D50.1 - zum Wiedererwecken

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    • Kleines Update:

      die Saugleitung ist fertig.
      Die einfache Hohlschraube (einen Hochdruckeinschraubstutzen braucht die Saugleitung ja nicht unbedingt) hat vielleicht noch einen kleinen Vorteil. Sie hat, genau wie die SChraube für den Hochdruckstutzen, 3 Löcher. Aber bei der Hohlschraube sind sie 13mm jeweils groß, und beim anderen 9mm. Das macht im Querschnitt viel aus. Rechnerisch wird eine 22L Leitung vom Hochdruckstutzen um etwa 10% gedrosselt, während die einfache Hohlschraube/Ringnippelkombi fast das Doppelte an Durchflußquerschnitt durch die Löcher bietet. Vielleicht auch egal.










      Ich hoffe, daß der kleine Anschlagzapfen für die Wahlscheibe der Regelhydraulik nach vorn genug Platz hat. Hätte ich nicht auf die Hohlschraube diesen Sechskant geschweißt (damit ich die Hohlschraube mit "leichterem Gerät" bewegen kann, sollte das später mal nötig sein), dann würde der Zapfen in jedem Fall vorbeischwenken. Wenn ich die Hubarme durchschwenke, passt es. Aber ich weiß nicht, ob es im Betrieb nicht doch ... ich werd´s sehen.

    • oh, bitte eine Frage noch:

      Bisher hatte ich den Zusatztank für das Kraftheberöl mit einem einfachen Schlauch am Kraftheber angeschlossen und zwar, an der Entlüftungsöffnung. Der Schlauch hatte bzw. hat 16mm Innendurchmesser. Reicht das wohl???

      Ich könnte jetzt einen zusätzlichen Schlauch dort mit dem Kraftheber verbinden, wo vorher die originale Saugleitung war. Den zusätzlich anzuschließen, wäre problemlos möglich, aber wenn es nicht muss .. je weniger Schläuche, desto übersichtlicher.
    • Hi Mark,
      nicht verwirren lassen :) Ich habe nur einen Tank, der ein Elle über dem Kraftheber sitzt. An dessen Boden ist der Schlauch "eingeschraubt" und dieser Schlauch endet oben auf dem Kraftheber. Durch diesen SChlauf wird der Kraftheber entlüftet und nur hierüber kann der Kraftheber sich "Reserveöl" holen. So war es bisher. Ich habe mal ´ne Skizze gemacht:



      Das mit der dünnen blauen Stricheinfassung ist der o.g. Schlauch.
      Das gelbe Quadrat soll den Kraftheber symbolisieren.
      Die dicke blaue Markierung wäre der "optionale" Schlauch. Wenn er dort angeschlossen ist, wo die alte Saugleitung des KRafthebers liegt, kommt dieser Schlauch mit 19mm Innendurchmesser. Das käme hinzu zum "alten" Schlauch mit 16mm ID.
      Der Zusatztank, schwarz umkreist, sorgt für die Be-/Entlüftung des ganzen Systems.
    • Mittlerweile ist eine neue Halterung für den Ölzusatztank fertig. Damals habe ich den ja nur am Sitz angeschraubt, weil ich noch nicht wusste, was wie wohin gehört bzw. Platz haben wird. Jetzt ist der Tank also fest und immer am selben Platz. Besser.
      So ganz einig bin ich mir noch nicht über die Halterung für den Oberlenker. Und sowieso, vielleicht vergucke ich mich noch intensiver in einen hydraul. Oberlenker. Ich hab da erstmal "universale" Laschen angeschweißt und das Design des Oberlenkerhalters auf später vertagt.





      Während bei dem o.g. Teil die Farbe trocknet und ich auf Lieferung eines neuen Sitzes warte, ist Gelegenheit, sich mal dem Hydraulikölfilter zuzuwenden.
      Ich war ja der Meinung, daß meine einfach nachgemachte Einleitung oben auf dem Deckel das Öl in den gefilterten Rückstrom dazugibt. Was nachteilig und zu ändern wäre.
      Aber, mal genauer geguckt: Der Deckel hat "links" und "rechts" zwei Spalten. Wenn ich durch meine von oben zentral eingeschraubte Hohlschraube Öl einleite, dann fließt es durch diese Spalten an die Außenseite des Filters. So, wie es sich gehört. Diese Spalten sind eigentlich dazu da, das mittig von oben in den Filter ragende ÜBerströmventil mit Öl zu beschicken. Heißt, wenn der Filter verstopft sein sollte, baut sich kein Rückstau auf, sondern geht Öl ungefiltert oben in den Filter hinein und durch ihn hindurch in den eigentlich "sauberen" Kraftheberraum. Aber das ist schon alles richtig so.

