Infos über den Agrostar 6.81 gesucht

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    • ich habe mal einen DVD Brenner nach dem Testurteil der Chip Zeitschrift gekauft. Nach der ersten DVD ,die er nicht zu Ende gebrannt hat, war er defekt. Nach der Reparatur des Herstellers hat er wieder die erste DVD verbrannt und nicht gebrannt. Daraufhin habe ich den billigsten DVDbrenner des Geschäftes gekauft und besitze den heute noch und er funktioniert , wie am ersten Tag.
      Was sagt mir das? Genau, die ganzen Testempfehlungen sind nix wert , weil dort natürlich auch die Interessen der Anzeigenkunden auch berücksichtigt werden. Ist doch selbstverständlich. Wenn ich der Zeitschriftenvertreiber wäre , würde ich ja auch nicht meinen besten Kunden so blos stellen.

      Und so halte ich es auch mit diesen Empfehlungen, ich nehme sie zur Kenntnis ,aber mein Händler ( Jasper in Hopsten) sagte mir was anderes und so werde ich weiter suchen und irgendwann werde ich den passenden finden.

      Was haben immer alle Leute über die DeutzDX Serie gesagt und wenn man heute so in den Gebrauchtlisten nachblättert sieht man sie immer noch wie Sand am Meer. Magnums u Maxums dagegen kaum noch. Die müssen ab in den Osten sagte mir mal ein Händler.
      Ich habe ja den DX 145 und alle raten immer ab und sagen, das das Getriebe zu schwach wäre. Ich frage dann immer, wo denn die Vergleichsschlepper der Mitbewerber geblieben sind aus den gleichen Baujahren. Die meisten davon sind im Schmelzofen gelandet. Jedenfalls was die Roten anbelangt. Bei den Gelbfelgen sieht es genauso aus, Ausnahmen sind die Bären und die Xavers.

      Im übrigen sammel ich Erfahrungen der Händler. Der eine erzählt dies ,der andere das und so wurde mir vorrige Woche vom Firmenchef persönlich erzählt, das die alte Achse im Ersatzteilverkaufspreis nur Peanuts sind und bei der Sigeachse sehr hohe Ersatzteilpreise verlangt werden.

      Im übrigen ist es für mich ein besonderer Reiz, das Risiko dieses Schleppers, welches von mir eigentlich als garkeines eingeschätzt wird , einzugehen .Denn so schlecht wie er überall kleingeredet wird kann er garnicht sein, warum verkauft Same denn dann überhaupt noch Schlepper, wenn die nur so einen Mist bauen?
      :) Gruß vom Wilfried

      Update 24.12.2016 - Private Anfragen von Usern nicht mehr erwünscht.
    • So,
      da mal einer (DX6.81) bei mir in relativer Nähe steht, folgende Fragen:
      wo genau sitzt der Getriebeölkühler, wenn er einen hat? Seh ich den von außen? Kann ich vom Baujahr drauf schließen?

      Die Siege Achse ist die bessere? Kann man da vom Baujahr drauf schließen? Welche Probleme gibt es da mit der alten Achse?
      Gruß Ruben

      F2L612/6, DX110, Faun FM1025, Unimog U424 / U1000, Kroll K14D
    • Habe heute mal meinen originalen Ölkühler ausgebaut.
      Also wer den nochmal sehen will für den habe ich Bilder angehängt
      Die Maße sind 400mm x 570mm

      Meine frage wäre nur wie viel Bar Betriebsdruck muss mein neuer Kühler abkönnen?
      Da an der Lamellenenkupplung ja 22 Bar ist, ist der druck am Ölkühler auch so hoch?
      Bilder
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Hansen-Tuning ()

    • Guten Tag,

      nachdem's die Nutzer scheints interessiert, hier was es dazu an Infos gibt.

      Zum genauen Betriebsdruck lässt sich leider auch die technische Zeichnung von 1991 nicht aus.

      Was dem Hersteller allerdings vorgeschrieben wird ist eine Prüfung auf Dichtigkeit bei 30 Bar (Temperatur des zu Teszwecken eingefüllten Wassers ist dabei +30°C).

