Angepinnt Reparaturvorschlag bei ständig nachregelnder Hydraulikanlage

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    • Reparaturvorschlag bei ständig nachregelnder Hydraulikanlage

      Hallo zusammen,

      mit meinen Beitrag möchte ich auf das leidige Thema der nachregelnden Hydraulikanlage der DX-Reihe eingehen.
      Nach Erneuerung der Hubkolbenmanschette wurde das Problem zwar etwas besser, dennoch Bestand nach wie vor das Problem mit der nachregelnden Hydraulik.
      Das Regelsteuergerät wurde schon mal erneuert.
      Ich beschloss dann mein Augenmerk auf das Zylindersicherheitsventil zu richten.
      Neues Sicherheitsventil bestellt (Kosten ca. 300,00 €) und habe dies dann eingebaut.
      Vorher das Hydrauliköl abgepumpt und das linke Hinterrad wegen der besseren Zugänglichkeit demontiert.
      Dann mit 17er Inbusnuss den Verschlussstopfen am Hydraulikblock gelöst.
      Jetzt musste ich ein wenig experimentieren um das Sicherheitsventil aus dem Hydraulikblock zu lösen.
      Nach einigen Fehlversuchen entschloss ich mich, die Spitze eines langen breiten Schraubendrehers abzuschneiden.
      Eine Person führte den Schraubendreher ein und hielt diesen fest.
      Die zweite Person nahm dann einen Gabelschlüssel der entsprechenden Schlüsselweite des Schraubendrehers und löste das Ventil vom Schlepperheck aus.
      Tja, was soll ich sagen:
      nach dem Einbau des neuen Ventils regelt die Hydraulik jetzt ca. alle 4 Minuten bei einem Gewicht von 1 Tonne nach, teilweise setzte der Regelvorgang erst auch nach über 5 Minuten ein.
      Vorher war es in der Minute bis zu 5 mal.
      Am Anfang war es noch öfters, so dass ich dachte, so das war jetzt umsonst.
      Vermutlich befand sich hierbei aber noch etwas Luft im System.
      Auffällig war zudem, dass der Regelvorgang beim Umschalten von Lage auf Zugkraftregelung mit dem alten Sicherheitsventil bereits eine wesentliche Besserung erzielte.
      Wer seine Hydraulikanlage stark beansprucht, z.B. mit Rückezange usw., sollte auf jeden Fall bei Regelproblemen an der Hydraulikanlage sein Augenmerk auf dieses Zylindersicherheitsventil richten.
      Es ist natürlich immer ein Risiko was verbleibt, ich denke jedoch, dass es sich in den meisten Fällen lohnen wird.
      Dies gilt natürlich auch für die 06er Serie, wobei bei dieser Baureihe das Regelsteuergerät auch anfälliger sein soll als das beim DX.

      Anbei noch Bilder:
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Stefan81 ()

    • Hallo,

      leider blieb der bisherige Reparaturerfolg nur von kurzer Dauer.
      Allerdings besteht das Problem mit dem Nachregeln erst seitdem die Hydraulikanlage sehr beansprucht wurde. Die Rückezange an der Heckhydraulik war so beladen, dass die Vorderachse mit angebauten Frontlader kurzzeitig ausgehoben wurde.
      Auch der Nachregelvorgang ist jetzt anders als wie vorher, vom Regelsteuergerät sind Geräusche vor dem Nachhubvorgang wahrzunehmen als wie wenn die Anlage gegen Überdruck läuft.
      Ich vermute, dass durch die Erneuerung des Zylindersicherheitsventiles höhere Spitzendrücke im Hydrauliksystem vorhanden sind und das dem Regelsteuergerät jetzt dementsprechend zusetzte.

      Frage:

      wer kann mir sagen, wie das Regelsteuergerät beim DX 3.65 zu demontieren ist?
      Müssen hier wie bei der 06er Serie auch das / die Steuergerät (e) demontiert werden?
      Muss eine Drehbewegung beim Aus- und Einbau des Regelsteuergerätes durchgeführt werden?

      Auf was sollte ich noch achten?

      Ich werde das Steuergerät auswechseln und dann weiter berichten.

      Vielen Dank für Eure Antwort!