      Ich habe aber die Gelegenheit genutzt, meine Hohlschraube um ein paar Gewindegänge zu kürzen. Daran hatte ich seinerzeit nicht groß gedacht und dadurch konnte sie so weit in die o.g. Spalten ragen, daß diese sehr verrengt wurden und bestimmt kaum Öl durchgelassen hätten.



    • Hier ist nochmal ein Bild von der Hohlschraube, die oben in den Hydraulikfilterdeckel eingeschraubt ist - in diesem Fall noch ohne gekürztes Gewinde. Noch ein Punkt also den ich dem Umstand gutschreiben kann, daß ich den Kraftheber nochmal auseinandernehmen musste.



      Mit Stand von heute sind hinten alle Leitungen angeschlossen, Hydraulik-Öl ist aufgefüllt, der Motor durfte daher einmal wieder laufen. Ein paar Sachen stehen noch an, dann bin ich wieder auf dem Stand von Mai ... und habe damit vielleicht die schönste Zeit des Jahres zum Spazierenfahren verpasst.

      Die Handhabung der Hubspindel, bzw. wie man sie dreht, hat mich schon einige ÜBerlegungen gekostet. Das Ergebnis bisher, vor ein paar Seiten muss es auch irgendwo zu sehen sein, funktioniert, aber es gefiel mir so gar nicht - optisch und in der Handhabung. Also habe ich mir doch wieder Handräder besorgt, im Prinzip so, wie es original ist (nur sind die Handräder aus Alu und werden mit Klemmung gesichert). Der Durchmesser ist nur ein wenig kleiner und es sitzt nun gekröpft und etwas tiefer. Vielleicht mache ich mir das spätere Leben mit Zusatzzylindern damit ja einfacher.






      es fehlt bloß noch die Verdrehsicherung. Mal sehen, ob ich das mit so einem Klappbügel/Feder hinbekomme, wie es original war. Oder eine "Falle" kommt da hin.
    • Die Schwinge war mal vorübergehend an der Reihe. Sie ist in meiner Lieblingsschlosserei kürzlich gerichtet worden. Und für die konsolenseitige Aufnahme hatte ich schon was vorbereitet, aber das ist noch nicht dran. Es ging erstmal vorne weiter. Und ein Problem tauchte auf. Erstmal waren die originalen Haken völlig vermurkst und daher sofort abgeflext worden. Das war aber nicht das Problem, sondern daß der Schnellwechselrahmen quasi zu schmal für meine Baas-Kat-3 Schwinge ist. Diese spreizt sich auf dem vorderen Viertel nämlich auseinander, um eine Klink-Schaufel zwischen sich zu nehmen. Die Außensenkrechten meiner SChwinge sind fast 120cm auseinander. Ein Vergleichs-industrielader ist dort fast 15cm schmaler. Es kann sein, daß es Baas-Kat-3 Schwingen gibt, wo die Holme von hinten bis vorn gerade laufen - ich meine google hat mir Bilder von 06er und DX-Deutz damit gezeigt. Hilft mir aber nicht und nützt alles nichts, die SChwinge musste vorne an Breite verlieren. Dazu wurden die Holme vorn als erstes gekappt:







      Vom ehemaligen Haken"auge" sind hier locker 36cm abgetrennt worden. Die Schwinge hat anscheinend 6mm Materialstärke. Kann sein, daß es 1/2mm weniger ist, weil der Rost etwas beim Messen aufträgt. Vermutlich aber stimmt das. Die nach innen umgekrempelte Lasche wurde etwas zugeschweißt, damit später dort kein Wasser eindringen kann, wenn ein/das Flacheisen stumpf davor geschweißt wird.



