuel



      D30S-NFG, BJ 62 und F2L612/6-N, BJ 57
    • Das nächste kleine Projekt ist auch schon in Planung: ein Frontgewicht-Halter.
      Ich dachte, man könnte die 3 M16-ner Bohrungen im VA-Block nutzen und dort ne Konstruktion anbringen, wo man Gewichte dran befestigen kann.
      Als Grundplatte, das was Dauerhaft am Schlepper bleibt habe ich folgendes ausgedacht (für Links und Rechts):


      wobei für die untere M16-Schraube eine mit Senkkopf genommen wird und das Rohr vernünftig verschweißt wird.

      Dort wird dann durch das Rohr ein weiteres, dünneres Rohr geschoben, mit einem Splint gesichert und dann von vorne Gewichte aufgeschoben (Ebenfalls mit Splint sichern.
      Ich dachte da an max. 150 kg Zusatzballast oder ist das zu viel für den VA-Block, wenn dies knapp vorm Zugmaul positioniert ist?
      Gruß
      Henning
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    • Hallo Henning,

      ich bin weder Ingenieur noch Techniker, aber einfach so aus dem Bauch heraus kommt mir diese Halterung für 150 kg "wenig vertrauenserweckend" vor.

      Schau doch mal hier deutzforum.de/index.php?thread…t=Frontgewicht#post164053

      Das funktioniert auf jeden Fall, ist aber auch nur EIN Beispiel für viele hier im Forum gezeigte.
      Gruß
      Kurt

      "Bei 99% aller Probleme ist die umfassende Beschreibung des Problems bereits mehr als die Hälfte der Lösung desselben."
    • Hallo Henning,

      dem Vorderachsbock macht das Gewicht nichts aus, aber Deiner Vorrichtung. Die M16-Senkkopfschraube soll eine Schlitzschraube werden? Gibt es das überhaupt? Auf jeden Fall wirst Du Dir in den Mors beißen, wenn Du die jemals wieder ausbauen willst. M16 und Schlitzschraube paßt zumindest in der Landtechnik überhaupt nicht zusammen.

      Die Verschweißung zwischen Platte und Rohren sieht aus, wie aus einem Lehrbuch für Schweißkonstruktionen. Dort findet man so was in der "Falsch"-Spalte. Das ist die so ziemlich ungeschickteste Art, eine Last abzutragen. Kleiner Tip: Optimal ist eine Schweißkonstruktion, wenn die Schweißnaht "eigentlich" gar nichts halten muß, also quasi nur dazu dient, daß die einzelnen Teile beieinander bleiben. Die Abtragung der Hauptlast sollte möglichst an jeder Schweißnaht vorbei gehen. Ich weiß, daß das eine schöne Theorie ist, aber als Leitlinie kann man das gut im Hinterkopf haben. Besonders, wenn einem das Problem nicht im wahrsten Sinn des Wortes dereinst auf die Füße fallen soll.

      Gruß
      Michael
    • Also es ist wirklich etwas dürftig für 150 Kg.

      Wenn du die Richtung beibehalten möchtest, dann lasse eine Welle Hohl bohren oder ein dickwandiges rohr z.b 40 mm mit 20mm Bohrung , das hält auf alle Fälle.

      Ich habe es mir zum Abstecken im Zugmaul gefertigt, auch wenn da keine 150 Kg ran kommen, doch auch das ist alles recht massiv, wird nix schlimmeres geben wenn dir der Kram abbricht und du über dein Gewicht fährst.

      Gruß Rene
      Bilder
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    • Moin,
      Danke für das Feedback. :)
      Das meine erste Ausführung recht schwach ist, hab ich mir gestern Abend schon gedacht.
      Deswegen hab ich mich noch mal hingesetzt und die Geschichte etwas überarbeitet:

      Die Querstreben kann man dann noch zusätzlich mit ner Feder versehen, die dann in eine entsprechende Nut der Grundplatte greift, um so die Schweißnähte weiter zu entlasten.
      Leider ist der Platz nach unten begrenzt durch die Achse (Pendelweg muss frei bleiben).

      Ob es letztendlich wirklich 150 kg werden kann ich auch noch nicht sagen. Im Moment denke ich an 4 Gewichtsplatten á 30 kg, also max. 120 kg.