      Gruß

      Stefan81
    • Hallo,

      ich melde mich mal hier wieder um Euch ein Feedback nach dem Austausch des Regelsteuergerätes zu geben.
      Der Aus- und Einbau des Steuergerätes war an sich kein Problem.
      Die seitlichen Steuergeräte mussten hierzu nicht demontiert werden.
      Das Steuergerät wird lediglich mit einer Zapfenschraube im Hydraulikblock in Position gehalten, die von oben direkt neben der Verschlussschraube des Druckbegrenzungsventil sitzt.
      Dann ist noch die Steuerleitung zu demontieren, dies geschieht mit entfernen der Inbusschraube an der Stirnseite.
      Allerdings wurde mir versehentlich ein falsches Regelsteuergerät zugesendet, so das ich für den schnellstmöglichen Weiterbetrieb des Schleppers ein Regelsteuergerät über die Firma Eder Landtechnik erworben habe.
      Das Steuergerät war um über die Hälfte günstiger als bei Deutz-Fahr und zudem auch noch ein Originalteil.

      Alles in allem hat sich die Reparatur mehr als rentiert, die Anlage regelt jetzt so sanft und exakt nach das man es gar nicht merkt. Der Nachregelvorgang setzt erst nach über 5 Minuten mal ein und das bei einem Gewicht von 1 Tonne und Außentemperaturen von über 35° C.

      Was auch zu erwähnen ist, das die Hubarme der Hydraulik weiter nach oben gehen und somit die Anbaugeräte entsprechend wieder höher angehoben werden.
      Anscheinend waren die Steuerschieber bei dem alten Regelsteuergerät da schon richtig verschlissen.

      Von Überholsätzen kann ich nur abraten, denn der kostet auch schon weit über 100,00 €. Rechnet man dann noch den Aufwand für das zerlegen usw. ist diese Reparaturmaßnahme nicht wirtschaftlich, zumal ja auch am Gehäuse des Regelsteuergerätes eventuell Beschädigungen sind, die mit einem Überholsatz aber nicht mit beseitigt werden.

      Vermutlich war der Austausch des Zylindersicherheitsventils damit überflüssig.

      Ich würde daher jedem empfehlen bei Problemen an der Hydraulikanlage sein Augenmerk auf das Regelsteuergerät bzw. auf die Hubkolbenabdichtung zu richten.

      Und zuletzt:

      Diese Generation der Regelsteuergeräte hat keinen O-Ring als Abdichtung wie z.B. die von der 06er-Serie, sondern eine flache, breitere Abdichtung - siehe letztes Bild.

      Anbei noch die Bilder des alten Regelsteuergerätes und des Dichtrings:
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      Dieser Beitrag wurde bereits 10 mal editiert, zuletzt von Stefan81 ()

    • Hallo Stefan!

      Zuerst einmal danke für deine Berichte hier! Gerade über die Regelsteuergeräte der DX-Serie (ab großer Glastüre wie es so schön immer heißt) wird hier wenig berichtet! Jedenfalls habe ich bei meinem DX 3.50 SC auch das gleiche drinnen wie du! (Wir haben eh über PM schon darüber geschrieben).
      Ich habe jetzt im Zuge meiner Getrieberep. gleich mal das Regelsteuergerät demontiert weil ich einfach neugierig war und so nebenbei auch das Problem des "nachregelns" habe. Wahscheinlich liegt der Fehler eh bei diesem Ding. Will aber zur Zeit diese Investition nicht tätigen.
      Auffällig war mir nach dem Ausbau aber diese Dichtung auf der Seite den du auf deinem letzten Bild zeigst.. der schaut bei mir ziemlich schadhaft aus. Ist das die Bohrung die den Systemdruck für die Steuergeräte bereitstellt?

      So, und damit andere diesen Fehler wie ich nicht machen, stelle ich hier noch ein Bild ein! Stefan hat den Ausbau eh super beschrieben... ich habe es leider übersehen! Bevor man das Regelsteuergerät lockert bitte die stirnseitige Imbusschraube lösen!!!! Dann erst die obere Befestigungsschraube, Schlüsselweite 14, und dann erst raus mit dem Steuergerät! Ansonsten schaut die Steuerleitung hinten dann so aus, wie auf meinem Bild! :)
      Wurde mittlerweile schon wieder rep.! Aber ich möchte euch die Arbeit ersparen!

