F3L1011 nimmt kein Gas an

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    • F3L1011 nimmt kein Gas an

      Hallo zusammen,

      habe einen überholten 1011er in einen Kramer 312 ET implantiert. Hat auch erstmal gut funktioniert.
      Problem ist das der Motor vor ca.4 Jahren überholt wurde und erst jetzt (arbeite Abends ein Stündchen dran) gestartet wurde.
      Er springt sofort an, bleibt aber nicht an und nimmt kein Gas an.
      Ich vermute das der Fliehkraftregler hängt?, Regelgstänge kann ich sehr leicht bewegen wenn ich den Absteller ausbaue.......
      Hat wer ne Idee bevor ich alle Riemenräder und Deckel runterbauen muss?

      Grüße aus dem grauen Nettetal

      PS: benötige einen Magnetabsteller für den 1011, meins hat einen weg
      Habe WHB für die 1011er Reihe, wer was braucht soll sich melden
    • RE: F3L1011 nimmt kein Gas an

      Hallo Düsentrieb,

      Original von Düsentrieb
      ............ Er springt sofort an, bleibt aber nicht an und nimmt kein Gas an....
      Hat wer ne Idee bevor ich alle Riemenräder und Deckel runterbauen muss?


      Ja, kann es sein, dass....

      Original von Düsentrieb
      ............... benötige einen Magnetabsteller für den 1011, meins hat einen weg ...............


      dein Magnetabsteller einen weg hat?


      Gruß Martin


      Edit:
      Vielleicht kann einer unserer fleißigen Mods die beiden Themen mal zusammenschieben.
      D6006 Bj. 1974 :love:
      Wer braucht schon 6 Zylinder?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Oberwesterwälder ()

    • Hallo,

      würde gerne diesen Thread gerne nochmal aufleben lassen. Was war es gewesen? Habe das gleiche Problem. In einem meiner Baustellenkompressoren ist ein F3L1011 verbaut. Hat jetzt 810 Std. drauf. Lief immer problemlos und plötzlich nur noch im Standgas. Bewege ich das Gasgestänge, passiert nichts...

      Ich bin zum Deutzhändler gefahren. Er baute den Magnetabsteller ab, bog einen "Dietrich" und ist damit rein, hat das Reglergestänge gezogen und siehe da, der Motor dreht ganz normal nach oben....

      Er meinte es müssten alle Deckel und Räder ab, vermutlich sei eine Stange ausgehängt oder gebrochen.... Soeben rief er mich an. Hat alles abgebaut und teilte mir mit, dass die Stangen in Ordnung sehen, er wüsste nicht weiter... Und das als einer der größten Landmaschinen-/Deutzhändler hier in der Nähe....

      Hat jemand eine Idee ?

      Gruß
      Stephan
    • Hallo.

      Ich vermute, dass der Motor länger steht.
      Da hängt es dann da, wo es eben gerade hängt.

      Klackt es vor dem Starten? Nicht das der Magnet hängt.

      Was du versuchen kannst:


      Diesel restlos raus.
      Dann 10L frischen Diesel unter Zugabe von 0.5L 2T öl FC auffüllen und entlüften.

      Den Schlüssel für die Dieselversorgung in der Hand behalten.
      Dann ne halbe Stunde laufen lassen.
      Danach versuchen ob du ihn mechanisch zum regeln bekommst.
      Sollte er schlagartig hochdrehen, die Dieselversorgung kappen.
      Deshalb den Schlüssel in der Hand behalten.

      Wenn das nichts bringt und der Magnet i.o. ist, ist der Regler defekt.



      Gruß Friedhelm

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von f.mannecke ()

    • Hallo Friedhelm,
      wie geschrieben. Der Motor läuft sauber und über stunden - aber eben nur im Standgas. Nehme ich den Ausschalter über dem Gashebel (Lt. Deutz steuer dieser den Aussteller), geht der Motor auch wie gewohnt aus. Er meinte der Magnetabsteller sei i.O.

      Mechanisch lässt sich das Gas regulieren und der Motor dreht sauber hoch, wenn mit dem gebogenen Draht hinter dem Aussteller gezogen wird. Deswegen war die Vermutung des LaMa eben das das Gestänge von Gashebel zum Reglergestänge defekt oder ausgehängt ist....
      => Dem sei aber nicht so. Gestänge und Verbindung sei in Ordnung.

      An Pumpe/Düse kann es meines Erachtens nach auch nicht liegen, denn mit dem Draht hinter dem Aussteller dreht er ja normal.... => Ist nicht somit der Vorschlag mit dem neuen Diesel hinfällig?

      Ein zweiter Magnet? Habe ich nicht gesehen. Auch auf den Explosionszeichnungen nicht gesehen....

      Die Motornummer lautet: 7753916

      Gruß
      Stephan
    • Hallo Friedhelm. Ja. Geht leicht und "fluffig"....

      Lt. Telefonat Landmaschinenhändler heute würde der Regler (er meinte sei ja nix an dem Ding dran und einfachste Technik) auch in Ordnung sein... Soll ich ihm mitteilen dass er diesen nochmal genau unter die Lupe nehmen soll? Oder ich fahre nochmal zu ihm und schaue gerne alles selbst mal an.... Bin nur kein Mechaniker....

      Du siehst also das Problem ausschließlich auf Seiten des Reglers?