      Ich hoffe die Info ist irgendwie nützlich (auch wenn die Prüfkriterien natürlich wenig über den tatsächlichen Betriebsdruck aussagen).

      VG Tobias

      Edit: Der Druck im Rücklauf ist deutlich geringer, da sind schon die Filter das Limit. Schätze mal der eigentliche Betriebsdruck im Kühler dürfte etwa 2 Bar sein - vielleicht 5 Bar Spitze.
      Was wenn nicht Deutz?!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von SDFL ()

    • Re. Getriebe-Ölkühler AgroStar 6.71/6.81

      Hallo miteinander,

      zum Thema Getriebe-Ölkühler hätte ich evtl. etwas interessantes beizusteuern.

      In meinen Unterlagen zu den Schleppern, habe ich auch einen Schaltplan zur Getriebehydraulik mit Beschreibung der Einzelheiten.
      Ich hänge diesen Schaltplan und die dazugehörige Benennung mal mit an diesen Beitrag dran.

      Ich wollte zuerst auch nicht glauben, wie Stefan in einem seiner Beiträge schrieb, daß dort am Ölkühler der komplette Systemdruck (von 21 bar lt. meinen Unterlagen) anliegt.
      Nach Sichtung des Schaltplans erklärt sich für mich aber, daß es doch (fast!) so ist!: Wenn ich den Schaltplan richtig interpretiere (vielleicht können die Hydraulik-Vollprofis, bzw. Ingenieure hier etwas helfen?), "hängt" der Ölkühler (Nr. 13 im Schaltplan) in der Leitung "nach" dem DBV für den Proportionaldruck =19 bar. Also wird der Kühler mit 19 bar beaufschlagt, so sieht es für mich zumindest aus.
      Über die Filterung des Getriebe-/ Hydrauliköls schweigt sich der Schaltplan aus.

      an Stefan:
      Bevor man den Kühler gleich ausgebaut hätte, wäre eine Druck- und evtl. auch Temperaturmessung evtl. möglich gewesen, indem man in der Zu- und evtl. auch in der Rückleitung ein kleines T-Stück mit einem Messanschluß eingebaut hätte.
      Einen geeigneten Ölkühler würde ich bei einem Hydraulik-Profi suchen, bzw. mich mal beraten lassen, warum der Original Ölkühler die Hitze "nicht wegbringt". Evtl. lässt sich sowas ja errechnen?
      Und bringt man denn beim 6.81 einen größeren Ölkühler unter? Der Ölkühler ist dort ja unterhalb des Ladeluftkühlers, zwischen Wasserkühler und Klimaanlagen-"Kühler" eingebaut.

      an Tobias:
      Erstmal schön, das du wieder hier im Forum unterwegs bist!
      Interessant ist, daß du von einer technischen Zeichnung des Kühlers von 1991 schreibst!
      Die Schlepper gingen ja m.W. erst 1993 in die Serie. Offensichtlich ohne Ölkühler, da man ja des öfteren liest, es wären bei Maschinen Ölkühler nachgerüstet worden, später waren sie dann serienmäßig verbaut!?
      War wohl schon 1991 im Entwicklungsstadium ein Ölkühler geplant?
      Und ab wann wurde der zusätzliche Kühler dann serienmäßig verbaut (evtl. ab welcher Fahrgestell.-Nr.), kann man das in Lauingen in Erfahrung bringen?

      Evtl. weiß ja auch der geschätzte Karel etwas darüber?

      Anbei noch der Schaltplan Getriebehydraulik:

      Gruß, Stefan
      Bilder
      • SCAN_Agrostar TG Getriebehydraulik Schaltplan 1.jpg

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      • SCAN_Agrostar TG Getriebehydraulik Schaltplan 2.jpg

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      Er ist traurig, weil er nur einen Bulldog hat, und keinen DEUTZ !