      Günter
      Bilder
      • IMAG0165.jpg

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      Frage: Kann man das reparieren?
      Gegenfrage: Hat das ein Alien gebaut oder ein Mensch?
    • Hallo,

      ob über diesen Dichtring der Systemdruck der Hydraulik läuft kann ich nicht sagen.
      Ich würde mir an deiner Stelle überlegen das Regelsteuergerät gleich mit zu tauschen.
      So gut wie es jetzt zugänglich ist, du ersparst dir hier eine Menge Arbeit.
      Falls Du es noch nicht erneuern möchtest kannst Du mal die Hydraulikanlage nach anheben des Gerätes auf "Zugkraftregelung" umschalten.
      Du ziehst den Hebel also ganz nach oben.
      Bei unseren DX regelte dann die Hydraulik nicht mehr nach.
      Sobald man dann wieder auf die "Lageregelung"umschaltete ging es wieder los.
      Übrigens, großer Respekt vor deiner Arbeit am Getriebe.
      Da hast Du dir etwas vorgenommen, alle Achtung.
      Bei mir steht die nächsten Tage die Erneuerung der Kupplung an.

      Gruß

      Stefan81
    • Hi , ich habe jetz sehr viel an meiner Hydraulik- kraftheberanlage gemacht! das nachregeln wurde auch weniger jedoch weiß ich nicht ob man es noch verbessern könnte!
      wie oft darf der heckkraftheber K45 von der 06 er serie in der minute nachregeln und mit wieviel kg last im Dreipunkt?
      ich finde in den Werkstatthandbücher keinen Hinweis dafür
    • Hallo,
      Ich habe auch das Problem mit dem nachregeln der Hydraulik. Am schlimmsten ist es natürlich bei warmen Öl. Und wenn er wirklich heiß ist hebt er auch nir noch mit viel Gas schwere Gewichte aus.

      Frage:
      Ich habe das jetzt so verstanden: Hubenkolbenmanschette ist am Eigentlichen Hubenkolben zu finden und der Nutring ist praktisch das abdichtende Teil im Steuergerät. Soweit korrekt?
      Ich blick da nach vielem lesen von Themen hier immer noch nicht ganz durch.
      Was ist denn wahrscheinlicher defekt? Die Hubenkolbenmanschette oder der Nutring?
      Für an die Manschette ranzukommen muss ich den Deckel vorne abnehmen. Kann man sich diese in der Funktion etwa wie Kolbenringe vorstellen? Bilder davon habe ich schon gesehen, sie sitzt oben auf dem Kolben.
      Wie komm ich denn beim Intrac an das Steuergerät ran? Es geht ja nur das Gestänge in den Block hinein.
      Und zuletzt: Weiß jemand die Maße der Manschette, bzw. eine bezugsadresse?
      Vielen Dank!

      Gruß
      Jerome
      Intrac 2004
      D40.2
    • Hallo Jerome,

      Du bist ganz schief gewickelt. "Hubkolbenmanschette" ist Vulgärlatein für "Nutring". Man kann auch sagen: Der Nutring ist das, was manche auch als Hubkolbenmanschette bezeichnen. So ein Nutring funktioniert ganz und gar nicht wie Kolbenringe beim Hubkolbenmotor. Eine ganz tolle Bezugsadresse ist z.B. die Fa. Schäfer in Runkel-Ennerich.

      An das Steuergerät kommst Du beim Intrac 2004 genau so heran, wie bei den vergleichbaren 06ern, 07ern und DX. Das wurde hier schon oft und ausführlich dargestellt*.

      Gruß
      Michael

      *ich sehe gerade: Z.B. auch mal wieder in diesem Thread.
    • Hallo Michael!
      Danke das hilft mit weiter. Jetzt ist mir einiges klarer.
      Natürlich war ich schon bei denen. Die liegen sogar auf dem Weg zwischen mir und meinem Schlepper. Aber wie wir alle wissen gibts zu den teuren Deutz Teilen meist eine günstigere alternative. Siehe Steuergerät in diesem Thema. Na gut, ich werde nochmal nachhören was die Hubkolbenmanschette alias Nutring bei denen kostet.
      Ich berichte weiter!

      Gruß
      Jerome
      Intrac 2004
      D40.2
    • Intrac Suchti schrieb:

      Aber wie wir alle wissen gibts zu den teuren Deutz Teilen meist eine günstigere alternative.
      Hallo Jerome,

      wir alle wissen aber auch, daß Érsatzteile beim Deutz-Fahr-Händler keineswegs immer teurer sind, als beim scheinbar billigen Jakob im Internet. Manchmal ist es sogar genau umgekehrt. Nutringe sind Normbauteile, so daß man eine Vielzahl von Möglichkeiten hat, sich damit einzudecken.

