D50.1 - zum Wiedererwecken

    • Moin Hendrik,

      entschuldige bitte, ich wollte ja bei unserem Fl die Bodenabstände messen. Hab ich auch getan, nur nicht hier Kund getan. Also bei unseren Trecker wie beschrieben das ganze, nur meine geschätzten 5cm lagen sowas von daneben. Also vom Boden bis zur unteren Geräteverriegelung bei leicht nach vorn geneigter Stellung des Eurorahmens (sodass angebaute Geräte ungefähr in Waage sind) sind es 20cm. Der unterste Punkt des Eurorahmen (unser hat noch die etwas tiefer gehenden "Anlagestützzapfen") sind es 12cm.

      Wie schon gesagt, da kann mann mit arbeiten, aber es geht eben auch besser. Vielleicht kannst du ja noch ein paar cm rausholen. Der "runtergesetzte" Eurorahmen wäre ne Option. Johannes seine Idee mit tiefergelegtem Eurokoppelpunkten gab und gibt es bei den Fendtladern tatsächlich.

      Gruß
      Kai
      Deutz D5505
      Fendt Farmer 203 VA
      Fendt GHA 395
      Fendt Favorit 612 LS
      Eicher 3709
    • Hallo und Frohes Neues Jahr!

      Ich wollte Euch gern wieder einmal um Rat fragen:
      Und zwar ist mein Bestreben ja, den Schnellwechselrahmen vor der Schwinge um 20cm tiefer zu setzen. Das kann einerseits nur über die vorderen Spitzen der SChwinge passieren (in Analogie wie bei dem Fendt 2 Postings vorher), oder ich kombiniere - also die Spitzen etwas tiefer, und dazu entsteht ein neuer Lagerungspunkt für den Schnellwechselrahmen. Das wäre wie folgt:

      1) Original:




      2) so wie ich mir das denke:


      Der rote Punkt ist also der, wo ein Bolzen den Rahmen an der Schwinge lagert.
      Der blaue Punkt ist, wo am Ende der Hydraulikzylinder(bzw. Umlenkarm) den Rahmen bewegt.

      Wenn die Abstände der beiden Punkte zueinander gleich bleiben, dann wäre schonmal die Hebelkraft diegleiche.
      Bloß: wenn der rote LAgerungspunkt am untersten Punkt, also zB nahezu am Boden einer Schaufel ist, und ich kippe die Schaufel hoch, dann bewegt sich die Schaufel auf einer Kreisbahn bei der es zu keiner Vorwärtsbewegung kommt. Lagere ich den Bolzen nun höher, dann bewegt sich die Spitze der Schaufel erst ein kleines Stück nach vorn und im weiteren Weg doch wieder nach hinten.



      Rechts im Bild ist skizziert, was ich meine.

      Meint Ihr, das könnte stören ? (nicht sehr, oder ? Beim Klinklader passiert das im Grunde doch nur).
      Gäbe es andere Nachteile, die ich außer Acht gelassen habe?
    • p.S. am Wochenende hat der Deutz tatsächlich mal etwas arbeiten dürfen. Eigentlich ja nichts Aufregendes. Bloß ein paar Hängerladungen mit Heu wegschaffen. Aber ohne ihn wäre es nunmal nicht gegangen. Und ein bißchen stolz macht das ja doch. Aber nicht zu sehr, ich weiß ja, daß das eine durch und durch alltägliche Tat für die meisten von Euch ist. :)
      Leider konnte ein halber bis dreiviertel hoher Stapel von Klinkern mit dem hinten eingehängtem Hubgerüst (hatte ich mir rasch ausgeliehen) absolut gar nicht angehoben und versetzt werden. Weder, daß der Dreipunkt hochkam, noch daß der Hubmastzylinder etwas bewegen wollte. Mag sein, daß die 150bar Systemdruck (von denen ja auch nur 140-145 übrig sind) für den Hubmast ein wenig mau sind.
      Der eigentliche Dämpfer kam dann beim Heimweg, denn just daß ich am Einsatzort den Hof verließ, fing der Schlepper an, mit der Leistung einzuknicken. Kleinerer Gang und wenig Gas haben mich zum Freund gerettet, wo ich gut parken konnte und die Ahnung sich bestätigte, die Tankfüllung seit geraumer Zeit ignoriert zu haben. Damit das nicht nochmal passiert, hat mir das Wetter extra zum Zwangs-Fußmarsch einen ordentlichen Guß Regen spendiert. :) !!
    • Landybehr schrieb:

      Kleinerer Gang und wenig Gas haben mich zum Freund gerettet, wo ich gut parken konnte und die Ahnung sich bestätigte, die Tankfüllung seit geraumer Zeit ignoriert zu haben. Damit das nicht nochmal passiert, hat mir das Wetter extra zum Zwangs-Fußmarsch einen ordentlichen Guß Regen spendiert. :) !!

      Jaja, sowas passiert Traktor-Neulingen schonmal, ich spreche da aus Erfahrung! :D

      Ich bin dann rückwärts (Tankauslauf in Fahrtrichtung vorne) den leichten ansteigenden aber langen Hügel zum nächsten Aussiedlerhof gefahren und hab da aufgetankt, fragt nicht wie die Leute geschaut haben... ;( :whistling:
    • :) hehe, es gibt sie noch, die kleinen Abenteuer :)

      Nochmal zum Schnellwechselrahmen: ein geringfügiger Einsatz von Zollstock und Taschenrechner ergibt, daß, wenn ich den unteren Drehpunkt (roter Punkt in den Bildern oben) um 13cm höher lege (*), dann steigt der Schwenkradius um 5cm. Setze ich den Punkt nur 10cm höher, sind es 3cm.
      Ich denke, davon merkt man später nicht genug, um diesen Kompromiss zu den Platzverhältnissen nicht wahrzunehmen.


      (*) dann kommt er einigermaßen dorthin, wo er im zweiten Bild auch eingezeichnet ist und 13cm ist zufällig der Abstand der beiden blauen Punkte zueinander,
    • Moin,

      ich denke es ist kein Problem das die Schaufel erst eine Vorwärtsbewegung macht. Das wird man kaum wahrnehmen und du lädst damit ja auch nicht Tag 10t Maissilage. Am Silo könnte ich mir vorstellen dass das Losbrechen schwieriger ist wenn man so eine Bewegung hat. Dann muss der Frontlader quasi den Schlepper zurück drücken um dann den Silo loszureißen. Aber das ist alles so theoretisch...
      Für alle normalen Anwendungen wird das funktionieren.
      Gruß, Harm

      DX4.31 und D4005
    • Uij, da bin ich selbst erschrocken, wie wenig ich von den letzten Wochen vorweisen kann. Aber die Hauptmaloche und Wetter ließen nicht eben üppig Zeit für das Hobby.
      Nun, zumindest sind die Bolzen gefertigt, an/mit denen die Schwinge zur Konsole, und die Hydraulikzylinder zur Schwinge befestigt werden. Im Grunde keine große Sache. Und die Lösung ist so einfach und nachgemacht, daß es langweilig ist (mir schwebte eine Einhebelbedienung an der Konsole vor, aber das war alles zu aufwändig).



      Ein Segen ist, daß das Brantho-Korrux, dessen mechanische Eigenschaften ich schätze, auch bei den aktuellen tiefen Temperaturen verwendet werden kann. Eine Schicht reicht erstmal schon, um den Rost etwas fernzuhalten. Sonst käme ich ja überhaupt nicht voran.
      Als nächstes will ich mal die Leitungen zu den Hubzylindern anbringen, damit die Schwinge beweglichwird, und der Schlepper wieder fahrbereit wird.
    • Moin.
      Mir läst die Sache mit dem FL keine Ruhe und habe nochmal andere Foren durchstöbert.
      Anbei ein Par Bilder als Gedankenanstoß, ähnlich dem Fendt- Prinzip.
      Mit freundlichen Grüßen und weiterhin frohes Schaffen: Max
      Bilder
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