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Deutz AgroStar ()

    • RE: Re. Getriebe-Ölkühler AgroStar 6.71/6.81

      Original von Deutz AgroStar

      Nach Sichtung des Schaltplans erklärt sich für mich aber, daß es doch (fast!) so ist!: Wenn ich den Schaltplan richtig interpretiere (vielleicht können die Hydraulik-Vollprofis, bzw. Ingenieure hier etwas helfen?), "hängt" der Ölkühler (Nr. 13 im Schaltplan) in der Leitung "nach" dem DBV für den Proportionaldruck =19 bar. Also wird der Kühler mit 19 bar beaufschlagt, so sieht es für mich zumindest aus.




      Fast. Du hast das DBV vergessen, das parallel zum Kühler verbaut, und auf 15bar eingestellt ist.

      Dadurch ergibt sich, dass am Kühler maximal 15bar anliegen, solange das DBV ordnungsgemäß arbeitet.

      MFG
    • RE: Re. Getriebe-Ölkühler AgroStar 6.71/6.81

      Hallo,
      Mad hat Recht, der Kühler wirt vom DBV auf 15 Bar geschützt.
      Nicht nur war der Getrriebe Öl Kühler zu klein, auch war die anordnung zwichen Motor-Kühler und Kondensator nicht optimal um seine Aufgabe zu erfüllen. Bei Deutz-Fahr erfuren wir auch erstmals, das die heiße Luft vom Wasser gekühlten Motor nicht seitlich abgeleitet würde (wie beim Luftgekühlten Motor) sondern unter die Kabine gelang. Und da wurde es richtig heiß.
      Bei einge Agrostar 6.81 (u.a. der Traktor auf das Bild in Anlage)wo auch noch Hydraulik Leistung gefördert wurde, haben wir ein Getriebe Ölkuhler mit separem Gebläse hinter die Kabine montiert.
      Lieferanten war Hydrokit-Rau-Serta.
      Mit freundlichen Grüßen,
      karel Vermoesen
      Bilder
      • AS 6.81.jpg

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Karel Vermoesen ()

    • RE: Re. Getriebe-Ölkühler AgroStar 6.71/6.81

      maximal sollten 15 bar anliegen.
      Im Normalfall gehe ich jedoch von wesentlich weniger aus.
      Wieviel das ist, liegt daran wie groß der Volumenstrom ist und welches Strömungshindernis der Kühler darstellt, sowie die Schmierleitungen zum Getriebe.
      Geschätzt, nicht mehr als maximal 4 bar.
    • Planung & Details

      Hallo zusammen,

      danke Stefan, war fast zwangsläufig eine Zeit außer Betrieb (berufliche Exkursionen) :D

      Also die Zeichnung vom Juni 1991 (Entstehungsdatum) ist im Prinzip die Einzige, letztes Review war 1996 noch. Allerdings wurde da vermutlich nur der Hersteller gewechselt, die damalige Nummer 04397128 bis hin zum letzten, aktuellen Nachfolger 0.009.1885.2/30 sind alle ausschließlich für die AgroStar TG gebaut und verwendet worden, haben sich aber im Laufe ihrer Teilenummernevolution technisch nur sehr wenig verändert (erklärt warum so Themen wie starke Hitzeentwicklung nicht wirklich effektiv abgestellt werden konnten).

      Karels Lösung dürfte technisch die Beste sein, vom Radiatorkörper (Gesamthöhe 190 mm) sind die unteren 38mm erstmal für die "Forward P.T.O. oil" Kühlung, der restliche obere Teil mit 152mm ist dann erst der Getriebeölkühler an sich.

      => richtig heiß kann die Geschichte bei Frontanbau im Sommer unter Volllast werden, da sollte auf jeden Fall vorgesorgt sein.