      Und Michael, Senkschrauben werden heutzutage (zum Großteil) mit Innensechskant gefertigt (M16 hat die SW 10). Aber mit dem Problemkind Schlitz-Schrauben hast du recht. ;)
      Gruß
      Henning
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    • Es geht nun optisch voran.
      Die Felge, durch die ich letztes Jahr die kaputte ersetzt hatte, passte farblich nicht, zudem war der Lack in schlechtem Zustand. Also hab ich mir die als erstes vorgenommen. Reifen runter und dann entrosten:

      Nach der Bearbeitung mit Stahlbürste sah die Felge so aus. Vor dem Grundieren hab ich dann noch den verbliebenen Rost mit 400er Schmirgelpapier abgeschmirgelt.
      Ganz so gut ist die Felge allerdings auch nicht mehr, einige Macken am Rand und Rostspuren innen, vorallem um das Ventil. In meinen Augen ist das aber noch vertretbar:


      Mit Grundierung sieht die dann schon wieder anders aus:
      2016-04-17 18.09.53.jpg


      2 kleine Läufer sind da leider drin, als ich heute mit dem Pinsel die Übergänge in der Felge nachgebessert hab. Zum Glück sind die aber nur in der Grundierung. Wenn ich morgen lackiere, dann schmirgel ich die weg.
      Gruß
      Henning
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Henn2Zui ()

    • Die Felge ist mittlerweile lackiert, der Reifen aufgezogen und das Rad nun wieder am Trecker. :thumbup:
      Mich wurmt es nur etwas, dass ich kein Bild mehr von der Felge gemacht hab, wie die vor dem Lackieren aussah (Ich war der festen Überzeugung, dass ich da mindestens eins von hab). :(

      Auf dem Bild wirkt der Lack besser als in Wirklichkeit, da hat er ne leichte Orangenhaut. Da das aber "nur" ne Treckerfelge ist, bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Und entschuldigt bitte die Unordnung, die hätte ich eigentlich fürs Foto beseitigen können... :rolleyes:
      Desweiteren hab ich die Motorhaube neu lackiert und somit unsere "Verschandelung" von 5 Jahren versucht zu minimieren. Das Ergebnis sieht so aus:
      Da muss jetzt nur noch etwas Poliert werden, wenn der Lack voll durchgehärtet ist.

      Dann hab ich heute ein Paket von Delegro bekommen, wo unter anderem neue Kotflügelbleche für vorne und ein "S" drin waren. :)

      Die alten Bleche hatte ich noch rumliegen. Im Vergleich zu den neuen sieht man sehr gut, wie viel da abgegammelt ist. 8|

      Hier ist das S erstmal testweise nur reingesteckt (passte von den Stiften her wunderbar). Die unschönen Pinselspuren in falscher Farbe hab ich dann noch übergemalt, damit das nicht mehr so bunt aussieht.
      Gruß
      Henning
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    • Es geht voran:

      Ein minimaler Farbunterschied ist noch da, aber der fällt nun kaum mehr auf.

      Die vorderen Kotflügel sind auch fast fertig.
      Zuerst hab ich die Versteifungsbleche dafür gebastelt (Bild leider etwas verwackelt, da nur Handykamera):

      Anschließend konnte lackiert werden:

      Die kritischen Stellen hab ich zuvor schon mal mit dem Pinsel grundiert, sodass da ne Schicht Grundierung mehr drauf ist. Insgesamt hab ich nun 2 Schichten Grundierung und 2 Schichten Lack, sollte in meinen Augen reichen.
      Den Lack lasse ich jetzt noch bis Samstag aushärten, dann können die Kotflügel wieder montiert werden.
      Gruß
      Henning
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    • Dienstag haben wir auch etwas Sand/Erde ins Land (Weidefläche) bekommen, da dort mehrere Löcher drin sind. Da musste der Hecklader ran und verteilen:

      Damit hatte der D30 teilweise Probleme, da er vorne ohne jegliches Zusatzgewicht sehr leicht ist. Das hieß für mich, vorsichtig mir der Kupplung zu sein. Ab und zu ging beim Anheben nicht hinten der Hecklader, sondern die Vorderachse hoch. Aber die Hydraulik hat das Gewicht trotz recht verschlissener Pumpe aber noch ohne Probleme gestemmt.

      Das hatte ich dann zum Fototermin schon geschafft:

      Das waren angeblich ca. 10 -11 m^3
      Dort, wo der Ast steckt, ist ein Baumstumpf, da musste ich auch drauf aufpassen und konnte nicht einfach den Sand rückwärts schieben.
      Gruß
      Henning
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    • Moin,
      heute gings weiter mit dem Verteilen mit dem Hecklader. Da der D30 vorne sehr leicht wurde, hab ich mit mal was überlegt, was mal als Frontgewicht nutzen kann. Wir haben hier noch ein Gewicht von ca. 25 kg rumstehen gehabt, das hab ich ins Zugmaul gehängt und mit ein paar Holzbrettern abgestützt.
      Die Bretter waren Reststücke, die vom Heuboden Erneuern über waren (28 mm Hobeldielen), hochkant halten die enorm was aus. Stahl konnte ich mangels Material und 18mm-Bohrer da nicht dran basteln.
      Mit dem Gewicht konnte ich schon einen kleinen Unterschied merken und bin nicht mehr ganz so leicht abgehoben.
      Bilder
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      Gruß
      Henning
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    • Moin,
      ich mache jetzt mal ein kleines Update.
      Der Gewichthalter ist jetzt noch weiterentwickelt worden und hat einen grünen Anstrich bekommen. Das Gewicht, bzw. nun sind's 2x 25 kg, kann man jetzt einfach in den Halter reinlegen und mit Band festbinden. Ich schrieb ja vor ner Zeit schon mal, dann ich was plane, das hab ich aber erstmal wieder auf Eis gelegt, da andere Dinge Priorität haben.

