D50.1 - zum Wiedererwecken

    • Danke schön. Äh, wo bist Du denn ?? :)

      Ich verstehe bei den Teleskopstabilisatoren eins nicht. Und zwar die "Freigang"stellung.
      Erstmal Bilder zur Veransch(l)aulichung:


      So ist der Stabi, wenn er "festgestellt" ist:




      Wenn ich es richtig verstehe, dann wird in der Regel nur einer von solchen Stabis verbaut. Was ja fürs Prinzip auch reicht.

      So sieht das bewegliche STück aus. Im Langloch kann sich der Bolzen nicht ganz 30mm bewegen (eher 26-27mm) :




      Und, naheliegenderweise, so ist die ausgefahrene STellung:




      Jetzt mein Verständnisproblem:

      Ich gehe mal davon aus, daß der "Normalfall" ist, der STabi ist festgestellt. Ich transportiere also ein Anbaugerät auf der STraße.
      Der dicke Pin steckt also im Loch und nicht im Langloch (erstes Bild).
      Wenn ich nun "umschalten" möchte, dann setze ich einfach den dicken Pin in das Langloch.
      Jetzt kann der Stabi ausfahren, aber doch nicht einfahren ...
      Klar, daß es gar keinen Sinn machte, am anderen Unterlenker einen zweiten solchen Stabi zu verbauen. Wären beide im Langloch, könnte einer ausfahren, der andere nicht einfahren .. und das Anbaugerät wäre immer noch festgestellt.
      Aber nun auch mit einem Stabi: ist das denn richtig, daß das Anbaugerät aus der "Ruhestellung" nur zu einer Seite pendeln kann ???

      Ich hätte das so gebaut, daß in "Ruhestellung" (wie also Bild 1), die Bohrung für den Pin im Langloch in der Mitte des Verstellweges liegt.
      Dann könnte man zwei Stabis verwenden. Der Verschwenkweg für das Anbaugerät wäre derselbe, nur eben symmetrisch.

      Da ich davon ausgehe, daß die oben gezeigten STabis (so günstig sie mit 70€ auch waren) jemand gebaut hat, der mehr Ahnung und bei weitem mehr Praxis hat, als ich, muss meine Idee aber wohl falsch sein.

      Was meint Ihr ?
    • Hallo,

      ich denke im Moment über Unterlenker und Stabilisatoren nach.
      Wie würde es denn funktionieren, wenn man zwei doppelwirkende Hydraulikzylinder nimmt, dergestalt:




      Dabei ist noch außer Acht gelassen, daß
      a) man diese Zylinder ja irgendwie auch befüllen muss und sie entlüftet zu bekommen, wird so nicht ganz ohne..
      b) Öl erwärmt sich. In diesem Fall, bei Endlagendämpfung der Zylinder (und Strömungsregelung/drosselung) vermutlich sogar etwas stärker. Sicher wird man ohne Expansionsmöglichkeit (? etwas stärker vorgespannte Gasblase?) nicht auskommen.

      Durch das Nadelventil ließe sich einerseits eine Feststellung erwirken. Und gleichzeitig könnte man stufenlos einstellen, wie freigängig das angehängte Gerät pendeln kann. Eine Art justierbare "Stoßdämpfung".

      Ich möchte das jetzt nicht gleich bauen. Geht erstmal um´s Theoretische.
    • Moin,

      ich glaube so eine Dämpfung ist viel zu träge (gerade bei kaltem Öl).
      Die Unterlenker sollen ja auch mal schnell mit dem ganzen Gerät ausweichen können.
      Außerdem wird das beim Anbauen von Geräten nerven wenn die Unterlenker nicht von selbst oder durch einen kleinen Schubser in die richtige Position gehen.
      Gruß, Harm

      DX4.31 und D4005
    • Hallo
      Ich kann mich noch dran erinnern das bei John Deere eine Möglichkeit gibt die unterlenker hydraulisch zu speren sonst waren sie frei pendelnt.
      Es gibt aber auch eine mechanische Version die automatisch bei ausgehobener hydraulik spert und abgelassen pendelt.

