D50.1 - zum Wiedererwecken

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    • Kleiner Fortschritt, bevor alles ein paar Tage ruhen muss:





      Etwas ungeschickt war, daß ich die großen Löcher (die ein 40mm H7 Maß haben sollten) eher groß hab auslasern lassen (39.85mm). Danach habe ich aber spitz bekommen, daß eine Reibahle bei so großen Durchmessern mehr "Zugabe" bekommen sollte. Also 39.80mm wäre schon beinahe zu groß. 3/10mm offenbar besser .Und dann hätte die Reibahle vielleicht das ganze "Berg und Tal" des Lasers entfernt. Nun habe ich also ein maßhaltiges Loch, bei dem sozusagen jede Menge "Rattermarken" (also Laserausbrandspuren) zu sehen sind. Die Bronzebuchsen passen gut, doch 1cm kann ich sie bequem mit dem Daumen hineindrücken. Ich werde sie mit Loctite einkleben müssen.
    • Zeit für ein Zwischen-Update:

      die Bronzebuchsen in die Rahmenköpfe habe ich ganz gut hineinbekommen. Das Loctite wäre vielleicht nicht nötig. Aber so gehe ich sicher, daß die Buchse nicht irgendwann "mitdreht". Und dann das Problem: die 30er Bolzen mit Verdrehsicherung, die beim SChnellwechselrahmen dabei waren, passten nicht. Beziehungsweise sie passten immer nur durch eine Buchse. ... sollten wir die Fluchtung doch nicht gut hinbekommen haben ? Was blieb sonst als Möglichkeit .. ?. Also, Schleifpapier und Feile hergenommen und das Aufmaß etwas erweitert, über das H7 Toleranzfeld der Reibahle hinaus. Es war Zufall, daß ich merkte, daß die Bolzen nicht gleichartig waren. Einer passte besser, als der andere. Und dann war schnell klar, die sie krumm waren. Der schlechtere um bis zu 4/10mm. !!. So ein Mist. Aber da kommt man ja nicht sogleich drauf, daß so ein kurzes Stück Kolbenstangenmaterial krumm sein könnte:


      In der Bildmitte links sieht man die Schande.

      Also gut. An 30er Kolbenstangen kann man ja herankommen.
      Heute ging es dem Frontlader an den Kragen. Die alten Befestigungen mussten ab:





      Geschafft:




      Und dann soll ja eine 10mm Verstärkungsplatte an den Holm, durchbohrt - um den Bolzen mitzutragen:



      Hier fehlen nun noch die "Klauen", die den Hydraulikzylinder halten werden.
      Die Nähte werden immer nur stückweise verschweißt. Verzug ist natürlich ein Thema.
      Aber im Grunde ist die ganze Schwinge ein krummes Ding. Nicht nur bezogen auf die Bananenform.
      So ganz haben wir noch nicht klar, wo da "ein Wurm" drin ist. Wenn die Schwinge auf dem Boden liegt, liegt sie mit allen 4 Enden auf. Wenn sie am Schlepper ist und der vorderste Querholm mittig unterstützt ist, hängt sie einseitig 2cm. Ein Versuch, da ein bißchen zu korrigieren :



      Sowas geht bei mir zuhause alles nicht. Ich bin, nebenbei, dankbar, daß mein guter Kumpel "nebenan" den Nachmittag Lust hatte.
      Nun, jedenfalls sieht das im Bild hier übel aus. Aber die Verformung ist noch im plastischen Bereich. Das juckt die Schwinge gar nicht und die federte wieder in die ungewünschte Ausgangsform zurück. Ich weiß gar nicht, wie übel der Schlepperfahrer im Alltag rum-ochsen muss, daß die Dinger so "zuverlässig" im Betrieb krumm werden. Sei´s drum. Wir kamen an eine Grenze, was das Verformen anging, weil der Schlepper bereits sein rechtes Hinterbein zu entlasten begann und damit alle Kraft auf die Schwinge nicht weiter zu steigern war. Das Thema wird noch im Hinterkopf behalten.