      Gruß
      Stephan
    • Hallo Stephan,

      ich vermute, dass die Regelfeder gebrochen ist. Dieses Problem hatten diese Motoren ab und zu. Wenn du den Deckel, den ich auf dem ersten Bild mit dem gelben Pfeil markiert habe, demontierst, sieht du den Spannhebel, der mit dem Drehzahlverstellhebel verbunden ist. An der Stelle mit dem roten Pfeil wird die Regelfeder eingehängt. Dort könntest du sehen, ob diese noch in Ordnung ist oder nicht. Man kann versuchen die Feder zuerneuern in dem man die durch den kleinen Deckel einfädelt, funktioniert aber nicht immer. Wenn es nicht funktioniert, dann muss man den Stirndeckel komplett abnehmen. Wichtig ist aber, das man alle Teile der gebrochenen Regelfeder findet und aus dem Motor entfernt, da es sonst passieren könnnte, das diese Teile von der Motorölpumpe angesaugt werden und diese dan zerstört wird.

      Gruß Peter

      Deutz Drehzahlregler 1011 Seite 1.pdf
      Bilder
      • Bild Stirndeckel.jpg

        26,31 kB, 337×242, 22 mal angesehen
    • Grüß Dich Peter,

      wenn ich das Bild richtig deute, ist das die Innenseite des Stirndeckels? Also vom Zahnriemen aus gesehen zu mir geklappt und dann rechts? Werde es dem Landmaschinenmechaniker mitteilen und hoffen dass es das von Dir beschriebene Problem ist/war... Melde mich wieder...

      Wenn noch weitere Ideen vorhanden sind, bitte mitteilen...

      Danke Euch allen...

      Gruß
      Stephan
    • Besteht die Möglickeit, dass der Drehzahlregler "gehangen" hat und durch die manuelle Bewegung des Gestänges nach Abnahme des Abstellmagneten, dieses "Hängen beseitigt" wurde?
      Somit alles also wieder funktionieren sollte?
      Wie gesagt, der LaMa meinte nun, als er alles auseinander hat, dass kein Defekt ersichtlich sei....
    • Hallo Stephan,

      das kann man eigentlich ausschließen, da wenn die Regelstange hängen bleibt, der Motor nicht bei Leerlaufdrehzahl bleibt, sondern die Drehzahl von alleine Steigt. Wenn aber die Regelfeder gebrochen ist, bleibt die Drehzahl bei Leerlaufdrehzahl, weil die Regelfedervorspannung fehlt um die Reglergewichte zusammen zudrücken um dadurch die Drehzahl erhöht wird.

      Gruß Peter
    • Hallo,
      ich war beim Landmaschinenmechaniker gewesen, habe mir den Deckel angeschaut und auch alle Federn.... Sieht alles wie neu aus. Keine einzige Feder gebrochen... Er meinte, dass er keine Ahnung habe woran es liegen könnte und hat mir den Austausch ALLER Einspritzpumpen für 1500+ Arbeit nahegelegt....
      Gruß
      Stephan
    • Hallo Stephan,

      bevor du für soviel Geld aus gibts und alle Einspritzpumpen austauschst, was ich übrigens für unnötig halte. Kontrolliere doch noch, ob sich der Hebel im Stirndeckel (roter Pfeil) überhaupt bewegt, wenn du den Verstellhebel außen am Stirndeckel bewegst, nicht das dort ein Spannstift abgeschert ist.

      Gruß Peter
      Bilder
      • Bild Stirndeckel.jpg

        26,31 kB, 337×242, 10 mal angesehen
    • Hallo Peter,
      da muss ich nochmal zum Landmaschinenhändler und schauen... Er meinte es würde alles gehen. Vor Ort habe ich alles bewegt und es ging. Diesen Spannstift im Detail habe ich mir aber nicht angeschaut.
      Kann es sein, dass eine Pumpe "zu" bzw. "verstopft" ist? Er meinte das dadurch evtl. durch die Federn auf die Pumpenregelstange zu wenig Druck ausgeübt werden würde....
      Wenn das eine Möglichkeit wäre, hier eine weitere Frage: Gibt es die Möglichkeit die Pumpen ohne Demontage zu reinigen?
      Gruß
      Stephan
    • Servus und Hallo,
      ich bin am verrückt werden. Habe den Motor bei der FIrma Feick Landmaschinen in Reinheim/Hessen. Ich habe dem Werkstattleiter mitgeteilt, dass er den Motor wieder zusammenschrauben möchte. Denn seiner Aussage nach ist das komplette Gestänge inkl Federn etc. in Ordnung.
      Dachte mir ich teste mal den Vorschlag von Mannecke mit dem Diesel und dem Additiv. Evtl. hat auch nur eine Pumpe "gehangen"...

      Nun rief mich der Werkstattleiter zurück und meinte er baut ihn nicht mehr zusammen, der Motor sei kaputt. Eine Frechheit.

      Da ich nicht vom Fach bin und nur Hobbyschrauber weiß ich nun nicht mehr weiter.... Von Euch kommt nicht rein zufällig jemand aus Hessen und dort aus dem Raum Darmstadt-Frankfurt?

      Was soll ich nun tun?

      Der Motor lief - eben aber nur im Standgas und mit dem "Dietrich" eben auch normal hochgedreht. Ich akzeptiere nicht die Aussage dass der Motor "kaputt" sei....

      Gruß
      Stephan