      So viel ich noch weis.

      Gruß Benedict

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bene22 ()

    • Moin Ihr, das mit dem Ölstrom/Widerstand ist natürlich möglich (wäre das ernsthaft interessant, ließe sich da etwas verbessern durch Einbau des Ventils in die "graue Leitung" und Verwendung eines Absperrhahns und notfalls 0W40 Öl). Ich habe was von hydraulischen Unterlenkerstabilisatoren gelesen. Aber nicht genug (gelesen) und nur einmal was so verstanden, daß man das Gerät hydraulisch "feststellen" kann. Und auch, daß man von der Kabine aus etwas an den Hydro-Stabis regeln kann. Wenn nicht sogar, mit ihnen die Unterlenker seitlich verschwenken. Aber das ist auch nicht so entscheidend, die mechanische Lösung ist für mich allemal ok. Ich will gar keine zusätzlichen Schläuche da hinten.

      Ich habe dann mal provisorisch angebaut:



      Die Platten (mit den achsseitigen Halterungen für die STabis), die unter die Achse geschraubt werden, habe ich schonmal gut hinbekommen. Man kann alle M16 Schrauben mit den Fingern eindrehen, und dabei habe ich die Löcher mit 16,4mm auslasern lassen. Sehr viel Spiel ist da nicht. Das Lochmaß beträgt übrigens 140mm.

      Die Stabis, bzw. deren Block der am Unterlenker verschraubt wird, habe ich so verändert, daß ich mit einem M16 Bolzen durch den Unterlenker gehen kann (schrieb ich gestern ja schon). Ich hoffe, das hält. Der Hebel ist etwas länger, als wenn nur eine Ringöse für eine Kette angeschraubt wird. Doch das 20mm Gewindeende, das mit dem Stabi kam, ist zu kurz, um durch meinen (seitlich mit Auflaschungen auf insgesamt 30mm verstärkten) Unterlenker zu gehen.

      Ansonsten gefallen diese Stabilisatoren mit ganz gut.
      Wenn man den Rohrsplint entfernt, lässt sich die schwarze Hülse ganz einfach drehen und damit die Länge justieren.
      Im Moment jedenfalls noch. Wie das nach ein paar Dienstagen mit Schmutz und Wasser aussieht, ist sehr die Frage.
      Das Gewinde einzufetten wird ja verschieden beurteilt, meine ich.



      Wenn die Splinte so gesteckt sind, wie hier, dann ist das Gerät festgestellt.
      Versetze ich den Splint auf der linken Seite, dann kann das Anbaugerät frei ein STück nach rechts pendeln.

      Dazu Frage 1) = Wie viel Pendelweg verlangen die handelsüblichen Geräte denn so ? Bei mir kommt somit etwa eine Handbreit zustande. Mehr wohl nicht. Ich müsste es nochmal messen.


      Und dann ein Punkt, der für mich noch wichtig ist. Nämlich der der Maßhaltigkeit:
      Ich habe die achsseitigen Halterungen für die Stabis nur angepunktet aber alles verschraubt, so wie es im Betrieb auch sitzen wird.
      Wenn ich jetzt die Stabis so einstelle, daß ich beide Rohsplinten in die Bohrung (und NICHT in ein Langloch stecke), dann ergibt sich folgendes:

      a) Ich habe die Unterlenker unten und die "Ackerschiene" pendelt gut 1cm nach links und rechts, kaum mehr. Fahre ich das Hubwerk ganz hoch, pendelt es kaum einen oder zwei Millimeter, es fühlt sich jetzt nach Spannung an ... einen Rohrsplint kann ich gerade noch drehen, und wenn ich die Unterlenker ganz fest zu einer Seite drücke, dann kann ich den Rohrsplint auch gerade noch gut ziehen oder stecken.
      b) ich kann die schwarze Hülse um eine halbe Umdrehung verdrehen, dann ist es andersrum - also oben habe ich diesen Zentimeter Pendelweg und unten ist es eher stramm. Die Gewindesteigung der STabi-Verstellung müsste ich nochmal bestimmen. In jedem Fall sind die beiden einzigen STellungen, in denen beide Splinte im "nicht-Langloch" bleiben können. (Da diese Stellung vermutlich nicht immer sicher zu finden ist, wird es ratsam sein, nur einen Splint zu stecken und den anderen im Langloch; so wie in den beiden Bildern eben).