      Nunmehr ist eine Versteifung zwischen der vorn "vorgeschweißten" langen Platte und dem runden Querrohr der Schwinge eingeschweißt, damit die Platte sich nicht unter Last biegt.
      Die Rahmenköpfe sind für meine Verhältnisse sehr gut festgemacht. Die lange 30mm-Kolbenstange unter dem Maßband kann durch beide Lagergassen mit der Hand unter leichter und müheloser Drehbewegung durchgeschoben werden.
      Leider hat der Tag ja jetzt ein Ende und die NAtur hat das Licht ausgeknipst. Der Rest muss ein anderes Mal folgen :)
    • Landybehr schrieb:


      So ganz haben wir noch nicht klar, wo da "ein Wurm" drin ist. Wenn die Schwinge auf dem Boden liegt, liegt sie mit allen 4 Enden auf. Wenn sie am Schlepper ist und der vorderste Querholm mittig unterstützt ist, hängt sie einseitig 2cm.
      Servus,

      habt ihr die Traktorseitigen Aufnahmepunkte schon geprüft? Wenn die Schwinge passt wäre mein erster Ansatz eine Abweichung bei den Aufnahmepunkte am Traktor, die die ganze schwinge dann verdrücken.
      Da die Schwinge ja recht lang ist, reichen hier uU schon 2-3mm Abweichung.
    • Hi, ja, wir werden nochmal messen. An der Konsole wurden die originalen Drehpunkte beibehalten. Das Maß von Schwingendrehpunkt zu Zapfen des Hydraulikzylinders ist auf beiden Seiten gleich, das haben wir gecheckt. Das war mir erstmal das wichtigste Maß. Die Schwinge werden wir auch nochmal vermessen, über Kreuz (die Eckpunkte). Und vielleicht nehme ich mal einen langen Winkel und zeichne die Kontur der Schwinge auf dem Fußboden nach. Dann kann man die Symmetrie vielleicht etwas besser abschätzen.
    • Servus,

      Wie Kai schon geschrieben hat: Prüfe auch die Maße und Winkel zum Boden. Die Konsolen können in sich winklig und maßhaltig sein, aber durch Fertigungstoleranzen und Spiel in den Schraublöchern, auch wenn das nur zehntel mm sind, kann sich das dann schnell aufsummieren, je weiter man von den Befestigungspunkten wegkommt.
      Möglicherweise sind sogar die Originallöcher ein bisschen versetzt (Keine Ahnung, nur eine Vermutung), und die Konsolen für eine Frontlader mussten schon immer mittels der Schwinge passend ausgerichtet werden.
      Bei einer neuen Schwinge sollte das ja machbar sein.
    • Mir geht das mit den möglicherweise schiefen Konsolen nicht aus dem Kopf.

      Hast du die Schwinge jetzt so verbogen, dass die am Deutz montiert vorne beidseitig aufliegt?
      Wenn nicht könnte man evtl. relativ einfach die Konsolen prüfen:

      - Schwinge montiert vorne aufsetzen
      - Zylinder abbauen (zwecks Erreichbarkeit der Zylinderaufnahmen)
      - Beidseitig den Abstand der Zylinderaufnahmen messen. Hier müsste sich eine Differenz ergeben, wenn die Schwinge unmontiert auf allen vier Ecken aufliegt.
    • Moin, nur daß Ihr nicht denkt, ich beachte Eure Antworten nicht! Bis mein Kumpel und ich eine "Freizeit-Schnittmenge" wieder haben, kann es etwas dauern.Bis dahin steht die Schwinge trocken und gegen die Wand gelehnt.
      In meinem Carport kann ich die Konsole am Schlepper nicht sinnvoll messen, die Pflasterung ist zu uneben. Da kommen 1-2cm Unterschied heraus. Nun kann ich mir echt nicht vorstellen, daß wir damals nach dem Anheften der Schwingenlagerungsklauen nicht zum Boden gemessen haben, als der Schlepper auf Estrich stand. Aber das wird natürlich kontrolliert. Wenn da ein "Bug" drin ist, wäre es echt gemein, denn die Lagerungsklauen sind bewusst gründlich verschweißt worden.
      In jedem Fall müssen wir am linken Holm die angeschweißte dicke Lasche mit der Bohrung für den Schwingenlagerungsbolzen nochmal abtrennen und neu ausrichten. Der hat schon vorher etwas geklemmt, so, daß An- und Abbau der Schwinge spaßarm sein würde. Der Verzug und Richten der freien Schwingenenden hat das verschlimmert und man bekommt den Bolzen auch mit Schlägen nicht herein. .. die Passungen sind aber auch alle zu genau. Die Buchsen wurden mir so gemacht, daß sie eher einem Fahrwerk stehen würden, denn einem Frontlader. Einerseits schön, aber hier mit Schattenseite. Jedoch - der rechte Schwingenbolzen flutscht ja super. Warum sollte man das nicht auch links so hinbekommen.
      An der anderen Seite der Schwinge, also vorn, wo der Schnellwechselrahmen sein soll - da haben wir (naja, um ehrlich zu sein macht da mein Kumpel die Ansagen und Handgriffe und alles was anspruchsvoll ist) das so gut hinbekommen, mit etwas Flammrichten, Drücken und Verstärkungen-anschweißen, daß beide Lagergassen (also die für den Schnellwechselrahmen und für Umlenkhebel) astrein fluchten; die 30mm Welle schiebt man saugend-gleitend durch die Bronzebuchen. Das geht nicht besser.
    • Hi.
      Die Höhe der Konsolenbuchsen zum Boden sind gleich hoch. Aber die Fluchtung der schlepperseitigen Augen von der Schwinge waren nicht ok. Das belief sich auf fast den halben Durchmesser der durchgesteckten Kolbenstange. Es hat etwas gedauert, die Schwingenaugen neu auszurichten, denn seltsamerweise trat Schweißverzug immer dann auf, wenn man ihn nicht brauchte und andersrum - doch jetzt ist es gut. An den Schlepper gehalten, ist an der rechten Seite der Bolzen gut zu stecken. Links geht er nur durch das äusserte Loch und das Schwingenauge. Am inneren Loch der Konsolenklaue stösst er auf der druckfernen Seite an. Hier muss ich ein klein bisschen wegschließen- die geschlitzte Einpressbuchse wird das schon ausgleichen.
      Seltsam ist, dass der Linke Holm immer noch 2cm länger ist. Dabei hatten wir den doch um etwas mehr als 2cm damals gekürzt, damit die Schwinge längsparallel im Schlepper steht.
    • Hallo,
      die Schweißarbeiten waren ja erstmal schon fertig und heute war "Anprobe".

      Ich habe, wie gesagt, links an der Konsole etwas weggeschliffen (nicht "weggeschlossen" < das war die Autokorrektur vom Tablet) und die Verschleiß/Einpressbuchse passt sich nun einer "Ei-förmigen" Bohrung an. Dort, wo der Bolzen im Betrieb an-drückt, dort ist alles, wie es gehört. Sieben bis acht Zehntelmillimeter (sollten eigentlich nur fünf werden, aber der STabschleifer hat ein neues Schleifpapier bekommen und das hat unerwartet viel Material abgetragen ... hätte ich eigentlich doch vorraussehen können) ist da nun mehr Luft. Und das reicht so, daß man den Bolzen just mit Handdruck durchschieben kann. Also alles so, wie es soll und viel besser, als vorher.

      Bleibt noch die Parallelität des großen Ganzen. Es ist gelungen, daß der Frontlader nicht mehr "schaukelt". Er bewegt sich schön gleichförmig hoch. Trotzdem ist die Schaufel nicht perfekt gerade. Eine Seite steht etwas höher. Aber das ist schon geringer als vorher und fällt nicht ganz so schnell ins Auge. Besser bekommen wir es nicht.
      Doof ist, daß die Zylinder nicht gleichlang sind. Einer ist 1cm länger. In den Endlagen macht sich das dann etwas bemerkbar, sonst ja nicht. Das wird erstmal so gelassen. Hier etwas zu ändern würde dann easy und überschaubar sein.

