Zapfwelle undicht

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    • RE: Zapfwelle undicht

      Hallo,
      beim 50 06 wird einfach der hintere Lagerdeckel in welchem dem der Zapfwellenstummel sitzt abgebaut. In diesem sitzt der Wellendichtring welcher dann leicht gewechselt werden kann.
      Normalerweise muss zumindest ein Teil des Öles abgelassen werden. Wenn du aber irgendwo eine Böschung hast kannst du ihn auch da rückwärts rauffahren. Ca.45° müssten ausreichen damit dir kein Öl entgegen kommt.
      Gruß, Achim
    • moin moin zusammen,
      bei meinem d40.1s-nf tropft es auch aus dem zapfwellenausgang. alles was ich bis jetzt finden konnte war zum modell d40.2, und das scheind ja eine "lebensaufgabe"zu sein, die dichtung zu wechseln. kann mir von euch jemand sagen wie es bei meinem modell ist? ich hoffe das ich glück habe und den wellenstummel nach hinten abziehen kann um an die dichtung zu kommen. falls da noch jemand eine detailzeichnung hat wäre mir wahnsinnig geholfen.

      danke schon mal im voraus, ich drück mir schon mal selbst die daumen.

      gruss sebastian
    • Hallo Sebastian,

      es hat geholfen :D: Beim D 40.1 kann man den Lagerdeckel der Zapfwelle nach hinten ausbauen ( nur vorher die Zapfwelle einrücken*! Sonst fällt Dir die muffe in das Gehäuse ). Das ganze sieht ziemlich genau so aus, wie im Anhang dargestellt.

      Gruß
      Michael

      *Bei diesem Triebwerk empfehle ich, die Wegzapfwelle einzurücken ( Bedienhebel nach vorne ). Du kannst Dir aber anhand der Zeichnung selber überlegen, was zweckmäßig ist.
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      • Zapfwellenschaltung.jpg

        979,14 kB, 3.510×2.550, 3.929 mal angesehen
    • Hallo Lasca34,
      ich habe gerade Deinen Beitrag zum Thema Dichtungswechsel an der Zapfwelle beim D40-1S gelesen.
      Leider kommt Dein guter Rat mit dem Einrücken der Zapfwelle zu spät.
      Ich habe die Welle ausgebaut und denke daß kein Zapfwellengang drin war.
      Ist es sehr kompliziert die Muffe von hinten wieder zu positionieren?
      (Ist das überhaupt möglich?)

      Ein anderes Problem ist das Zapfwellenlager.
      Ich vermute das Lager wird über das Profil der Zapfwelle montiert, oder?
      Ich bekomme nur den Ring nicht herunter, auf dem der WeDi läuft.
      Bin ich auf dem Holzweg, oder muss ich nur das Ganze erwärmen?

      Für einen erneuten Rat dankt

      agrofreak
    • Hallo agrofreak,

      mir ist das einmal passiert ( und nicht beim ersten Mal - peinlich, peinlich! ). Man kann diei Muffe mit einem ausreichend langen Besenstiel wieder einfädeln, vor allem, wenn man weiß, wie es zusammengehört. Dafür hilft Dir wieder die Skizze oben. Und viel Geduld ( hilfreich könnte auch ein zweites Paar Hände sein ).

      Deinen zweiten Absatz habe ich nicht verstanden, aber so viel ist sicher: Erwärmen muß man da nichts. Auch wird das hintere Lager der Zapfwelle nicht über das Keilprofil, sondern nach innen ( "nach vorne" ), also genau zur anderen Seite ausgebaut.