      Ich habe die ganze Ausmesserei und so weiter also soweit hinbekommen, daß sich der/die STabis sozusagen über den Hubweg "unerlaubt" um 2mm verlängert.

      Frage 2) = ist das jetzt gut, oder nicht gut genug ?

      Ich könnte zB die 16,4mm - Löcher in den Basisplatten der Halterungen unterm Achstrichter so um einen Millimeter auffeilen, daß ich die Halterungen das kleine Stückchen weiter hinten montieren kann.
      Nun will ich hier aber auch nicht "auf Mücken schießen", wenn so eine Toleranz im absolut Üblichen liegt.

      Schonmal Danke und gute Nacht :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Landybehr ()

    • Guten Morgen,

      zum Thema seitlicher Pendelweg der Unterlenker:
      Das kommt drauf an welche Maschine du dran hast. Soweit ich weiß, brauchts das pendeln überhaupt nur bei Ackerbau bzw. Bodenbearbeitungsgeräten, damit sich da nix übermäßig verspannt wenn z.B. der Pflug tief im Boden steckt und du mal kurz am Lenkrad wackelst. Oder der Pflug seitlich einem Stein ausweichen will.
      Ich bewirtschafte nur Grünland, und außer zum anhängen sind unsere Unterlenker seitlich immer fest mit nahezu Null Pendelweg. Im Gegentum kann Pendeln sogar schädlich sein, musste ich bei unserem McCormick CX105 lernen. Und zwar habe ich da fast ständig ein ca. 1000kg Gewicht angehängt. Wenn das seitlich pendelt und ständig in die Stabis knallt, reißt irgendwann der Stabi ab ;( .

      Von wegen wie lange das Gewinde der Teleskope sich drehen lässt:
      1x im Jahr drehe ich die komplett auseinander, reinigen und leicht schmieren. Kannst aber latürnich auch einen Schmiernippel in die Hülse einbauen.

      Jetzt weiß ich nicht wie viele hundert ha du bewirtschaften willst (bei dem Aufwand den du treibst :D ) und welche Arbeiten dein "Landybehr 50.1S" verrichten soll?
      Auch im Holz mit Spalter, Säge oder Winde würde ich auf wenig bis Null seitlichen Freigang einstellen.

      Gruß, Holger
    • Hallo Fabi,
      die Stabilisatoren kommen von da: Klick
      für meinen D50S/D5505 passt die Länge "450-600mm" gut. Sehr weit ausgedreht sind sie in dieser Anwendung jedoch nicht. Die 550mm wären bei mir zu lang gewesen.

      Moin Holger,
      naja :whistling: .. so sehr viel Land steht nicht im Hintergrund. Aber danach soll ich mich nicht richten. Wenn was angebaut wird, dann auch so, daß es wie zB bei Dir zu nutzen wäre.
      Ich muss erst versuchen, etwas für einen Arbeitsalltag haltbar zu machen. Wenn sich "das" dann hinterher im Unterstand bei mir langweilt, dann ist das verschmerzbar. Irgendwann kommt ein Einsatz.
      Du hast mir aber schonmal weitergeholfen bezüglich des Freigangs.

