Infos über den Agrostar 6.81 gesucht

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    • Das beruhigt mich ja ein Stück weit :)

      Ich würde gern noch einmal auf die Schwachstellen des 6.81 eingehen. Da hatten wir ja schon das (Eigenleben) des Getriebes und der daraus resultierende Verschleiß, aber gibt es noch mehr Dinge auf die man beispielsweise bei einem mehrtägigen Probearbeiten achten sollte?

      Gruß Jan-Hendrik
    • das mit dem 6er/7er hast du recht.
      die gefallen mir auch nicht so gut. vor allem von hinten sehn die aus wie die lamborghini champion.
      und die teile hatten nicht nur nen berechtigt schlechten ruf.

      Beim neuen 7er gefällt mir z.b. auch die Kabine nicht mehr so toll...
      fängt schon bei den gekürzten verstärkten handgriffholmen an den a-säulen an...gibt manches das gut ist und frischen wind rein macht aber nicht alles ist wirklich gut.
    • Moin Moin

      @Max
      Ja über den bin ich auch schon bei facebook gestoßen.

      Die Agrostarfrage ist nun allerdings geklärt. Es ist kein 6.81 oder 6.71 geworden. Soll allerdings nicht heißen das ich mir solch einen nicht in naher Zukunft anschaffen möchte. Weiterhin würde ich hier gerne über die großen diskutieren und Erfahrungsberichte sammeln.

      Gruß Jan-Hendrik
    • Hallo, da ich selber starkes Interesse an einem 6.81 habe, würden mich Fotos vom Getriebeölkühler interessieren und wo sitzt der? ( damit ich bei Besichtigungen danach Ausschau halten kann)

      Mein DF Händler ( Jasper ,Hopsten) sagte mir, das die Versionen mit Getriebeölkühler keine Probleme mit dem Getriebe mehr gehabt hätten. Einige wären nachgerüstet worden. Das Öl wäre in den ersten Versionen einfach zu heiß geworden.

      Der Motor ist übrigens ein Schiffsdiesel ( nach meinem Wissensstand) und nur im 6.81 eingebaut worden und nicht in anderen Schleppern ,wie immer wieder gemeldet wird.

      Vor Monaten wurde genauso ein Motor in der Bucht für 3000,- Euronen in nagelneuem Zustand verkauft.


      Gruß Wilfried
      :) Gruß vom Wilfried

      Update 24.12.2016 - Private Anfragen von Usern nicht mehr erwünscht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Wilfried ()

    • Hallo,
      Hauptproblem war das Getriebesteuergerät von Salami.
      Das war oben auf das Getriebe montiert, sodas alle Hitze vom Getriebe
      im Steuergerät aufstieg. Nach einbau des Kühlers ist das nur geringer Maße besser geworden. Beim Agrotron 175/200 hatten wir noch immer Steuergerät Problemen.
      Die 6/7 Reihe haben alles um Zuverlässige Traktoren zu sein, alles andere ist Gefühlssache und hat mit Praxis nichts zu tun.
      Mit freundlichen Grüßen,
      Karel Vermoesen

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Karel Vermoesen ()

    • Ich habe bei meinem DX 145 mal längere Zeit ein Thermometer angebaut gehabt, um die Getriebeöltemperatur zu messen.Selbst bei schweren langen Arbeiten steigt die Temperatur nicht über 60 Grad. Das ist doch eigentlich keine Temperatur um etwas zu schädigen.

      Ist das Steuergerät denn nicht einfach umzulegen oder mit einem Gebläse zu versehen?

      Gruß Wilfried
      :) Gruß vom Wilfried

      Update 24.12.2016 - Private Anfragen von Usern nicht mehr erwünscht.
    • Original von Wilfried
      ....Der Motor ist übrigens ein Schiffsdiesel ( nach meinem Wissensstand) und nur im 6.81 eingebaut worden und nicht in anderen Schleppern....