      Ein bißchen an Länge zu verlieren, finde ich gar nicht so schlimm. Denn mit dem Schnellwechselrahmen kommt erst einmal der Rahmen vor die Schwinge und dann noch das Gerät wieder weiter nach vorn.
      Die eben genannten 36-37cm bleiben es jedoch nicht. Das Gelenkauge, das später angeschweißt wird samt dickem Distanzstück und samt dem 15mm Flacheisen das die Holme überbrückt kommen auf fast 17cm Länge. Der Schnellwechselrahmen trägt dann seinen Teil nach vorn weiter auf und vielleicht passt es, vielleicht nicht. Ich werd´s sehen. Ärgerlich bleibt, daß ich die schöne Gerätebetätigung, bei der zwei Laschen je links und rechts der Holme schwenken können und einen Umlenkhebel bilden, nicht benutzen kann. Der Umlenkhebel bleibt ein Problem für später.

    • Achja, einen anderen Sitz zu nehmen hatte ich mir im Rahmen der Kraftheberrevision ja auch überlegt. Der billige "aus dem Internet" war wackelig und die Federung nicht so richtig definiert. In Kürze geht es luftgefedert weiter. Ich kann mir ja gut vorstellen, auch mal Ausflüge mit dem Deutz zu machen und der Verstand empfiehlt, nicht beim Sitz zu sparen. Naja, etwas umgehauen haben mich die Kosten (Grammer Primo; der baut ganz niedrig und das ist das Hauptargument. Aber jemand dem ich da sehr traue hat ihn und ist sehr gut zufrieden damit) schon, aber weil über lange Zeit sonst nichts wesentliches passiert und investiert worden ist, waren die zu leisten.
      Ach, egal - wichtiger erstmal, daß der Zusatztank nicht mehr so schwingt. Die Halterung, so wie in Posting 1006 bebildert, lässt diesen bei höheren Drehzahlen richtig vibrieren. Und zwar so daß klar ist, daß das nicht ewig hält. Daher habe ich eine weitere Abstützung vorgesehen. Da der neue Sitz unter den Außenkanten der Sitzfläche aufliegt, statt mit einer schmalen Konsolenbasis in der Mitte, musste ich etwas in die Höhe kommen, um mit den Sitz-aufliege-schienen über die Alu-verkleidung des Steuergerät-Regelgestänges hinweg zu kommen. Auf den vorherigen Sitzflächenadapters ist nun noch ein weiterer Adapter, siehe unten, Huckepack gekommen. Durchaus massiv, mit 20mm Vollmaterial im 150mm Mittelteil.





      Naja, perfekt ausgerichtet ist das hinten nicht, aber wenn die Wasserwaage aufliegt, ist es eigentlich nicht so schlimm, wie es aussieht.
      Und ich muss mal wieder mehr mit dem MigMag-Gerät üben. Als Hemmschuh erwies sich indes, daß die höchste Stufe mit 200A das Gerät offenbar wirklich auslastet. Insbesondere wohl auch die Kupferelektrode und es ist nicht so daß das Gerät abschaltet, sondern die Bohrung für den Draht scheint den Draht nicht mehr so gut durchgleiten zu lassen. Ich merke das, wenn ich mal nach einer Pause probeweise "in die Luft" schweiße und also nur etwas Drahtvorschub gebe. Der Draht bleibt stehen. Und, nein, die Rollen im Vorschub sind nicht zu lasch eingestellt. Ziehe ich den Draht mit einer Zange ein Stück heraus aus dem Brenner, dann fördert das Gerät ihn auch wieder. Ich hab erst spät die Phantasie gehabt, daß eine Elektrode auch mal Verschleißteil ist, und siehe da - eine neue beeinflußt den Vorschub nicht mehr und die Nähte werden auch schön. Das hält auf voller Stufe bloß nicht lange an. Vielleicht mache ich was falsch, an das ich bisher noch nicht gedacht habe. Ansonsten aber, denke ich, soll ich mein Gerät mal nicht so sehr belasten.

      Der parabelartige Ausschnitt unteren Bild rechts ist der Versuch, die Wartung des Hydraulikfilters zu ermöglichen, ohne den Sitz abbauen zu müssen. Wahrscheinlich aber ist das hoffnungslos und nur ok, weil ich an diesem Sitz nun mal nicht vorbei möchte und ganz so oft muss der Filter ja bei mir auch nicht gereinigt werden.
    • Ein hydraulischer Oberlenker ist angeschafft worden. Die Halterung ist aus 10mm Edelstahlstab gemacht.