      Hi Thomas,
      ich stelle fest, der Dreipunkt ist ein verflixt kompliziertes Ding. Wenn, wie in diesem Fall, so viele Variablen mitspielen. Die Geoemtrie des Hubwerks und die um die Längsachse kippenden Unterlenker machen es mir ganz schön schwer, Fixpunkte zum Messen zu finden. Ich werde den Feiertag morgen mal etwas dafür nutzen herauszufinden, welche der Unterlenkerhalterungen ein bißchen aus der Spur geraten ist - und ob eine es überhaupt ist (was aber anzunehmen ist, wenn "man" nur mit Meßschieber, Bandmaß, Winkeln und Augenmaß gearbeitet hat). Am Ende bin ich ja froh, wenigstens keine himmelweite Abweichung erhalten zu haben. Andererseits ist ein kleinerer Fehler auch schwerer aufzuspüren. Mal sehen ..
      Welche Geräte, neben einem Pflug sind es denn, die so problematisch sind ? Wenn ich das weiß, kann ich mir so eins ja mal suchen und das probeweise anheben. Ich möchte das unbedingt geklärt wissen, denn ansonsten geht da ein Schwachpunkt in Gewöhnung über, und irgendwann später denkt man mal nicht dran und hebt zu weit aus etc.. Und ich müsste mal herausfinden, in welchem Winkel der OBerlenker steht, wenn das Anbaugerät maximal gehoben ist.
      Eigentlich wäre der Sperrblock am besten aufgehoben, wenn er seitlich wäre, nicht ? Das hieße aber, das getriebeseitige Gelenkauge des hydr. Oberlenkers abzutrennen und es(ein anderes) um 90° versetzt anzuschweißen. Meinste, das würde das Problem ausreichend entschärfen ?.
    • Ich habe mir eben noch kurz den Kopf zerbrochen, wie ich feststelle, welche Stabilisator/Spannkettenhalterung aus der Flucht zum Unterlenkerbolzen ist.
      Jede Versuche, mit Ausloten der Bolzen und den Augen der Halterung weiterzukommen, führen zu nichts. Es ist alles zu beengt und nirgendwo eine gute Gerade, an der man sich orientieren kann.
      Also von anderer Seite aufgezäumt, ich wollte dann mal dort messen, wo der Fehler seinen Effekt zeigt. Nämlich am Fanghaken.
      Dazu habe ich meine Gewindestange wieder eingesetzt und dank der Kugeln bleiben die Stirnflächen der Gewindestange im Drehzentrum des Fanghakens und damit ohne Versatz über den Hubweg.
      Der Stabi, an dessen Unterlenker ich messen wollte, habe ich mit Splint festgestellt und zu einer Seite gedrückt (um das Spiel aus den Bolzen etc. zu nehmen) und den anderen STabi freigegeben.
      Mittels Wasserwaage ließ sich dann doch etwas ausloten:






      Auf dem Boden habe ich mir dann Markierungen gemacht (mit Angabe der Richtung, in den ich den Fanghaken gedrückt habe).
      Einmal ganz ausgehoben, einmal ganz abgesenkt:

      0
      Das ist die linke Seite. (D steht für unten, U für oben).


      Das ist die rechte Seite.



      Rechts ist also nicht so ganz übel mit etwa 3mm Versatz. Und der Hauptschuldige ist die linke Seite.




      Ein Becks hat mir bei der Idee zu messen geholfen. Wollen hoffen, daß es mich bei der Interpretation nicht benebelt :) ... denn ich schließe daraus, daß beide Stabilisatorhalterungen unter den Achstrichtern ein Stück zu weit nach "hinten" sind. Morgen korrigiere ich das. Hoffe ich.
    • Hallo Hendrik,
      vielleicht hilft es ja die Hinterräder abzubauen damit du leichter feststellen kannst ob die Befestigungspunkte für Unterlenker und Stabilisatoren fluchten.

      Beim beim An- und Abkuppeln eines Gerätes und wenn du das Gerät dann in Arbeits- oder Transportstellung bringst, wirst du die Feststellung machen, das du mindestens einmal die Länge der Stabilisatoren anpassen mußt.