      Hallo Wilfried,

      der MWM-Motor D-226 à la 6.71 wurde z.B. auch bei Fendt und Renault verwendet. Der sog. L-Motor des 6.81 ist eine spätere Weiterentwicklung, bei der vom ursprügnglichen MWM D-226 nicht mehr viel übrig blieb. Die späte Fertigstellung dieser Weiterentwicklung ist übrigens der Grund dafür, daß Fendt bei den 1993 vorgestellten Favorit 800-Traktoren auf MAN überging: Als die Entscheidung fiel, gab es bei MWM noch keinen passenden Motor. Der erste und m.W. einzige Traktor mit dem D-226 L ist der Deutz-Fahr AgroStar 6.81 geworden und geblieben.

      Gruß
      Michael
    • @wilfried: ich kenns nur im agrotron. aber es wird schon 90°C + mehr heiß bei hoher belastung.... Sprich zug und Zapfwellenarbeiten z.b. auf längere zeit. Sprich, man verbrennt sich daran die Finger. Also eher nicht so mit nem DX vergleichbar.
      Aber Grundsätzlich frage ich mich auch, ob man das Steuergerät nicht einfach woanders anbringen könnte....
    • Ich habe mir gestern einen angesehen. Leider lagen die Preisvorstellungen doch sehr weit auseinander, so das ich weiter suche. Er hatte die alte Vorderachse und nur Frontgewichte, keine Fronthydraulik, auf die ich Wert lege bei Schleppern dieser Größe.
      Sollte ich einen haben, werde ich das mit der Temperatur mit Sicherheit ändern.
      :) Gruß vom Wilfried

      Update 24.12.2016 - Private Anfragen von Usern nicht mehr erwünscht.
    • Re. Getriebeöl-Kühler AgroStar 6.71/ 6.81

      Hallo miteinander, insbesonders ein Hallo an Wilfried.

      Ich befasse mich mit den AgroStar´s 6.71 und 6.81 schon seit längerer Zeit.
      Vor kurzem wurde mir ein gebrauchter 6.71 angeboten, den ich Probe gefahren und unter die Lupe genommen habe, da bei mir mit der Zeit ein Bedarf nach einem Schlepper in dieser Leistungs-, bzw. Größenklasse entsteht.

      Zu deinem Beitrag Wilfried, vom 2.10.2014, könnte ich zum Getriebeöl-Kühler zwei Bilder beisteuern, eventuell helfen sie dir etwas weiter:
      Zum ersten ein Bild vom Getriebeölkühler des oben genannten 6.71ers (leider nur am unteren Bildrand, vor dem Wasserkühler und in schlechter Qualität) und zum zweiten, eine Seite aus einem Deutz-Fahr Service-Training- Handbuch für die Schlepper 6.71 und 6.81. Diese zeigt den Kühler- und Vorderachsbock-Aufbau in skizzierter Form. Der Ladeluft-Kühler entfällt beim 6.71 selbstredend.

      Zu Michaels Beitrag über den MWM-Motor möchte ich auch etwas beitragen, wenn es mir gestattet wird.
      Richtig ist, der MWM D-226, bzw. TD 226 B (auf das "B" kommt es m.W. auch noch an, es signalisiert eine Weiterentwicklung) wurde auch bei Fendt und Renault verwendet.
      Im 6.71 sitzt auch der TD 226 B-6, allerdings auch schon in der neuesten Ausführung, bzw. in einer weiterentwickeltem Form. U.a. hat dieser die Einspritzpumpe Rechtsseitig (Bosch MW-Pumpe) und ein weiterentwickeltes Motorengehäuse inkl. der "Innereien".
      Eine weitere Steigerung war dann auch der MWM TD 226 B-L 6 im 6.81 (was das "L" bedeuten soll, dürfte wohl durch einige Beiträge hier im Forum klar sein, bzw. in unserer "Bibel".

      Was ich eigentlich sagen will: die Motoren in den Fendt, bzw. Renault -Schlepper hatten m.W. die Einspritzpumpen wie dort gewohnt, linksseitig.