      Gruß
      Michael
    • Zapfwellenlager D40 1S

      Hallo Lasca34,
      ich habe eine Welle, die anders als die Welle aussieht, die auf Deiner eingefügten Zeichnung dargestellt ist.
      Demnach ist die Welle vom Verzahnungsprofil her zum Lagersitz hin konisch verdickt; man kann die feinen Rillen des Drehstahls klar erkennen.
      Der Innendurchmesser des Lagers ist einige mm geringer als der Wellendurchmesser an der Stelle wo die konische Verdickung ausläuft.
      Deshalb glaube ich daß das Lager nach hinten über das Keilprofil abgezogen wird, falls man es nicht (so wie ich) mit der Flex entfernt hat.
      Das Lager hat die Bezeichnung 6007.

      Gibt es noch andere Zapfwellenausführungen, die eine separate Hülse haben, die über das Keilprofil nach vorne geschoben wird, den Lagerinnenring fixiert und gleichzeitig gegenüber dem WeDi abdichtet?

      Ich bin jetzt auch erstmal zwei Wochen nicht an der Maschine, sonst hätte ich ein Bild gesendet.

      Gruß,
      agrofreak
    • hallo Michael,
      axial ist die Welle fixiert durch einen Seegerring, der das Lager in dem Gehäuse hält, das hinten mit 4 * M8-Schrauben am Getriebegehäuse befestigt ist.
      Ich sende Dir am Besten mal ein Bild wenn ich wieder an der Maschine bin.
      Mir kommt das Ganze selbst komisch vor, aber ich komm nicht dahinter wie die KHDler das Lager da drauf gebracht haben.
      Zauberei......

      gruß,
      agrofreak
    • Hallo agrofreak,

      nein, ich meinte die axiale Verbindung zwischen Lager und Welle - sonst rutscht die ja raus :D . Siehe Skizze.

      Auf jeden Fall werden sich eine Lösung Deiner Probleme finden lassen, denn Lager, die wie Gummibänder übergestreift werden, hat die Welt bisher noch nicht gesehen :D.

      Gruß
      Michael
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      • Kopie von Zapfwellenschaltung.jpg

        984 kB, 3.510×2.550, 3.947 mal angesehen
    • Hallo Michael,
      von vorne ist die konische Verdickung der Welle und von hinten ist es die (vermutete) Hülse, auf der dann im eingebauten Zustand der WeDi läuft.
      Abweichend zu Deiner Zeichnung ist keinerlei Sicherung durch Hutmutter o.ä. nach vorne vorhanden.

      gruß,
      agrofreak
    • Hallo,
      ich habe aktuell das Problem bei meinem Deutz D40.2 (L) das ich die Zapfwelle nicht ausgebaut bekomme. Habe den Hydraulikblock entfernt und die obere Welle bereits ausgebaut um besser an die Zapfwelle unten zu gelangen... auf der Zapfwelle sitzt ein grosses Zahnrad welches von der oberen bereits ausgebauten Welle angetrieben wird.Dieses bekomme ich ebenso nicht los...
      Den Segering habe ich selbstverständlich am Lager schon entfernt.
      hat jemand evtl. ein paar Tips Zeichnungen oder Montageanweisungen??
      Das ziel ist einfach "nur" das Wechseln des Wellendichtrings der Zapfwelle.
      für jede Art von Hinweisen bin ich sehr dankbar...
      mfg
      Deutz D3006 / MF 353 Allrad[sup][/sup]
    • Moin zusammen,

      agrofreak schrieb:

      von vorne ist die konische Verdickung der Welle und von hinten ist es die (vermutete) Hülse, auf der dann im eingebauten Zustand der WeDi läuft.
      Abweichend zu Deiner Zeichnung ist keinerlei Sicherung durch Hutmutter o.ä. nach vorne vorhanden.
      dies scheint ab Einführung des 812er Motors und Fahrgestellnummer 7809 xxxx der Fall zu sein.

      Hat schon jemand bei diesem D40.1S den Wedi gewechselt? Laut E-Teileliste müsste das ja so von Außen funktionieren.

      MFG Kai
      Bilder
      • Zapfwelle ab Fgst Nr 7809_xxxx.jpg

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