      Dazu noch ein Gedanke: Wer meint, laufend Schafe mit fünf Beinen aus dem Internet (oder sonstwo) abgreifen zu müssen und sich ob seiner Gerissenheit für einen besonders tollen Hecht hält, darf sich auch nicht wundern, wenn ihm der Deutz-Fahr-Händler gerne mal die kalte Schulter zeigt, wenn man mit einem Problem zu ihm kommt, das die vielen "günstigen Quellen" nicht lösen können. Es steht jedermann frei, ein koreanisches Auto zu kaufen, um seinen Deutz-Fahr-Händler einen großen Bogen zu machen und die T-shirts von Kik zu beziehen. Nur bitte ich dann darum, daß diejenigen als erstes "Hier!" rufen, wenn es gilt, die Konsequenzen zu tragen.

      Gruß
      Michael
    • Hallo Michael!
      So wie du das schreibst hört sich das so an als wenn ich dauernd nach Quellen aus dem Internet frage. Stimmt nicht. Falls du anderer Ansicht bist, dann zeige mir mal wo.
      Ich glaube weder das der Händler mir die kalte Schulter zeigt, noch das ich ihn nerve oder sonstwas. Dazu habe ich schon viel zu viel Standart Teile dort gekauft. Mein Vater sowieso. Der Intrac wurde vor 15 Jahren auch dort gekauft und der Cheff ist zudem ein guter Bekannter meines Vaters.

      Und ist es denn verboten sich nach alternativ Quellen umzuhören?

      @Frank: Danke, ich dachte die wären teurer!
      Ich fahr nächste Woche mal dort vorbei.

      Gruß
      Jerome
      Intrac 2004
      D40.2
    • Intrac Suchti schrieb:

      wie du das schreibst hört sich das so an als wenn ich dauernd nach Quellen aus dem Internet frage.
      Hallo Jerome,

      dann lies noch mal nach:

      Lasca34 schrieb:

      Wer meint, laufend Schafe mit fünf Beinen aus dem Internet (oder sonstwo) abgreifen zu müssen
      Haste gesehen?

      Es geht mir fürchterlich auf den Keks, wenn permanent dieses erbärmliche Stammtischgesülze von den ach so teuren Originalersatzteilen wiedergekäut wird. Ob das nun der Deutz-Fahr-Händler oder die Mercedes-Vertretung ist, "man" weiß schließlich, wie "man" da über den Tisch gezogen wird, auch wenn man im Wesentlichen erstmal gar nichts weiß. Der letzte Beitrag von Frank und Deine Reaktion darauf, läßt den Schluß zu, daß die Lage hier mal wieder ähnlich ist.

      Es kann gar kein Zweifel bestehen, daß manche Ersatzteile bei der Werksvertretung abnorm teuer sind und woanders viel billiger und günstiger beschafft werden können. In anderen Fällen ist es umgekehrt. Da darf ich denn wohl schon mal die Frage aufwerfen, warum die üblichen Verdächtigen nicht auch ebenso platt ständig jammern, wie überteuert alles doch beim billigen Jakob im Internet (oder sonstwo)* ist. Das wäre genau so primitiv und auch genau so ein Blödsinn. Dennoch macht das keiner.

      Interessanterweise ordnen sich jene, die sich mit so einem Geschwätz besonders hervortun, durch eine semantische Eigenheit wahrscheinlich unbewußt einer ganz bestimmten Gruppe zu: Sie erklären hartnäckig, sie hätten sich "bei Deutz" nach den Ersatzteilen erkundigt oder sie wissen, daß das "beim Deutz-Händler" nicht mehr verfügbar sei usw. Dabei jährt es sich gerade zum zwanzigsten Mal, daß Deutz-Händler mit Traktoren und Landmschinen überhaupt nichts zu tun haben.

      Nun spricht ja nichts dagegen, den Deutz-Fahr-Händler verkürzt als Deutz-Händler zu bezeichnen, wenn aus dem Zusammenhang die Bedeutung klar wird, aber einerseits ist das keineswegs immer der Fall und andererseits ist diese fehlerträchtige oder einfach nur falsche Verkürzung dort besonders verbreitet, wo sich auch sonst die Plattheiten tummeln.

      Aber kommen wir mal zu Dir (Du würdest so ein dummerhaftiges Geplapper sicher nicht von Dir geben): Vom Intrac 2004 gibt es noch so wunderbare Ersatzteillisten und Bedeinungsanleitungen in Buchform, in denen man sogar mit der Taschenlampe unter der Bettdecke schmökern kann. Wenn Du doch dem Intrac 2004 so verbunden bist, wie Dein nickname vermutne läßt, wäre es vielleicht doch mal an der Zeit, sich so etwas zu beschaffen. Denn natürlich ist ein Forum dazu da, Fragen zu stellen und sogar beantwortet zu bekommen, aber das beruht auf Gegenseitigkeit, und die kommt hier manchmal etwas zu kurz.