      Holger hat das weiter oben gut erklärt. Und weil beim Pflügen z. B. die Stabis so lose sind, daß fast die gesamte Schwenkbreite der Unterlenker ausgenutzt werden kann, haben die meisten Schlepper Abweisbügel die beim Ausheben des Pfluges diesen Schwenkbereich der Unterlenker einschränken.
      Gruß
      Kurt

      "Bei 99% aller Probleme ist die umfassende Beschreibung des Problems bereits mehr als die Hälfte der Lösung desselben."
    • Moin Kurt,
      die Reifen abzunehmen, daran habe ich gar nicht gedacht. Hätt´ ich auch mal drauf kommen können.
      Hinten zu messen ist aber, m.E., nicht ganz verkehrt, weil sich durch die Hebelverhältnisse kleine Fehler vorn (also solche an meiner Halterung) hinten, also am Fanghaken, vervielfachen.
      Und wenn meine Halterung wenigstens so wäre, wie die ursprüngliche des D50.1S:

      (Bauteil 3)


      Da wäre die Bohrung im Halter im rechten Winkel zur Fahrtrichtung.
      Mein Halter ist ja aber so gewinkelt, daß er auf den Befestigungspunkt am Unterlenker (rechts des Bauteils 8 ) weist.
      Für die Funktion halte ich das für besser. Zum Messen ist der schräge Verlauf der Bohrung(en) eine Katastrophe.


      Angenommen, ich hätte die Fluchtung mal so richtig falsch gemacht. So wie in dieser Skizze:



      im oberen Teil der Skizze guckt man von oben auf den Unterlenker. Im unteren Teil steht man hinter dem Fahrzeug.
      Der Knackpunkt ist, daß durch diese Abweichung ein Kreisbogen entsteht, den ich am Schlepper gar nicht so deutlich nachvollziehen kann.
      Die größte Abweichung müsste entstehen, wenn der Unterlenker waagerecht steht.
      Bei mir ist es aber so, daß da eher eine Schräge vorkommt. Es kann sein, daß der Fluchtungsfehler nicht in der Horizontalebene liegt, sondern ich zu hoch oder tief geraten bin.
      Doch wenn das so ist, müsste es auf beiden Seiten der Fall sein. Und der rechte Unterlenker ist doch praktisch gut. Das bißchen Abweichung kann durch Schweißfehler/Ausricht-abweichungen oder durch Verschleiß der Spannkette etc. bestimmt auch entstehen. Und wenn zB. mal Fanghaken erneuert werden, wer kontrolliert das.
      Also wäre ich in der Vertikalebene/Senkrechten ganz dabenen, müsste dieser Effekt beide Seiten betreffen. Prinzipiell. Doch rechts ist, wie gesagt, nahezu gut.
      Deswegen werde ich mal nach dem Frühstück am linken Halter ebendiesen etwas verschieben und gucken.
      Wenn ich den genauso hinbekomme, wie rechts, wäre ich schon zufrieden. Am Versatz der Fanghaken will ich mich orientieren, denn das ist doch die STelle, auf die es ankommt. Dort ist das "Spreizmaß", das entscheidend ist und über den Hubweg eingehalten werden muss.
      ´Bin gespannt.

      @ Johannes - das ist mal ein guter Tip. Danke. Hannover ist nun nicht allzu weit weg. Vielleicht sollte ich mir das schonmal in den Kalender eintragen ;) Sicherheitshalber.


      (p.S in meinem vorherigen Posting müsste es heißen "Den Stabi, an dessen ...")
    • Hi, noch schnell´n Update, weil hiermit dieser Bauabschnitt praktisch erledgt ist:

      ich denke, ich hab´s. Ich habe den linken Halter ein bißchen verschoben. Und der Versatz ist einen Bruchteil besser geworden, aber nicht entscheidend. Ich hatte dann den Effekt, daß der Stabilisator im oberen 2/3 des Hubwerks eher gleich lang blieb und im unteren Drittel die "Längenänderung" machte, die ich am Boden angezeichnet hatte. Der Stabilisator bewegt sich, von der Seite geguckt, nicht gleichmäßig weit. Ich meine, daß er aus der Waagerechten nach unten einen größeren Winkel beschreibt, als wenn er sich davon nach oben bewegt. Also Zeit jetzt, mal den "Höhenversatz" zu checken. Geht ja ganz einfach:




      Links habe ich eine M12 Unterlegscheibe zwischen Grundplatte der Halterung und den Achstrichter geklemmt. Die ist 2,5mm dick. Rechts (s.Bild) habe ich 1,5mm Blechstreifen genommen.
      Und das passte auf Anhieb. Sehr schön. Über den gesamten Hubweg ist praktisch kein Seitenversatz mehr.
      Der Schlepper ist also auch nicht perfekt gleich. Aber was ist 1mm Unterschied auf die Größe dieser Maschine. Beim älteren LandRover beispielsweise werden Radstandsunterschiede von bis 2,5cm als noch in Ordnung angesehen, stand in irgendeinem Reparaturbuch.

      Die Höhe des Zentrums der Bohrung für den STabilisatorbolzen meiner Halterung ist somit auf der linken Seite= 93mm + 2,5mm und auf der rechten Seite 93mm + 1,5mm.
    • Der Oberlenker hat mir keine Ruhe gelassen. Ist der Sperrblock oben, kann ich ihn nicht steil genug in Ruhelage stellen. Ist der Sperrblock unten, ist dieser zu exponiert. Bleibt also bloß, ihn an die Seite zu tun. Gesagt - getan:





      Der Oberlenker ist hier im obersten der beiden Steckmöglichkeiten und steht etwa 30° steil.
      Wenn er in der zweite, tiefere Loch gesteckt wird, steht er weniger als 40° (etwa 37-38°).
      Wenn das nicht ausreicht, dann habe ich ein Problem, das entweder gar nicht, oder nur durch größere Einschnitte in Bestehende Bauteile, oder einen schlichten Gewindeoberlenker (so einen habe ich ja auch noch in der Ecke) zu lösen ist.




      Die endgültige Lösung ist das noch nicht. Die SChläuche sind unnötig lang, da hat Harm absolut recht. Im Moment stört es mich nur optisch und gehen andere Dinge vor. Der Sperrblock ist ja problemlos zu drehen und die Möglichkeit, Schläuche zu ändern oder neu fertigen zu lassen, ist nur 2km weit entfernt.

      Kann denn jetzt noch irgendetwas im Weg sein, wenn besondere Anbaugeräte gehoben werden?
    • Hallo Hendrik,
      ja mit dem einen mm denke ich wirst du gut leben können.

      Um den Schwenkbereich des Oberlenkers herauszufinden würde ich an deiner Stelle ein Brett, Dachlatte, Flacheisen, Vierkantrohr.... in der Mitte des Gewindestabes zwischen den Unterlenkern befestigen und so sichern das das Teil sich nicht zur Seite neigen kann. Die Länge dieses Teiles sollte der Höhe der entsprechenden Kategorie aus der DIN entsprechen. Dann befestigst du den Oberlenker an der Oberkante dieses Teiles und kannst nun die Unterlenker von unterster zu oberster STellung bewegen und auch den Oberlenker in der eingefahrenen und maximal ausgefahrenen Stellung bewegen. Dann den Oberlenker in den jeweiligen Löchern am Schlepperbefestigungspunkt einhängen und die Prozedur wiederholen. Um das ganz genau zu machen kannst du auch noch die Spannketten lösen bzw. den Unterlenkern den maximalen Schwenkbereich zulassen.

      Danach hast du einen sehr genauen Überblick über die Platzverhältnisse bzw. weißt wo es beim Oberlenker "eng werden" könnte.

      Ich hoffe dieses Bild verdeutlicht meine BEschreibung:
      Gruß
      Kurt

      "Bei 99% aller Probleme ist die umfassende Beschreibung des Problems bereits mehr als die Hälfte der Lösung desselben."