      Und die Motorenreihe TD 226 B-L (meines Wissens gab es den auch als Vierzylinder), wird wohl m.M. nicht nur ausschließlich für den Einsatz als Landtechnik-Motor entwickelt worden sein.

      Anbei noch die Bilder. Tante Edith hintendran: Das mit dem ersten Bild klappt irgendwie leider nicht, aber ich hoffe, die Skizze hilft etwas.

      Gruß, Stefan
      Bilder
      • Kühler und Lüfter Aufbau AgroStar 6.81.jpg

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      Er ist traurig, weil er nur einen Bulldog hat, und keinen DEUTZ !

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Deutz AgroStar ()

    • Hallo Stefan, ich kann das mit dem Ölkühler jetzt bestätigen,was du geschrieben hast.Ich habe mir heute wieder einen 6.81 angesehen. Er steht in Meppen und sollte übermorgen auf der Ritchie Auktion versteigert werden. Ich habe ihn letzte Woche entdeckt. Heute morgen war er aber nicht mehr gelistet. Nach einem Anruf bei Ritchie war das klar warum .Es stimmte was nicht mit der Maschine. Eine Adresse auch dort erhalten brachte mich dann weiter zu dem derzeitigen Besitzer , ein Deutzhändler zwischen Hamburg u Bremen. Er sagte mir, das die Fahrgestellnummer nicht mit den Papieren übereinstimmt. Also würden sie ihn wiederholen und die Sache klären. Der Schlepper wurde vor 2 Jahren nach Lettland verkauft und jetzt hat der damalige Käufer ihn wohl gegen einen neueren wieder bei dem Händler umgetauscht.

      Hier ein paar Bilder aus Meppen.
      Bilder
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      :) Gruß vom Wilfried

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    • und wo sehe ich immer bei Deutzschleppern hin? -- Richtig in die Felgen, da steht das Herstellerdatum der Felge. Somit hat man einen ungefähren Zeitpunkt der Felgenherstellung, was auch in die Nähe der Schlepperherstellung gehen dürfte. Passt vielleicht nicht immer, aber sehr sehr oft. Der Zeitstempel war vorne noch zu sehen, aber hinten sind die Felgen verstärkt worden.
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      :) Gruß vom Wilfried

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Wilfried ()

    • Im großen und ganzen sieht man dem Schlepper seine Arbeit an. Der Commanderstick war auch mit Isolierband notdürftig geflickt. Die hinteren Schalter des Sticks haben totalausfall. Die vorderen Reifen seitlich mit starken Rissen übersäht und hinten ,als auch vorne eigentlich als blank zu bezeichnen. Mancher Händler würden sagen 20 % Restprofil. Rost hat er, aber das haben alle, die ich bis jetzt gesehen haben an den seitlichen Haubenverkleidungen. Keine Fronthydraulik und auch keine Frontgewichte ist bei solch einem Schlepper wohl ein Witz. Aufgefallen sind uns noch in den vorderen Felgen etwas ovale Bohrungen,als wenn diese für Felgengewichte gedient haben könnten. Da aber dort neuer Lack ,bzw frisches Bauernblind aufgetragen wurde, konnten wir dort nichts mehr feststellen. Nachträglich gesehen würde der Schlepper nur in Frage kommen,wenn der Preis stimmt. Aber ich vermute, das wir und der Händler da nocht etwas weit auseinander liegen. 4 neue Pellen sind erst mal erforderlich und eine Fronthydraulik.
      Und etwas Reparaturarbeit steht da auch an, wenn denn keine Macken bei einer Probefahrt auffällig werden.
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      :) Gruß vom Wilfried

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    • Servus Beisamen,

      Lass bloß die Finger von diesen Schleppern. Ein Nachbar hatte mal einen 6.81 Baujahr 1995, also mit den angeblichen Verbesserungen und hatte nur Probleme. Dass Getriebe spukte wie wild und auch der Motor war zu müde und hatte einen brutalen Spritverbrauch X(. Kauf dir lieber einen 6.61 da weißt du was du hast. :)

      Bis bald
      Hansi

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Intrac-Hansi ()