      Gruß
      Michael

      *Für eilige Leser: Achtung!
    • Gut, ob jetzt deutz Händler oder Deutz-Fahr. Ich meine natürlich den mit Traktoren.
      Et Liste und whb und auch eine BDA liegen hier rum. Nur ist das whb vom Intrac 2003.
      Ja, ich habe auch in alles schon oft reingeschaut. Nur ich bin manchmal ein dummer Mensch und frag lieber nach.

      Zum Thema zurückgeben: Hab ich schon öfters versucht, aber du weißt ja selbst dass ich da manchmal anscheinend Unsinn erzähle und gesagt bekomme, ich soll wenn ich es nicht weiß die Finger still halten. Ich hab nun mal nur nen Intrac. Den kenne ich auch relativ gut. Nur wird auch nicht jeden Tag was zum Intrac gesucht oder ich kenne es doch nicht. So viel zu meiner Verteidigung.
      Der Wert von Frank ist für mich schon mal ein Richtwert. Ich habe nun mal noch keinen Nutring getauscht. Woher soll ich dann wissen wie teuer der ist.
      Aber gut. Wir wollen ja nicht streiten.
      Nochmal vielen Dank!

      Gruß
      Jerome
      Intrac 2004
      D40.2
    • hallo zusammen,

      jetzt muss ich mal meinen Fall von regelnder Hydraulik beschreiben, da es meiner Meinung nach bei meinem Deutz 6207C noch nicht so funktioniert wie es soll. Vor kurzem habe ich auch die Hubkolbenmanschette gewechselt auf Grund nachregelnder Hydraulik (Link... ). Das nachregeln ist bereits viel besser geworden, bei 1200kg Gewicht, passiert es alle 3 Minuten. Nur ist das so, wenn der Traktor im Standgas läuft, hört er nicht mehr zu regeln auf, bis ich einmal kurz aufs Gas gehe, dann ist wieder für 3 Minuten alles i. O.. Beim Transport unseres 400kg Spalter ist alles in Ordnung er regelt nicht nach. Die Hydraulikpumpe wurde erst vor einem Jahr eingebaut, ich denke, diese ist auch in Ordnung, da der Frontlader und Fronthydraulik einwandfrei arbeiten. Liegt das Problem vielleicht an dem Regelsteuergerät, oder woran könnte es euerer Meinung nach noch liegen.

      Grüße
      moasbär
    • moasbär schrieb:

      bei 1200kg Gewicht, passiert es alle 3 Minuten.
      Das ist top. Mehr zu verlangen, wäre unverschämt.

      moasbär schrieb:

      wenn der Traktor im Standgas läuft, hört er nicht mehr zu regeln auf, bis ich einmal kurz aufs Gas gehe
      Demzufolge kann die Pumpe im Leerlauf nicht mehr den vollen Druck aufbauen. Sobald also der Hebeimpuls gegeben wird, müht sie sich ab, schafft es aber nicht. Beläßt man es dabei, dann wird eben bald eine neue Pumpe fällig - davon gibt es reichlich.

      Man kann sich alternativ auch ein wenig in das System hineinversetzen und
      • niemals Anbaugeräte bei Motorleerlauf im ausgehobenen Zustand lassen. Bei Motorleerlauf immer die Anbaugeräte auf dem Boden absetzen.
      • wenn doch mal nötig, einmal kurz auf das Gaspedal tippen.


      Dann hat man länger etwas von der Pumpe.

      In gewisser Weise hast Du recht: Das Problem liegt am Regelsteuergerät. Man tut gut daran, sich damit abzufinden. So ist das nun mal*. Daß hier ein "Fall" oder ein "Problem" vorläge, kann ich nicht erkennen.

      Gruß
      Michael

      *Loriot, "Pappa ante portas": Das ist kein Mangel, das ist eine liebenswerte Eigenheit!" :)
    • Lasca34 schrieb:

      ...So ist das nun mal*...


      *Loriot, "Pappa ante portas": Das ist kein Mangel, das ist eine liebenswerte Eigenheit!"

      das beruhigt jetzt ungemein.

      Danke für deine Einschätzung.

      Hab heute ein paar Paletten Pflastersteine mit dem Heckkraftheber umgesetzt, da hat man vom Nachregeln auch gar nichts mehr gemerkt, da ich ja nie im Standgas stehen geblieben bin.

      Ich denke das passt so.



      Gruß
      Chris