      Ich bin bloß unsicher, ob das so sicher genug ist. Meine Befürchtung ist, daß sich beim Schaukeln während der Fahrt der Edelstahlbügel aus seiner Nut der schlepperseitigen Halterung schiebt und der Oberlenker dann herabfallen könnte. Mittlerweile habe ich ein senkrechtes Stück Blech noch vor die Nut geschweißt (so daß man den Bügel gerade noch leicht einfädeln kann), damit der Bügel nicht zu weit nach vorn kommen kann.
      Meint Ihr, das ist Sicherung genug ? Ich grübele über einen federbelasteten Pin, der von sich in Fahrtrichtung längs über den querliegenden Spalt (eben den Spalt, durch den man den Bügel einfädelt, damit er etwas weiter runter in die Nut kommt) guckt und diesen Weg blockiert.

    • Moin Hendrik,

      wenn du Schläuche angeschlossen hast liegt dein Bügel ja dadrauf auf. Ist der dann eventuell im Weg wenn du ein angebautes Gerät ganz aushebst?

      Ich spreche da aus Erfahrung, denn ich hab den hydraulischen Oberlenker am unteren Gewinde abgebrochen als ich ihn am Pflug ins obere Loch gesteckt habe und dann ganz ausgehoben habe.

      Bitte simulier das mal...

      Harm
      Gruß, Harm

      DX4.31 und D4005
    • Hi Karel,
      eine Kugel kommt mir schwieriger vor, als ein Stift. Der Durchmesser der Kugel müsste schon relativ groß sein, daß sie weit genug in den zu sichernden Spalt ragt, aber dennoch nicht durch das Blech ganz durchrutschen kann.
      Ich will morgen mal gucken, ob es in etwa so gehen kann:


      Da würde ich den Hebel nach oben überstehen lassen - so kann man ihn mit einem Finger zum "Entsichern" von dem Spalt/Bügel wegschieben.



      Hmmm - mit dem Oberlenker habt Ihr mich jetzt verunsichert. Ich dachte, die SChläuche könnten oberhalb des Bügels laufen. Dann machen sie einen harmonischeren Schwung und können ohne enge Radien laufen.
      Aber wenn man nicht ganz ausheben kann - ich habe ja noch keine Idee, wie steil der OL stehen können muss. Ich glaube fast, ich drehe ihn doch um, so daß der Anschlußblock auf die Unterseite kommt. Die Anschlüsse weisen dann auch zu den Hydraulikkupplungen. Aber ob das den Verlauf der Schläuche einfacher macht, weiß ich noch nicht. In jedem Fall kann er dann sehr viel senkrechter stehen.
    • N´abend,

      die Idee mit dem federbelasteten Hebel war mir zu schwer umzusetzen. Bin doch kein Feinmechaniker :). Außerdem gibt es für wenig Geld etwas hinreichend Durchdachtes und Effektives.
      Bei dieser Gelegenheit änderte ich die Position der Anhängersteckdose. Dort links, neben dem Oberlenker, kommt man gut heran und sie ist dort geschützter.







      Sind die Leitungsanschlüsse, wenn der Oberlenker so montiert ist wie im Bild, wohl irgendwie gefährdet ?
      Ich meine, muss da ein Schutzbügel auf die Unterseite ?
      (Ich dachte erst, falls das Zugmaul montiert ist, wenn man ihn fährt. Aber dann ist er ja in "Parkposition". Und wenn man ihn dort herausnimmt, wird augenscheinlich vorher das Zugmaul immer vorher abgenommen werden müssen; auf das Zugmaul kann man ihn also eigentlich nicht so leicht, versehentlich, fallenlassen).