      Die Höhe des Schnellwechselrahmens ist zufriedenstellend. Ist die Schaufel angehängt, hat der kürzere Zylinder noch gut 1,5cm Reserveweg (um die Schaufel noch tiefer, "in die Erde" zu drücken).












      Als nächstes muss ich mir mal "Abstell-stützen" ausdenken. Und die Zylinder für die Hydraulische Gerätebetätigung samt Halterungen müssen auch noch auf/an die Schwinge.
    • Das Hühnerhaus ist kurzzeitig in die zweite Reihe gerutscht :) und der Frontlader mal wieder dran. Die Temperaturen werden tiefer und ich musste doch an einigen Stellen noch etwas Farbe (also Rostschutz) aufbringen. An Stellen, wo später Wasser dahinter laufen kann, ist Sikaflex nun im Weg. Vielleicht hätte ich mir beim Verstreichen davon etwas mehr Mühe geben können ... :rolleyes: beim Bemalen auch (die Lacknasen sollen mich aber momentan weniger stören, als Rost).
      Nun, ein Umlenkhebel für die Gerätebetätigung ist schon fertig. Und wenn alles so passt, wie man es sich vorher überlegt hat, das ist schon schön :)




      Wenn ich den Umlenkhebel im Bereich der SChweißnaht (mittig im Bild) noch abschräge, dann kann er auch noch etwas weiter zur Schwinge hin kippen. Im Grunde ist es "so" aber schon fast gut.
      Ich erreiche nicht ganz so viel Weg, wie andere Lösungen, doch ich wollte eben auch die Schwinge vorn so kurz halten, wie noch sinnvoll -weil doch mit Schnellwechselrahmen die Geräte nach vorn verlagert sind. Der Schnellwechselrahmen ist von mir "fest" vorgesehen und wird immer dran bleiben.




      Die beiden Gewindelöcher neben der 30mm - Bolzenbohrung, werden die Verdrehsicherung bilden. Sie waren der Grund dafür, daß ich im Forum einen Thread zu dem Thema aufgemacht habe: (KLICK)
      In Kürze können die Zylinder schon wieder montiert werden und dann kommen endlich diese verqueren Schläuche weg.
    • Das mit absatnd geilste Projekt dass ich je gesehen habe, kann mich den ganzen (meisten) vorrednern nur anschließen -> Respekt vor dieser Leistung und vorallem weiter so !!!!
      Irgendwann möchte ich auch die möglichkeit haben unseren D501s so zu modifizieren !!!
      Super Arbeit bin schon seit längerer Zeit ein Stiller mitleser :)

      <3
    • Vielen Dank! :* . Das mit den Möglichkeiten geht Schritt für Schritt. Ein Werkzeug ermöglicht was Neues. Und davon ausgehend kann man wieder mehr. Mann muss nur nicht zu sehr ans Geld denken, das "nimmt man eh nicht mit", und die Schmerzgrenze der Ehefrau will beachtet sein. Ich versuch, so gut es geht weiterzumachen. Es ist nicht abzusehen, daß ich daran meinen Spaß verliere. Und ich bin ja längst noch nicht fertig.