      Dazu, wann / ab welcher FIN damals was verbaut wurde lässt sich heute definitiv nichts mehr sagen, da ist zu viel beim Umzug von Köln, Betriebsübergabe & Systemumstellungen verloren gegangen an Infos. Da kann nur auf praktische Erfahrungswerte aufgebaut werden.

      herzliche Grüße,

      Tobias
      Was wenn nicht Deutz?!
    • Hallo!
      Habe nun auch von mehreren gehör da der Ölkühler im Rücklauf ist sollte der Druck da nahezu bei 0 liegen. Natürlich ist er teilweise auch höher. Naja ich habe mir jetzt einen mit 16 bar besorgt der über doppelt so groß ist, der klimakühler fliegt raus und da kommt der Ölkühler rein. Mein Klimakompressor ist eh kaputt und mir ist kälteres Öl wichtiger wie eine kalte Kabine.

      Der neue ist nun
      570x430x90 und passt dann genau rein so das er dann noch unter dem großen Ansagschlauch beim Luftfilter sitzt

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Hansen-Tuning ()

    • Ich habe jetzt auch einen 6.81 Baujahr 1997 . Meiner hat aber einen anderen Ölkühler.
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      • 20150131_100003[1].jpg

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      • Kühler 6.81.jpg

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      :) Gruß vom Wilfried

      Update 24.12.2016 - Private Anfragen von Usern nicht mehr erwünscht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Wilfried ()

    • Re. Agrostar 6.71/6.81

      Hallo miteinander, möchte mich zurückmelden.

      Zuerst mal an Wilfried:
      Meinen herzlichen Glückwunsch zum neu erworbenen Gebrauchtschlepper! Ich wünsche dir viele störungsfreie Betriebsstunden, viel Freude damit und sehr wenige Reparaturen!
      Wie ich sehe, bist du ja schon beim "herrichten"? Der Kühlerschlauch ist ja schon ab!? Hoffentlich muß nicht allzu viel gemacht werden? Mit dem Baujahr 97 dürfte es sich schon um einen Schlepper des letzten Baujahres handeln.
      Wie viele Stunden hat er schon drauf und wie ist der Zustand, wenn ich fragen darf? Eventuell ein paar Bilder vom neuen "Brummer" (evtl. per PN)?

      Danke an Sebastian (Mad) für die Hilfe beim Schaltplan, ich war mir nicht ganz sicher, ob das DBV von 15 Bar auf den Kühler wirkt.

      Auch Danke an Karel für seine Erfahrungen und sein Wissen zu den Schleppern und euren jeweiligen Lösungen bei der Fa. Gaspart! Ich sauge diese Informationen wissbegierig auf!
      Mir persönlich kommt der Ölkühler eben auch sehr klein vor.
      Auch war mir von vornherein bewußt, daß der wassergekühlte Motor seine Abwärme von den Kühlern nach hinten unter die Kabine "drückt" und nicht wie der luftgekühlte, seitlich nach links hinaus. Schon einige male habe ich 6.71/6.81 mit demontierten Hauben-Seitenteilen im Einsatz, bzw. auf Bildern gesehen.
      Dies "Phänomen" hatte man ja auch bei den damals neuen Agrotrons- man kannte es fast nicht- nach Jahrzehnten mit luftgekühlten Motoren, Neuland.
      Übrigens: Ein herrliches Bild von einem Schlepper, Karel! Mit Bereifung Pirelli/Trelleborg TM 700 sehen die m.M. immer besonders "kräftig" aus. Für was wurde der abgebildete 6.81 eingesetzt? Das angebaute Schild sieht wie zum "graden" aus!?

      Auch Danke an Tobias für deinen Beitrag! Du hast, zumindest mir, trotzdem ein wenig geholfen! Und zwar deine Angaben zum zweigeteilten Ölkühler: das wußte ich noch nicht, daß die Frontzapfwelle (Front PTO) wenn vorhanden, einen eigenen Kühlkreis hat.
      Auch gut ersichtlich auf den Bildern von Stefan (Hansen Tuning), das der Kühler vier Anschlüsse besitzt und unterteilt ist!
      Gibt es in Lauingen noch Mitarbeiter, die sich mit diesen Schleppern noch richtig auskennen? Die Same-Getriebe werden ja dort schon viele Jahre und nach wie vor "verarbeitet".

      Gruß, Stefan
      Er ist traurig, weil er nur einen Bulldog hat, und keinen DEUTZ !

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Deutz AgroStar ()