      So richtig zufrieden konnte ich mit der Position der Fanghaken an den Unterlenkern noch nicht sein. Mehr, als sie anzuheften traute ich mich auch noch nicht.
      Mein Fehler war, ich habe vorher nicht die Unterlenker in die Mittellage des Hubbereichs gebracht. Beziehungsweise - sie sollen horizontal, bzw. parallel zum Boden stehen. Und wenn man die Fanghaken danach zur Fahrzeuglängsachse und in der Senkrechten ausrichtet, dann passt es.
      Mich hatte total verwirrt, daß die Fanghaken immer ihren Winkel in der Senkrechten ändern. Hatte ich sie schön ausgerichtet und angehefet und das Hubwerk bewegt, dann standen sie in anderer Position immer schief. Geht nicht anders, anbetrachts der Anlenkpunkte und vielen Diagonalen im Dreipunkt. Wenn nicht noch jemand gute Einwände hat, dann werden sie in den nächsten Tagen fertig geschweißt und bemalt und für fertig befunden :)

      Oben:




      Etwaige Mitte Hubweg:




      und ganz unten:




      Als letztes werden dann die Spanketten folgen, oder was deren Funktion übernehmen soll.
    • Hallo Hendrik,
      auch wenn es schon sehr oft hier gepostet wurde, aber ich halte es für sehr wichtig die Abmessungen der Dreipunktaufhängungen nach diesem von Michael veröffentlichtem Dokument auszurichten. Das erspart dir hinterher viel Mühe beim Ankuppeln von Geräten.

      Heck_Dreipunktanbau.pdf

      Vielleicht hilft es dir sogar aus Dachlatten und/oder Gewindestangen ein "Anbaudreieck zur Simulation" anzufertigen. Das Anbaudreieck muß natürlich der Dreipunkt Kategorie deines Schleppers entsprechen, das müßte Kategorie 2 sein. Damit hast du dann auch gleichzeitig herausgefunden in welchem Bereich sich dein Oberlenker bewegen wird.
      Gruß
      Kurt

      "Bei 99% aller Probleme ist die umfassende Beschreibung des Problems bereits mehr als die Hälfte der Lösung desselben."

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von KurtD30S ()

    • An dieser Skizze habe ich mich auch orierntiert ;). Aber die ist präzise und wertvoll, gut, sie nochmal hier verlinkt zu haben.
      Das für mich entscheidende Maß war das "Spreizmaß". Also die zur Mittelachse hin weisenden Seitenflächen der "Kugeln" in den Fanghaken. Das soll 82,5cm +-1,5mm betragen.
      Um das zu erzielen und zu halten, dient die dicke Gewindestange im Bild.
    • Der Oberlenker ist angeschlossen und funktioniert. Ein nettes Gimmick. Ich fand die Schläuche erst etwas lang. Aber wenn der OBerlenker waagerecht steht, liegen sie besser. Ob das so gut ist, weiß ich nicht. Aber ich werde es anderenfalls schon bemerken.




      Das letzte, was für das Hubwerk noch nötig ist, sind die Spannkettenhalter. Das heißt, ich habe mir überlegt, mit Teleskopstabilisatoren zu arbeiten.
      Es gibt ja zwei Sorten von originalen Spannkettenhaltern: einmal die vom D50S und dann die spätere, wie beim D5505. Etliche Seiten vorher im Thread haben wir über diese Bauteile diskutiert.
      Ich habe so oft und gut es nur geht gemessen, wie die Bohrungen liegen müssen. Die Wesentliche, also die, in die eine Kette eingehängt würde, soll i.w. in Flucht auf den Bolzen für den Unterlenker laufen. Die Höhe, in der die Mitte der Bohrung liegt (also gemessen, wenn man den originalen Halter auf den Tisch legt und dann mit Zollstock hoch von Tischplatte bis Bohrungsmitte zielt) bei 95mm. Das heißt, um einen halben Millimeter kann ich mich da spielerisch täuschen. Aber die 95 schien mir eine gute, runde Zahl und naheliegender als 95,4mm zum Beispiel. Das Lagemaß in Fahrzeuglängsachse habe ich von den originalen Haltern auf eine Holzplatte übertragen. Da die Bohrungen der originalen Halter natürlich oval geworden sind, kann ich mich auch hier getäuscht haben. Doch die Bohrung ist ja nur in Zugrichtung der Kette belastet worden und somit sollten 2/3 der Bohrung noch brauchbar gewesen sein.
      Ich möchte noch für den Teleskopstabilisator ein anderes Ende fertigen, mit dem er am Unterlenker verschraubt wird, denn letzterer hat dafür ein 16mm Loch und nicht 20mm (wie es für den gelieferten Stabilisator nötig wäre). Aufbohren möchte ich hier nicht. Wenn das getan ist, wird sich beweisen, ob die "Spannketten"halter gut geworden sind. Noch kann ich ja was korrigieren.