      Dummerweise gibt es auch immer wieder Rückschritte. Kinderkrankheiten könnte man sagen.
      Die Ölkühlerschlange leckt immer noch Öl. Sie war wohl nicht so neu, wie die Optik glauben machte. Der Tank hat angefangen, inkontinent zu sein. Was nach dem Volltanken erst auffiel.
      Den Tank mache ich jetzt nocheinmal ganz neu. Diesmal in Edelstahl statt Alu. Vielleicht ist das vibrationsfester. Auf alle Fälle kann ich die Bleche mittlerweile auf dem PC zeichnen und zur Laserbude geben. Dann habe ich keinen Verschnitt, saubere gerade Bleche, vielleicht sogar vorgekantet und dann will ich damit mal Frieden bekommen.
      Die Heckhydraulik hatte ich mit dem oberen Anschlag eingestellt, doch als ich heute was Schwereres angehängt habe, sprach auf STellung "ganz oben" das Druckbegrenzungsventil beständig ganz leicht an.
      Bei den Instrumenten ist das Motorölthermometer ausgefallen, der Zylinderkopftemperaturanzeige traue ich nicht mehr. DAs sind diese blöden neuen VDO Dinger. Kann sein, daß es diese Serie auch nicht mehr gibt. So einen kleinen 8-fach Multistecker musste man mit mikroskopischen Klemmchen und Kabelchen bestücken. Dafür bin ich einfach zu grobmotorisch. Da kommen jetzt ganz althergebrachte Instrumente der "International-Serie" hin. Die haben alte, breite Steckfahnen. Dann klappt das auch.
      Wenn ich beim Tank sowieso schon dabei bin, dann kann ich auch eine Tankuhr einbauen. Weiß gar nicht, warum ich mir das beim noch-aktuellen Tank verkniffen habe. Naja, hätte dem AluTank auch nicht geholfen.

      Nun, nebenbei ist der Schnellwechselrahmen für den Frontlader entlackt und verzinkt worden. Ohauerha, als ich den Preis hörte, musste ich fragen, ob sie den eingangs mit Einhornschweif saubergewedelt und dann in Feenstaub statt Zink getaucht hatten. Das mache ich nicht nochmal. Man traut dem doofen Ding gar nicht zu, daß es genau 60kg wiegt, und die rechnen ja nach Gewicht ab. Ich habe schon gehört, daß es nach "Fuchsschwanz" aussieht, wenn man am Schlepper sowas so glänzend-feuerverzinkt dranlässt :rolleyes: . Mal sehen. Im Grunde soll er ruhig so bleiben.




      Und dann fing der Tag kalt und diesig an, war aber trotzdem schön geworden, auch weil ich einen Pflug vor dem Schrott habe retten können.

      Ein Niemeyer Vollymat.





      Ich muss mal sehen, an Literatur dazu zu kommen. Dem Freund, der ihn organisiert hat, hat das Wesentliche schon durchschaut.
      Es scheint, daß der Druckzylinder, der vorn quer beim Drehmechanismus liegt, und von dem wir vermuten, daß er den gerade ausgehobenen Pflug automatisch herumdreht, seinen Inhalt verloren hat. Es ist nämlich ganz verölt. Und man kann den angehobenen (sofern der Oberlenker nicht ganz eingefahren ist) Pflug widerstandslos drehen. Das dürte vermutlich nicht so sein.
      Na, so richtig was zum Pflügen habe ich gerade nicht. Außer das 10x5m Gemüsebeet meiner Schwägerin. Sie hat schon zu erkennen gegeben, daß sie für maschinelle Hilfe empfänglich wäre :).



    • Hi Holger, jetzt gerade ich ins Stammeln :whistling: . Das ist nicht sachlich zu begründen. Ein Ursprung des Tuns steckt in der Erfahrung, die ich mit altem LandRover gemacht habe. Früher hat die Firma Stoßstangen, Karosserieaussteifungen und einige Kleinteile feuerverzinkt. Das ganze Auto drumherum gammelt wie verrückt, aber die verzinkten Teile waren auch nach 30 oder 40 Jahren nie strukturell angegriffen und nach Neuverzinken von Neuteilen nicht zu unterscheiden. Dadurch habe ich gespeichert "Feuerverzinkt = gut". Die Beschichtung ist widerstandsfähiger als das, was ich mit Pinsel tun kann und langlebig. Ich weiß aber schon, daß der Eurorahmen auch mit nur angehauchtem Lack vermutlich noch länger lebt, als ich. Der "Vorwurf" mit der Fuchsschwanzsache trifft vermutlich leider den Kern :S . Naja, Rost mag ich trotzdem nicht.

      Daneben habe ich gerade gelernt, daß der Pflug rein mechanisch dreht, wenn er aus dem Boden gehoben wird. Das, was ich als "Gasdruckfeder" gewertet habe, ich vermutlich nur ein leichter Dämpfer. Ich mache mal ein Foto davon.