      Dann nutze ich grade meine Semesterferien um den Hecklader zu überarbeiten, der war ziemlich verzogen. (Link zu dem Thema)

      Heute war ich schon mit dem Töff auf Achse, Schutt wegbringen und Sand holen. (Die Steine, die wir letztes Jahr geholt haben, werden jetzt endlich verlegt.)
      Bei der Kiesgrube fahren ganz schöne Radlader rum, wusste gar nicht, dass solche Monster bei uns in der Gegend gibt.
      Gruß
      Henning
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    • Moin,
      am Wochenende hab ich wieder mit mit Erde gespielt, diesmal aber mit dem DX4.10 vom Onkel. Der hat einen anständigen FL dran, ganz was anders als so ein kleiner Klinken-Hecklader. ;)

      Nur die Gruppenschaltung ging bei dem für meinen Geschmack etwas hakig/schwer, grade die L-Gruppe wollte des öfteren nicht rein.

      Btw.: Auf deutz-traktoren.de steht, dass der 4.10 nur von 84 bis 85 gebaut wurde. Gab es bei dem Absatzprobleme z.B. wegen der recht kleinen Motorisierung?
      Gruß
      Henning
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    • Hallo Leute,
      heute habe ich einen Heuwender gekauft, einen Deutz-Fahr KH500. Wie es der Zufall so will, konnte ich den gleich beim Nachbarn testen, welcher heute Vormittag für Heu gemäht hat.
      Abgeholt haben wir den mit einen Autotrailer:

      Daran sieht man gut, wie groß der Wender doch ist. Meine Mutter meinte auch gleich, als wir den abgeladen hatten: "Der ist schon größer als der, den wir früher hatten" (Opa hatte früher einen KH4S hinter dem D30).

      Die Zinken haben fast alle eine Verlustsicherung und eine anständige Gelenkwelle war auch dabei. :)
      Auch sonst ist der in einem guten Zustand, nur einer der Kreisel hat etwas Spiel und der Schutzbügel muss an einer Stelle nachgeschweißt werden.

      Und noch ein Bild im Heu:


      Beim Arbeiten ist mir aufgefallen, dass die Zapfwellenkupplung nicht ganz trennt, denn die ZW lässt sich auch nachdem man etwas gewartet hat, nur mit Knarren einlegen und der Wender läuft, wenn er nicht zu aggressiv eingestellt ist, bei getretener Kupplung weiter. Die Fahrkupplung hingegen kommt eher spät. Ist das eine Einstellungssache oder kann es auch sein, dass die Kupplung für die Zapfwelle etwas verklebt ist, weil die letzten 30 Jahre nichts an der ZW mehr hing?
      Gruß
      Henning
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    • Moin Leute,
      hier gibt's mal wieder ein kleines Update vom D30:
      Da der alte Auspuff fertig war und nur noch ein Bruchteil wirklich am Ende raus kam, hab ich mal investiert. Sprich neues Rohr zwischen Krümmer und Schalldämpfer und nen neuen Dämpfer. Den Krümmer und das Endrohr habe ich belassen und nur gesandstrahlt. Den ganzen Auspuff hab ich mit Auspufflack vom Mipa (bis 800°C) lackiert. Montiert sieht das so aus:


      Dann hab ich weiter oben ja mal mein Frontgewicht angesprochen. So sieht das aus:

      Knapp 50kg, machen schon einen Unterschied, was die Lenkbarkeit mit vollem Hecklader oder so angeht.
      Gruß
      Henning
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    • Moin Martin,
      ja, da hab ich noch welche von. Da hab ich, wenn ich mich richtig erinnere, welche von "Torx" genommen, Typ 5,00*100 oder so, müsste ich aber noch mal nachgucken (hab nachgeguckt, waren doch 5,00*70). ;) :D

      Was mir grade noch einfällt: Ein Bild vom alten Auspuff wäre bestimmt auch interessant.
      Gruß
      Henning
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